04/03/2026
Es war noch nie der Hass, der Frieden brachte. Noch nie war es die Angst, die Heilung schuf. Noch nie war es der Krieg, der Harmonie gebar. Und doch glauben Menschen immer wieder, dass man Feuer mit Feuer löschen könne.
Wir leben in einer Zeit, in der sich die Schatten laut erheben. Angst wird geschürt, Worte werden zu Waffen, Spaltungen vertiefen sich, und viele sind gefangen in einem Strudel aus Wut, Neid, Gier, Hass und Eifersucht. Doch ist es nicht fatal zu denken, dass genau diese Energien den Wandel bringen werden? Dass, wenn wir Hass mit Hass begegnen, sich die Welt auf wundersame Weise ins Licht dreht?
Wir sind aufgerufen, nicht die Schatten zu nähren, sondern das Licht. Nicht blind für die Welt zu sein, sondern bewusst zu wählen, welche Frequenz wir in diese Welt tragen. Denn was wir ausstrahlen, wird zum Netz, das uns alle verbindet.
Und während wir hier sitzen, in unseren geschützten Räumen, umgeben von Nahrung, Wärme und Frieden, glauben wir zu wissen, was Tausende von Kilometern entfernt geschieht. Doch alles, was wir hören, sind verzerrte Stimmen, Geschichten, die durch viele Filter gingen. Wir können nicht das große Ganze sehen, aber wir können das sehen, was unmittelbar um uns ist, unsere Familien, unsere Nachbarn, unsere Gemeinschaft.
Wenn wir Frieden in der Welt sehen wollen, müssen wir ihn zuerst in uns tragen. Wenn wir Liebe fordern, müssen wir sie zuerst leben. Jeder an seinem Platz, jeder in seiner eigenen Kraft. Wir sind nicht machtlos, denn die wahre Macht liegt nicht darin, auf das Dunkel zu zeigen, sondern darin, das eigene Licht zu halten, auch wenn der Sturm im Außen tobt.
Mögen wir den Mut haben, gute und lichtvolle Gedanken zu wählen, unsere Worte mit Bedacht zu sprechen, unsere Herzen offen zu halten. Denn in einer Welt, in der Angst und Hass gesät wird, ist die größte Magie, zu lieben und zu vertrauen.
Danke an Maria Solva Roithinger ☆