Kräuterstall

Kräuterstall Phytotherapie, Mykotherapie, Ernährungsberatung, Diagnostik, Akupunktur,
Homoöpathie, Horvi-Therapie,

THP für Pferde (zertifiziert nach AZAV bei der ATM)
Phytotherapeutin
IHK Sachkundenachweis §50

www.Kräuterstall.com

Eindeck Hilfe 😊
09/02/2026

Eindeck Hilfe 😊

26/01/2026

Pferdefütterung zwischen Wissen und Glaubenskrieg

Wer sich heute mit Pferdefütterung beschäftigt – sei es in Facebook-Gruppen, Foren oder Kommentarspalten kommt schnell dahinter:

Manche Diskussionen haben mit fachlichem Austausch nur noch wenig zu tun. Besonders deutlich wird das bei drei Klassikern:

Luzerne, Hafer und Selen.

Hier gibt es oft nur zwei Lager:
dafür oder dagegen.
Schwarz oder weiß.
Richtig oder falsch.

Dazwischen luftleerer Raum!

Und genau da müssen wir sensibler werden.

Luzerne – good or bad guy ?

Für die einen ist Luzerne ein hochwertiger Eiweißlieferant, strukturreich, kalziumbetont, ideal für Muskulatur und Magenschutz.

Für die anderen ist sie „entzündungsfördernd“,„reheauslösend“ oder grundsätzlich ungeeignet.

Beides kann stimmen , je nach Pferd.
Ein Pferd mit niedrigem Rohproteingehalt in der Ration, schwacher Muskulatur oder Magenthemen kann von Luzerne profitieren.

Ein Pferd mit bestehender Stoffwechselproblematik, ungünstigem Ca:P-Verhältnis oder entzündlicher Gesamtlage kann damit Probleme haben.

Luzerne ist weder gut noch böse. Sie ist ein Werkzeug. Und jedes Werkzeug muss zum Einsatz passen.

Hafer bestes Kraftfutter oder macht gaga?

Hafer gilt wahlweise als:
• das einzig wahre Kraftfutter
oder
• als Auslöser für Rehe, Überschussenergie und „hibbelige“ Pferde.

Auch hier gilt: Der Kontext entscheidet.
Ein sportlich gearbeitetes Pferd mit guter Insulinsensitivität, ausreichender Bewegung und funktionierender Leber kann Hafer sehr gut verwerten.
Ein EMS-Pferd, ein wenig bewegtes Freizeitpferd oder ein Tier mit gestörtem Darm eher nicht.

Hafer ist weder Freund noch Feind. Aber auch wieder ggf Werkzeug oder passende Zutat!

Der nächste bitte!

Selen – lebenswichtig oder brandgefährlich?

Kaum ein Spurenelement wird so emotional diskutiert wie Selen. Und hier werden viele wirklich persönlich als würde man Ihnen ins Fleisch schneiden!!!

„Bloß nicht geben, hochtoxisch!“ trifft auf „ohne Selen keine Muskulatur, kein Immunsystem“.

Faktisch ist beides korrekt – in unterschiedlichen Situationen.
Selenmangel ist in vielen Regionen real und klinisch relevant.
Eine unkontrollierte oder langfristige Überdosierung ist ebenso real und Stoffwechsel gefährlich.

Die entscheidende Frage lautet nicht ob Selen, sondern:
• welches Pferd
• welcher Status
• welche Form
• welche Menge
• und wie lange

Ohne Blutwert ist jede Diskussion darüber letztlich ideologisch, nicht fachlich.

Messen-Supplementieren-Messen

💯

Warum dieses Schwarz-Weiß-Denken problematisch ist 🌈🌈🌈

Pferde sind Individuen.
Sie unterscheiden sich in:
• Stoffwechsel
• Nutzung
• Rasse
• Gesundheitsstatus
• Vorbelastungen
• aktueller Immunlage

Eine pauschale Aussage wie „Luzerne ist schlecht“, „Hafer macht Rehe“ oder „Selen ist gefährlich“ blendet diese Realität aus.

Wissenschaft arbeitet nicht mit Glauben, sondern mit Differenzierung.
Gute Fütterung ist kein Dogma, sondern eine Anpassungsleistung.

Mein Wunsch für die Fütterungsdiskussion

Weniger Lagerdenken.
Weniger Missionierung.
Mehr Fragen wie:
• Für welches Pferd?
• In welcher Situation?
• Mit welchen Begleitfaktoren?
• Auf Basis welcher Diagnostik?

Denn Pferdefütterung ist kein Glaubenskrieg.
Sie ist Biochemie, Physiologie – und Verantwortung.

Und manchmal ist die ehrlichste Antwort nicht „ja“ oder „nein“, sondern:
„Es kommt darauf an.“ -

19/01/2026

Warum Vitamin B12 testen?

Ein Mangel an Vitamin B12 kommt beim Hund gar nicht so selten vor. Das liegt unter anderem daran dass der recht komplizierte Aufnahmeprozess im Körper, beim Hund störungsanfälliger ist als beim Menschen.

Bei welchen Symptomen sollte ich meinen Hund testen lassen?
Dazu gehören z.B. Chronischer oder wiederkehrender Durchfall, Gewichtsverlust & Appetitlosigkeit, Erbrechen, schlechter Fellzustand.
Aber auch Müdigkeit, Schwäche, ein unsicherer Gang, Zittern, Teilnahmslosigkeit und Nervosität.

Und was sind die möglichen Ursachen für einen Mangel?
Zum Beispiel Erkrankungen des Pankreas und / oder des Darms, z.B. Entzündungen (IBD) und Dysbiosen.
Dies sind die häufigsten Ursachen für eine verminderte B12 Aufnahme.
Ausgelöst werden diese Erkrankungen im Verdauungsapparat häufig durch nicht optimal Ernährung.

Das schwierige dabei ist: gibt es erst einmal eine Störung und die Vitamin B12 Aufnahme funktioniert nicht mehr richtig, könnnen sich die betroffenen Organe, aufgrund des Vitamin B12 Mangels schlechter regenerieren.
Kurz gesagt: kranker Darm-> wenig Vitamin B12 => wenig Vitamin B12 -> kranker Darm!
Eine Abwärtsspirale beginnt, die man zunächst unterbrechen muss, um eine Regeneration in Gang zu setzen.

Wie sieht die Behandlung aus?
Es reicht also nicht aus nur die Entzündung und die Dysbiose im Darm zu behandeln. Gerade bei einem signifikanten Mangel a Vitamin B12 ist es entscheidend diesen auch zu behandeln. Ein leichter Mangel kann häufig noch mit hoch dosierten Präparaten oral behoben werden. Die häufig bevorzugte Methode ist allerdings die subkutane Injektion. So wird das Vitamin direkt in die Blutbahn aufgenommen und muss nicht über den, ohnehin schon gestörten, Darm in den Körper gelangen.
Natürlich darf auch die Behandlung des ursprünglichen Problems nicht vergessen werden. Entzündungen des Magen-Darm-Traktes, sowie ein gestörtes Darmmikrobiom müssen parallel in Ordnung gebracht werden.
Nach oder während der Therapie sollte eine Verlaufskontrolle stattfinden.

Bei diesem Patienten hat eine tägliche orale Gabe von Vitamin B12 und eine gleichzeitige Therapie des Darmmikrobioms, über einen Zeitraum von vier Monaten, ausgereicht um seine Werte wieder in den Normbereich zu bekommen.

Therapiepläne sollten natürlich immer individuell erstellt werden. Sprecht dies mit eurem Tierarzt oder Tierheilpraktiker ab.

https://www.tierheilkunde-im-pott.de/vitamin-b12-erniedrigt/

02/09/2025

Euch kommt das Bekannt vor? 😳
Der TA behandelt ihr gebt Medikamente?
Doch der Erfolg zeigt sich nicht so wie gewünscht?
Diese Stute braucht keine Medikamente mehr 😊
Ihr möchtest wissen wie?
Gerne unterstütze ich euch passend ganzheitlich zu eurem Pferd 🐴
Melde dich sehr gerne bei mir wir können alles zusammen besprechen 😊

22/08/2025

🐎 Herbstgrasmilben – klein, aber lästig!

Viele von euch kämpfen derzeit mit Herbstgrasmilben… Sie lauern im Gras und warten auf vorbeistreifende Pferde. Nicht die Milben selbst, sondern ihre Larven leben parasitisch – typisch im Spätsommer bis Herbst, lokal begrenzt und von Weide zu Weide unterschiedlich.

Die Larven schlüpfen ab Juli, klettern bei Sonne auf Grashalme und befallen bei Pferden vor allem Beine, Maul und Nüstern. Sie bleiben 1–5 Tage, ernähren sich von Hautzellen und Lymphe und ritzen mit ihren Kieferklauen (Cheliceren) die Haut ein. Das Ergebnis: starker Juckreiz und oft orangefarbene Krusten.

Herbstgrasmilben übertragen keine Krankheiten, können aber Entzündungen und ekzematöse Veränderungen verursachen. Auch Menschen können betroffen sein – bekannt als „Erntekrätze“.

💡 Mehr dazu erfährst du in unserem Ratgeber auf schaette-pferd.de

Adresse

Kleinrinderfeld
97271

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