17/03/2026
Triggerpunkt-Behandlung beim Tier – moderner Trend oder wirksame Therapie? 🐕
Triggerpunkte sind kleine, verhärtete und schmerzhafte Bereiche innerhalb eines Muskels 💥. Sie entstehen häufig durch Überlastung, Fehlbelastung, Verletzungen oder Schonhaltungen. Wird auf einen solchen Punkt Druck ausgeübt, kann der Schmerz nicht nur lokal auftreten, sondern auch in andere Körperregionen ausstrahlen.
Bei Hunden können Triggerpunkte unter anderem zu Bewegungseinschränkungen, Muskelverspannungen, einem veränderten Gangbild oder sogar zu Lahmheiten ohne klare orthopädische Ursache führen. Viele Hunde zeigen auch eine verminderte Leistungsfähigkeit oder haben weniger Freude an Bewegung 🐾.
Triggerpunkte sind übrigens kein neuer Trend. Bereits seit den 1930er-Jahren werden sie in der Medizin beschrieben. Besonders die Forschungen der Ärzte Dr. Janet Travell und Dr. David Simons haben das Verständnis der sogenannten myofaszialen Triggerpunkte geprägt und bilden bis heute eine wichtige Grundlage für die Therapie.
Gefunden werden Triggerpunkte vor allem durch gezieltes Abtasten der Muskulatur 🤲. Dabei ist auf verhärtete Muskelstränge, druckempfindliche Punkte und mögliche Schmerz- oder Ausweichreaktionen des Tieres zu achten.
Ziel der Behandlung ist es, Muskelspannung zu lösen, die Durchblutung zu verbessern und Schmerzen zu reduzieren. Zum Einsatz kommen unter anderem manuelle Triggerpunkttherapie, Dehnungen und physiotherapeutische Übungen. Ergänzend können auch Schallwellentherapie mit dem Novafon 🔊 sowie Dry Needling 📍 angewendet werden, um Triggerpunkte gezielt zu lösen.
Die Triggerpunkttherapie ist eine sanfte und effektive Methode, um muskuläre Beschwerden zu behandeln und die Beweglichkeit sowie Lebensqualität deines Hundes zu verbessern 🐶✨.