10/03/2026
Nachtrag zum Einsatz vom 02. März 2026 in Rheinberg (Kampfmittelfund)
Am Montag, den 02. März 2026, wurde die Bereitschaft Kamp-Lintfort um 13:23 Uhr zu einer Evakuierungsmaßnahme nach Rheinberg alarmiert. Anlass war der Fund eines Kampfmittels aus dem Zweiten Weltkrieg. Aufgrund der Art des Fundes sowie der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen musste das Kampfmittel noch am selben Tag kontrolliert gesprengt werden.
Kurz nach der Alarmierung rückten sechs Einsatzkräfte der Bereitschaft Kamp-Lintfort mit zwei Mannschaftstransportwagen (MTW) sowie dem Geräteanhänger Einsatzstellenverpflegung (GA-Verpfl.) aus. Ziel war der festgelegte Bereitstellungsraum in Rheinberg, wo die Kräfte ihren Einsatzauftrag entgegennahmen.
Der primäre Auftrag bestand darin, die im Einsatz befindlichen Kräfte mit einem warmen Imbiss und Getränken zu versorgen. Insgesamt konnten rund 210 Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Polizei, Feuerwehr sowie verschiedenen Hilfsorganisationen innerhalb von etwa zwei Stunden mit Speisen und Getränken versorgt werden.
Besonders hervorzuheben ist, dass dieser Einsatz eine wertvolle Gelegenheit bot, das Konzept der schnellen Einsatzstellenverpflegung unter realen Bedingungen zu testen. Dabei konnten sowohl positive Aspekte als auch Verbesserungspotenziale identifiziert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun genutzt, um das bestehende Konzept weiter zu optimieren.
Für die Einsatzkräfte der Bereitschaft Kamp-Lintfort endete der Einsatz gegen 21:00 Uhr.
Neben der Bereitschaft Kamp-Lintfort waren auch Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes aus Wesel, Alpen, Dingden, Rheinberg und Moers im Einsatz. Ebenfalls beteiligt waren das Ordnungsamt Rheinberg, die Feuerwehr Rheinberg sowie die Polizei NRW.