28/02/2026
Hormone unterliegen einem natürlichen zirkadianen Rhythmus - ein biologischer 24-Stunden-Takt, der viele Prozesse im Körper steuert.
Das bedeutet: Die Konzentrationen verändern sich im Laufe des Tages, auch wenn sich dein Gesundheitszustand nicht verändert hat.
Viele Hormone zeigen ihre höchsten oder stabilsten Werte am Morgen.
Dazu gehören insbesondere Cortisol, aber auch Schilddrüsenhormone (TSH, fT3, fT4) sowie verschiedene Sexualhormone, wie z.B. Testosteron, die tageszeitabhängig schwanken können.
Warum das so wichtig ist:
Wenn Hormone zu unterschiedlichen Tageszeiten gemessen werden, sind die Ergebnisse oft schwer vergleichbar. Ein Wert kann niedriger oder höher erscheinen - nicht wegen einer Veränderung im Körper, sondern allein durch den Zeitpunkt der Blutabnahme.
Gerade bei Verlaufskontrollen oder Hormonprofilen ist eine standardisierte morgendliche Abnahme daher entscheidend, idealerweise unter ähnlichen Bedingungen und zur gleichen Uhrzeit.
Fazit:
Nicht nur welche Hormone gemessen werden, sondern auch wann, beeinflusst die Aussagekraft der Ergebnisse.
Eine morgendliche Bestimmung sorgt für bessere Vergleichbarkeit und eine deutlich verlässlichere Einordnung der Hormonwerte.
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