Kräuterstall

Kräuterstall Phytotherapie, Mykotherapie, Ernährungsberatung, Diagnostik, Akupunktur,
Homoöpathie, Horvi-Therapie,

THP für Pferde (zertifiziert nach AZAV bei der ATM)
Phytotherapeutin
IHK Sachkundenachweis §50

www.Kräuterstall.com

02/03/2026

Kaolin - weiße Porzellanerde

Kaolin, auch als Porzellanerde, Porzellanton, weiße Tonerde, China Clay oder in der Apotheke als Bolus alba oder Pfeifenerde bezeichnet, ist ein feines, eisenfreies, weißes Gestein, das als Hauptbestandteil Kaolinit, ein Verwitterungsprodukt des Feldspats, enthält.

Kaolin/Pectin bedeckt die Oberfläche des Darmes und entfaltet eine reizlindernde Wirkung und adsorbierende Eigenschaften. Bei Patienten mit Diarrhö wird die Kotkonsistenz durch zugefügtes Material verbessert, bis die Erkrankung spontan abheilt.

Kaolin (weiße Tonerde) wirkt beim Pferd

äußerlich als kühlende, abschwellende Umschlagpaste für Sehnen, Bänder und Gelenke, besonders nach hoher Belastung.

Innerlich eingesetzt, bindet es Toxine und überschüssige Magensäure, was bei Durchfall und Magenverstimmungen hilft. Es fördert den Lymphfluss, regeneriert Gewebe und wirkt entzündungshemmend.

• Äußerliche Anwendung (Umschlagpaste):

◦ Kühlend: Hilft bei dicken Beinen, Prellungen oder Überlastungen.

◦ Regenerierend: Unterstützt beanspruchte Sehnen, Muskeln und Bänder nach dem Training.

◦ Entzündungshemmend: Lindert Entzündungen und reduziert Schwellungen durch Förderung des Lymphflusses.

◦ Anwendung: Großzügig auftragen, trocknen lassen, danach abwaschen oder abbürsten.

• Innerliche Anwendung (Kaolin-Pektin):

◦ Adsorbierend: Bindet Giftstoffe und Bakterien im Darm bei Durchfall.

◦ Magenschutz: Beruhigt die Schleimhäute und bindet überschüssige Säure

Kaolin hat im Verdauungstrakt eine sehr gute Wirkung. Es bindet Magensäure, beruhigt die Schleimhäute und drainiert das Gewebe. Es ist krampflindernd und hilft dem Verdauungstrakt dabei sich zu entspannen. Es senkt pH-Wert und bindet überschüssige Säuren im Magen. Sein Silikat-Anteil entfaltet dabei eine Silicea ähnlich Wirkung und hilft Geweben dabei auch alte Prozesse zu überwinden und durch Drainage abzuführen. Kaolin reinigt und entgiftet den Körper und unterstützt durch Entlastung die regenerativen Kräfte des Organismus.

Bei weiteren Fragen könnt Ihr mehr gerne Schreiben.

Dosierung und Anwendung ist immer individuell für jedes Pferd zu betrachten.

28/02/2026

Il negozio dedicato alla cura e alla sicurezza dei nostri amici pelosetti

Was für ein tolles Ergebnis 😍Es freut mich immer so sehr wenn man so eine Rückmeldung bekommt 🥰
28/02/2026

Was für ein tolles Ergebnis 😍

Es freut mich immer so sehr wenn man so eine Rückmeldung bekommt 🥰

Vielen lieben Dank 🫶 Es war mir eine Ehre für den tollen Bub da sein zu dürfen 😘
20/02/2026

Vielen lieben Dank 🫶 Es war mir eine Ehre für den tollen Bub da sein zu dürfen 😘

Eindeck Hilfe 😊
09/02/2026

Eindeck Hilfe 😊

26/01/2026

Pferdefütterung zwischen Wissen und Glaubenskrieg

Wer sich heute mit Pferdefütterung beschäftigt – sei es in Facebook-Gruppen, Foren oder Kommentarspalten kommt schnell dahinter:

Manche Diskussionen haben mit fachlichem Austausch nur noch wenig zu tun. Besonders deutlich wird das bei drei Klassikern:

Luzerne, Hafer und Selen.

Hier gibt es oft nur zwei Lager:
dafür oder dagegen.
Schwarz oder weiß.
Richtig oder falsch.

Dazwischen luftleerer Raum!

Und genau da müssen wir sensibler werden.

Luzerne – good or bad guy ?

Für die einen ist Luzerne ein hochwertiger Eiweißlieferant, strukturreich, kalziumbetont, ideal für Muskulatur und Magenschutz.

Für die anderen ist sie „entzündungsfördernd“,„reheauslösend“ oder grundsätzlich ungeeignet.

Beides kann stimmen , je nach Pferd.
Ein Pferd mit niedrigem Rohproteingehalt in der Ration, schwacher Muskulatur oder Magenthemen kann von Luzerne profitieren.

Ein Pferd mit bestehender Stoffwechselproblematik, ungünstigem Ca:P-Verhältnis oder entzündlicher Gesamtlage kann damit Probleme haben.

Luzerne ist weder gut noch böse. Sie ist ein Werkzeug. Und jedes Werkzeug muss zum Einsatz passen.

Hafer bestes Kraftfutter oder macht gaga?

Hafer gilt wahlweise als:
• das einzig wahre Kraftfutter
oder
• als Auslöser für Rehe, Überschussenergie und „hibbelige“ Pferde.

Auch hier gilt: Der Kontext entscheidet.
Ein sportlich gearbeitetes Pferd mit guter Insulinsensitivität, ausreichender Bewegung und funktionierender Leber kann Hafer sehr gut verwerten.
Ein EMS-Pferd, ein wenig bewegtes Freizeitpferd oder ein Tier mit gestörtem Darm eher nicht.

Hafer ist weder Freund noch Feind. Aber auch wieder ggf Werkzeug oder passende Zutat!

Der nächste bitte!

Selen – lebenswichtig oder brandgefährlich?

Kaum ein Spurenelement wird so emotional diskutiert wie Selen. Und hier werden viele wirklich persönlich als würde man Ihnen ins Fleisch schneiden!!!

„Bloß nicht geben, hochtoxisch!“ trifft auf „ohne Selen keine Muskulatur, kein Immunsystem“.

Faktisch ist beides korrekt – in unterschiedlichen Situationen.
Selenmangel ist in vielen Regionen real und klinisch relevant.
Eine unkontrollierte oder langfristige Überdosierung ist ebenso real und Stoffwechsel gefährlich.

Die entscheidende Frage lautet nicht ob Selen, sondern:
• welches Pferd
• welcher Status
• welche Form
• welche Menge
• und wie lange

Ohne Blutwert ist jede Diskussion darüber letztlich ideologisch, nicht fachlich.

Messen-Supplementieren-Messen

💯

Warum dieses Schwarz-Weiß-Denken problematisch ist 🌈🌈🌈

Pferde sind Individuen.
Sie unterscheiden sich in:
• Stoffwechsel
• Nutzung
• Rasse
• Gesundheitsstatus
• Vorbelastungen
• aktueller Immunlage

Eine pauschale Aussage wie „Luzerne ist schlecht“, „Hafer macht Rehe“ oder „Selen ist gefährlich“ blendet diese Realität aus.

Wissenschaft arbeitet nicht mit Glauben, sondern mit Differenzierung.
Gute Fütterung ist kein Dogma, sondern eine Anpassungsleistung.

Mein Wunsch für die Fütterungsdiskussion

Weniger Lagerdenken.
Weniger Missionierung.
Mehr Fragen wie:
• Für welches Pferd?
• In welcher Situation?
• Mit welchen Begleitfaktoren?
• Auf Basis welcher Diagnostik?

Denn Pferdefütterung ist kein Glaubenskrieg.
Sie ist Biochemie, Physiologie – und Verantwortung.

Und manchmal ist die ehrlichste Antwort nicht „ja“ oder „nein“, sondern:
„Es kommt darauf an.“ -

02/09/2025

Euch kommt das Bekannt vor? 😳
Der TA behandelt ihr gebt Medikamente?
Doch der Erfolg zeigt sich nicht so wie gewünscht?
Diese Stute braucht keine Medikamente mehr 😊
Ihr möchtest wissen wie?
Gerne unterstütze ich euch passend ganzheitlich zu eurem Pferd 🐴
Melde dich sehr gerne bei mir wir können alles zusammen besprechen 😊

22/08/2025

🐎 Herbstgrasmilben – klein, aber lästig!

Viele von euch kämpfen derzeit mit Herbstgrasmilben… Sie lauern im Gras und warten auf vorbeistreifende Pferde. Nicht die Milben selbst, sondern ihre Larven leben parasitisch – typisch im Spätsommer bis Herbst, lokal begrenzt und von Weide zu Weide unterschiedlich.

Die Larven schlüpfen ab Juli, klettern bei Sonne auf Grashalme und befallen bei Pferden vor allem Beine, Maul und Nüstern. Sie bleiben 1–5 Tage, ernähren sich von Hautzellen und Lymphe und ritzen mit ihren Kieferklauen (Cheliceren) die Haut ein. Das Ergebnis: starker Juckreiz und oft orangefarbene Krusten.

Herbstgrasmilben übertragen keine Krankheiten, können aber Entzündungen und ekzematöse Veränderungen verursachen. Auch Menschen können betroffen sein – bekannt als „Erntekrätze“.

💡 Mehr dazu erfährst du in unserem Ratgeber auf schaette-pferd.de

Adresse

Kleinrinderfeld
97271

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