28/11/2025
2025 hat mich gehäutet.
Immer wieder.
Schicht für Schicht.
Ich bin durch Tiefen gegangen, die ich niemandem zeigen konnte — nicht öffentlich, nicht zwischen den Zeilen, nicht einmal im Flüsterton. Und ganz ehrlich: Ich bin mir sicher, 2026 bringt seine eigenen Schatten mit. Das Leben ist so erbarmungslos ehrlich.
Was sich gerade in mir bewegt, ist größer als ein Jahreswechsel. Es ist diese Frage, die in mir pocht:
Wie geht es weiter?
Mit Ela.
Mit diesem Account.
Mit der Arbeit, die ich hier auf dieser Plattform noch verantworten kann?
Ich schaue seit Monaten mit wachsender Sorge auf die Entwicklung des spirituellen Marktes.
Es macht mich sprachlos, wie Heilung verkauft wird.
Wie schnell Worte wie „Trauma“, „Schamanismus“, „Sisterhood“ benutzt werden, ohne den Hauch eines Verständnisses dafür, was sie in einem Menschen auslösen können.
Ich habe im letzten Jahr Dinge gesehen — und erlebt — die mich erschüttert haben.
Am eigenen Leib erfahren, wie „spirituelle Life Coaches“ handeln, wenn Masken fallen.
Es hat mich wachgerüttelt.
Und ja… auch Angst gemacht.
Ich weiß heute mehr denn je:
Ohne Sicherheit kann kein Nervensystem heilen.
Ohne Qualität kein Wachstum.
Ohne echte Integrität keine Transformation.
Und genau deshalb habe ich mich zurückgezogen.
Gearbeitet. Geschaut. Hinterfragt. Verworfen.
Ich habe mich gefragt, wie ich in dieser Zeit noch Räume anbieten kann,
die wirklich tragen.
Die sicher sind.
Die nicht performen, sondern halten.
Räume, in denen Schwesternschaft kein hübsches Wort ist,
sondern ein Versprechen.
Ein Schwur.
Ein Miteinander, das nicht sticht, sondern stützt.
2026 wird ein Ende.
Ein Ende von Oberflächlichkeiten.
Ein Ende von „Business first“.
Ein Ende von spirituellen Buzzwords und billigem Tiefgang.
Ich gehe zurück zum Ursprung.
Zur Medizin.
Zur Erde.
Zur Wahrheit.
Und in den nächsten Wochen wirst du erfahren,
welchen Weg ich weitergehe.
Wie Ela sich verändert.
Und welche Räume bleiben — oder vollkommen neu entstehen.
Wenn du spürst, dass auch für dich etwas zu Ende geht,
bleib hier.
Der nächste Atemzug trägt schon den Beginn.