Praxis für Psychotherapie Michaela Ritter

Praxis für Psychotherapie Michaela Ritter Heilpraktikerin für Psychotherapie
Lösungsorientierte Kurzzeittherapie | Paartherapie | Beratung

12/03/2026
Am Wochenende war ich wieder mal auf Fortbildung - diesmal zum Resilienztrainer.Viel Psychologie, viel über Gelassenheit...
09/03/2026

Am Wochenende war ich wieder mal auf Fortbildung - diesmal zum Resilienztrainer.
Viel Psychologie, viel über Gelassenheit – und darüber, wie Menschen mit starken Emotionen und unterschiedlichen Meinungen umgehen.
Durch meinen Praxisalltag dachte ich mir schon im Seminar:
Das klingt alles sehr vertraut. 😉

Und dann war gestern Wahltag und ich las abends noch viele Artikel und Posts online und auch deren Kommentare der Leser.
Ich musste ein bisschen schmunzeln, weil ich dachte:
Eigentlich ist das ein riesiges gesellschaftliches Praxisfeld für alles, worüber wir am Wochenende gesprochen haben.
Viele Meinungen, viel Engagement, viele Gefühle – und mittendrin wir alle, die versuchen, unseren eigenen Standpunkt zu finden.
Was ich aus der Psychotherapie immer wieder mitnehme:
Unterschiedliche Sichtweisen auszuhalten gehört einfach zum Menschsein dazu.
Und manchmal hilft dabei schon eine kleine therapeutische Grundhaltung:
erst zuhören, dann durchatmen – und den Humor nicht verlieren.

Die Fortbildung wirkt also nach 😉💛

Warum Menschen im Streit plötzlich Historiker werden… und wie man wieder in die Gegenwart zurückkommt.Eigentlich ging’s ...
27/02/2026

Warum Menschen im Streit plötzlich Historiker werden
… und wie man wieder in die Gegenwart zurückkommt.

Eigentlich ging’s nur um die Spülmaschine.
Oder um eine Kleinigkeit im Alltag.
Und plötzlich hören wir:
„IMMER machst du das!“
„Schon 2018 war das so!“
„Letztes Weihnachten hast du auch…“

Und Zack — wir sind nicht mehr im Gespräch,
sondern im Beziehungsarchiv.
Psychologisch passiert Folgendes:
Wenn wir uns verletzt fühlen, sucht unser Gehirn Beweise.
Und zwar aus der ganzen Vergangenheit.
Wir sehen plötzlich nur noch das, was unsere Verletzung bestätigt.
💡 Wie kommt man da wieder raus?
• Statt „immer“ lieber sagen: „Gerade jetzt fühlt es sich so an…“
• Beim aktuellen Thema bleiben
• Und vor allem: erst Gefühl klären, dann Problem lösen

Denn meistens geht’s im Streit nicht um Müll, Geschirr oder Termine.
Sondern um Respekt, Nähe und Gehörtwerden.

Manchmal steckt man einfach im Batz fest. Wenn's Hirn feststeckt, ist das dann eigentlich ein Hirnbatzl ?Wenn sich Gedan...
21/02/2026

Manchmal steckt man einfach im Batz fest. Wenn's Hirn feststeckt, ist das dann eigentlich ein Hirnbatzl ?

Wenn sich Gedanken im Kreis drehen, Gefühle an einem kleben,
und man weiß gar nicht so genau, wie man da wieder rauskommt.

Für solche Momente gibt es eine kleine Übung aus der Therapie, die oft erstaunlich gut hilft:
✨ Die 3 Fragen, die dich wieder auf festen Boden bringen
Denk an die Situation, die dich gerade beschäftigt, und frag dich:
1️⃣ Was ist eigentlich passiert?
Nur die Fakten. Ohne Drama, ohne Bewertung.
2️⃣ Was habe ich dabei gefühlt?
Vielleicht nicht nur „genervt“, sondern eher verletzt, unsicher, überfordert oder traurig.
3️⃣ Was hätte ich in dem Moment gebraucht?
Mehr Verständnis? Zeit für mich? Ein klares Wort? Nähe?

Ganz oft liegt genau hier der Ausweg aus dem inneren Batz.
Nicht im Grübeln — sondern im Verstehen deiner Bedürfnisse.
💛 Schreib dir deine Antworten ruhig für Dich allein auf, wenn es wieder so weit ist.
Nicht, um alles sofort zu lösen.
Sondern um dir selbst wieder ein Stück näherzukommen.

Ein paar Gedanken zum Valentinstag aus der kleinen Praxis 🩷🌷🩷
14/02/2026

Ein paar Gedanken zum Valentinstag aus der kleinen Praxis 🩷🌷🩷

Schöner kann man es kaum zeigen 💛
11/02/2026

Schöner kann man es kaum zeigen 💛

Erlernte Hilflosigkeit – und warum wir manchmal einfach aufhören🤷🏻‍♀️Ich begegne dem Thema erlernte Hilflosigkeit oft in...
04/02/2026

Erlernte Hilflosigkeit – und warum wir manchmal einfach aufhören
🤷🏻‍♀️

Ich begegne dem Thema erlernte Hilflosigkeit oft in der Praxis.
In diesen Sätzen wie:
„Ist schon okay.“
„Lohnt sich eh nicht.“
„Mach du ruhig.“
Dafür blätter ich dann immer in den Büchern des Psychologen Martin Seligmanns, der beschrieben hat,
dass wir aufhören zu handeln,
wenn wir immer wieder erleben,
dass unser Handeln nichts verändert.

Und ganz ehrlich:
Das ist kein Aufgeben aus Bequemlichkeit.
Das ist ein Aufgeben aus Müdigkeit.
Wer oft genug gesagt hat, was er braucht
und nicht gehört wurde,
lernt irgendwann, leise zu werden.
Wer oft genug korrigiert, verbessert oder übergangen wurde,
lernt, lieber gar nichts mehr zu tun
als es „falsch“ zu machen.

Von außen sieht das manchmal aus wie Desinteresse.
Von innen fühlt es sich eher an wie Schutz.

Erlernte Hilflosigkeit ist nichts Endgültiges.
Seligmann sagt:
Was gelernt wurde, kann auch wieder verlernt werden.
Nicht durch Druck.
Nicht durch „Reiß dich zusammen“.
Sondern durch kleine Momente,
in denen jemand merkt:
Ich werde gehört.

Vielleicht ist die Frage also nicht:
„Warum tut er/sie nichts?“
Sondern:
„Wo hat jemand gelernt, dass es nichts bringt?“

Und manchmal reicht genau diese Frage,
um wieder ein bisschen Hoffnung zu öffnen.

Alles macht Krach!Ich helfe Menschen dabei, mit starken Emotionen umzugehen, innere Ruhe zu finden und Trigger zu verste...
21/01/2026

Alles macht Krach!

Ich helfe Menschen dabei, mit starken Emotionen umzugehen, innere Ruhe zu finden und Trigger zu verstehen.

Und dann gibt’s da mein ganz normales, liebevolles Privatleben…
…mit einem Auto, das schon piept, wenn sich in 3 km Entfernung eine Mülltonne nähert
…einem Ehemann, dessen Gelenke beim Gehen knacksen wie Popcorn
…und einem Dackel, der Fiep-Geräusche im Hochfrequenzbereich produziert – irgendwo zwischen Hund und Hitchcock-Soundtrack.

Willkommen in der Welt der Misophonie – der Sound-Empfindlichkeit, bei der bestimmte, meist monotone Geräusche (Schmatzen, Schlucken, Klicken, Atmen…) das Nervensystem direkt auf „ALARMSTUFE ROT“ schalten.

Zur Klarstellung:
Nein, ich bin nicht überempfindlich.
Nein, ich stelle mich nicht an.
Und nein, „Ignorier’s halt“ funktioniert leider so gut wie „Entspann dich mal“.

Aber ja - ich hab gelernt damit besser umzugehen und ich kann sogar darüber lachen (meistens jedenfalls). Vorallem mit meinen Patienten, denen es genauso geht.

Therapeut:innen sind keine perfekten, immer-Zen-buddhistischen Wesen.
Wir sind Menschen mit Nervensystem. Mit Themen.
Und genau das macht uns echt, menschlich – mit allem, was dazugehört.

Falls du also manchmal am liebsten fliehen würdest, wenn jemand neben dir Kaugummi kaut:
Du bist nicht allein. Und du bist nicht „komisch“.
Dein Nervensystem ist einfach nur… sehr engagiert. 😉

Ist Achtsamkeit eigentlich durchgenudelt? Wirkt bissl so oder? Und dennoch, wenn man es nicht so hochtrabend nimmt, begi...
15/01/2026

Ist Achtsamkeit eigentlich durchgenudelt? Wirkt bissl so oder?

Und dennoch, wenn man es nicht so hochtrabend nimmt, beginnt es doch immer bei dir – und wirkt weiter, als du denkst.

Wenn wir achtsamer mit uns selbst umgehen, verändert sich etwas ganz Grundlegendes:
Wir werden weicher mit uns. Geduldiger. Ehrlicher.
Und genau das spüren auch die Menschen um uns herum.

Achtsamkeit ist kein großes Konzept – sie zeigt sich in kleinen Momenten des Alltags:

Ein achtsamer Start in den Tag -> nicht sofort ans Handy greifen, sondern kurz schauen: Wie geht es mir gerade? Was brauche ich heute?

Den ersten Kaffee und vielleicht ins Feuer im Ofen schauen.
Die Brezn riechen.
Eine Hunderunde zum See, merken es ist "sauglatt" auf dem Weg und der See noch wunderschön gefroren.
Ganz da sein, statt nebenbei im Kopf schon woanders.
Dinge bewusst unter die Lupe nehmen.
Farben wahrnehmen. Geräusche unterscheiden.
Einen Moment von allen Seiten betrachten –
als würdest du ihn zum ersten Mal erleben.

Schnaufen ! -> denn der Atem verbindet
Mit deinem Körper.
Mit deinem Inneren.
Und oft auch mit dem Menschen dir gegenüber, wenn durch deine Ruhe plötzlich Raum entsteht.

Achtsamkeit ist kein Ego-Trip.
Sie ist Beziehungspflege – zu dir und zu anderen.

Und sie beginnt immer genau hier:
In diesem Moment.

💛🙏🏻💛
09/01/2026

💛🙏🏻💛

Ich habe den Schliersee die letzten Tage komplett aufgesaugt.Bildlich gesprochen natürlich – ungefähr 53 Milliarden Lite...
06/01/2026

Ich habe den Schliersee die letzten Tage komplett aufgesaugt.
Bildlich gesprochen natürlich – ungefähr 53 Milliarden Liter Sonne, Ruhe, Weite und dieses ganz spezielle Nichts-müssen.
Freie Tage, blauer Himmel, Wasserblick und das Gefühl, dass die Zeit kurz mal langsamer läuft.
Fazit: sehr empfehlenswert. ☀️💙

Die Praxis hat Urlaub 💛
25/09/2025

Die Praxis hat Urlaub 💛

Adresse

Alte Tegernseer Straße 4
Hausham
83734

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