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STXBP1 e.V. spendet 35.000 € für die Epilepsieforschung der Pädiatrischen Epileptologie am Zentrum für Kinder- und Jugen...
06/03/2026

STXBP1 e.V. spendet 35.000 € für die Epilepsieforschung der Pädiatrischen Epileptologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg

Der Verein wurde 2021 mit dem Ziel gegründet die Forschung der Genveränderungen in STXPB1 zu unterstützen und über eigene Veranstaltungen die Sichtbarkeit der STXBP1 Mutation in der Gesellschaft zu erhöhen.

Bei STXBP1 handelt es sich um eine sehr seltene genetische Veränderung auf Chromosom 9, die motorische und kognitive Entwicklungsstörungen sowie häufig schwere epileptische Anfälle verursacht.

Die Mutationen beeinträchtigen die Kommunikation der Nervenzellen im Gehirn und stören damit die essenzielle Weiterleitung von Informationen aller Bereiche unseres zentralen Nervensystems.

Die ersten Symptome zeigen sich meist bereits im Säuglingsalter – häufig in Form von epileptischen Krampfanfällen und einer deutlichen Verzögerung beziehungsweise dem Ausbleiben wichtiger Entwicklungsschritte.

In der Sektion der Pädiatrischen Epileptologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin widmen sich Prof. Dr. Steffen Syrbe und sein Team der Erforschung dieser seltenen Genmutationen, insbesondere im Bereich der frühkindlichen Epilepsien.

Die Spende des Vereins STXBP1 e.V. in Höhe von 35.000 € soll das Teams bei deren klinischen und Labor-Forschungsarbeit dieser seltenen Genmutationen unterstützen.

Pflegetag im OTA-Kurs 25/28 🛏️Diese Woche fand für den OTA-Kurs 25/28 ein besonderer Praxistag statt: der Pflegetag, als...
05/03/2026

Pflegetag im OTA-Kurs 25/28 🛏️

Diese Woche fand für den OTA-Kurs 25/28 ein besonderer Praxistag statt: der Pflegetag, als gezielte Vorbereitung auf den bevorstehenden Pflegeeinsatz im Rahmen der Ausbildung.

An fünf praxisorientierten Stationen konnten die Auszubildenden zentrale pflegerische Fertigkeiten trainieren, vertiefen und aus unterschiedlichen Perspektiven erleben:

🔹Vitalzeichenkontrolle unter Belastung

Vor der Messung von Puls und Blutdruck absolvierten die Auszubildenden einen Parcours durch das Heinsteinwerk. Auf dem Weg mussten sie Übungsfragen beantworten und in Bewegung bleiben, mit dem Ziel, Puls und Blutdruck bewusst zu steigern. Anschließend wurden die Vitalwerte gemessen und reflektiert.

🔹Mund- und Zahnpflege sowie Mobilisation in Fallsituationen

Pflege unter erschwerten Bedingungen, z. B. bei taubstummen oder „sturen“ Patient:innen oder bei starken Schmerzen

🔹Körperpflege im Bett

Wahrung der Intimsphäre und ein sensibler Umgang mit Nähe und Distanz standen hier im Fokus.

🔹Korrektes Ausmessen und Anlegen von Anti-Thrombosestrümpfen

Sicherheit in der Durchführung und ein Verständnis für Indikation und Passform wurden praxisnah erarbeitet.

🔹 Essen anreichen – Perspektivwechsel erleben

Durch das gegenseitige Versorgen entwickelten die Auszubildenden ein besonderes Gespür für Abhängigkeit, Würde und achtsame Unterstützung.

Neben der fachlichen Kompetenz stand vor allem eines im Mittelpunkt:

👉 Empathie, Kommunikation und professionelle Haltung.

Pflege bedeutet mehr als Technik. Sie erfordert Aufmerksamkeit, Respekt und Einfühlungsvermögen. Genau diese Aspekte konnten praktisch erfahren und reflektiert werden.

Wir wünschen einen erfolgreichen Start in den Pflegeeinsatz! 💙

04/03/2026

🌍 Heute ist der Welttag des Hörens! 👂
Tinnitus-Selbsthilfegruppe Oftersheim ist beim „Tag des Hörens“ in Heidelberg dabei

Am heutigen Welttag des Hörens machen die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization (WHO)) und der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie e. V. (BVHI) unter dem Motto „Klingt nach Leben!“ auf den Zusammenhang zwischen gutem Hören, Lebensqualität und gesundem Altern aufmerksam. Die Deutsche Tinnitus-Liga unterstützt den Aktionstag seit vielen Jahren.

Der Tag des Hörens am Samstag, 14. März 2026 in Heidelberg findet ebenfalls unter dem Motto „Klingt nach Leben!“ statt. Bei der Veranstaltung am Universitätsklinikum Heidelberg stehen der Hörsinn sowie die Wechselbeziehung zwischen Hörvermögen und Lebensqualität im Mittelpunkt.

Welche Versorgungsmöglichkeiten und Zusatztechnik gibt es? Wie erleben Betroffene das Hören mit Cochlea-Implantat (CI)? Wie können Lebensqualität und Wohlbefinden wieder gesteigert werden? All das und noch vieles mehr erfahren Menschen mit Hörschädigung, Angehörige und Interessierte bei der Veranstaltung.💡

💬 Die Besucher*innen können sich auf ein vielseitiges Programm mit Vorträgen von Expert*innen, auf lebensnahe Erfahrungsberichte von Menschen mit CI und Infostände freuen. Auch die Tinnitus-Selbsthilfegruppe Oftersheim, die mit der Deutschen Tinnitus-Liga zusammenarbeitet, ist mit einem Infostand dabei.

🗓️ Tag des Hörens am Samstag, 14. März 2026, Heidelberg
„Klingt nach Leben!“
📍 Universitätsklinikum Heidelberg, Großer Hörsaal der Kopfklinik im EG, HNO-Klinik Heidelberg, Cochlea-Implantat Rehazentrum HD, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg
🕒 10.00–16.30 Uhr
👉 Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:
www.tinnitus-liga.de/veranstaltungen

Motiv: © BVHI.




🌿 Berufspädagogische Weiterbildung zum/zur PraxisanleiterIn 🎓✨Die berufspädagogische Weiterbildung begann am 05. Mai 202...
03/03/2026

🌿 Berufspädagogische Weiterbildung zum/zur PraxisanleiterIn 🎓✨

Die berufspädagogische Weiterbildung begann am 05. Mai 2025 und fand am 27. Februar 2026 mit den Abschlusspräsentationen ihren feierlichen Abschluss. In insgesamt 300 Unterrichtsstunden haben die Teilnehmenden ihr berufspädagogisches Wissen vertieft und ihre Rolle als professionell weiterentwickelt.

Besonders bereichernd war die interprofessionelle des Kurses: Pflegefachpersonen, OTAs, ATAs, eine Physiotherapeutin sowie MFAs lernten gemeinsam und voneinander. Alle Teilnehmenden kommen aus dem Universitätsklinikum Heidelberg – eine Vielfalt, die den fachlichen Austausch, die Perspektivwechsel und die Lernortkooperation spürbar gestärkt hat.

Über Monate hinweg wurde reflektiert, diskutiert, erprobt und gemeinsam gestaltet. Die Teilnehmenden entwickelten kreative Ideen und setzten sich intensiv mit digitalen Tools auseinander.

Mit dem klaren Ziel: Praxisanleitung und adressatengerecht zu gestalten. im Jahr 2026 bedeutet für sie: Lernende professionell begleiten, individuelle Lernprozesse fördern und methodisch-didaktisch fundierte Anleitung planen und durchführen.

Die Abschlusspräsentationen am 27. Februar 2026 zeigen eindrucksvoll, mit welchem pädagogischen Fachwissen, welcher Kreativität und welchem Selbstbewusstsein die neuen PraxisanleiterInnen ihre verantwortungsvolle Rolle übernehmen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Leitungen und KollegInnen, die diesen Entwicklungsprozess unterstützt haben. Wir sind stolz auf diese starke, vielfältige Gruppe und freuen uns auf die nachhaltigen Impulse, die sie in ihre Praxisbereiche tragen werden. 🌟

🩵 Glückwunsch an alle Praxisanleitenden! 🎉🚀👩‍🏫

Yvonne Dintelmann leitet als Vorständin seit 1. Februar das Ressort Personal und PflegeYvonne Dintelmann, Pflegedirektor...
02/03/2026

Yvonne Dintelmann leitet als Vorständin seit 1. Februar das Ressort Personal und Pflege

Yvonne Dintelmann, Pflegedirektorin im Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg, leitet seit dem 1. Februar im neu aufgestellten Verbundvorstand berufsgruppenübergreifend die Verantwortung für Personal und Pflege einschließlich der strategischen Kompetenzentwicklung an den Standorten Heidelberg und Mannheim.

Bereits als Geschäftsführerin der Akademie für Gesundheitsberufe hat sie wichtige Impulse in der Aus- und Weiterbildung gesetzt. In ihrer neuen Rolle bleibt sie zugleich Pflegedirektorin am Universitätsklinikum Heidelberg. Am Standort Mannheim wird sie im Bereich Pflege durch Rayk Oemus, den Geschäftsbereichsleiter und Pflegedirektor des Universitätsklinikums Mannheim, unterstützt.

Zwischen 2010 und 2019 war Yvonne Dintelmann als Pflegedirektorin bzw. Geschäftsführerin in verschiedenen Kliniken tätig (Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden, Hochtaunuskliniken gGmbH, Katharina-Kasper gGmbH). 2019 wechselte sie als Pflegedirektorin an das Universitätsklinikum Mannheim bevor sie 2024 als Pflegedirektorin in den Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg berufen wurde. Nach ihrem Krankenpflege- sowie Fachkrankenpflegeexamen Intensivmedizin absolvierte Yvonne Dintelmann ein Studium zur Diplom-Pflegewirtin.

“Frau Dintelmann verbindet langjährige Erfahrung als Führungskraft im Krankenhaus mit einer tiefgreifenden Kenntnis der beiden Standorte. Als ausgewiesene Expertin für die Personalentwicklung sowie für die Professionalisierung und die Akademisierung der Gesundheitsberufe übernimmt sie nun weitere Verantwortung.”, sagt Clemens Benz, Aufsichtsratsvorsitzender am Universitätsklinikum Heidelberg.

Vorstandsvorsitzender ist seit 1. Januar 2026 Professor Hanns-Peter Knaebel, der außerdem das Vorstandsressort Operatives Geschäft leitet. Ein Vorstand Medizin wird noch berufen. Bis dahin wird diese Aufgabe weiterhin von Professor Dr. Dr. Jürgen Debus übernommen. Weiterhin im Vorstand vertreten ist der Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg Professor Dr. Michael Boutros. Stephan Schulz‑Gohritz gestaltet seit dem 1. März als Finanzvorstand die Entwicklung des Verbundes mit.

Professorin Julia Weinmann-Menke ist neue Ärztliche Direktorin der Klinik für Nephrologie am UKHDZum 1. März 2026 überni...
01/03/2026

Professorin Julia Weinmann-Menke ist neue Ärztliche Direktorin der Klinik für Nephrologie am UKHD

Zum 1. März 2026 übernimmt Professorin Julia Weinmann-Menke die Ärztliche Direktion der Klinik für Nephrologie am Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg – vormals Nierenzentrum Heidelberg. Sie folgt auf Prof. Dr. Martin Zeier, der zum Jahresende 2025 verabschiedet wurde.

Zeitgleich wurde sie auf die neu eingerichtete W3-Professur für „Nephrologie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg berufen. An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz war sie in den vergangenen Jahren wesentlich am Aufbau des nephrologischen Schwerpunkts in der Inneren Medizin beteiligt, zuletzt als Ko-Direktorin der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik. Zu ihren Schwerpunkten in Klinik und Forschung gehören komplexe Nierenerkrankungen, Transplantationsmedizin und mögliche Komplikationen nach Nierentransplantationen.

„Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Weinmann-Menke eine klinisch exzellente Nephrologin und Transplantationsmedizinerin gewinnen konnten“, sagt Professor Dr. Dr. Jürgen Debus, Vorstand Medizin des UKHD. „Mit ihrer Expertise wird sie die Heidelberger Nephrologie weiter ausbauen und das Transplantationsprogramm gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Fachbereiche stärken. Ihre Forschungsarbeit wird dazu beitragen, neue Therapiemöglichkeiten für Patientinnen und Patienten mit Nierenerkrankungen zu entwickeln.“

Prof. Weinmann-Menke plant zudem, in Heidelberg weitere nephrologische Spezialambulanzen aufzubauen, etwa für Patientinnen und Patienten mit glomerulären Nierenkrankheiten. Dabei ist ihr besonders wichtig, die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen in der Region zu intensivieren: „Nephrologische Patientinnen und Patienten haben in der Regel mehrere Erkrankungen. Sie sind regelmäßig bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, die ihre Patienten gut kennen – es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig informiert halten“, so Prof. Weinmann-Menke.

Wir wünschen Prof. Julia Weinmann-Menke einen guten Start und freuen uns, dass sie ab heute mit uns an Board ist.

Hier geht es zum Beitrag: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/professorin-julia-weinmann-menke-ist-neue-aerztliche-direktorin-der-klinik-fuer-nephrologie-des-universitaetsklinikums-heidelberg/

Neuer Finanzvorstand für den Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und MannheimDer Verbund der Universitätsklinika ...
27/02/2026

Neuer Finanzvorstand für den Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim

Der Verbund der Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim ist zum 1. Januar 2026 erfolgreich gestartet. Nun wird der Vorstand strategisch weiter gestärkt:

Stephan Schulz‑Gohritz übernimmt ab dem 1. März 2026 die Rolle des Finanzvorstands und wird die wirtschaftliche Entwicklung des Klinikverbunds maßgeblich mitgestalten.

Unterstützt wird er von Sandra Henek, kaufmännische Geschäftsführerin am Universitätsklinikum Mannheim, die weiterhin für Kontinuität in dieser Funktion sorgt.

Stephan Schulz-Gohritz bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Restrukturierung und strategische Transformation mit:

Von 2009 bis 2019 war er Finanz- und Personalvorstand der Paul Hartmann AG. Von 2021 bis 2024 leitete er als CFO beim Medizintechnikunternehmen Biotronik sämtliche kaufmännischen Funktionen. Zuletzt verantwortete er als CFO der börsennotierten Optikerkette Mister Spex die finanzielle Steuerung und übernahm zweitweise die Rolle des CEO zur Restrukturierung und strategischen Neuausrichtung.

“Mit Stephan Schulz‑Gohritz besetzt ein erfahrener Finanzexperte das wichtige Amt des Finanzvorstands im Verbund. In einer Zeit mit herausfordernden Rahmenbedingungen für die Krankenhausversorgung in ganz Deutschland bringt er die Expertise mit, die es braucht, um den Verbund auch finanziell auf stabile Füße zu stellen“, sagt Clemens Benz, Aufsichtsratsvorsitzender am Universitätsklinikum Heidelberg.

Vorstandsvorsitzender ist seit dem 1. Januar 2026 Prof. Hanns-Peter Knaebel, der zusätzlich das operative Geschäft verantwortet. Das Ressort Medizin wird bis zur Neuberufung weiterhin von Prof. Dr. Dr. Jürgen Debus geführt. Ebenfalls Mitglied des Vorstands ist Prof. Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. Yvonne Dintelmann ist Pflegedirektorin im Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg. Seit dem 1. Februar ist sie als Vorständin für den Bereich Personal und Pflege verantwortlich.

🎓 IMC-Kurs 2025 – „Zwischen zwei Welten – und plötzlich steht alles Kopf“Letzte Woche fand die Abschlussveranstaltung de...
26/02/2026

🎓 IMC-Kurs 2025 – „Zwischen zwei Welten – und plötzlich steht alles Kopf“

Letzte Woche fand die Abschlussveranstaltung der IMC-Qualifikation 2025 statt. Unter dem Titel„Zwischen zwei Welten – und plötzlich steht alles Kopf“ gestalteten die Teilnehmenden eine Vortragsreihe rund um die besondere Versorgungssituation auf einer Intermediate Care Station.

🫀 Auf einer IMC-Station erleben Patientinnen und Patienten eine Phase zwischen Stabilität und Unsicherheit. Häufig umgeben von Kabeln, Schläuchen und technischer Abhängigkeit. Ob geplant nach einer Operation oder plötzlich nach einem Notfall: Diese Situation macht Menschen besonders verletzlich. Fachliche Kompetenz und menschliche Begleitung sind hier untrennbar miteinander verbunden.

Wie vielfältig und anspruchsvoll diese Arbeit ist, zeigten die Absolventinnen und Absolventen in ihren Beiträgen:

🔹 „Vom Chaos zur Kontrolle – Notfallmanagement, das wirkt“
🔹 „KI trifft Pflege und Medizin“
🔹 „Atemtherapie – Frische Luft auf Station“
🔹 „Hygiene am Limit – Wenn Keime zurückschlagen“
🔹 „Prophylaxe – Der Schlüssel zur Krankheitsvermeidung“
🔹 „‚Ich halt’s nicht mehr aus!‘ – Ein Streifzug durch Schmerz, Sucht und Gewalt“

Die Vorträge verdeutlichten eindrucksvoll, wie es gelingt, im Spannungsfeld von Arbeitsdruck, technischer Komplexität und Empathie den Menschen im Mittelpunkt zu behalten.

🏅 Im Anschluss an die Vortragsreihe folgte die feierliche Übergabe der Zertifikate und damit ein gelungener Abschluss der IMC-Qualifikation.

Herzlichen Glückwunsch an alle AbsolventInnen des IMC-Kurses 2025. Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg viel Erfolg, Sicherheit im Handeln und dass Empathie und Professionalität auch künftig in Ihrem Handeln im Gleichgewicht bleiben.

🎧 Vom Examen direkt auf Intensiv — Adrians Weg im 3+1 Projekt!Direkt nach dem Examen auf die Intensivstation – wie fühlt...
24/02/2026

🎧 Vom Examen direkt auf Intensiv — Adrians Weg im 3+1 Projekt!

Direkt nach dem Examen auf die Intensivstation – wie fühlt sich dieser Schritt wirklich an? In der neusten Folge von PflegeKraft HD spricht Jana Wagner mit Adrian Anklamm, Pflegefachmann auf einer chirurgischen Intensivstation am Universitätsklinikum Heidelberg.

💬 Adrian berichtet offen von seinem Einstieg über das Modellprojekt „Weiterbildung Intensivpflege 3+1“: Wie gelingt der Übergang von der Ausbildung in den Berufsalltag? Was war herausfordernd, was hat Sicherheit gegeben? Und wie viel Verantwortung trägt man als Berufsanfänger wirklich?

🧠 Es geht um Einarbeitung, Teamarbeit und Lernen im Alltag und darum, warum klare Strukturen und verlässliche Unterstützung gerade am Anfang entscheidend sind.

Eine ehrliche Folge für alle, die überlegen, direkt nach dem Examen auf Intensiv zu starten oder einfach wissen möchten, wie dieser Weg aussehen kann.

🎙️ Jetzt reinhören — https://open.spotify.com/episode/0sXAwGGVo6WKqN52nOZsMw?si=JHeIg6NnR4W-3DvyCZvw-A

🧠 Neue Studie: Gürtelrose-Impfung könnte kognitiven Abbau verlangsamen🧪 Neue Studienergebnisse zeigen, dass die Gürtelro...
20/02/2026

🧠 Neue Studie: Gürtelrose-Impfung könnte kognitiven Abbau verlangsamen

🧪 Neue Studienergebnisse zeigen, dass die Gürtelrose-Impfung nicht nur das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen und Demenz senken, sondern auch den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen könnte.

📊 Die Untersuchung nutzte ein einzigartiges „natürliches Experiment“ aus Wales: 2013 startete dort ein Impfprogramm gegen Gürtelrose für 79-Jährige, während ältere Personen keinen Anspruch hatten. Durch den Vergleich der beiden Gruppen konnte der Einfluss der Impfung isoliert untersucht werden.

✅ Die Nachbeobachtung von über 280.000 Personen ohne bekannte kognitive Einschränkungen zeigte: Die Impfung reduzierte das Auftreten einer leichten kognitiven Störung (MCI) um 3,1 Prozent. „Ohne Impfung erkrankten etwa 15 von 100 Personen, mit Impfung etwa 12 von 100“, erklärt Dr. Min Xie vom Heidelberg Institute of Global Health. Bei mehr als 14.000 Menschen mit bestehender Demenz verringerte die Impfung die demenzbedingte Sterblichkeit um 29,5 Prozent innerhalb von neun Jahren.

👩‍⚕️ Besonders auffällig: Frauen profitieren stärker. Die Impfung senkte das Risiko für MCI bei Frauen um rund 25 Prozent und die Demenzsterblichkeit um etwa 50 Prozent. Bei Männern waren die Effekte statistisch nicht signifikant, vermutlich aufgrund unterschiedlicher Immunantworten.

🦠 Der genaue Wirkmechanismus ist noch unklar. Forschende vermuten, dass Viren wie Varizella-Zoster, die Gürtelrose verursachen, kognitive Abbauprozesse fördern können. Nach Infektionen verbleiben sie oft im Nervensystem und können sich, bei geschwächtem Immunsystem, reaktivieren und entzündliche Prozesse auslösen.

🌍 Die Ergebnisse wurden in weiteren Ländern wie England, Australien, Neuseeland und Kanada bestätigt. Die Forschenden betonen, dass klinische Studien nötig sind, um die Effekte und Mechanismen der Gürtelrose-Impfung zur Prävention und Therapie von Demenz gezielt zu nutzen.

Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Universität Mainz, des SAFE Leibniz Institut Frankfurt, der Universität Cardiff, der Stanford Universität, USA, sowie der gemeinnützigen Forschungsorganisation Chan Zuckerberg Biohub San Francisco, USA, haben die Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht.

Alle weiteren Infos finden Sie hier: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/guertelrose-impfung-koennte-kognitiven-abbau-verlangsamen/

🧠✨ Wenn Präzision Leben verändert – 50. Laseroperation am Gehirn in Heidelberg Was tun, wenn Medikamente nicht mehr helf...
19/02/2026

🧠✨ Wenn Präzision Leben verändert – 50. Laseroperation am Gehirn in Heidelberg

Was tun, wenn Medikamente nicht mehr helfen oder eine offene Gehirnoperation zu riskant ist? Die minimalinvasive Lasertherapie eröffnet PatientInnen mit therapieresistenter Epilepsie sowie mit Hirntumoren oder Hirnmetastasen neue Perspektiven. 🚀

Die Behandlung wird bei PatientInnen eingesetzt, deren Epilepsie auf Medikamente nicht anspricht, und bei denen im MRT ein deutlich sichtbare Veränderung im Gehirn zu erkennen ist. 🧠🔍

Ebenso profitieren PatientInnen mit Hirntumoren oder Metastasen, die sich nicht gut für eine offene Operation eignen.

Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv unter Narkose. Statt eines großen Zugangs genügt ein kleiner Hautschnitt und eine nur etwa 3 mm große Schädelöffnung. Über einen exakt geplanten Weg wird ein Laserkatheter millimetergenau in die betroffene Hirnregion eingebracht.

Die eigentliche Laserbehandlung erfolgt direkt während der Operation im Kernspintomographen. Während der Laser aktiviert wird, lässt sich die Temperaturentwicklung rund um die Sonde live überwachen. So kann gezielt Gewebe erhitzt werden, das epileptische Anfälle auslöst oder Tumorzellen enthält, während gleichzeitig gesunde und funktionell wichtige Hirnareale zuverlässig geschützt werden.

🔎 Besonderheiten in Heidelberg:

Als eines der wenigen Zentren in Deutschland ist das universitäre Zentrum auf diese Therapie mit besonderem Fokus auf Tumoren spezialisiert. Die intraoperative MRT-Technologie sorgt für höchste Sicherheit, effiziente Abläufe und vermeidet belastende Transportwege der PatientInnen.

Vorteile: PatientInnen erholen sich meist sehr schnell, mit deutlich kürzerer Erholungsphase als nach offenen Operationen.

Der Therapieerfolg hängt von der Indikation ab: Bei Epilepsie können Anfälle vollständig ausbleiben. Die Behandlung kann Tumore nicht heilen, aber Metastasen zurückbilden und bösartige Hirntumore lokal eindämmen — für mehr Lebenszeit und Lebensqualität. 🩵

🩺 Praxistag ATA 25/28 — Praxisnah lernen, kompetent handelnAnfang Februar fand der zweite Praxistag des ATA-Kurses 25/28...
16/02/2026

🩺 Praxistag ATA 25/28 — Praxisnah lernen, kompetent handeln

Anfang Februar fand der zweite Praxistag des ATA-Kurses 25/28 an der ATA-Schule der Akademie für Gesundheitsberufe statt.

Im Mittelpunkt standen praktische Fertigkeiten, die für den späteren Arbeitsalltag im OP und in der Anästhesie essenziell sind.

An vier praxisorientierten Stationen konnten die Auszubildenden ihre Kenntnisse vertiefen, Abläufe trainieren und Sicherheit im Handeln gewinnen.

🔹Station 1 beschäftigte sich mit der Anlage eines Dauerkatheters bei Mann und Frau. Geübt wurde die Vorbereitung der Materialien sowie hygienisches und steriles Arbeiten.

🔹Der Fokus von Station 2 lag auf der professionellen Übergabe und Übernahme von PatientInnen. In Rollenspielen wurden strukturierte Übergaben nach SBAR im OP-Saal und an den Aufwachraum trainiert sowie die Patientenübernahme von der Normalstation inklusive WHO-Checkliste und sicherem Patiententransfer.

🔹An Station 3 wurden grundlegende invasive Maßnahmen geübt: s.c. und i.m. Injektionen, venöse Blutentnahme, die Anlage einer peripheren Venenverweilkanüle sowie das Richten und Vorbereiten von Infusionen.

🔹Station 4 widmete sich dem Atemwegsmanagement. Trainiert wurden Maßnahmen bei schwieriger Maskenbeatmung, die Vorbereitung und Kontrolle von Tubus, Führungsstab und Laryngoskop, ein optimales Cuffmanagement, die Tubusfixierung sowie die Atemwegssicherung mit Larynxmaske und Tubus am Fallbeispiel.

➡️ Praxistage wie dieser sind ein zentraler Bestandteil der ATA-Ausbildung.

Sie ermöglichen es, theoretisches Wissen praktisch anzuwenden, Sicherheit zu gewinnen und sich gezielt auf die Anforderungen im OP vorzubereiten.

Adresse

Im Neuenheimer Feld 672
Heidelberg
69120

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Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

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Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.