29/12/2025
❄️ Pathogener Faktor KÄLTE in der TCVM ❄️
Was bedeutet Kälte für unsere Tiere – besonders im Winter?
In der Traditionellen Chinesischen Veterinärmedizin (TCVM) ist Kälte ein äußerer pathogener Faktor, der vor allem in der Winterzeit eine große Rolle spielt. Der Winter ist dem Wasser-Element zugeordnet und steht in enger Verbindung mit dem Funktionskreis Niere.
🫀 Betroffener Funktionskreis: Niere
Die Niere speichert in der TCVM die Essenz (Jing) und ist verantwortlich für Wärme, Lebenskraft und Widerstandsfähigkeit. Kälte schwächt die Nierenenergie – besonders bei älteren, geschwächten oder kurzhaarigen Tieren.
🌬️ Wie dringt Kälte in den Körper ein?
Kälte gelangt meist als äußere Kälte in den Körper:
• über Kälte & Nässe
• durch Zugluft
• über kalten Boden
• nach dem Nasswerden im Winter
Die Eintrittspforten sind vor allem:
➡️ Haut & Fell
➡️ Rücken & Lendenbereich
➡️ Gelenke
➡️ Pfoten
Kälte verlangsamt den Qi- und Blutfluss, führt zu Stagnation und verursacht dadurch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
🐾 Typische Kälte-Symptome beim Tier
❄️ Zittern, Kälteempfindlichkeit
❄️ Steifer Gang, besonders morgens
❄️ Gelenkschmerzen, die sich bei Wärme bessern
❄️ Rückzug, Müdigkeit, geringerer Bewegungsdrang
❄️ Vermehrtes Liegen, eingerollte Haltung
❄️ Kalte Ohren, Pfoten oder Lenden
❄️ Häufiger oder klarer Urin (Nierenbezug)
🔥 Wichtig im Winter:
Wärme schützt das Qi!
Warme Liegeplätze, trockene Umgebung, angepasste Bewegung und – wenn nötig – wärmende TCVM-Therapien können helfen, Kälte fernzuhalten und die Nierenenergie zu stärken.
👉 Denn: Wo Kälte stagniert, kann kein freier Energiefluss entstehen.