29/10/2025
Auf Reisen ins Unbewusste: Roter Kopf, lauter Magen – Körpersprache mal anders
Man sitzt in großer Runde, will etwas Kluges sagen – und bekommt plötzlich einen knallroten Kopf. Oder der Klassiker: Im Vorstellungsgespräch knurrt der Magen lautstark, während man mit piepsiger Stimme überzeugen will.
Ob roter Kopf, schwitzige Hände oder einfach nur Herzklopfen – manchmal spricht der Körper lauter, als uns lieb ist. Ausgerechnet dann, wenn wir Eindruck machen wollen, zeigt er ehrlich, wie es uns wirklich geht. Oft fühlt es sich so an, als würde der Körper gegen uns arbeiten – aber stimmt das wirklich?
Früher hatten diese Signale eine klare Schutzfunktion: Sie bereiteten uns auf Kampf oder Flucht vor. Heute brauchen wir solche Automatismen nur noch selten – trotzdem reagiert der Körper noch genauso wie zu Urzeiten. Daher ist er natürlich kein Gegner, sondern inzwischen ein etwas übereifriger Helfer.
Und was hilft in solchen Momenten?
Wer seine eigenen typischen Signale kennt, kann sich darauf vorbereiten – oder sogar lernen, sie einfach zu akzeptieren: „Ich bin aufgeregt, und das ist in Ordnung.“ Gerne laut vor dem Publikum – das bringt sogar Sympathiepunkte.
Auch kleine Übungen helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen: ein paar tiefe Bauchatemzüge, Schultern lockern, kurz innehalten – oft fühlt man sich danach schon leichter.
Oder, wenn es passt, den Kopf kurz frei tanzen, laufen oder rennen: Bewegung kann wahre Wunder wirken, um Stress loszuwerden.
Und wer merkt, dass sich solche Reaktionen hartnäckig halten, kann auch mit Mentaltraining lernen, seinen Körper wieder als Verbündeten zu spüren.
Wie die „schmollende Figur“ auf der Bank zeigt: Der Körper macht manchmal einfach sein eigenes Ding – mal nervt es, mal hilft es.
Wenn wir lernen, seine Signale zu beobachten, statt gegen sie zu kämpfen, können wir sogar Spaß an unserer körperlichen Ehrlichkeit entwickeln.
Am Ende bleibt: Unser Körper verrät uns, wie wir wirklich fühlen – und das ist durchaus ein Geschenk.
Wann hat dein Körper dir zuletzt etwas verraten – und wolltest du es wissen? 😉
Vielen lieben Dank an mein Model für die kreative Unterstützung!