RollArt GmbH

RollArt GmbH ENTSPANNUNG, BEWEGLICHKEIT & REGENERATION FÜR MENSCH & TIER

Der Betrieb ist eingestellt.!!

01/04/2026

Rückblick Lehrgang 28.–29.03.

An diesem Wochenende drehte sich alles um ein zentrales Thema:
Probleme erkennen, bevor sie sichtbar werden.

Gemeinsam haben wir uns intensiv mit Anatomie, Bewegungsanalyse und den funktionellen Zusammenhängen im Pferdekörper beschäftigt, mit dem Ziel, Veränderungen früh zu sehen und richtig einzuordnen.

Es waren zwei sehr lehrreiche, intensive und gleichzeitig schöne Tage mit engagierten Teilnehmern und spannenden Pferden.

In diesem Beitrag bekommt ihr ein paar Einblicke in den Lehrgang.
Vielen Dank an alle, die dabei waren und diesen Kurs so besonders gemacht haben.
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28/03/2026

Abschluss – Ein Moment, der mehr sagt als Worte

Am Ende dieser Behandlung entsteht etwas, das man nicht erzwingen kann.

Der Hengst vertraut, sucht die Nähe, beginnt zu schmusen, gibt einen kleinen „Kuss“.
Ein Moment, der ruhig ist, aber sehr klar.

Nach der Behandlung ist nicht nur der Körper entspannter.
Auch das Nervensystem kommt zur Ruhe.

Wenn Spannung, Einschränkungen und Unwohlsein nachlassen, entsteht Raum für etwas anderes:
Sicherheit. Vertrauen. Loslassen.

Pferde reagieren darauf sehr ehrlich.
Sie zeigen, wie sie sich fühlen – nicht, wie wir es gerne hätten und das ist echtes Vertrauen zwischen Mensch und Pferd.
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22/03/2026

Nach der Behandlung zeigt sich oft sehr deutlich, was sich im Körper verändert hat.

Der Hengst wirkt insgesamt präsenter, „mehr da“ und körperlich voller.
Das hat nichts mit „Optik-Trick“ zu tun, sondern mit funktionellen Veränderungen im Gewebe.

Wenn Blockaden gelöst und fasziale Strukturen wieder beweglich werden, verbessert sich die Durchblutung im gesamten betroffenen Bereich.
Gewebe wird besser versorgt, Spannung kann sich gleichmäßiger verteilen – der Körper wirkt dadurch runder, klarer und ausgeglichener.

Auch das Fell reagiert darauf:
Ein besser durchbluteter und entspannter Organismus zeigt sich oft durch mehr Glanz.

Das Gähnen ist ein weiteres deutliches Zeichen.
Es zeigt, dass das Nervensystem in die Entspannung wechselt, Spannung losgelassen wird und der Körper beginnt, die neuen Bewegungsmöglichkeiten zu verarbeiten.

Genau darum geht es in der Behandlung:
Nicht nur einzelne Punkte zu lösen, sondern den Körper wieder in einen Zustand zu bringen, in dem er frei reagieren, ausgleichen und sich selbst organisieren kann.

Man sieht es nicht nur in der Bewegung –
man sieht es im gesamten Ausdruck des Pferdes.
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16/03/2026

In diesem Teil der Behandlung geht es darum, die Durchlässigkeit und Beweglichkeit der Wirbelsäule wiederherzustellen.

Über die Schweifwirbelsäule wird dabei eine rhythmische Bewegung in den Körper gegeben. Durch ein sanftes, gleichmäßiges Ziehen am Schweif entsteht eine Schwingung, die sich wie eine Welle durch die gesamte Wirbelsäule fortsetzen sollte – vom Schweif über Rücken und Hals bis hin zum Kopf.

Idealerweise kann sich diese Bewegung frei durch den Körper übertragen. Genau daran lässt sich erkennen, wie durchlässig und beweglich die Wirbelsäule in diesem Moment ist.

Ist der Körper in Balance, läuft diese Welle weich und gleichmäßig durch das Pferd.
Bestehen Spannungen oder Blockaden, wird die Bewegung an bestimmten Stellen unterbrochen oder abgeschwächt.

Zusätzlich wird das Pferd einige Male sanft um die eigene Achse geführt. Diese Bewegung hilft dem Körper, Spannung neu zu organisieren, Gleichgewicht zu finden und die zuvor gelösten Strukturen wieder in eine funktionelle Bewegung zu integrieren.

Ziel ist nicht nur das Lösen einzelner Bereiche, sondern dem Pferd wieder zu ermöglichen, Bewegung als zusammenhängendes System durch den ganzen Körper fließen zu lassen.
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05/03/2026

Im dritten Teil der Behandlung dieses 2-jährigen Hengstes ging es darum, fest sitzende fasziale Strukturen zu lösen und die Blockade im Halsbereich zu befreien.

Faszien spielen dabei eine zentrale Rolle – werden aber oft unterschätzt.

Faszien sind feine, aber sehr stabile Bindegewebsstrukturen, die den gesamten Körper durchziehen. Sie umhüllen Muskeln, verbinden Muskelketten miteinander und übertragen Spannung durch den ganzen Körper. Man kann sie sich wie ein dreidimensionales Netzwerk vorstellen, das alles miteinander verbindet.

Das bedeutet:
Eine Einschränkung entsteht selten nur an einer Stelle.

Wenn Faszien an Elastizität verlieren oder sich durch Überlastung, Stöße oder Schonhaltungen verkleben bzw. verhärten, kann sich Spannung nicht mehr frei verteilen. Der Körper beginnt dann, Bewegung auszuweichen.

Genau daraus entstehen häufig Blockaden.

Der Hals ist dabei ein besonders sensibler Bereich, weil hier viele wichtige Strukturen zusammenlaufen:
• Muskelketten aus Rücken und Schulter
• das fasziale Netzwerk der Vorderhand
• Verbindungen zum Kiefer und zum Genick

Wenn in diesem System Spannung „festgehalten“ wird, beeinflusst das oft mehr als nur die Halsbeweglichkeit. Pferde können dann z.B.:
• ein Bein schlechter anheben
• sich einseitig bewegen
• Spannung im gesamten Vorderkörper entwickeln

Der Schlüssel liegt deshalb oft nicht nur im Gelenk selbst, sondern im faszialen Gewebe, das diese Strukturen miteinander verbindet.

Wird dieses Gewebe wieder beweglich, kann der Körper Spannung neu verteilen – und Bewegung wird wieder freier, leichter und koordinierter.

Gerade bei jungen Pferden lohnt sich dieses frühe Hinschauen.
Der Körper ist noch sehr anpassungsfähig – und genau deshalb lassen sich solche Muster oft früh und nachhaltig lösen, bevor sie sich dauerhaft im Bewegungsablauf festsetzen.
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27/02/2026

Bei diesem 2-jährigen Hengst war deutlich zu sehen:
Eine Gesichtshälfte wirkt voller, Spannung und Flüssigkeit haben sich bereits aufgebaut.

Gerade in diesem Alter heißt es oft schnell:
„Das ist bestimmt der Zahnwechsel.“

Ja – der Zahnwechsel spielt eine Rolle.
Aber: Er erklärt nicht alles.

Wenn der Kiefer in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist, kann sich Spannung nicht mehr frei verteilen.
Strukturen stauen sich, Gewebe reagiert, Flüssigkeit sammelt sich.
Der Körper sucht wieder eine Lösung – und findet sie meist über Ausweichen.

Eine Kieferblockade bleibt dabei nie lokal.

Der Kiefer ist eng verbunden mit:
• Genick und Hals
• Zungenbein
• Schultergürtel
• Vorderhand
• dem gesamten Bewegungsrhythmus

Bleibt diese Blockade bestehen, entstehen früh Schonmuster,
die sich später zeigen als:
• Probleme in der Anlehnung
• einseitige Biegung
• Taktunreinheiten
• oder diffuse „Unerklärlichkeiten“ im Training

Gerade bei jungen Pferden gilt:
Der Körper ist noch formbar – aber auch extrem lernfähig.

Was jetzt als Lösung abgespeichert wird,
wird später zur Gewohnheit.

Deshalb ist frühes Hinschauen kein Eingriff,
sondern eine Chance.

Nicht, um etwas zu „reparieren“,
sondern um dem Pferd wieder die Möglichkeit zu geben,
sich frei, gleichmäßig und ohne Kompensation zu bewegen.

Pferde zeigen uns sehr früh, wenn etwas nicht stimmt.
Man muss bereit sein, das ernst zu nehmen.
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22/02/2026

Christoph bei der Behandlung von einem 2 jährigen Hengst auf der Wiese.
Der Kunde hat ihn gerufen, weil das Pferd Probleme hat das linke Bein zu heben.

„Die Hoffnung, dass sich das verwächst, ist halt falsch.“

Diesen Satz höre ich oft, gerade bei jungen Pferden.
Und genau hier liegt ein großes Missverständnis.

Ein 2-jähriger Hengst, der sein linkes Bein nicht gut hebt, hat kein „vorübergehendes Problem“.
Er hat bereits eine Bewegungslösung gefunden, um etwas zu vermeiden, das für ihn schwierig, unangenehm oder nicht möglich ist.

Was passiert dann?

▶️ Das Pferd beginnt, auszuweichen
▶️ Es kompensiert über andere Gelenke, Muskeln und Strukturen
▶️ Es entwickelt eine Schonhaltung

Und Schonhaltungen verschwinden nicht einfach mit dem Wachstum.
Im Gegenteil:
Je jünger das Pferd ist, desto schneller prägen sich diese Muster ein.

Das Nervensystem lernt:
„So bewege ich mich sicher.“
Und genau dieses Muster wird stabiler, nicht besser.

Was sich dann „verwächst“, ist nicht das Problem,
sondern oft nur die Chance, es früh und einfach zu verändern.

Deshalb ist frühes Hinschauen so wichtig.
Nicht, um etwas zu dramatisieren –
sondern um Bewegung wieder frei, gleichmäßig und selbstverständlich werden zu lassen,
bevor der Körper sich dauerhaft darauf einstellt.

Gerade junge Pferde zeigen uns sehr ehrlich,
wo Bewegung nicht stimmt.
Man muss nur bereit sein, zuzuhören.
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19/01/2026

Christoph hatte die Ehre ein ganz bekanntes Pferd zu rollen - hat ihm gefallen 😁👍🏻

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03/01/2026

Bono hatte während des Drehs irgendwie besseres zutun 🤣

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17/12/2025

Die Faszien- und Nervenstimulation am Kopf wirkt direkt auf das vegetative Nervensystem – und damit auf alle inneren Organe.
Im Gesicht sitzen zahlreiche Rezeptoren und sensible Äste des Trigeminus- und Fazialisnervs.
Geben wir dort feine Reize, meldet der Körper: Sicherheit, entspannen, runterfahren.

Was dann passiert:
• Der Parasympathikus übernimmt – der Teil des Nervensystems, der für Regeneration zuständig ist.
• Herzfrequenz und Muskeltonus sinken.
• Der Körper schaltet in den Verdauungs- und Erholungsmodus.
• Magen, Darm & Organe werden besser durchblutet und beginnen „an zu arbeiten“.

Darum kann eine so sanfte Technik am Kopf so weitreichende Effekte haben:
Ein minimaler Impuls oben löst eine ganzkörperliche Regulation aus – bis tief in die Organfunktionen hinein.

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11/11/2025

Turniertage sind für Pferd und Reiter körperlich wie mental eine echte Herausforderung. Zwischen Anspannung, Leistung und neuen Eindrücken hilft die Arbeit mit den RollArt Faszienrollen, das Pferd in Balance zu halten.
Durch die sanfte Stimulation der Faszien wird die Durchblutung angeregt, das Lymphsystem aktiviert und die Regeneration nach der Belastung unterstützt.
So lassen sich Muskelverspannungen und Steifheit vorbeugen, der Körper kann Stress abbauen, und das Pferd bleibt locker, losgelassen und leistungsbereit – auch über mehrere Turniertage hinweg.

04/11/2025

In diesem Video arbeite ich mit der glatten Faszienrolle sanft entlang der Nüstern bis zum Augenbereich.
Hier verlaufen feine fasziale und nervale Strukturen, die eng mit der Atmung, Wahrnehmung und Entspannung des Pferdes verbunden sind.

Das beobachtete Niesen oder Schnaufen ist eine natürliche Reaktion des Körpers: Über die Stimulation sensibler Rezeptoren im Bereich der Nüstern und Nasennebenhöhlen wird der Nervus trigeminus (5. Hirnnerv) angeregt – einer der wichtigsten sensorischen Nerven des Kopfes.
Er steht in direkter Verbindung zum vegetativen Nervensystem, das u. a. Atmung, Spannung und Entspannung steuert.

Das Niesen hilft dem Pferd, Schleimhäute und Atemwege zu reinigen, angestaute Flüssigkeit und Staubpartikel zu lösen.
Gleichzeitig werden fasziale Spannungen und feine Reizungen im Schleimhaut- und Lymphgewebe gelöst, der Druckausgleich in den Atemwegen verbessert sich und der Lymphfluss wird angeregt.
Das Pferd zeigt damit, dass es die Reize verarbeitet – und dass sich das System reguliert.

Feine Reaktionen wie Zucken an Lippe und Auge oder leichtes Augenverdrehen sind ebenfalls Zeichen, dass das Nervensystem aktiv reagiert und loslässt.

▶️ Faszienarbeit bedeutet nicht Druck, sondern Wahrnehmung – und die beginnt oft genau dort, wo das Pferd reagiert.

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Die Rollart Faszienrolle

NATURPRODUKT AUS ERLENHOLZ

Die RollArt® Faszienrollen sind ein Naturprodukt aus Erlenholz und werden regional im Landkreis Oldenburg hergestellt. Wir verwenden ausschließlich hochwertige Materialien und achten auf eine nachhaltige Herstellungsweise. Jede RollArt® Faszienrolle ist ein Einzelprodukt und wird liebevoll in Handarbeit gefertigt.

EINFACHE ANWENDUNG – GROSSE WIRKUNG

✔ Keine medizinischen Vorkenntnisse erforderlich ✔ Kann von Jedem bedenkenlos angewandt werden ✔ Keine Nebenwirkungen ✔ Regelmäßige Workshops zum Thema „Faszien lösen“