21/03/2026
Dir ist ein hochwertiges Nassfutter wichtig, denn du weißt, wie relevant es für die Gesundheit deines Hundes ist.
Aber wie erkennt man ein hochwertiges Nassfutter bei all dem Überangebot und den ganzen Tricks, die die Futtermittelhersteller so haben?
Ich habe dir hier einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
1️⃣ Hoher Fleischanteil – aber nicht nur Muskelfleisch
Hunde benötigen verschiedene Nährstoffe, die Muskelfleisch alleine nicht liefert. Sind keine natürlichen Lieferanten im Futter enthalten müssen die Nährstoffe meist synthetisch hinzugefügt werden. Ein gutes Nassfutter enthält neben Muskelfleisch also auch Innereien, wie Herz und Leber, im Idealfall auch Nieren und eine natürliche Calciumquelle
2️⃣ Natürliche Nährstofflieferanten – und keine Synthetik
Wo wir schon bei den Nährstoffen sind, sollten diese am besten alle auf natürlichem Weg abgedeckt sein, das hört beim Fleisch nicht auf. So sollten auch Spurenelemente wie Jod bspw. über Seealgen gedeckt werden. Vitamin D am besten über Lebertran. So kannst du sicher sein, dass dein Hund nicht irgendwelche künstlichen Zusätze bekommt, sondern echte Lebensmittel.
3️⃣ Pflanzliche Komponenten – in Maßen nicht in Massen
Gemüse, Obst und auch Getreide in kleinen Mengen liefern wichtige Ballaststoffe für die Verdauung, sie haben also in einem guten Nassfutter durchaus ihre Daseinsberechtigung. Ein Nassfutter gänzliche ohne pflanzliche Komponenten würde ich daher genauso als weniger gut bezeichnen wie eines mit zu vielen.
4️⃣ Der Flüssigkeitsanteil – ein Schlupfloch in der Industrie
Es ist unumgänglich, dass Nassfutter für die Verarbeitung Wasser hinzugefügt werden muss, aber es muss tatsächlich nicht deklariert werden. Einige Hersteller deklarieren es als „Brühe“, manche als „Trinkwasser“ und andere gar nicht. Da Wasser aber ein günstiger Rohstoff ist, kann man hier ordentlich tricksen – und am Ende bezahlst du vielleicht gutes Geld dafür, dass die Hälfte der Dose voll mit Wasser und Bindemittel ist
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