04/04/2026
Ich sitze im Auto mit Wut im Bauch und beiße mir auf die Zähne, um zu schweigen. Im Rückspiegel sehe ich mein Kind aus dem Fenster schauen.
Ganz still sitzt er da hinten in seinem Kindersitz und mir zerreißt es das Herz - ich schäme mich so unendlich.
Es tut mir so leid, dass ich schon wieder laut geworden bin, am frühen Morgen, noch vor der Kita und der Arbeit.
Mein Kopf spielt den gesamten Morgen noch einmal ab: wecken, nochmal wecken und noch ein drittes Mal. Ich laufe hin und her, rufend, antreibend. Mein Kind im Bad, in der Küche – er träumt, trödelt, dann spielt er wieder und nix, aber auch gar nix geht automatisch oder mal ein bisschen schneller.
Bei jeder Erinnerung piekst es ein bisschen mehr. Bis ich mich laut schimpfend, voller Vorwürfe im Flur stehe sehe, an seinem Ärmchen zerre, um ihm wütend die Jacke anzuziehen. Da krampft sich mein Herz. Meine Schuldgefühle sind unerträglich – und mir laufen die Tränen.
Wie oft habe ich mir schon vorgenommen ruhig zu bleiben. Bücher habe ich gelesen, Seminare besucht und neue Abläufe ausprobiert, wieder und wieder - aber nichts funktioniert.
Genau da lag mein Fehler. Ich habe immer und immer wieder versucht, mein Kind zu verändern. Statt zu verstehen, was wirklich hinter seinem Verhalten steckt. Und genau das hat alles verändert!
Vielleicht kennst du auch solche Situationen, wo du einfach die Nerven verlierst und explodierst. Oder vielleicht denkst du auch grad: „So eine Mutter wollte ich nie sein.“
Wenn ich heute daran zurückdenke, fühlt sich diese Zeit fast unwirklich an. Bin ich froh, dass unser Morgen heute ganz anders aussieht.
Ich stehe auf, bin immer noch nicht die, die morgens singend durchs Haus hüpft und gute Laune verbreitet, aber ich habe gelernt, ruhig zu bleiben – auch wenn die Zeit knapp wird. Ich weiß heute, warum er trödelt, und alles hinauszögert - darum konnte ich aufhören zu kämpfen.
Die Autotür fällt zu, der Blick geht zur Uhr und ich ernte ein verschmitztes Lächeln: „passt doch“. Die Fahrt verläuft entspannt, ohne Druck oder Vorwürfe. Er ist halt der Ruhige, der Denker und Träumer – noch immer.
Zur Verabschiedung guckt er nochmal zu Tür rein und ruft: „Hab dich auch lieb.“ und weg ist er.
Heute bin ich echt unverschämt gelassen und taff. So wollte ich immer sein, ich fühle mich wie eine echte Lieblingsmama. Und das Schönste daran: Ich sehe es in den Augen meines Sohnes und an seiner ganzen Art.
Lieblingsmama zu sein, muss man sich nicht verdienen. Es ist vielmehr eine Entscheidung, aus vollem Herzen!
Wenn du merkst, dass du nicht noch mehr Tipps brauchst – sondern endlich verstehen willst, wie du aus diesem Kreislauf rauskommst, mit deinen Kindern mehr lachen kannst, Zeit und Lust zum Spielen kriegst und deine Familie ohne Druck und Stress genießt – und das nicht nur im Urlaub.
Wenn du dein Kind einfach so akzeptieren und nehmen willst, wie es ist, ob verträumt, langsam, laut, chaotisch oder schnell - zu 100 % hinter ihm stehen.
Wenn du beim nächsten Treffen mit deinen Freundinnen mit einer Selbstverständlichkeit und voller Liebe von seinen großartigen Ideen berichten und schmunzelnd von der Schule erzählen willst?
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Ich freue mich total auf dich.
Katja Muras