06/03/2026
Guck an, der Lino!
Wir lieben einfach unseren Job! Und unsere Hundegeschichten mit diesen vielen Erfolgsgeschichten umso mehr!
Diesmal haben wir den kleinen Lino für Euch, der als kleiner Welpe gemeinsam mit zwei Geschwistern auf der Straße gefunden wurde. Dies bringt uns ganz nebenbei zur Beantwortung einer häufigen Frage: „Muss ich eigentlich meinen Hund untersuchen lassen, wenn ich schon die Ergebnisse seines Wurfbruders kenne?“ Tja, müssen tut man erstmal gar nichts, aber sinnvoll ist es schon. Erstens müssen die vermeintlichen Geschwister gar keine wahren Geschwister sein. Zweitens könnten Sie auch unterschiedliche Väter haben. Drittens können auch bei identischen (Mischlings-)Eltern völlig unterschiedliche Nachkommen entstehen. Siehe hierzu gerne auch „ForGen informiert“ oder unsere FAQs oder aber das Foto der beiden Geschwister!
Zurück zu unserem heutigen Hauptdarsteller: Lino und seine Schwester durften nach Österreich, wo klein Lino auf eine Pflegestelle kam und von dort dann recht schnell bei seiner Für-immer-Familie landete. Das war allerdings ganz schön viel für so einen Klecks Hund und Lino verstand überhaupt nicht, warum er denn ständig umherziehen und so viel Neues kennenlernen musste. Dann gab es im neuen Zuhause auch noch diesen grottenhässlichen anderen Vierbeiner, der nicht bellen konnte und so gar nicht auf Linos Wellenlänge funkte. Stattdessen fauchte ihn dieses Viech elendig an, buckelte ihn an und Lino hatte lange Zeit sehr viel Angst vor Balu, dem Familienkater. Dazu diese große Welt mit so vielen unbekannten Menschen, unvorhersehbare Situationen und mittendrin Lino, der ständig damit rechnet, dass jetzt doch endlich etwas Schlimmes passieren musste.
Tja, und jetzt geht es los mit der Erfolgsgeschichte. Viel Liebe, Geduld, Zuversicht und einen guten Hundetrainer brauchte es, bis sich Lino Schritt für Schritt an sein neues Leben herantasten konnte.
Jetzt ist er um die 18 Monate alt und hat sich zu einen neugierigen, aufgeweckten und unglaublich fröhlichen Junghund entwickelt, der die Welt entdecken und nicht mehr vor ihr wegrennen möchte. Er ist am liebsten überall dabei und liebt es, mit seinen Menschen unterwegs zu sein. Dazu kommen viele Hundefreunde, seine Schwester und dann Balu, der Kater. Ein wahres Traumpaar ist aus den beiden geworden. Wahrscheinlich liegt das an einem der Hobbies von Lino. Er ist nämlich ein begnadeter Mäusefänger und möglicherweise macht er dies im Unterauftrag für den Kater? Man weiß es nicht. Interessanterweise auf jeden Fall hat bisher noch jede gefangene Maus überlebt, was man von den zahlreichen Plüschtieren nun wirklich nicht behaupten kann, die Lino akribisch und hochgradig talentiert in Rekordzeit zerlegt. Auch die Frage, was er mit den ganzen geklauten Socken anstellt, bleibt bisher unbeantwortet. Möglicherweise möchte er die als kleine Aufbewahrungssäckchen nutzen für die vielen Holzstücke, die er auch sammelt?
Wir werden sehen und sind uns hier sicher, dass Lino noch das ein oder andere Geheimnis für seine Menschen parat hat und dass er diese viele viele Jahre weiter bezaubern wird.
Euer weiter so begeistertes ForGen-Team
̈nsten
̈ndin