Phymayo

Phymayo Privapraxis für Physiotherapie, Massage, Yoga. Begleitung für Frauen mit chronischen unsichtbaren Erkrankungen.

06/03/2026

Danke an alle, die sich mit mir auf unterschiedlichsten Kanälen verbunden haben, mir Feedback gegeben haben, mir Mut geben!🌸Es ist von unschätzbarem Wert, dass ich Patientinnen und Patienten habe, mit denen ich offen über unsichtbare Erkrankungen sprechen kann.
Die mir offen erzählen, was sie bewegt: auch außerhalb von Rückenschmerzen!
Denn der Mensch ist eben nicht nur Körper, sondern auch Seele und Gedanken, Gefühle und das wirkt sich aus: immer!
Darum geht es in unserem Podcast (un)sichtbar chronisch: Austausch mit Betroffenen, Inklusion, gegenseitiges verstehen, nicht alleine bleiben und Verstecken, sondern dem unsichtbaren endlich eine Stimme zu geben💪🏼💪🏼💪🏼
Ich freu mich auf ein Follow, Kommentar und Sterne auf Spotify, Apple oder Amazon Podcast 🥰 #(un)sichtbarchronisch

05/03/2026

Mein Tinnitus ist noch da.
Aber er bestimmt nicht mehr mein Leben. Ich tue es.

Ich wachte auf – linkes Ohr wie unter Wasser.
Ein schriller Ton, der nicht mehr verschwand.
Schwindel. Angst. Staatsexamen vor der Tür.
Krank sein? Keine Option.

Also funktionierte ich.
Infusionen. Kortison. Hoffnung. Enttäuschung.
Nach drei Monaten: chronisch.

Der Tiefpunkt kam mit einer Überdosierung.
Herzrasen. Panik.
Und diese eine Erkenntnis:
Ich hatte die Verantwortung für meinen Körper abgegeben.

Ich konnte den Ton nicht ausschalten.
Aber ich konnte aufhören, gegen ihn zu kämpfen.

Ich begann zuzuhören.
Er wurde vom Feind zum Signal.
Grenze statt Bedrohung.

Heute ist er noch da.
Aber ich schlafe. Ich lache. Ich arbeite in meinem Traumberuf.
Und ich habe Frieden mit meinem Körper.

Wenn du gerade kämpfst:
Vielleicht musst du nicht stärker werden.
Vielleicht darfst du anfangen, dir zuzuhören.

Ich gehe ein Stück mit dir.
Folge mir und höre in meinen brandneuen Podcast rein: (un)sichtbar chronisch: damit unsichtbares eine Stimme bekommt und keiner alleine bleibt❤️

03/03/2026



Ich dachte, mein Leben ist vorbei.
Heute weiß ich: Es war mein Wendepunkt.

Ich wachte auf.
Linkes Ohr wie in Watte.
Fast taub.
Dazu ein ohrenbetäubender Tinnitus.

Kurz vor meinem Staatsexamen.
Traumberuf zum Greifen nah.
Krank sein? Keine Option.

20 Infusionen. Hoffnung. Enttäuschung.
Dann die Diagnose: chronisch.

Der Moment, der alles veränderte:
Überdosierte Tabletten.
Herzrasen. Panik.
Und plötzlich war klar:
Ich gebe die Verantwortung für meinen Körper komplett ab.

Ab da hörte ich auf zu kämpfen.
Und fing an zuzuhören.

Der Tinnitus wurde mein Warnsignal.
Wird er lauter, gehe ich über meine Grenzen.

Ich lernte Pausen.
Gelassenheit.
Mindset.

Ich bestand mein Examen.
Mit Hörsturz. Mit Tinnitus.

Heute ist er noch da.
Aber er führt nicht mehr mein Leben. Ich führe.

Und genau das gebe ich heute weiter:
Du bist deiner chronischen Erkrankung nicht ausgeliefert.

Wenn du bereit bist, Verantwortung zu übernehmen
und deinen Körper wieder zu verstehen –
buch dir dein kostenloses Erstgespräch.

2002 dachte ich, mein Leben bricht gerade auseinander.Hörsturz.
Ein lauter, permanenter  Ton im Ohr.
Und vor allem: Angs...
25/02/2026

2002 dachte ich, mein Leben bricht gerade auseinander.
Hörsturz.
Ein lauter, permanenter Ton im Ohr.
Und vor allem: Angst.
Ich habe gekämpft.
Gegen den Tinnitus.
Gegen meinen Körper.
Gegen die Realität.
Und genau dieser Kampf hat mein Nervensystem im Dauerstress gehalten.
Der Wendepunkt kam, als ich aufgehört habe, ihn loswerden zu wollen.
Als ich begann zu fragen:
Was, wenn er kein Feind ist – sondern ein Warnsystem?
Heute ist mein Tinnitus noch da.
Aber er bestimmt mein Leben nicht mehr.
Was ich gelernt habe:
Nicht nur die Erkrankung macht uns fertig.
Oft ist es der innere Widerstand dagegen.
Genau darüber spreche ich in meinem Podcast „(un)sichtbar chronisch“.
Über Tinnitus. Schwindel. Unsichtbare Erkrankungen.
Über Angst, Überforderung und den Weg zurück in die eigene Kraft.
Wenn du gerade struggelst:
Du bist nicht allein.
🎧 Link in Bio und in den Kommentaren.
Wie hast du deinen Tinnitus besänftigen können oder hast du das Problem noch ganz neu?
Schreibe deine Erfahrungen in die Kommentare!
Ich freue mich über einen Austausch mit dir!

24/02/2026
Marc und ich haben einen Podcast zu unsichtbaren, chronischen Erkrankungen gestartet. Vielleicht ist das ja für Dich int...
21/02/2026

Marc und ich haben einen Podcast zu unsichtbaren, chronischen Erkrankungen gestartet.
Vielleicht ist das ja für Dich interessant oder Du kennst jemanden, für den das spannend sein könnte.
Jeder Like, jeder Kommentar und natürlich jeder Hörer hilft, gerade am Anfang.
❤️

12. September 2019. Meine erste Drehschwindelattacke.Alles drehte sich. Meine Augen zuckten. Ich wusste nicht, was mit m...
18/02/2026

12. September 2019. Meine erste Drehschwindelattacke.
Alles drehte sich. Meine Augen zuckten. Ich wusste nicht, was mit mir passiert.
Trotzdem ging ich nicht zum Arzt. „Einmal ist keinmal.”
Im Januar 2020 saß ich auf einer Parkbank. Winter. 41 Jahre alt. Und ich kam nicht mehr hoch. Viele Versuche. Kein Zeitgefühl. Nur ein Gedanke: Es muss doch möglich sein, dass ich von dieser Bank wieder hochkomme.
In diesem Moment wusste ich: So geht es nicht weiter.
Es folgte eine zweijährige Ärzte-Odyssee. Viele Ideen. Keine Diagnose. Stattdessen Sätze wie: „Sie sehen aus wie ein junges Mädchen.” Oder: „Sie haben ja noch ein Ohr.”
Ich war wütend. Weil niemand verstand, was in meinem Körper passiert.
2021 kam die Diagnose: Morbus Menière.
Ich hatte mich längst zurückgezogen. Kein Restaurant. Kein Kino. Ein taubes Ohr trennt von Menschen. Erschöpfung trennt von allem anderen.
Mein Wendepunkt: ein Cochlea-Implantat. Ich verstand wieder Sprache. Anders – aber ich verstand wieder. Mit jedem Wort kam ein Stück Mut zurück.
Es wurde nicht wie vorher. Aber es wurde anders gut.

Deshalb haben mein Mann und ich den Podcast (un)sichtbar chronisch gestartet. Über Wut, Scham, Angst – und darüber, wie Mut wieder wachsen kann.
Mit einer zentralen Botschaft: Ein gutes Leben ist möglich. Vielleicht nicht wie früher. Aber anders.
🎙️ Link in der Bio!
Bist du selbst betroffen? Melde dich – wir möchten Stimmen hörbar machen.
Und falls du gerade denkst: „Mein Leben ist sehr weit weg von gut.”
Es ist noch nicht vorbei.

ES IST NICHT DEINE SCHULD.Du bist nicht schuld, wenn dir Ärzte vorschnell Antidepressiva verschreiben – ohne sichere Dia...
11/02/2026

ES IST NICHT DEINE SCHULD.
Du bist nicht schuld, wenn dir Ärzte vorschnell Antidepressiva verschreiben – ohne sichere Diagnose, ohne gründliche Untersuchung. Du bist nicht schuld daran, dass deine organischen Beschwerden ignoriert wurden. Du bist nicht schuld daran, dass man dir eingeredet hat, es sei “rein psychisch”.
Die Scham muss die Seite wechseln. Der Fehler liegt im System, nicht bei dir.
Medical Gaslighting ist real. Es passiert, wenn deine körperlichen Symptome nicht ernst genommen werden. Wenn die Psyche vorschnell als Ursache vermutet wird, obwohl eine seltene Erkrankung dahinterstecken könnte. Und ja, es trifft vor allem Frauen.
Du hast keine Schuld. Nicht an deiner Erkrankung. Nicht daran, dass du übersehen wurdest. Nicht daran, dass es Jahre oder sogar Jahrzehnte gedauert hat, bis jemand die wahre Ursache gefunden hat. Du musst dich für NICHTS davon schämen.
Niemand sollte wegen so etwas zusätzlich belastet sein. Du verdienst es, ernst genommen zu werden. Deine Beschwerden sind real. Dein Leiden ist real.
Erzähl mir deine Geschichte: Wo ist dir das passiert? Wie lange hat es gedauert? Was kam später – manchmal 10, 15, 20 Jahre später – plötzlich als Erklärung? Schreib es in die Kommentare. Deine Geschichte kann anderen helfen, sich weniger allein zu fühlen.
❤️ Like diesen Beitrag und sende ihn an Menschen, die genau das hören müssen: Sie haben keinerlei Schuld. Sie müssen sich nicht schämen. Die Scham darf und muss die Seite wechseln.

Migräne ist mehr als „nur“ Kopfschmerz.
Sie ist eine chronische neurovaskuläre Erkrankung – Nerven und Blutgefäße sind b...
04/02/2026

Migräne ist mehr als „nur“ Kopfschmerz.
Sie ist eine chronische neurovaskuläre Erkrankung – Nerven und Blutgefäße sind beteiligt, oft auch eine familiäre Veranlagung.
Was viele nicht wissen:
Bei Migräne ist die Halsmuskulatur häufig nicht stabil genug. Der Körper reagiert mit Schutzspannung – und genau diese Spannung kann das Nervensystem weiter reizen.
Die gute Nachricht:
Du kannst selbst etwas tun.
-Zungenkreise können über die neurologische Verbindung zu Hals & Nacken regulierend wirken.
 -Eine verlängerte Ausatmung verbessert die CO₂-Toleranz und signalisiert deinem Nervensystem Sicherheit.
- Die sanfte Stimulation des Trigeminusnervs kann ebenfalls unterstützend sein.
Mein Ansatz ist immer:
So viel wie nötig – so wenig wie möglich.
Medikamente haben ihren Platz, aber mir ist wichtig, dass meine Patient:innen wissen, wie sie sich selbst helfen können.
Wenn du gezielt herausfinden möchtest, welche Art von Kopfschmerzen du hast und welche Übungen für dich sinnvoll sind, buche dir gern einen Termin zum Erstbefund oder schreibe mir eine persönliche Nachricht!
Link in Bio

Kennst du das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden?
Wenn Beschwerden vorschnell „psychisch“ eingeordnet werden, obwohl...
03/02/2026

Kennst du das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden?
Wenn Beschwerden vorschnell „psychisch“ eingeordnet werden, obwohl dein Körper dir etwas ganz anderes zeigt?
Unsichtbare und auch seltene organische Erkrankungen bringen das ganze Leben durcheinander – Schwindel, Hörstörungen, Tinnitus, Migräne, Eagle Syndrom oder Morbus Menière sind real. Auch wenn man sie von außen nicht sieht.
Ja, chronische Erkrankungen können seelisch belasten. Und ja, Depressionen dürfen und sollen behandelt werden.
Aber: Nicht alles ist Psyche.
Und das eine schließt das andere nicht automatisch ein.
Was mir wichtig ist, dass du weißt:
 -Du darfst deiner Wahrnehmung vertrauen.
 -Du darfst Fragen stellen.
 -Du darfst dir eine zweite (oder dritte) Meinung holen.
- Und du darfst sagen: „Das fühlt sich für mich nicht richtig an.“
Bevor du aber an dir zweifelst, Zweifel lieber am System!
Du bist der wichtigste Experte für deinen Körper!!!
Nicht aus Trotz. Sondern aus Erfahrung.
- Wo hast du dich schon einmal nicht ernst genommen gefühlt?
Teile deine Erfahrung gern in den Kommentaren – für Austausch, Verständnis und gegenseitige Stärkung.
Wenn du dir Unterstützung wünschst im Umgang mit chronischen Erkrankungen und wieder mehr Einfluss auf dein Wohlbefinden bekommen möchtest, schreib mir gern eine persönliche Nachricht!
Wir vereinbaren ein kostenloses Kennenlerngespräch (Telefon oder Video).
Ich freue mich auf dich.

31/01/2026

Adresse

ArenbergStr. 20/1
Klengen
78086

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