ForGen Forensische Sicherheit für Mensch und Tier

ForGen – Forensische Genetik und Rechtsmedizin am Institut für Hämatopathologie GmbH wurde im Jahr 2015 von Privatdozentin Dr. Nicole von Wurmb-Schwark, u.a. Fachabstammungsgutachterin DGAB, und Dr. Thorsten Schwark, Facharzt für Rechtsmedizin und Sachverständiger für die Blutspritzmusterverteilungsanalyse, gegründet. Die beiden forensischen Experten haben zusammen fast 40 Jahre Erfahrung im universitären Umfeld gesammelt und viele eigenen Studien zur forensischen Genetik durchgeführt, die sie in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen und über 100 Kongressbeiträgen in Form von Vorträgen und Postern der Allgemeinheit zugänglich gemacht haben (Publikationen). Dabei konnten sie auch diverse Empfehlungen, Lösungsstrategien und Hinweise zu Problemen in der Spuren- und Abstammungsanalytik erarbeiten. Mit ForGen haben sie sich nun entschlossen, ihre fundierten Kenntnisse eigenverantwortlich und selbstständig auf wissenschaftlich höchstem und aktuellstem Niveau anzubieten.

Guck an, der Lino!Wir lieben einfach unseren Job! Und unsere Hundegeschichten mit diesen vielen Erfolgsgeschichten umso ...
06/03/2026

Guck an, der Lino!
Wir lieben einfach unseren Job! Und unsere Hundegeschichten mit diesen vielen Erfolgsgeschichten umso mehr!
Diesmal haben wir den kleinen Lino für Euch, der als kleiner Welpe gemeinsam mit zwei Geschwistern auf der Straße gefunden wurde. Dies bringt uns ganz nebenbei zur Beantwortung einer häufigen Frage: „Muss ich eigentlich meinen Hund untersuchen lassen, wenn ich schon die Ergebnisse seines Wurfbruders kenne?“ Tja, müssen tut man erstmal gar nichts, aber sinnvoll ist es schon. Erstens müssen die vermeintlichen Geschwister gar keine wahren Geschwister sein. Zweitens könnten Sie auch unterschiedliche Väter haben. Drittens können auch bei identischen (Mischlings-)Eltern völlig unterschiedliche Nachkommen entstehen. Siehe hierzu gerne auch „ForGen informiert“ oder unsere FAQs oder aber das Foto der beiden Geschwister!
Zurück zu unserem heutigen Hauptdarsteller: Lino und seine Schwester durften nach Österreich, wo klein Lino auf eine Pflegestelle kam und von dort dann recht schnell bei seiner Für-immer-Familie landete. Das war allerdings ganz schön viel für so einen Klecks Hund und Lino verstand überhaupt nicht, warum er denn ständig umherziehen und so viel Neues kennenlernen musste. Dann gab es im neuen Zuhause auch noch diesen grottenhässlichen anderen Vierbeiner, der nicht bellen konnte und so gar nicht auf Linos Wellenlänge funkte. Stattdessen fauchte ihn dieses Viech elendig an, buckelte ihn an und Lino hatte lange Zeit sehr viel Angst vor Balu, dem Familienkater. Dazu diese große Welt mit so vielen unbekannten Menschen, unvorhersehbare Situationen und mittendrin Lino, der ständig damit rechnet, dass jetzt doch endlich etwas Schlimmes passieren musste.
Tja, und jetzt geht es los mit der Erfolgsgeschichte. Viel Liebe, Geduld, Zuversicht und einen guten Hundetrainer brauchte es, bis sich Lino Schritt für Schritt an sein neues Leben herantasten konnte.
Jetzt ist er um die 18 Monate alt und hat sich zu einen neugierigen, aufgeweckten und unglaublich fröhlichen Junghund entwickelt, der die Welt entdecken und nicht mehr vor ihr wegrennen möchte. Er ist am liebsten überall dabei und liebt es, mit seinen Menschen unterwegs zu sein. Dazu kommen viele Hundefreunde, seine Schwester und dann Balu, der Kater. Ein wahres Traumpaar ist aus den beiden geworden. Wahrscheinlich liegt das an einem der Hobbies von Lino. Er ist nämlich ein begnadeter Mäusefänger und möglicherweise macht er dies im Unterauftrag für den Kater? Man weiß es nicht. Interessanterweise auf jeden Fall hat bisher noch jede gefangene Maus überlebt, was man von den zahlreichen Plüschtieren nun wirklich nicht behaupten kann, die Lino akribisch und hochgradig talentiert in Rekordzeit zerlegt. Auch die Frage, was er mit den ganzen geklauten Socken anstellt, bleibt bisher unbeantwortet. Möglicherweise möchte er die als kleine Aufbewahrungssäckchen nutzen für die vielen Holzstücke, die er auch sammelt?
Wir werden sehen und sind uns hier sicher, dass Lino noch das ein oder andere Geheimnis für seine Menschen parat hat und dass er diese viele viele Jahre weiter bezaubern wird.
Euer weiter so begeistertes ForGen-Team







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ForGen trifft Juri!Heute haben wir den nicht mehr ganz so kleinen Juri für euch, der seit Oktober letzten Jahres das Leb...
04/03/2026

ForGen trifft Juri!
Heute haben wir den nicht mehr ganz so kleinen Juri für euch, der seit Oktober letzten Jahres das Leben seiner Menschenfamilie komplett umgestellt und aufgemischt hat. Jetzt ist er im „besten Flegelalter“ und testet seine Grenzen aus. Passt gar nicht so schlecht zum Sohn der Familie, der mit seinen 14 auch vollends in die Pubertät gerutscht ist. Vielleicht passen die beiden daher so gut zusammen und lieben z.B. ewig langes Schmusen und Kuscheln. Brüder im Geiste sozusagen?
Anfangs war er sehr ängstlich und verschüchtert, aber das ist ja oft da Problem mit Hunden aus dem Tierheim, wo man wenig über die Vergangenheit weiß. Juri wurde im Alter von etwa drei Monaten zusammen mit seinen Wurfgeschwistern gefunden und von einem privaten Tierheim aufgepäppelt. Wer weiß, welche Erfahrungen die kleinen vorher mit Menschen gemacht haben. Aber seine Familie war ruhig und geduldig und hat sich viel mit ihm erarbeitet. Seit Juri bei ihnen einzog hat sich in der Größe nahezu verdoppelt und im Gewicht fast verdreifacht und sein Kuschelbedürfnis verzigfacht.
Dazu kommen so seltsame Fähigkeiten bzw. Fragen für Tierbesitzer im Alltag: Wie kann ein einzelner Hund (gerne auch eine Katze, oh ja Katzen sind Meister darin) in einem Haus oder einer Wohnung an mindestens 10 Stellen gleichzeitig und natürlich immer im Weg liegen und dabei jedes Mal tief schlafend aussehen??? Juri hat das gemeistert und nennt mindestens 108 verschiedene Stellen „seine bevorzugten Ruhezonen“. Mit seinen Menschen liebt er mittlerweile ausgiebige Spaziergänge, während derer er akribisch auf die Zweibeiner aufpasst; Schnee ist dabei ganz besonders klasse und wird nur noch getoppt von allem Fressbaren. Zugegeben, für Leckerchen vergisst er komplett seinen Stolz und macht nahezu alles. Was er nicht mag? Fremde Menschen jetzt nicht so sehr und schon gar nicht, wenn Sie einfach in sein Territorium eindringen (oder Juri meint, sie wollten das). Da pflegt er den Klassiker: Postboten!!! Die gehören sowas von verbellt und verjagt.
Und altersgemäß wird mit ihm weiterhin fleißig geübt und trainiert und was für ein schöneres Ende für eine Geschichte könnte es geben, als wenn die Menschen über ihr vierbeiniges Familienmitglied sagen: „Wir lieben ihn sehr und geben ihn auch nie wieder her“.
Euer begeistertes ForGen-Team







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10 Jahre ForGen: Hier kommt die neue bzw. die überarbeitete HomepageEs ist ja nicht so, als wenn wir uns auf unseren „10...
02/03/2026

10 Jahre ForGen: Hier kommt die neue bzw. die überarbeitete Homepage
Es ist ja nicht so, als wenn wir uns auf unseren „10-Jahre-ForGen-Lorbeeren“ ausruhen. Schön wäre das! Aber natürlich tun wir das nicht, sondern überlegen uns ständig, was wir verändern sollten und was wir verbessern können. Diverse Ideen schlummern noch in unseren Köpfen oder befinden sich schon tief in der Planung und auch unsere Homepage ist endlich so weit, dass wir sie „scharf stellen“. Natürlich ist noch nicht alles so, wie wir es gerne hätten und selbstverständlich werden sich hier noch diverse Dinge ändern, bzw. einige hinzukommen (z.B. im Shop), aber dennoch muss es ja irgendwann einmal losgehen.
Völlig bewusst der Tatsache, dass zahlreiche Formatieren noch nicht ganz stimmig sind und sich sicherlich der ein oder andere Rechtschreibfehler an uns vorbei gemogelt oder gar sich manch ein Wort möglicherweise mitten im Satz verabschiedet hat, riskieren wir es und geben die Homepage frei.
Gerne also darf man drin stöbern, die vielen News (ganz vorne natürlich immer die Vorstellung unserer ForGen-Hunde) durchlesen oder (noch besser) im Shop ganz schnell eine Mischlingsanalyse für den eigenen Hund bestellen.
Wir sind gespannt, wie die Seite ankommt und lehnen uns jetzt erst einmal tief durchatmend zurück. „Nach der neuen Homepage ist vor der nächsten Änderung und Verbesserung!“

https://forensik-hh.com/


Euer ForGen-Team







̈nsten
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Und weiter geht es mit unseren Studierenden: Hallo Emily!Nachdem wir kürzlich erst unsere drei neuen Praktikanten und Pr...
02/03/2026

Und weiter geht es mit unseren Studierenden: Hallo Emily!
Nachdem wir kürzlich erst unsere drei neuen Praktikanten und Praktikantinnen vorgestellt haben, ist nun noch Nummer vier dabei: Emily!
Emily studiert hier in Hamburg Biologie und wird für vier Wochen ihr Betriebspraktikum bei uns mitarbeiten. Sie wird also, wie die anderen, in alles hineinschnuppern und überall mitmachen müssen bzw. dürfen. Ziel eines solchen Praktikums ist es, einen Überblick über die Gesamtheit eines Labors/Betriebes/Instituts zu erhalten. Man steht also nicht nur im Labor und pipettiert mehr oder weniger fröhlich vor sich hin, sondern muss auch das drum herum erfahren. Ans Telefon gehen und hier lernen, wie die berühmten Telefon-/Anfrage-/Beschwerdeformulare ausgefüllt werden, Bestellungen auspacken und organisieren, Aufträge anlegen und einteilen bzw. beurteilen, Päckchen packen, Entnahmesets verschicken, bei den Probenentnahmen assistieren (u.a. Lichtbilder und Fingerabdrücke anfertigen) und vieles mehr.
Und wie konnte es anders sein: Emily kommt bestens zurecht mit unseren anderen dreien und passte perfekt ins Labor.
Ein bisschen fragen wir uns nur, woher die Notwendigkeit eines fünften Mitstreiters kommt? Fühlen die vier sich einsam? Brauchen sie Verstärkung? Nun ja, auf jeden Fall gibt es jetzt noch Gerlinde, das neue, schlumpfblaue, Praktikanten-Maskottchen. Also wünschen wir jetzt allen fünfen eine gute Zeit bei ForGen.

Euer begeistertes ForGen-Team







̈nsten
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Hier kommt die zauberhafte Yuki!Was kann es Schöneres für Kinder geben, als mit Haustieren aufzuwachsen? Und ja, hier sp...
27/02/2026

Hier kommt die zauberhafte Yuki!
Was kann es Schöneres für Kinder geben, als mit Haustieren aufzuwachsen? Und ja, hier sprechen wir aus eigener Erfahrung. Wieviel Spaß, Freude, lustigste Momente haben wir als Kind mit unseren Haustieren gehabt und wie oft haben diese sich unsere Sorgen und Nöte anhören müssen. Wie oft haben wir im Bett oder auf dem Sofa gelegen mit der Katze oder dem Hund im Arm, die Wärme gespürt, das Atmen oder das Schnurren gehört, hin und wieder den tiefen Hundeseufzer dazu und wir waren einfach zuhause. Im Warmen, nicht allein, sondern mit dem besten Freund, der immer für uns da war. Das prägt und entsprechend ist es einfach nur wunderschön, wenn man es bei den eigenen Kindern und den Tieren so erlebt und wenn man es von vielen anderen Seiten zu hören bekommt. Wie hier mit Yuki.
„Unsere“ heutige Familien war auf der Suche nach einem neuen vierbeinigen Mitglied und stieß schnell auf diesen wunderhübschen, wie mit Perwoll gewaschen wuscheligen Welpen Yuki. Ob das die richtige Wahl war? Welpe und Familie und kleinere Kinder? Yuki aber hatte sich „festgebissen“ in den Gedanken und im Herzen der großen Menschen und damit war klar: Sie musste es sein.
Und natürlich schaffte es Yuki rasend schnell, sich in diese trubelige Familie einzufinden. Mit ihrer entzückenden eigenen Offenheit ist sie nun ein nicht wegzudenkender Teil dieses fröhlichen und bunten Familienleben geworden. Bei Fremden ist sie anfangs noch immer etwas scheu, aber ihr riesiges Herz schließt diese in Rekordzeit ein – ganz egal, ob zwei oder vier Beine. Mit Alma hat sie einen wunderbare Hundefreundin und teilt ihre intensiven Kuscheleinheiten mit ihr und den Menschen.
Und die Kinder? Die habe eine unfassbar liebe, schmusefreudige, unkomplizierte pelzige Freundin an ihrer Seite, die alles für sie tun würde.
Und wir bei ForGen verdrücken gerade ein Tränchen, während wir an unsere eigene Kindheit denken und freuen uns „tierisch“. Das werden wunderbare Jahre, an die sich die Kinder auch in 80 oder mehr Jahren noch erinnern werden.
Euer, jetzt etwas melancholisches ForGen-Team







̈nsten
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ForGen und die Mischlingsanalysen: Was zeigt die Urkunde? Was steckt in Struppi?Im Rahmen unserer Weiterentwicklungen un...
24/02/2026

ForGen und die Mischlingsanalysen: Was zeigt die Urkunde? Was steckt in Struppi?
Im Rahmen unserer Weiterentwicklungen und Optimierungen gestalten wir momentan unsere Internetsseite um und bauen diverse Erklärungen zu unterschiedlichen Themen ein. Kürzlich erst hatten wir unsere FAQs zur Mischlingsanalyse vorgestellt. Diese sind unter der folgenden Adresse für jeden Neugierigen zu finden:
Dennoch fiel uns auf, dass immer mal wieder Fragen zu unseren Urkunden auftauchen und wir versuchen heute, einige davon zu beantworten.
Ganz oben steht: Warum überhaupt eine Urkunde? Antwort: Ja, warum denn nicht? Wir zwingen ja niemanden, eine zu nehmen oder sie anzusehen, wenn wir sie per Email zusammen mit dem Gutachten versenden. Wir haben uns anfangs Gedanken gemacht und uns überlegt, was wir gerne hätten und dazu gehörte ganz klar neben einem ordentlichen Gutachten eine Ergebnismitteilung im Rahmen einer Urkunde oder eines Zertifikats mit einem Foto. Und daher bekommt nun jeder eine, ob wer will oder nicht. Wer nicht mag, einfach vorher Bescheid sagen!
Weiter geht es:
1) Die Urkunden-ID: Dieses dient der Fälschungssicherheit. Unsere Analysen werden auch von der Polizei, Tierheimen, Ordnungsämtern, Zoll und vielen anderen offiziellen Stellen genutzt bzw. benötigt und anerkannt. Damit dies so sein kann, ist wichtig, dass eine Fälschung einer Urkunde mit einem Wunschergebnis jederzeit bei uns überprüft werden könnte. Wir erstellen daher für jede Urkunde und damit für jeden analysierten Hund eine jederzeit überprüfbare Identitätsnummer.
2) Das Foto: Ohne Foto sieht so eine Urkunde wirklich nicht schön aus, weshalb wir gerne ein Foto erhalten. Und nein, wir gehen mit den Analysen nicht nach dem Foto, was jeder erkennen kann, der sich einmal die Geschichten unserer Hunde ansieht. Hier sieht man Hunde, die sich ähnlich sind, aber andere Rassen ergeben haben und auch immer wieder Hunde, die optisch nicht den erkannten Rassen ähneln. Genaueres dazu ist auch in unseren FAQs nachzulesen.
3) Das Logo: Dieses Jahr neu gestaltet, da wir einen runden Geburtstag feiern. 10 Jahre ForGen!
4) Reinrassigkeit: In unserer Datenbank sind mittlerweile über 20000 Hunde aus etwa 280 Rassen und wenn wir die einzelnen Rassehunde als unbekannt eingeben, kommen alle mit mindestens 80% Ähnlichkeit zum typischen Merkmalsmuster der jeweiligen Rasse heraus. Forensisch-pragmatische Schlussfolgerung ist also: Oberhalb von 80 % kann von einer Reinrassigkeit ausgegangen werden. Und da es keine reinen Boxer- oder Dackelgene gibt und alle Hunde auch gemeinsame Schnittmengen haben, werden nicht zwangsläufig bei einem Rassehund 100 % der jeweiligen Rasse erreicht. Hinzu kommen noch die verschiedenen Zuchtlinien, die sich trotz gleicher Rasse minimal unterscheiden.
5) Prozentuale Angaben: Der Rechner sucht nach der größten Ähnlichkeit, hier Deutsch-Drahthaar. Dann geht es noch einmal von vorne los und er sucht die zweit-ähnlichste Rasse etc etc.. Und wie gesagt: Ein Mischlingshund ist kein Legokonstrukt bestehend aus 50% roten (Boxer) Steinen, 25 % grünen (Dackel) Steinen und 25 % blauen (Pudel) Steinen. Es kann nicht für jede Rasse eigene Gene (farbige Legosteine geben), siehe auch unsere FAQs. Die Rassen werden aus anderen gezüchtet und damit ist z.B. ein „Labradoodle“ primär immer ein Mix aus Pudel und Labrador. Erst wenn in der Datenbank ausreichend Labradoodles vorliegen, kann der Rechner diese „Rasse“ feststellen. Nur weil jetzt z.B. auf einmal diese Rasse anerkannt werden würde, gibt es ja nicht sofort eigene Labradoodlegene bzw. eine eigene Legostein-Farbe. So viele Farben (=verschiedene genetische Merkmale) kann es gar nicht geben.
6) Ähnlichkeit zum Wolf: Hunde sind wie die Wölfe Canide und wir untersuchen hier canidenspezifische Merkmale. Davon gibt es einige nur beim Wolf, ein paar nur beim Hund und ganz viele unterscheiden sich nur in der Häufigkeit. Daher gibt es auch hier Schnittmengen und auch ein Minispitz kann sich mal ein Merkmal mit einem Wolf teilen. Tatsächlich kann man hier aber oft erkennen, wie ursprünglich der Hund ist und auch die typischen Wolfhundrassen zeigen hier sehr hohe genetische Ähnlichkeit zum Wolfstypischen Muster und natürlich erkennen wir auch echte Wolfshundmischlinge. Dies ist oft wichtig z.B. für Fragen vom Zoll und der Polizei.
7) Genetische Ähnlichkeit: Hier wird oft geschimpft, unsere Ergebnisse seien verwässert, ungenau etc. Fakt aber ist, dass wir als Forensiker nur das sicher behaupten, was sicher zu behaupten ist. Und niemand hat jeden Hund und jede Rasse mit jeder Zuchtlinie und jedem Zuchtschlag typisiert. Nur dann aber könnte man sehr viel genauere Gutachten erstellen. So kann ein Mischling durchaus einmal eine Ähnlichkeit von vielleicht 40 % zum Labrador erreichen, tatsächlich aber war die Mutter ein Curly Retriever. Diese beiden sind super ähnlich und als ordentliche Wissenschaftler muss man wissen, wo die Grenzen liegen. Schlussendlich ist die gesamte Analyse immer nur Statistik und bedient sich dieser. Aber: Statistik ist eine schwierige Sache. Wir erklären das gerne mit Lottozahlen: wenn heute 6 aus 49 gezogen werden, ist das simple Statistik und jeder musste in der Schule einmal ausrechnen, wie hoch die Chancen auf einen Sechser sind. Jetzt kommt es: Nächste Woche werden wieder 6 Zahlen gezogen und es können mit der gleichen Wahrscheinlichkeit wieder die gleichen Zahlen gezogen werden wie heute. Glaubt ja keiner, ist aber so.
Wir hoffen, dieser Post erklärt ein bisschen was und wünschen alle eine wunderschöne Restwoche.
Und einmal ganz zurück zu Struppi: Wir haben große Ähnlichkeiten (>20 %) zu drei Rassen gefunden und damit ist es sehr wahrscheinlich, dass diese irgendwo in Struppis Stammbaum mitgemischt haben. Welche Rasse nun von der mütterlichen oder der väterlichen Seite kommt, sagen diese Merkmale nicht (Blutgruppe AB0 sagt ja auch nicht, ob das A von der Mutter oder vom Papa vererbt wurde...). Deshalb gibt es auch keinen Stammbaum bei uns. Das Ergebnis hilft hoffentlich bei der Einschätzung oder vielleicht dem Training oder einfach dem Zusammenleben mit Struppi und absolut klar ist ja wohl: Struppi ist sowieso der beste Hund für seine Menschen, ganz egal, was die Analyse sagt 🥰

Euer ForGen-Team







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̈tsmanagement

ForGen und Saoirse: Eine Herausforderung, die sich gelohnt hat.Damit meinen wir natürlich nicht uns – wir freuen uns rie...
21/02/2026

ForGen und Saoirse: Eine Herausforderung, die sich gelohnt hat.
Damit meinen wir natürlich nicht uns – wir freuen uns riesig über jeden Auftrag und jeden neuen ForGen-Hund und beinahe noch mehr über jede neue ForGen-Katze. Heute reden wir von Saoirse, die mit etwa 2,5 Jahren zu ihren Menschen kam, nachdem sie vorher leider lange in einer Transportbox bzw. einem fensterlosen Flur gehalten worden ist. Das hat sie natürlich geprägt und zur perfekten Einzelgängerin gemacht, die irgendwann lernen musste, dass sie auch allein zurechtkommen kann (muss) und dass die Menschen nicht immer zu Ihrem Wohl da sind.
Diese Grundeinstellung hat sie noch immer nicht so ganz verloren und häufig erfordert sie große Geduld und ist sehr herausfordernd, was ihren Drang nach Selbstständigkeit angeht.
Jetzt ist sie soweit, dass sie stundenlange Wanderungen mit ihren Menschen genießen kann, immer wieder gerne hoch hinaus möchte, genauso gerne aber auch auf den weichsten Plätzen herumliegt, die sie finden kann. Und natürlich auch das gerne stundenlang. Hin und wieder tut sie ihrem Menschen einen Gefallen und macht ein wenig beim Tricktraining mit, aber eben nur dann, wenn sie auch wirklich möchte. Dafür hat sie Mensch und Haus und Hof unter ihrer Kontrolle und passt akribisch auf alles auf. Selbst wenn dies bedeutet, dass sie ihren Zweibeiner bei Teamsitzungen oder auf Dinnerpartys, ins Café oder einfach nur zum Spazieren begleitet. Saoirse ist extrem freundlich und sehr lieb zu Kindern und sogar Babys und mag viele andere Vierbeiner ebenfalls sehr sehr gerne.
Vor allem aber ist sie mit Ihrem Herzensmenschen auf einer Linie und beide profitieren gegenseitig von dieser Gemeinschaft.
Genauso so soll es doch eigentlich sein, oder?
Wir erklären Saoirses Geschichte damit zu einem weiteren Happy End und wünschen beiden weiterhin viel Erfolg, viele neue Meilensteine und ganz viel Freude.
Euer ForGen-Team









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Überdosis Entzücken, Süße, Pelz und Pfoten gefällig? Dann guckt doch in unseren BlogWir hatten ja schon erwähnt, dass si...
21/02/2026

Überdosis Entzücken, Süße, Pelz und Pfoten gefällig? Dann guckt doch in unseren Blog
Wir hatten ja schon erwähnt, dass sich viel tut bei ForGen und viel tun wird. Die Homepage wird überarbeitet, ein Shop ist entstanden (an dem wir weiter fleißig arbeiten) und alle ForGen-Tiere sind hier auf einem Blick zu erleben. Wer also heute vielleicht etwas für die Seele braucht…Wärme, Kerzenlicht, etwas Warmes zum Trinken und dann in unseren Geschichten blättern.
Viel Spaß: https://forensik-blog.com/category/unsere-tiere/







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ForGen begrüßt die neuen Praktikanten!Und wieder einmal haben wir ein Trio im Labor und freuen uns sehr über (von links ...
18/02/2026

ForGen begrüßt die neuen Praktikanten!
Und wieder einmal haben wir ein Trio im Labor und freuen uns sehr über (von links nach rechts) Kira, die hier in Hamburg ganz klassisch Biologie studiert sowie Philip und Lilly, die beide ebenfalls in Hamburg Molecular Life Sciences gewählt haben. Ach ja, in der Mitte auf dem besten Platz findet sich Dr. Forgi Hopkins, unser Laborhund, den wir zu Weihnachten von einigen anderen, ganz wunderbaren Studentinnen geschenkt bekommen haben.
Schon jetzt wagen wir zu sagen, dass wir mal wieder ein gutes Händchen bei der Auswahl hatten (bzw. der Doktor Modrow, unser „offizieller Praktikumsbeauftragter“). Alle drei sind unfassbar nett, umgänglich, höflich, hilfsbereit, verstehen sich untereinander (super wichtig) und fragen, fragen, fragen. Genauso soll es sein und wir freuen uns auf die kommenden Wochen.
Euer nun ordentlich verstärktes ForGen-Team







̈nsten
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Der Name sagt alles: Willkommen Lucky!Heute haben wir einen weiteren Vierbeiner für Euch, der seinen Namen absolut zu Re...
17/02/2026

Der Name sagt alles: Willkommen Lucky!
Heute haben wir einen weiteren Vierbeiner für Euch, der seinen Namen absolut zu Recht trägt. Lucky ist etwa 2,5 Jahre alt und verbrachte ein ganzes Jahr seines Lebens in einer Tötungsstation. Über ihn war nichts bekannt, bzw. es wurde nichts weitergegeben. Ende 2024 zog er tatsächlich um und wurde in ein privates Tierheim gebracht, von wo er nach weiteren etwa sechs Monaten dann in Deutschland in einer Pflegefamilie landete. Auch das ging aus verschiedenen, organisatorischen Gründen nicht gut und Lucky mutierte zum Notfall, der dann endlich, um November 2025 bei seinem aktuellen und sicherlich „Für-immer-Menschen“ landete.
Anfangs war er (verständlicherweise) sehr menschenscheu und öffnete sich erst sehr langsam. Nach und nach musste diese kleine verletzte Hundeseele lernen, Vertrauen zu schenken. Nicht alles in einem Hundeleben ist traurig und schlecht (und schlimmer). Seitdem hangelt sich unser Glückspilz von einem kleinen zum großen Fortschritt nach dem anderen. Noch immer ist er kein begeisterter Leinengänger und sein sehr ausgeprägtes Jagd- und Hüteverhalten ist recht anspruchsvoll. Andere Hunde mag Lucky sehr gerne, macht aber auch gerne an der Leine „einen auf Macker“ und pöbelt rum, wenn er nicht zum Hund seiner Wahl darf oder ihn etwas anderes stört.
Täglich wird der Hübsche zutraulicher, vertrauensseliger und sein Kuschelbedürfnis steigt ebenfalls sehr. Ständig sucht er die Nähe seines Menschen und liebt Körperkontakt.
Sicherlich wird Lucky noch einige Zeit brauchen, um komplett anzukommen und auch sicherlich wird dieser großartige Hund noch weitere wunderbare Facetten zeigen. Wir von ForGen wünschen Mensch und Hund für diesen Weg weiterhin alles erdenklich Gute und geben an dieser Stelle wieder einmal zu, dass wir offensichtlich eine ordentlich ausgeprägte „Ohrenschwäche“ haben. Was hat Lucky nur für tolle Ohren, die aus ihm einen außerordentlichen Charakterkopf machen

Euer leicht verliebtes ForGen-Team







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ForGen und Freddy!Und wieder einmal denken wir uns, dass wir unsere Analyse für die Bären weiter ausbauen sollten. Norma...
15/02/2026

ForGen und Freddy!
Und wieder einmal denken wir uns, dass wir unsere Analyse für die Bären weiter ausbauen sollten. Normalerweise gedacht für Fälle von gerissenen oder verletzten Tieren in Gegenden, wo mittlerweile auch wieder Bären leben, haben wir mit Freddy erneut so einen Kandidaten: Zu uns kam er mit gut 50 kg auf 78 Höhe verteilt und all das in einem unglaublich weichen und wuscheligen Pelz verpackt. Gestatten: Freddy, der sich dann auch noch als wahrer Schmusebär entpuppt.
Aber fangen wir vorne an: Freddys Menschen sind Wiederholungstäter. Wir durften bereits die hübsche Hamia für sie untersuchen. Und als diese ein knappes halbes Jahr in ihrer Familie war, dachte diese sich, Hamia könnte doch einen pelzigen Hundekumpel gebrauchen. Um Weihnachten 2024 herum ging es auf die Suche und schnell stieß man auf Freddy. Fast genauso schnell war dann klar, dass er als Pflegehund einziehen sollte. Und das tat er dann mit sehr imposanter Erstbegegnung. Irgendwie hatten alle Angst oder Respekt vor dem damals schon 44 kg Schwergewicht in Bärenpelz. Sobald dieser aber in den Räumen seiner Für-immer-Familie landete, ging alles wieder sehr schnell und positiv. Hamia wurde (was natürlich zu erwarten war, wenn man sich einmal diese tolle Hündin ansieht) seine große Liebe, seine Menschen vergöttert er und hier kommt sein großer Kuscheldrang allen zugute und überhaupt ist er mit ganzer Hundeseele und ganzem Hundeherzen mitten in seiner Familie. Er genießt es, auf der Couch zu liegen (was wir nur zu gern einmal sehen würden, bringt er doch jetzt zum Zeitpunkt dieser Geschichte weitere 5 kg auf die Waage) und schläft wie ein Bär im Winterschlaf. Sobald aber etwas passiert (z.B. seine Menschen das Zimmer verlassen), ist er hellwach und gerät so richtig in Wallung. Nun ja, zwei Monate schafften die Menschen es, sich zu wehren, um dann ganz offiziell zu Pflegestellenversagern zu werden.
Nun sind also zwei wunderbare Hunde in dieser tollen Familie und es bleibt abzuwarten, wann Freddy es geschafft hat, seiner Hamia einige der Hundegrundkenntnisse beizubringen: Türen öffnen zum Beispiel.
Zu gerne würden wir die beiden einmal zusammen erleben und freuen uns einfach tierisch über so ein wunderbares, weiteres Happy End bei „unseren“ ForGen-Hunden.

Euer begeistertes ForGen-Team







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ForGen bildet sich fort: Heute AbstammungsbegutachtungWie heißt es so schön? Man lernt nie aus!? Ganz besonders gilt das...
11/02/2026

ForGen bildet sich fort: Heute Abstammungsbegutachtung
Wie heißt es so schön? Man lernt nie aus!? Ganz besonders gilt das natürlich für die Wissenschaft. Alles, was getan wird, wird zum momentan aktuellen und besten Stand der Wissenschaft durchgeführt. Und deshalb ist ständige Weiterbildung so wichtig.
Und heute ging es mal wieder um Komplikationen bei der Abstammungsbegutachtung. Seit Stunden sitzen wir alle vor dem Computer (weshalb auch die telefonische Kommunikation etwas schwierig ist).
Wenn man, so wie wir, mittlerweile 30 Jahre im Job ist, kommt da natürlich wenig Neues. Aber natürlich ist es immer wieder schön, bestätigt zu bekommen, dass die Sorgsamkeit, das viele Nachfragen etc. absolut richtig und wichtig und gut ist. Die Frage z.B. sind Person a und b Eltern-Kind oder irgendwie anders verwandt, ist so kaum zu beantworten. Man braucht genaues Hintergrundwissen. Wer kommt noch in Frage? Möglicherweise ein Verwandter? Sind die Beteiligten wohlmöglich miteinander verwandt etc. etc.
Spannend war es und nur einmal am Rande für unsere vielen tierischen Fälle und entsprechenden Fragen hierzu: Nein, man kann nicht einfach feststellen, ob zwei Hunde tatsächlich Geschwister sind! Auch echte Geschwister sind nicht zwangsläufig festzustellen. Noch schlimmer wird es bei engen Zuchtlinien mit einem höheren Verwandtschaftsgrad der Elterntiere etc. Dies ist insbesondere bei bestimmten Rassen oder in bestimmten Regionen sehr auffallend.
Also, wenn wir sagen, nein das machen wir nicht, heißt das nicht, dass nur wir das nicht können…
So und jetzt geht es hier weiter mit dem letzten Vortrag.
Euer etwas müdes ForGen-Team







̈nsten
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