Man and Dog

Man and Dog Hier dreht sich Alles um Pflanzen, Hunde, Menschen, Wissenschaft, Naturheilkunde mit einem ganzheitlichen Blick über den Tellerrand
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„Wo ich Anspannung fühlte, suchte er Verbindung.Manchmal zeigt uns ein Hund, wie einfach Nähe und Entspannung sein könne...
31/01/2026

„Wo ich Anspannung fühlte, suchte er Verbindung.
Manchmal zeigt uns ein Hund, wie einfach Nähe und Entspannung sein können.
Ein kleiner Reminder fürs Wochenende: atmen, rausgehen, kurz innehalten. 🌿🐾“

Gedanken aus unserer Reihe über Nervensysteme und die feinen Momente zwischen Mensch und Hund. 🌿🐾

Es gibt diese Momente,in denen man selbst innerlich unter Strom steht.Genervt ist. Wütend. Ungeduldig.Und genau dann kom...
30/01/2026

Es gibt diese Momente,
in denen man selbst innerlich unter Strom steht.
Genervt ist. Wütend. Ungeduldig.

Und genau dann kommt der Hund.
Mit Spielaufforderungen.
Mit Herumfiedeln, Hüpfen, Anstupsen.

Ich weiß noch gut, wie sich das für mich früher angefühlt hat.

Wie ein Affront.
Wie: „Musst du jetzt auch noch?“

Ich habe das oft persönlich genommen.
Als würde mein Hund mich nicht ernst nehmen.
Oder mich absichtlich herausfordern.

Erst viel später habe ich verstanden,
was da auf einer ganz anderen Ebene passiert.

Mein Nervensystem war hoch aktiv.
Viel Energie im Raum.

Und mein Hund hat diese Energie beantwortet –
ebenfalls mit hoher Energie.

Nur mit einer anderen Emotion dahinter.

Wo bei mir Anspannung und Ärger mitschwingen,
nutzt er Spiel, Bewegung und Kontakt
als Versuch, Spannung zu lösen
und die Stimmung zu verändern.

Nicht gegen mich.
Sondern für Verbindung.

Spiel ist für viele Hunde kein Trotz.
Es ist ein Weg zur Regulation.

Dieser Perspektivwechsel hat vieles verändert.
Nicht sofort.
Aber nachhaltig.

Gedanken aus einer Reihe über Nervensysteme und das, was zwischen Mensch und Hund passiert, wenn es emotional wird.

Emotionen sind Information.Wenn es zwischen Mensch und Hund knirscht, schauen wir oft zuerst auf das Verhalten.Wer macht...
29/01/2026

Emotionen sind Information.

Wenn es zwischen Mensch und Hund knirscht, schauen wir oft zuerst auf das Verhalten.
Wer macht was?
Wer reagiert „richtig“?
Wer müsste sich ändern?

Was dabei leicht untergeht:
Verhalten ist fast immer die sichtbare Spitze eines inneren Zustands.

Wut, Anspannung, innere Unruhe – das sind keine Fehlfunktionen.
Es sind Signale eines hoch aktiven Nervensystems.

Hunde nehmen diese Signale wahr, lange bevor wir sie sortiert haben.
Nicht, weil sie uns kontrollieren oder bewerten –
sondern weil ihre Wahrnehmung oft sehr fein eingestellt ist.

Für viele sensible Hunde fühlt sich unsere innere Spannung an
wie eine Welle, die durch den Raum geht.

Und sie reagieren darauf.
Jeder auf seine Weise.

Nicht, um uns zu ärgern.
Sondern um mit dem umzugehen, was gerade da ist.

Wenn wir beginnen, Emotionen nicht als Problem,
sondern als Information zu lesen,
verändert sich der Blick auf viele Alltagssituationen –
ganz leise, ganz grundlegend.

🐾 Gedanken aus einer kleinen Reihe über Nervensysteme, Beziehung und das, was zwischen Mensch und Hund mitschwingt.

Vor ein paar Monaten habe ich einen sehr persönlichen Moment geteilt.Einen Tag, an dem meine Emotionen laut waren –und m...
27/01/2026

Vor ein paar Monaten habe ich einen sehr persönlichen Moment geteilt.

Einen Tag, an dem meine Emotionen laut waren –
und mein Hund sehr klar gespürt hat, wann Abstand gut tut und wann Nähe wieder möglich ist.

Der Beitrag hat viele Menschen berührt.
Und er ist mir selbst im Kopf geblieben.

Nicht, weil er perfekt war.
Sondern weil er etwas gezeigt hat, das wir im Alltag oft übersehen:
wie stark sich Nervensysteme gegenseitig beeinflussen.

Heute sehe ich diese Situation noch etwas klarer.
Nicht nur emotional, sondern auch auf der Ebene von Erregung, Regulation und Beziehung.

In den nächsten Tagen möchte ich genau dort ansetzen –
bei Momenten, in denen es zwischen Mensch und Hund nicht rund läuft,
und bei dem, was darunter eigentlich passiert.

Still, alltagsnah und ohne Etiketten.

Vielleicht erkennst du dich – oder deinen Hund – in dem einen oder anderen Gedanken wieder.

„Das ist doch alles nicht wissenschaftlich.“Ein Satz, den viele Menschen aus der Naturheilkunde kennen.Und oft schwingt ...
24/01/2026

„Das ist doch alles nicht wissenschaftlich.“

Ein Satz, den viele Menschen aus der Naturheilkunde kennen.
Und oft schwingt darin ein sehr spezielles Bild von Wissenschaft mit:
eindeutig, abgeschlossen, unangreifbar.

Wissenschaft ist für mich etwas anderes.

Ich lese Studien gern.
Ich liebe Fachbücher.
Und ich finde Forschung spannend, weil sie zeigt, wie sehr sich unser Wissen bewegt.

Ein aktueller Artikel aus der Hirnforschung macht das sehr deutlich:
Ein Grundprinzip der funktionellen MRT – über Jahrzehnte kaum hinterfragt – wird gerade neu eingeordnet. Nicht, weil alles falsch war. Sondern weil es komplexer ist, als wir dachten.

Dreißig Jahre Forschung sind damit nicht wertlos.
Sie brauchen nur einen differenzierteren Blick.

Genau so verstehe ich Wissenschaft:
nicht als Dogma, sondern als Prozess.
nicht als Endpunkt, sondern als Momentaufnahme.
nicht als Alleinherrscherin über Wahrheit.

Studien sind für mich wichtige Puzzleteile.
Erfahrungswissen ebenfalls.
Beides ergänzt sich – besonders dort, wo es um lebendige Systeme geht: Nervensysteme, Darmgesundheit, Stressverarbeitung, Verhalten.

Wer jemals mit Menschen oder Tieren gearbeitet hat, weiß:
Nicht alles, was wirkt, lässt sich sofort messen.
Und nicht alles, was messbar ist, erklärt das Ganze.

Wissenschaft darf sich verändern.
Erkenntnisse dürfen sich verschieben.
Das ist kein Problem – das ist ihre Stärke.

Vielleicht brauchen wir weniger Entweder-oder.
Und mehr Raum für echtes Verstehen.

Von Müssen, Markieren und dem Streben nach der Weltherrschaft(bei den Jungs 🐾)Ob im Training, beim Hundeführerschein ode...
23/01/2026

Von Müssen, Markieren und dem Streben nach der Weltherrschaft
(bei den Jungs 🐾)

Ob im Training, beim Hundeführerschein oder ganz alltäglich beim Spaziergang – rund um das Thema „Markieren“ ranken sich viele Mythen. Ein bisschen Halbwissen ist auch dabei, gelegentlich eine Prise Ignoranz. Kein Wunder also, dass es zwischen Hundehaltern und Nichthundehaltern manchmal knirscht.

Fangen wir vorne an.

„Müssen“
Nach einem ausgedehnten Mittagsschlaf vom Sofa hoch, kurz strecken, rausgehen – Bein heben, Blase entleeren, fertig. Das ist Müssen.
Hier geht es schlicht ums Lösen. Keine große Auswahl, keine Dramaturgie, keine strategische Planung. Die nächstbeste Gelegenheit reicht völlig.

„Markieren“
Kurz gesagt: alles andere.
Markieren gehört zum normalen Ausdrucksverhalten eines Hundes – und damit grundsätzlich auch ins Hundeleben. Und ja, gern darf es jeder zweite Grashalm auf der Hundewiese sein, solange der eigene Geduldsfaden mitspielt 😉

An einer Stelle treffen dann allerdings zwei Welten aufeinander:
Hauswände, Gartenzäune, liebevoll gestaltete Hecken oder frisch gestrichene Tore – also alles, wo Zeit, Geld und Herzblut hineingeflossen sind – eignen sich eher nicht als Kommunikationsfläche.

Häufig kommt dann der Satz:
„Da kommt doch eh nichts mehr raus.“

Vom Volumen her stimmt das sogar. Inhaltlich hingegen passiert eine ganze Menge.
Denn ein, zwei Tropfen haben die Jungs immer parat – und die haben es in sich:

„Leute, Bruno ist im Revier.
Stattlicher Bursche (Beweis: Höhe der Markierung).
Eigenheim mit großem Grundstück (Beweis: Anzahl und Umkreis).
Gutes Immunsystem, beste Gene (Beweis: Duftstoffe).
Auf Brautschau.“

Und zack:
Bella und Ida hinterlassen Herzchenaugen ihre Visitenkarten.
Picolino, Buddy, Balu und Milo setzen alles daran, Brunos Anzeige möglichst effektiv zu überdecken.
Das Ergebnis: keine so glückliche Hecke, keine ganz so saubere Hauswand.

Damit wird recht schnell klar:
Es gibt Orte, an denen Markieren sinnvoll ist – und andere, an denen eine freundliche, klare Begrenzung für alle Beteiligten entspannter bleibt.

Das klappt in der Praxis oft erstaunlich unkompliziert:
ein flotter Schritt, zu Beginn vielleicht ein ruhiges Abbruchsignal – und das Thema löst sich meist schnell auf. Zur Zufriedenheit aller.

Und die Sache mit der Weltherrschaft?
Ja, es gibt sie tatsächlich: Rüden mit ausgeprägtem Geltungsdrang.
Deutlich häufiger begegnen mir allerdings Jungs, die unsicher oder eher ängstlich unterwegs sind und sich über Markierverhalten ein kleines Stück Selbstbewusstsein zusammensammeln.

Kein Größenwahn also – eher ein leises „Ich bin auch da“.

Wie so oft lohnt sich der Blick hinter das Verhalten.
Er macht das Zusammenleben nicht nur entspannter, sondern auch verständnisvoller – für Hunde, Menschen und Hecken 🌿


22/01/2026

Nicht jedes Verhaltensthema lässt sich allein über Training lösen.

Viele Hunde zeigen Auffälligkeiten nicht, weil sie „ungehorsam“ sind oder etwas nicht gelernt haben, sondern weil andere Faktoren im Hintergrund wirken. Gesundheit, Ernährung, Stressbelastung und Tagesstruktur haben einen enormen Einfluss auf Verhalten, Belastbarkeit und Lernfähigkeit – und gehören deshalb immer mitgedacht.

Ein Hund mit Schmerzen, Magen-Darm-Problemen oder orthopädischen Einschränkungen kann sich schlechter konzentrieren, reagiert schneller gereizt oder zieht sich zurück. Eine nicht passende Ernährung kann Unruhe, Nervosität oder geringe Frustrationstoleranz begünstigen. Dauerstress durch zu viele Reize, fehlende Pausen oder einen unklaren Alltag tut sein Übriges. Training greift hier oft zu kurz, wenn die Ursache woanders liegt.

Unser Ansatz ist deshalb klar: Wir schauen nicht nur auf das Verhalten, sondern auf den Hund als Ganzes – und auf den Alltag der Menschen, die ihn begleiten. Erst wenn die Rahmenbedingungen stimmen, kann Training nachhaltig wirken 😊

3 Praxistipps:
✔️ Lass gesundheitliche Themen bei Verhaltensänderungen immer mit abklären.
✔️ Überprüfe die Tagesstruktur: genug Ruhe, klare Abläufe, realistische Anforderungen.
✔️ Hinterfrage Stressquellen im Alltag – weniger ist oft mehr.

🌿 Neubeginn für dich und deinen Hund 🐾Die Zeit zwischen Spätwinter und Frühling lädt ein, Gedanken zu sortieren, Altes l...
22/01/2026

🌿 Neubeginn für dich und deinen Hund 🐾

Die Zeit zwischen Spätwinter und Frühling lädt ein, Gedanken zu sortieren, Altes loszulassen und erste neue Wege zu entdecken – für uns selbst und im Vertrauen darauf, was wir auch unserem Hund zutrauen dürfen.

Unsere Hunde spiegeln oft, wie wir selbst durch Übergänge gehen: Wenn sie zu schnell, zu laut oder besonders sensibel wirken, steckt oft mehr dahinter als Erziehung oder Temperament. Körper, Seele und Verhalten greifen ineinander wie unsichtbare Fäden, die wir im Alltag oft übersehen.

In der Jahresbegleitung Ende Januar / Anfang Februar geht es genau darum:

Den Spätwinter bewusst wahrnehmen

Gedanken klären, Altes verabschieden

Neue Impulse für dich und deinen Hund erkennen

Und im Webinar-Modul 1 „Verhalten verstehen – ADHS, Hochsensibilität & Co.“ beleuchten wir, was neurodivergentes Verhalten beim Hund bedeutet, welche Missverständnisse im Alltag entstehen und wie wir Fokus, Ruhe und Selbstregulation sanft fördern können – praxisnah, individuell und alltagstauglich.

📌 Tipp für den Alltag: Kleine, wiederkehrende Rituale helfen dabei, Übergänge bewusst zu gestalten – für uns und unsere Hunde.

🐾 🤝 🌸 🧠

Jeder Rüde erzählt seine ganz eigene Geschichte.Manche eher leise, manche sehr… ausführlich 😉Welche Variante lebt bei eu...
22/01/2026

Jeder Rüde erzählt seine ganz eigene Geschichte.
Manche eher leise, manche sehr… ausführlich 😉

Welche Variante lebt bei euch mit auf der Leine?

😅 = „Ich dachte, wir gehen nur kurz…“
🙂 = „Ich sag mal kurz Hallo“
😈 = „Mein Revier. Meine Regeln.“

Wir schreiben das Jahr 2026.Das Internet ist bevölkert von schnellen Lösungen, glatten Bildern, großen Versprechen.„In d...
20/01/2026

Wir schreiben das Jahr 2026.
Das Internet ist bevölkert von schnellen Lösungen, glatten Bildern, großen Versprechen.
„In drei Tagen zum XY-Coach.“
„Ein Prompt, ein Post, ein Erfolg.“

Fast ganz Gallien ist davon besetzt.
Fast.

Denn irgendwo gibt es noch ein kleines Dorf.
Kein lautes. Kein glänzendes.
Ein Dorf, das lieber fragt als behauptet.
Das Tiefe mag. Recherche. Empathie. Respekt vor anderem Denken.
Und einen inneren Kompass, der leise sagt:
Erst nicht schaden. Weder Mensch noch Tier.

Ich leiste keinen Widerstand gegen Wandel.
KI-Bilder, KI-Texte gehören längst zum Alltag und werden bleiben.
Was mir wichtig ist: Auch mit neuen Werkzeugen darf Tiefgang entstehen. Haltung. Menschlichkeit.
Kein Stempeln. Kein Überreden. Kein „mein Weg ist der einzig wahre“.

Vielleicht fühlt sich dieses Denken heute ein wenig gallisch an.
Unbeugsam. Ruhig. Nicht spektakulär – dafür echt.

Und wenn wir schon ein Dorf sind …
dann fehlt eigentlich nur noch ein Name. Oder mehrere. 😉

Zur Auswahl stehen aktuell:

Empathix – die mit dem offenen Herzen

Quietix – die leise Kraft

Primumnonix – frei nach primum non nocere

Respectix – die mit Achtung

Animanix – die Verbundenen mit Mensch & Tier

Vitalix – die dem Leben dienen

Algorithmax – leben im KI-Zeitalter und denken trotzdem selbst

Profundix – eindeutig statt„schnell-schnell“

Slowix – Qualität vor Tempo

Vielleicht fehlt noch einer.
Vielleicht bist du genau so ein Dorfbewohner.
Vielleicht nickst du gerade leise.

👉 Welcher Name passt für dich am besten?
👉 Oder hast du eine eigene Idee für unser kleines Dorf?
👉 Und vor allem: Wer würde hier gern mit am Feuer sitzen?

🐗✨






Adresse

Moritzstrasse 14
Hildesheim
31137

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 19:30
Dienstag 08:30 - 19:30
Mittwoch 09:00 - 13:00
Donnerstag 08:30 - 19:30
Freitag 08:30 - 19:30
Samstag 10:00 - 13:00

Telefon

0176/22336140

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