20/02/2026
1️⃣ Du liebst dein Kind. Mehr als alles. Und trotzdem gibt es diese Momente, in denen du an dein altes Leben denkst. Spontanität. Ruhe. Ein ganzer Kaffee, der noch heiß ist. Und kaum taucht der Gedanke auf, kommt die Schuld hinterher wie ein Schatten.
2️⃣ Was kaum jemand sagt: Schlafmangel verstärkt Nostalgie. Wenn dein Körper übermüdet ist, sehnt sich dein Gehirn nach Zeiten, in denen es weniger Stress hatte. Es idealisiert die Vergangenheit, weil sie sich sicherer anfühlt als dein aktueller Dauer-Alarmzustand.
3️⃣ Nach mehreren Nächten mit unterbrochenem Schlaf reagiert dein emotionales Zentrum deutlich sensibler auf Belastung, während dein rationaler Teil schwächer wird. Das bedeutet: Du fühlst Verlust stärker – und kannst ihn schlechter einordnen. Das ist Neurobiologie. Keine Undankbarkeit.
4️⃣ Die Wahrheit ist unbequem: Du darfst dein altes Leben vermissen und dein Kind trotzdem lieben. Beides kann gleichzeitig existieren. Der Weg raus ist nicht, die Sehnsucht zu unterdrücken, sondern dir bewusst kleine Inseln von Autonomie zurückzuholen – 20 Minuten nur für dich. Ohne Rolle. Ohne Erwartung.
5️⃣ Mutterschaft ist kein Identitätswechsel über Nacht. Es ist ein Übergang. Und Übergänge fühlen sich oft wie Verlust an, bevor sie sich wie Wachstum anfühlen. Vielleicht vermisst du nicht dein altes Leben – sondern die Version von dir, die ausgeruht war.
Wenn du ehrlich bist: Vermisst du wirklich dein altes Leben – oder einfach nur dich selbst mit acht Stunden Schlaf?
Vielleicht sehen wir uns nie wieder, also folge , wenn du mehr davon willst.
Übrigens, wenn du wissen willst, wie du trotz wenig Schlaf wieder mehr bei dir selbst ankommst, dann schreib „RUHE“ in die Kommentare oder mir als Nachricht (schau danach direkt in dein Postfach und in den Anfragen, dort müsste eine Nachricht von mir sein mit der Anleitung).