Das Hospiz Luise in Hannover Kirchrode begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Zugehörigen.
03/02/2026
🕊️ Willkommen im Hospiz Luise, Pater Erasmus! 💛
Das Hospiz Luise freut sich über seelsorgliche Verstärkung: Heute begrüßten wir Pater Erasmus Kulke OSB als neuen Seelsorger in unserem Haus. Ab Februar übernimmt er seinen Dienst in den Einrichtungen der Vinzenz Bernward Stiftung Soziales.
„Seelsorge ist ein zunehmender Bedarf in der Hospizarbeit. Unsere Gäste wollen gesehen, begleitet werden“, sagt unsere Hospizleitung Margarete Vattes. Seelsorge sei dabei ein wichtiger Teil unseres multiprofessionellen Teams: Menschen aufsuchen, da sein, Trauer teilen, neue spirituelle Angebote entwickeln – und gemeinsam Kraftquellen entdecken. 🌿
Pater Erasmus bringt langjährige Erfahrung mit, u. a. aus der Klinikseelsorge in Meschede, und beschreibt Seelsorge vor allem als:
✨ offen sein, zuhören, verstehen wollen
✨ begleiten – seelisch und spirituell
✨ für Gäste, Angehörige und Mitarbeitende da sein
Wir freuen uns sehr, dass Pater Erasmus an die wertvolle Arbeit von Volker Golly, unserem langjährigen Seelsorger, anknüpft – und zugleich neue Impulse mitbringt. 🙏
Herzlich willkommen im Team!
02/02/2026
Was hatten wir im für eine schöne Stimmung 💃🤩beim Kolumbianischen Tag🇨🇴! Wir bedanken uns🙏 bei unserer kolumbianischen Bundesfreiwilligendienstleistenden Angélica, die für uns alle kolumbianische Köstlichkeiten gezaubert und so die Stimmung, den Geschmack und Duft ihrer Heimat ins winterliche Hannover gebracht hat. Neben viel Obst 🍎🍋🟩🍍🥭🍌gab es die wunderbaren Buñuelos, Natillas und einen leckeren Salat mit Ananas und Äpfeln.🇨🇴🧡🎉
28/01/2026
✨ Willkommen im Mutterhaus ✨
Heute waren unsere neuen Kolleginnen in Hildesheim zu Gast und wurden im Mutterhaus willkommen geheißen – gemeinsam mit 12 Kolleginnen und Kollegen der Kongregation und der Vinzenz Bernward Stiftung. 🤝
Im Refektorium stellten Schwester M. Hanna Schmaus und Monika Hävemeier das vinzentinische Charisma vor: das geistliche Erbe von Vinzenz von Paul und Luise von Marillac. 🔥
Im Austausch ging es um die Frage: Wofür sind wir „Feuer und Flamme“? 💬❤️
Anschließend führte ein Rundgang durchs Mutterhaus. Highlight: die Hauskapelle, das Herzstück des Hauses. ⛪✨
Für uns im Hospiz Luise ist die Verbindung zum Mutterhaus in Hildesheim eine Herzensangelegenheit. Wir freuen uns, dass jetzt auch alle neu hinzugekommenen Kolleginnen und Kollegen die spirituellen Wurzeln unserer Arbeit in der vinzentinischen Gemeinschaft erfahren durften. 💫
27/01/2026
✨ Rückblick auf unsere Vernissage ✨
Am Mittwoch, den 21. Januar 2026, durften wir im Mutterhaus in Hildesheim gemeinsam die Doppelausstellung „Leben, Sammeln, Kunst“ eröffnen. 🖼️
Für uns im Hospiz Luise war es ein besonderer Abend – denn ein Teil der Ausstellung widmet sich unserer Arbeit:
📸 „Leben_Kunst in der Hospizarbeit“ (1. OG) von Tim Kirchhof.
In intensiven Begegnungen und Gesprächen sind Porträts entstanden, die zeigen, was Hospizarbeit für uns bedeutet:
🌿 Nähe und Haltung
🕯️ Begleitung und Würde
🤲 Aufmerksamkeit für das Leben – in all seinen Facetten
Schwester M. Teresa Slaby betonte in ihrer Begrüßung, wie sehr es dabei um das genaue Hinsehen geht 👀✨ – und wie diese Haltung tief im vinzentinischen Charisma verwurzelt ist.
Ein herzliches Dankeschön an Maike Dudek und Claude Englebert, die die Ausstellungsteile vorgestellt haben, sowie an Elke Fech, die den Abend musikalisch begleitet hat – von Barock bis modern. 🎶💛 Und, nicht zuletzt, an Tim Kirchhof und Hilde Weeg, die mit der Galerie metavier eine berührende und persönliche Ausstellung auf die Beine gestellt haben.
Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Mai 2026 im Mutterhaus zu sehen. Kommt vorbei und nehmt euch Zeit zum Schauen, Innehalten und Mitfühlen. ✨
21/01/2026
🤗 Eine Umarmung kann halten. Und tragen. 💪
Gerade für unsere Gäste im Hospiz Luise – und für ihre Lieben – sind Nähe, Wärme und echtes Dasein unendlich wertvoll 🤲
Zum Tag der Umarmungen haben wir diese Kraft bewusst weitergegeben: zwischen Team, Ehrenamt und Unterstützer*innen.
Manchmal braucht es nicht viele Worte.
Manchmal reicht eine Umarmung.
Fühlt euch umarmt. ❤
15/01/2026
🧡-lichen Dank sagen wir vom für die wunderbare Süßigkeitenspende, die Maike und Sandra gestern von in Empfang nehmen durften. Im Gespräch mit der Übergeberin der Spende konnten die beiden erfahren, dass es sich um gerettete Weihnachtssüßigkeiten 🍪🍫🍭🍬handelt. Dem Spender ist es wichtig, dass die Lebensmittel den Tafeln und weiteren caritativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Wir freuen uns, dass auch wir davon profitieren und einen solch tollen, engagierten Verein kennenlernen durften.🥰🤩Mit den Süßigkeiten konnten wir bereits individuelle Wünsche unserer Patient:innen erfüllen und wenn demnächst aus Weihnachtsmännern 🎄🎅Schoko-Crossies 🍫werden freuen sich alle im Hospiz.🎉💫🧡
19/12/2025
"Nochmal eine Lesung machen" 📖, das war ein großer Wunsch💫 unserer Patientin und Autorin .
Und so saßen wir gestern Abend in unserem gemütlichen🎄, sehr gut gefüllten🎉 Wohnzimmer bei Punsch und Keksen und hörten 4 wunderbare Adventsgeschichten der Autorin, die unsere ehrenamtliche Märchenerzählerin Sabine🙏 für sie vorgelesen hat. Im Anschluss wurden die Adventsgeschichtenbücher und -karten verkauft und von persönlich signiert, die sehr zufrieden und glücklich😇war. 🧡-lichen Dank an alle Ehren- und Hauptamtlichen, die diesen Abend so spontan möglich und erfolgreich gemacht haben🙏
12/12/2025
Ganz vorweihnachtlich💫und gemütlich☺️ist es inzwischen im , drinnen wie draußen! ❤️-lichen Dank🙏 an unsere Ehrenamtlichen Susanne und Stefan, die gemeinsam mit unserem Hausmeister Slavko alles so wunderbar festlich geschmückt haben💫🎀⭐️🎁🌟.
Wie schön, dass wir das 10. Türchen vom Lebendigen Adventskalender geöffnet haben, begleitet von den traumhaften Klängen🎼🎶 des Hornquartetts der mit unserem Ehrenamtlichen Frank und seinen Kolleg:innen. Danke, dass ihr die Herzen unserer Patient:innen und Besuchenden mir euerer Musik so berührt habt❤️🔥! Berührend waren auch die Worte unserer Seelsorgegruppe😇, da ging es u.a. um das eigene Glück🍀, von dem man auch mal eine Stunde verschenken kann...🎄💫
01/12/2025
Voller Erfolg in der Kirchenbude! Danke allen, die uns vom auf dem Lister Weihnachtsmarkt besucht, bei uns gekauft und für uns gespendet haben.🎄💫🙏 Danke allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die wieder mit großer Kreativität und viel Engagement unser Sortiment bereichert haben🥰😍🙏🥳. Ihr seid ein Geschenk!
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27/11/2025
🌟Bitte kommen! 😍Wir vom sind wieder da, um eure Wünsche zu erfüllen, win-win 😉!🎄Von Adventskalender bis Zimtstern, von Fröbelstern bis Wintersocke, alles handgemacht! Der Erlös kommt komplett unserer Arbeit im Hospiz zugute😃💫 💕Tolle Kleinigkeiten für eure Deko und die eigenen Adventskalender, leckere Köstlichkeiten... lasst uns damit nicht allein!🙏🎅🎄Wir sehen uns... auf dem Lister Weihnachtsmarkt, von morgen bis Sonntag in der "Kirchenbude", nahe U-Bahn bis...dann!😃
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20/11/2025
🥳Bienvenido Angelica!👏 Seit Montag verstärkt sie unser Team im als BuFDi. Willkommen! Vor einem Jahr kam die medizinische Fachangestellte aus Kolumbien - und spricht schon fließend unsere Sprache(n): Herz und Deutsch💕😀!😉Wir lernen dafür gerade Spanisch und Tanz👯 ,win:win! 😉Heute gab es erste Lektionen im Hefezopfbacken. 🥮Das Ergebnis: Delicioso!
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13/11/2025
🏁🥳Ziel erreicht! 😍Herzlichen Glückwunsch allen 12 Ehrenamtlichen vom Hospizbefähigungskurs im ! Ergebnis: Alle sehr fähig👏😉!!Nach 11 Monaten und intensivem Lernen, Selbsterfahren und Reflektieren sowie mehr als 100 Stunden Praktikum geht es nun in die aktive Begleitung. "Ein toller Kurs!" finden Amely und Chiara, die Koordinatorinnen. 🙏💫💕Die Teilnehmenden bedankten sich mit einem Blumenbouquet "für die Kursleitung und das Haus für das warme Willkommen!" ☺️😀Hach! 🥳Wir danken zurück! 🙏Und freuen uns auf die Zusammenarbeit und das weitere Kennenlernen,😉 bis bald!! (Am 16. Januar geht es schon in die neue Runde: Dann startet der neue Befähigungskurs. Gerne unter ahd@hospiz-luise.de melden!)
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Vor mehr als 25 Jahren wurde das Hospiz Luise gegründet.
Von einem Wagnis (das) zum Beispiel (wurde)
Der Anfang war für uns ein Wagnis. So die Aussage unserer damaligen Generaloberin Sr. M. Isidora Hebenstreit, als die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Hildesheim die Entscheidung traf: Ja, wir gründen das erste stationäre Hospiz in Niedersachsen. Ein Haus für 8 Patienten soll entstehen, denen wir mit unserer christlichen Grundhaltung begegnen, wo Körper, Geist und Seele in den Blick genommen werden, Fragen nach dem Sinn des Lebens ihren Platz finden und in dem die Themen Schmerztherapie und Symptomkontrolle ebenso im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen werden. Meine Vorgängerin, die damalige Ordensschwester Sr. Katharina-Maria Hanne war es, die schon Ende der 80er Jahre die Idee hatte, ein stationäres Hospiz zu gründen. Es gelang ihr, ihre Mitschwestern davon zu überzeugen. Als ein Einfamilienhaus neben dem Vinzenzkrankenhaus in Hannover Kirchrode zum Kauf angeboten wurde, war der Erwerb dieses Hauses der erste Schritt zur Verwirklichung dieser Idee. Ab dem 3. November 1994 sollten die ersten Patient*innen einziehen. Mit hohem persönlichem Engagement hat Sr. Katharina-Maria vom Beginn an das Hospiz in seinen ersten neun Jahren aufgebaut. Sie hat sich auch auf Landesebene für die Verbreitung und Verankerung der Hospizarbeit eingesetzt. Mit dem Austritt aus der Gemeinschaft der Vinzentinerinnen im Jahre 2003 hat Sr. Katharina Maria die Leitung des Hospizes abgegeben. Meine persönliche Begegnung mit dem Hospiz Luise begann im Juni 1994 mit einem vagen Hinweis auf die Initiative der Gründung eines stationären Hospizes in Hannover. Ich war neugierig geworden und so fuhr ich von Bremen nach Hannover und schaute mir die Baustelle des zukünftigen Hospiz Luise an. Die Gespräche mit Sr. Katharina-Maria, Sr. M. Alexandra und zwei weiteren späteren Kolleginnen bestärkten mich in dem Wunsch, hier zukünftig mitzuarbeiten und den Aufbau mit zu gestalten. Die Begleitung sterbender Menschen war für mich nicht neu. Ich hatte durch meine ambulante pflegerische Tätigkeit bereits viele Erfahrungen darin sammeln können und ich war bereit und willens, mich ausschließlich auf diesen Bereich pflegerischer Tätigkeit zu konzentrieren. Der Anfang war ein Wagnis für uns alle. Über die Einladung zum Eröffnungstag der offenen Tür stand damals ein Wort von der Ordensgründerin der Vinzentinerinnen der heiligen Luise von Marillac: „Ermutigen wir uns gegenseitig mehr durch unser Beispiel als durch Worte.“ Das bedeutete für uns im Miteinander vor allem voneinander zu lernen und uns mit unseren bisherigen Erfahrungen gegenseitig zu bereichern. Wir waren mit vielen Fragen konfrontiert, die auch für uns neu waren wie z. B. „Was braucht der einzelne Mensch am Lebensende?“ „Welche Sicherheiten können wir den Patienten geben, wenn sie bei uns aufgenommen werden mit Ihren An- und Zugehörigen?“. Das waren und bleiben wichtige Themen unserer Hospizarbeit. Später haben wir diese Erfahrungen zu gemeinsamen formulierten Zielen zusammen gefügt. Daraus ist unser Leitbild entstanden, später die Qualitätsarbeit und das Gütesiegel.
Der Anfang war ein Wagnis auch aus finanzieller Sicht. Mit dem Einzug der ersten Patient*innen im November 1994 gab es noch keine Regelfinanzierung, was für uns heute unvorstellbar ist. Es fanden zwar Gespräche mit den Kostenträgern statt, aber es gab nur Einzelfallentscheidungen auf der Basis der damaligen Tagessätze für Kurzeitpflege. Das änderte sich erst im Verlauf des Jahres 1995. Heute, 25 Jahre später, sind wir per Gesetz eine Einrichtung der Regelversorgung. Das bedeutet für uns eine große Sicherheit, aber keine vollständige Kostendeckung. Wir sind weiter auf tatkräftige Unterstützung und Spenden angewiesen. Ehrenamtliche Tätigkeit ist ein wichtiger Stützpfeiler unserer Arbeit im Hospiz. Schon im ersten Jahr nahmen die ersten im Hause geschulten Ehrenamtlichen ihren Dienst im stationären Hospiz Luise auf. In den vergangenen Jahren haben wir ehrenamtliche Begleitung und Unterstützung auch in der häuslichen Betreuung und in der Trauernachsorge etabliert. Auch bei der Vorbereitung und Durchführung zahlreicher Feste sowie bei der Pflege und Gestaltung unseres großen Gartens freuen wir uns über vielseitige und tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung.
Ohne das Engagement Ehrenamtlicher, das erfahren wir tagtäglich, gäbe es weder stationäre noch ambulante Hospizarbeit. Neben aktiver ehrenamtlicher Unterstützung in unserem Alltag freuen wir uns seit Bestehen des Hauses über vielfältige ideelle und materielle Unterstützung. Bereits in unseren Gründungsjahren hat sich ein Freundeskreis gegründet, der durch regelmäßige Spenden unsere Arbeit unterstützt. Seit über 20 Jahren steht uns der Lions Club Hannover verlässlich zur Seite.
Die Mitarbeitenden des Kinderzirkus Salto, der regelmäßig bei unserem Sommerfest auftritt und mit einer Sachspende zur Versorgung der Patient*innen im stationären Hospiz beiträgt, sind uns ebenso treu wie die Frauen des Lady Circles mit Ihrer Unterstützung beim Küchenbuffet. Auch der Round Table Hannover engagiert sich jedes Jahr am Grill, um die gespendeten Würstchen lecker zuzubereiten und zu servieren. Darüber hinaus können wir uns über viele spontane Zuwendungen und Spenden freuen. Das Hospiz Luise war das erste stationäre Hospiz in Hannover und in Niedersachsen, dem bald weitere Gründungen folgten, die sich teilweise Rat und Anschauung bei uns holten. Wir waren und sind froh über ein Netzwerk von Kollegen und Gleichgesinnten in der Region und im Land, mit denen wir einen kollegialen Austausch pflegen. Persönlich erinnere ich mich nach 25 Jahren Hospizerfahrung an viele frohe, erheiternde aber auch traurige und schwere Situationen. Wir geben unseren Patienten die Zusicherung, dass wir bei Ihnen bleiben, auch wenn sich andere abwenden. Manchmal finden wir keine Möglichkeit auf Fragen zu antworten, Trost zu spenden oder schwierige Situationen aufzulösen, aber dann gehen wir nicht weg, sondern bleiben an der Seite des Patienten und seiner Angehörigen. Manchmal bleibt uns nur das gemeinsame Aushalten. Als überzeugter Christ habe ich die Möglichkeit, solche Situationen abzugeben, was ich als große Entlastung erlebe.
Ermutigen wir uns gegenseitig mehr durch unser Beispiel als durch Worte. Wir haben die Pionierphase, in der alle für alles zuständig waren, hinter uns gelassen. Wir haben Verantwortung aufgeteilt, Zuständigkeitsbereiche innerhalb des Hauses definiert und Strukturen geschaffen, die uns helfen, uns unseren Kernaufgaben intensiver zu widmen. Dadurch haben wir für Transparenz gesorgt, die wir in der Zusammenarbeit dringend brauchen. Wir sind eine große Institution geworden mit insgesamt 89 Mitarbeitenden aus Haupt- und Ehrenamt. Im Laufe dieses Wandlungsprozesses mussten wir uns von liebgewordenem Altem, von Gewohnheiten und scheinbar Selbstverständlichem verabschieden, was nicht immer leicht war. Dabei unterstützt haben uns regelmäßiger gemeinsamer Austausch in Dienstbesprechungen und Qualitätszirkeln, sowie Supervisionen und extern moderierte Workshops. Wir treffen dabei auch immer wieder auf die Frage: Wie lange kann und sollte man diese Aufgabe wahrnehmen? Wieviel Tod verträgt ein Mensch? Diese Fragen zu reflektieren ist und bleibt Aufgabe jedes einzelnen Mitarbeitenden, sie ist nicht allgemein zu beantworten.
Ermutigen wir uns gegenseitig mehr durch unser Beispiel als durch Worte Wir freuen uns, dass unsere Pionierarbeit für viele andere zum Beispiel wurde. Ich werde oft gefragt: Brauchen wir nicht noch mehr stationäre Hospize? Es fällt mir schwer, auf diese Frage mit einem eindeutigen „Ja“ zu antworten. Ich glaube wir brauchen vorrangig das, was auch vor 25 Jahren bereits wichtig war: Wir brauchen eine hospizliche Haltung in allen Bereichen und Einrichtungen, in denen Menschen begleitet werden und sterben. Und jede - jeder von uns braucht den Mut, sich mit dem Lebensthema Sterben und Tod auseinanderzusetzten. Ich glaube, dann werden auch Fragen nach mehr Hospizeinrichtungen nicht mehr im Vordergrund stehen, weil die Idee auch in anderen Einrichtungen leben kann. Ein fernes Ziel? Wir haben in den vergangenen 25 Jahren durch vielfältige Aktivitäten vielen Menschen Mut gemacht, sich diesen drängenden Fragen zu stellen und ich glaube, wir sind damit auf einem guten Weg. Wir sind mit diesen Anliegen nicht alleine, es gibt viele Gleichgesinnte in regionalen, landes – und bundesweiten Netzwerken und politischen Vertretungen. Abschließend möchte ich allen Schwestern von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Hildesheim DANKE sagen im Namen aller Mitarbeitenden aus dem Hospiz Luise für den Mut, den sie vor 25 Jahren hatten. Ich danke meiner Vorgängerin für die ersten Schritte, sowie den drei Generaloberinnen Sr. M. Isidora Hebenstreit, Sr. M. Hildegard Theinert und unserer derzeitigen Generaloberin Sr. M. Teresa Slaby mit ihren Ratsschwestern und der gesamten Verwaltung des Mutterhauses für die kontinuierliche und zuverlässige Unterstützung und ich danke für jedes Gebet. Nicht zuletzt gilt mein ganz persönlicher Dank jedem einzelnen Haupt – und Ehrenamtlich Mitarbeitenden. Ebenso danke ich meinen beiden Leitungskolleginnen Anja Bohlen-Bruchmann und Maike Dudek für ihren Einsatz für das Haus und seine Weiterentwicklung. Dank an Ute Reimann für den Aufbau des Ehrenamtlichen Dienstes, der Trauerarbeit und ihren Einsatz auf Landesebene. Sie alle tragen mit Herz und Hand dazu bei, dass das Hospiz Luise weiter ein lebendiger Ort des Lebens im Angesicht des Todes ist. Ich bin sehr dankbar mit diesem Team das Hospiz Luise zu leiten und freue mich auf die Herausforderungen der Zukunft. „Ermutigen wir uns gegenseitig mehr durch unser Beispiel als durch Worte“