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Gesundheitspraxis Talhof Georg Tromboukis: Gesundheits- und Präventionsberater, Kinesiologe, Masseur
Christine Hamscha-Tromboukis: Tierheilpraktiker, Kinesiologin

13/12/2018
09/12/2018

Interessant und sehenswert!

23/11/2018

Ich habe mir am Anfang keine Gedanken gemacht, was Rocky anhat. Er hatte ein Geschirr von AnniOne, dass bei ihm nicht gut saß und viel zu klein war und ein Halsband mit Zugstopp. Dann kaufte ich ei…

22/11/2018

Nachdem der Beitrag mit den Waermebilder auf eine riesige Resonanz gestossen ist, habe ich das gestrige Windhundtreffen genutzt um weitere Waermebilder – von Tier und Mensch – aufzunehm…

14/11/2018

Die Lendenwirbelsäule – schon gewusst?

Die Abbildung eines Pferdeskeletts hat vermutlich jeder Reiter schon mal gesehen. Manch einer kann vielleicht sogar die einzelnen Knochen benennen und weiß, in welche Abschnitte sich die Wirbelsäule aufteilt. Doch in den meisten Fällen sieht man das Skelett eben nur von der Seite. Und damit auch die Lendenwirbelsäule.
Nach sieben Halswirbeln folgen achtzehn Brustwirbel, an denen sich die Rippen befinden. Danach kommt die Lendenwirbelsäule. Sie besteht aus 6 Wirbeln, an denen sich keine Rippen mehr befinden. Ein Grund, weshalb der Sattel nur auf dem tragfähigen Brustkorb/ den Rippen aufliegen sollte und niemals (!) auf der Lendenwirbelsäule.

Nach der Lendenwirbelsäule kommen die fünf miteinander verknöcherten Wirbel des Kreuzbeins (Sakrum), danach schließen sich die Schweifwirbel an. Doch bleiben wir bei der Lendenwirbelsäule. Erst, wenn man von schräg oben auf die Wirbelsäule schaut, erkennt man die Besonderheit der Lendenwirbelsäule. Sie besitzt überraschend lange Querfortsätze. Hättet ihr das gewusst?
Und was bedeutet das jetzt? Wieso ist es wichtig, das zu wissen?

Stellt euch eine - in manchen Ställen noch vorhandene – drei mal drei Meter große Box vor. Und ein normal großes Warmblut, sagen wir mal um die einssiebzig, das in dieser Box wohnt. Zwangsläufig muss es sich in der Zeit, die es in der Box verbringt, einige Male um sich selbst drehen. Zum Beispiel, um von der Tränke zum Heu zu kommen, oder um aus dem Fenster nach draußen zu schauen und dann wieder auf die Stallgasse auf der anderen Seite. Eine Drehung um die eigene Achse bedeutet, das Pferd muss sich stark biegen. Und was passiert mit den langen Querfortsätzen der Lendenwirbelsäule? Die stoßen bei sehr enger Biegung (auch Wendungen beim Reiten), aneinander.

Verbringen Pferde zu viel Zeit in zu engen Boxen, kann das im schlimmsten Fall sogar dazu führen, dass es an den aneinander reibenden Querfortsätzen zu Knochenzubildungen, also Arthrose, kommt. Ich habe einmal an einem präparierten Skelett miteinander verwachsene Querfortsätze der Lendenwirbelsäule gesehen. Ihr könnt euch vielleicht ausmalen, wie unangenehm und schmerzhaft das für das Pferd gewesen sein muss.

Genauso unangenehm wie zu enge Boxen sind demnach auch zu viele enge Wendungen beim Reiten oder auch zu lange Sättel. Gehen wir von einem Englischsattel aus, so sollten die Kissen mit der achtzehnten Rippe abschließen. Darüber hinaus aufliegende Kissen scheuern schmerzhaft auf der empfindlichen Lendenwirbelsäule und - je nach Beschaffenheit des Sattels – auch an den Querfortsätzen.
Schaut euch die Abbildung an und macht euch einfach mal bewusst, was dieses Anatomiewissen für euch bedeutet.

Wenn ihr Fragen dazu habt, schreibt mir gern eine Mail!

12/11/2018

Kräuterseitling – der Steinpilz der Steppe

Wunderbar ist das Gefühl im Mund. Zart und doch bissfest schiebt sich der Kräuterseitling (Pleurotus eryngii) zwischen die Zähne. Der Geschmack ist aromatisch, intensiv, erinnert deutlich an Steinpilze. Nur Kräutergeschmack lässt sich nicht wahrnehmen.

Das geht auch nicht, denn trotz seines Namens hat der Kräuterseitling geschmacklich nichts mit den aromatischen Pflanzen zu tun. Den Namen verdankt er vielmehr seinem Wuchsort. Andere Seitlinge, wie der Austernpilz (Pleurotus ostreatus), sind Baumbewohner. Der Kräuterseitling aber wächst in der Natur auf den Wurzeln von „Kräutern“.

Bevorzugt besiedelt er die tiefstreichenden Wurzeln des Feld-Mannstreu (Eryngium campestre), baut sie ab und ernährt sich von den Zerfallsprodukten. Feld-Mannstreu wächst auf mageren, offenen, sonnig-warmen Flächen und ist bei uns eher selten.

Daher kennen heimische Pilzsammler den Kräuterseitling meist nicht. In Mitteleuropa ist das anders. Feld-Mannstreu wächst beispielsweise in der Pannonischen Tiefebene Ungarns, im Mittelmeerraum und in Nordafrika. Überall dort ist auch der Kräuterseitling zuhause, der auch Steppensteinpilz (Boletus of the Steppes), Königs-Austernpilz (King Oyster Mushrom) oder Königs-Trompetenpilz genannt wird.

Zum Glück braucht er aber nicht zwingend die Wurzeln eines Mannstreues. Als Kulturpilz wächst er auch auf Sägemehl, das ihm ein ähnlich stickstoffarmes Milieu bietet. Verglichen mit anderen Kulturpilzen ist sein Anbau etwas komplizierter. Aber erfahrene Pilzanbauer wissen, wie es geht. Bis zu 300 g schwere Fruchtkörper können auf ihren Kulturtischen heran wachsen.

Das Hauptgewicht liefert der weiße, dicke, säulenartige Stiel, auf dem ein verhältnismäßig kleiner, bräunlicher Hut sitzt. Der Rand des Hutes ist ein bisschen eingerollt. Darunter sitzen die gelblich-weißen Lamellen, die ein Stück weit, den Stiel hinunter laufen. Appetitlich sieht das Ganze aus und eilige Köche freuen sich, dass sie an den Pilzen überhaupt nichts putzen müssen. Allenfalls könnte der Stiel nochmal frisch angeschnitten werden. Aber nötig ist das nicht.

In den Kisten und Verpackungen für den Verkauf mischen sich meist große und kleine Exemplare des Kräuterseitlings. In Geschmack und Struktur unterscheiden sie sich nicht. Sie sind immer gleich lecker. Nur frisch müssen sie sein, was sich gut an den prallen, weißen Stielen erkennen lässt.
Am besten werden die Pilze vor dem Braten oder Kochen der Länge nach in Scheiben geschnitten.

So kann sich das Auge auch nach der Zubereitung an der hübschen Form erfreuen. Denn der Pilz zerfällt nicht beim Erhitzen, wird weder weichlich noch schwammig. Selbst Pilzmuffel lassen sich manchmal zum Probieren der appetitlichen Pilzscheiben überreden, die neben dem aromatischen Geschmack auch Kalorienarmut, hohen Eisengehalt und Vitalwirkung auf ihrer Haben-Seite verbuchen können.

Denn auch Kräuterseitlinge gelten als Heilpilze. Dank ihrer Antioxidantien stärken sie das Immunsystem, senken Blutdruck und Cholesterinspiegel und hemmen die Entstehung von Tumoren. Außerdem wird ihnen eine antibakterielle Wirkung nachgesagt. Ein Pilz also, der auf angenehme Weise Genuss mit Gesundheit verbindet.

Viele weitere interessante Informationen zu Speisepilzen finden Sie auch auf der Website www.gesunde-pilze.de.
Quelle (Text+Bild): Grünes Medienhaus

07/11/2018

"Man ist nicht bloß ein einzelner Mensch, man gehört einem Ganzen an."

Theodor Fontane (1819 - 1898)

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