24/03/2026
Klingt dramatisch, gell? Fühlt sich aber genauso an, denn mein Leben war auf standby.
Von außen hatte ich alles. Zwei Kinder. Einen Mann. Einen sicheren Job. Das, was die Welt ein Traumleben nennt.
Innen? Leer. Abgeschnitten. Taub.
Ich habe funktioniert. Tag für Tag. Aber ich habe mich selbst dabei nicht mehr gespürt. Mein Körper musste sich Symptome einfallen lassen, damit ich endlich hinschaue.
Und irgendwann wusste ich: So kann es nicht weitergehen.
Das war vor ein paar Jahren.
Heute bin ich in einer Partnerschaft, die mich trägt. Tief. Auf Augenhöhe. Im echten Austausch. Ich bin besser im Kontakt mit meinen Kindern als je zuvor. Und zum ersten Mal seit langer Zeit – bin ich wirklich bei mir.
Was hat diesen Shift möglich gemacht?
1. Wieder lernen zu fühlen. Ich hatte meine Gefühle so lange weggepackt, dass ich gar nicht mehr wusste, was ich fühle. Doch Fühlen ist die Grundlage von allem. Wer sich nicht fühlt, kann sich nicht orientieren. Nicht im Leben. Nicht in Beziehungen. Nicht bei sich selbst.
2. Die Erlaubnis, mich aus einer schweren Beziehung zu lösen. Der mutigste und schwerste Schritt meines Lebens. Aber in dem Moment, in dem ich mir diese Erlaubnis wirklich gegeben habe – hat etwas in mir aufgeatmet, das jahrelang gewartet hatte.
3. Verbindung zu mir selbst – durch Nervensystemarbeit und Breathwork. Unser Nervensystem trägt alles, was wir je erlebt haben. Jeden Schmerz. Jede Anpassung. Jedes unterdrückte Gefühl. Breathwork hat mir einen direkten Zugang zu mir selbst gegeben – ohne Umwege über den Kopf.
Ich erzähle das nicht, um zu beeindrucken. Sondern weil ich weiß, dass da draußen Menschen sitzen, die genauso funktionieren wie ich damals. Die spüren, dass mehr in ihnen steckt – aber nicht wissen, wie sie da hinkommen.
Genau deshalb gehe ich mit meiner Arbeit nach draußen. Mit systemischem Coaching, Breathwork und Nervensystemarbeit.
Weil es mein Leben verändert hat.
Kennst du dieses Gefühl – nach außen funktionieren, innen nicht wirklich da sein?