KU Gesundheitsmanagement

KU Gesundheitsmanagement Das Fachmagazin für Entscheider im Gesundheitswesen Erscheinungsweise: Die KU Gesundheitsmanagement erscheint zwölf Mal jährlich.

Die KU Gesundheitsmanagement ist eine der führenden Fachzeitschriften für das Management in Gesundheitsunternehmen, vor allem in Krankenhäusern. Zu ihren Lesern gehören Führungskräfte im kaufmännischen Bereich, aber auch Ärztliche Direktoren, Pflegedirektoren sowie die mittlere Führungsebene – Controller, IT-Leiter, technische Leiter. Charakteristisch ist neben der breiten Themenpalette – von aktuellen Entwicklungen in der Gesetzgebung und Rechtsprechung über Finanzierungsfragen, Qualitätssicherung, Prozess- und Organisationsentwicklung, Personalmanagement und Förderung von Innovationen – die Behandlung einer komplexen Fragestellung in einem Titelthema, das den Schwerpunkt jedes Heftes bildet. Dabei gelingt es der Redaktion immer wieder, Themen aufzuspüren und frühzeitig zu behandeln, die morgen die Branche bewegen werden. Qualitätsmanagement, Finanzmanagement, das Problem der alten Patienten und auch das Organisationsmanagement gehören dazu. KU special: Ergänzend und noch umfangreicher behandelt werden besonders interessante Themen mehrmals jährlich in kostenlos für Abonnenten beiliegenden Specials. Sonderhefte: Weitere Themen wie Integrierte Versorgung, Demografie und Green Hospital werden ausführlich in Sonderheften behandelt, ebenso gesetzliche Grundlagen wie Fallpauschalenkataloge und Deutsche Kodierrichtlinien.

Laura Zupanc neue Kaufmännische Direktorin des Maria-Josef-Hospitals: Sie übernimmt die Aufgabe zum 1. März 2026Greven. ...
06/03/2026

Laura Zupanc neue Kaufmännische Direktorin des Maria-Josef-Hospitals: Sie übernimmt die Aufgabe zum 1. März 2026

Greven. Zum 01. März 2026 wird Laura Zupanc neue Kaufmännische Direktorin des Maria-Josef-Hospitals Greven. Sie unterstützt künftig Geschäftsführerin Annika Wolter im operativen Geschäft. Sie ergänzt das Direktorium, zu dem neben der Geschäftsführerin die Ärztliche Direktorin Kathrin Engels und der Pflegedirektor Matthias Apken zählen.

Die 31-jährige Betriebswirtin verfügt über langjährige Erfahrungen im Gesundheitswesen. Parallel zu ihrem BWL-Bachelorstudium hat sie die Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss war sie zunächst in einem Krankenhaus in Bielefeld tätig. Danach hat sie fünf Jahre im Finanzcontrolling des Universitätsklinikums Münster gearbeitet. Berufsbegleitend absolvierte Laura Zupanc zudem einen Masterstudiengang im Bereich Gesundheitsmanagement.

Laura Zupanc ein echter Gewinn

Ihre umfangreiche Fachkenntnis hat sie seit 2022 in leitenden Funktionen im Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup unter Beweis gestellt, das – ebenso wie das Maria-Josef-Hospital – zur St. Franziskus-Stiftung Münster gehört. Anfang 2025 hat sie zusätzlich die Geschäftsführung des Zentrums für Nieren- und Hochdruckerkrankungen am Düesbergweg in Münster übernommen, die sie auch zukünftig weiter ausführen wird.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Zupanc eine besonders qualifizierte Führungspersönlichkeit für die kaufmännische Leitung des Maria-Josef-Hospitals gewinnen konnten“, betont Geschäftsführerin Annika Wolter. „Mit ihrem fundierten Fachwissen, ihrer Erfahrung und ihrer strategischen Kompetenz wird sie wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unseres Krankenhauses setzen.“

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung und darauf, meine Expertise weiterhin im starken Verbund der Franziskus Stiftung einbringen zu können. Das Maria-Josef-Hospital ist sehr gut aufgestellt. Gemeinsam mit dem engagierten Team möchte ich die wirtschaftlich stabile Basis weiter stärken, um auch künftig eine hochwertige und wohnortnahe Versorgung für die Patientinnen und Patienten zu gewährleisten“, so Laura Zupanc.

Quelle: Maria-Josef-Hospital Greven

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Laura Zupanc wird zum 01. März 2026 neue Kaufmännische Direktorin des Maria-Josef-Hospitals Greven und unterstützt Annika Wolter.

Personalmangel in Krankenhäusern: Neue Studie analysiert wirtschaftliche Auswirkungen und LösungsansätzeMünchen. Der Per...
06/03/2026

Personalmangel in Krankenhäusern: Neue Studie analysiert wirtschaftliche Auswirkungen und Lösungsansätze

München. Der Personalmangel zählt zu den größten Herausforderungen im deutschen Krankenhauswesen. Dieser hat deutliche Auswirkungen auf Versorgungsqualität, Arbeitsbelastung und wirtschaftliche Stabilität. Die neue Deloitte‑Studie zeigt anhand einer Modellrechnung erstmals umfassend die Auswirkungen. Welche realen Kosten und Erlösminderung entstehen durch Fluktuation, Leiharbeit und ungenutzte Behandlungskapazitäten? Welche strukturellen Faktoren verstärken den Trend weiter? Die Analyse bietet Entscheider:innen eine fundierte Grundlage, um gezielt auf aktuelle und zukünftige Entwicklungen zu reagieren. Sie liefert anhand konkreter Beispiele wertvolle Impulse, wie andere Kliniken und Branchen vergleichbare Herausforderungen bereits gemeistert haben.

Trotz Rekordbeschäftigung prägt der Fachkräftemangel die deutsche Krankenhauslandschaft wie kaum ein anderes Thema. Die Zahl der Kliniken mit Problemen bei der Stellenbesetzung steigt an. Die neue Deloitte‑Studie analysiert erstmals umfassend die ökonomischen Auswirkungen des Personalmangels in Pflege und ärztlichem Dienst – und zeigt, welche strukturellen Faktoren die Entwicklung verstärken. Die Ergebnisse verdeutlichen: Personalmangel ist nicht nur ein Versorgungs- und Qualitätsrisiko, sondern wirkt sich direkt und erheblich auf Kosten, Erlöse und die wirtschaftliche Stabilität von Kliniken aus.

Zentrale Ergebnisse der Studie

Mehrkosten durch Fluktuation und Leiharbeit: Krankenhäuser verzeichnen, je nach Versorgungsstufe (Grund-, Regel- oder Maximalversorger), eine jährliche Kostensteigerung von 3,5 bis 5,4 Prozent aufgrund von Fluktuation, Rekrutierung, Einarbeitung und dem verstärkten Einsatz von Leiharbeitskräften. Leiharbeit ist dabei ein besonders relevanter Kostenfaktor: sie verursacht durchschnittlich 92 Prozent höhere Personalkosten als festangestellte Mitarbeitende.

Hohe Erlösverluste durch nicht belegte Betten und abgesagte Eingriffe: Stationsschließungen, nicht nutzbare Betten und reduzierte OP‑Kapazitäten aufgrund von Personalmangel führen, je nach Versorgungsstufe, zu unausgeschöpften Erlöspotenzialen von durchschnittlich 13,5 bis 22 Prozent pro Jahr. Je Klinik bedeutet dies durchschnittlich entgangene Erlöse von 5,2 bis 27,1 Mio. € jährlich.

Besonders betroffen sind Häuser der Grund- und Regelversorgung: Die relativen Auswirkungen des Personalmangels sind in kleineren Kliniken der Grund- und Regelversorgung deutlich stärker ausgeprägt. Weniger Pufferkapazitäten und eine geringere Wettbewerbsfähigkeit bei der Gewinnung von Mitarbeitenden verschärfen den Druck deutlich.

Die vollständige Studie lesen Sie hier.

Quelle: Deloitte

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Personalmangel zählt zu den größten Herausforderungen im deutschen Krankenhauswesen und dieser hat deutliche Auswirkungen.

Paracelsus Kliniken stärken Prozessmanagement und gestalten Wandel aktiv: Sandra Stöckig übernimmt neu eingerichtete Sta...
05/03/2026

Paracelsus Kliniken stärken Prozessmanagement und gestalten Wandel aktiv: Sandra Stöckig übernimmt neu eingerichtete Stabsstelle für Prozess- und Organisationsmanagement

Osnabrück. Zum Beginn des Monats März übernimmt Sandra Stöckig die Verantwortung für die neu eingerichtete Stabsstelle für Prozess- und Organisationsmanagement bei den Paracelsus Kliniken. Mit dieser Funktion werden Abläufe konzernweit gebündelt und weiterentwickelt. Die Klinikgruppe zeigt damit klar: Sie will die Zukunft des Gesundheitswesens aktiv mitgestalten – im eigenen Verbund und darüber hinaus.

Die Entscheidung für eine zentrale Steuerung von Prozessen und Strukturen ist Ausdruck einer klaren Haltung. Komplexe Versorgung braucht klare Zuständigkeiten, verlässliche Abläufe und den Mut, bekannte Wege zu hinterfragen. Paracelsus orientiert sich dabei an professionellen Standards, wie man sie bisher vor allem aus der Industrie kennt, und überträgt diese konsequent auf die Realität von Kliniken, MVZ und anderen Gesundheitsdienstleistern. So entstehen klar definierte Prozessketten, transparente Schnittstellen und einheitliche Qualitätsmaßstäbe, die es ermöglichen, Arbeitsabläufe gezielter zu steuern, Ergebnisse messbar zu machen und Verbesserungen systematisch nachzuhalten.

Mit Absicht anders: verstehen, vereinfachen, vorangehen

In ihrer neuen Rolle wird Sandra Stöckig standortübergreifende Projekte steuern, Abläufe über alle Leistungsbereiche hinweg harmonisieren und Teams befähigen, Veränderungen schneller umzusetzen. Ziel ist es, Transparenz zu erhöhen, Doppelstrukturen abzubauen und Zeit und Energie dorthin zu bringen, wo sie den größten Unterschied machen: in die direkte Versorgung der Patientinnen und Patienten.

Vom eigenen Wandel zum Angebot für andere

Die Einrichtung der Stabsstelle ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der vergangenen Jahre. In dieser Zeit haben die Paracelsus Kliniken ihre Ausrichtung geschärft, in moderne Strukturen investiert und die Profilbildung der Akutkliniken aktiv vorangetrieben. Die neue Funktion knüpft daran an und nutzt die gewonnenen Erfahrungen, um Verbesserungen gezielt zu steuern.

Paracelsus hat aus diesem Wandel gelernt, wie sich Abläufe stabilisieren, Qualität absichern und Veränderungen beschleunigen lassen. Dieses Wissen soll künftig weitergegeben werden, nicht als starres Konzept, sondern als flexibler Werkzeugkasten, der zu unterschiedlichen Ausgangssituationen passt.

Prozessmanagement als Wettbewerbsfaktor

Mit der neuen Stabsstelle überträgt Paracelsus Prinzipien des professionellen Prozessmanagements konsequent auf das Gesundheitswesen. Schlanke, messbare und gut gesteuerte Abläufe, klare Verantwortlichkeiten und ein Fokus auf Ergebnisqualität werden zu zentralen Bausteinen der Steuerung. So entsteht ein Umfeld, in dem Führung und Ablaufqualität ebenso professionell gestaltet sind wie die medizinische Versorgung. Paracelsus baut damit seine Rolle als innovativer Dienstleister und starker Partner im Gesundheitsmarkt weiter aus.

Quelle: Paracelsus Kliniken

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Paracelsus Kliniken stärken Prozessmanagement und Sandra Stöckig übernimmt Stabsstelle für Prozess- und Organisationsmanagement.

St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter gGmbH beantragt Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung: Krankenhausbetrieb läuft une...
05/03/2026

St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter gGmbH beantragt Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung: Krankenhausbetrieb läuft uneingeschränkt weiter

Salzgitter. Die St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter gGmbH hat am 24.02.2026 beim Amtsgericht Braunschweig die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt.

Im Rahmen dieses Verfahrens bleibt die Geschäftsführung im Amt und führt das Krankenhaus eigenverantwortlich durch den Sanierungsprozess. Ziel ist es, die wirtschaftliche Stabilität des Hauses wiederherzustellen und eine tragfähige strukturelle Perspektive zu entwickeln. Die Geschäftsführung wird dabei durch die Kanzlei Brinkmann & Partner und Advant Beiten begleitet. Die Mitarbeitenden der St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter gGmbH wurden am 24.02. im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung über die Antragstellung und das weitere Vorgehen informiert.

Hintergrund der Antragstellung des St. Elisabeth-Krankenhauses

Die Antragstellung erfolgt vor dem Hintergrund der seit mehreren Jahren angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Krankenhaussektor. Auch das St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter ist von strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen betroffen. Gleichzeitig haben sich Personal-, Energie- und Sachkosten erheblich erhöht, während das bestehende Vergütungssystem diese Entwicklungen nur unzureichend ausgleicht. Darüber hinaus wirken sich Investitions- und Projektkosten im Zusammenhang mit dem Neubau auf die wirtschaftliche Gesamtsituation aus.

Versorgungssicherheit gewährleistet

Der Krankenhausbetrieb läuft in allen Bereichen uneingeschränkt weiter. Die medizinische und pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten in Salzgitter-Bad und der umliegenden Region ist vollständig sichergestellt. Behandlungen und Operationen finden wie geplant statt, die Notaufnahme bleibt geöffnet. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeitenden sind über das Insolvenzgeld abgesichert.

Ersatzneubau bleibt zentrales Zukunftsprojekt

Unabhängig vom eingeleiteten Verfahren hält das Krankenhaus an der geplanten Inbetriebnahme des Neubaus mit moderner Medizin- und Gebäudetechnik fest. Derzeit werden einzelne organisatorische und kaufmännische Rahmenbedingungen überprüft. Ziel ist eine stabile und verantwortungsvolle Fortführung des Projekts.

St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter wurde 1919 von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Hildesheim gegründet. Seit 1945 ist es als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung anerkannt. Mit 102 Planbetten und rund 280 Mitarbeitenden ist das Krankenhaus heute ein fester Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung in Niedersachsen. Jährlich werden rund 7.000 Patientinnen und Patienten vollstationär sowie etwa 7.100 ambulant versorgt. Zur ambulanten Versorgung wurde 2011 die MVZ St. Elisabeth gGmbH als Tochtergesellschaft gegründet.

Quelle: St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter gGmbH

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St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter gGmbH hat am 24.02.2026 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt.

Newsweek-Ranking 2026: Die besten Kliniken der Welt: Charité ist eine der zehn besten Kliniken der WeltBerlin. Die Chari...
04/03/2026

Newsweek-Ranking 2026: Die besten Kliniken der Welt: Charité ist eine der zehn besten Kliniken der Welt

Berlin. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat im internationalen Newsweek-Ranking erneut einen Platz unter den Top 10 erreicht. Mit Platz acht weltweit, europaweit Platz zwei und deutschlandweit Platz eins konnte die Berliner Universitätsmedizin drei Spitzenplatzierungen erzielen. Die US-amerikanische Wochenzeitung Newsweek und das Datenportal Statista haben weltweit mehr als 2.500 Krankenhäuser verglichen. Die jährliche Rangliste „World’s Best Hospitals“ zeichnet – unabhängig von einzelnen Fachgebieten – die weltweit führenden Kliniken aus, zeigt ihr internationales Renommee sowie die Vernetzung ihrer Mediziner:innen.

Prof. Heyo Krämer über das Ergebnis

Prof. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité, ordnet das Ergebnis ein: „Die hervorragende Platzierung der Charité freut mich sehr. Sie ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine unabhängige Bestätigung dafür, dass wir unseren Anspruch auf exzellente Medizin, höchste Patientensicherheit und eine zugewandte, menschliche Versorgung konsequent umsetzen. Im internationalen Vergleich mit führenden Kliniken zeigt sich, dass wir sowohl in der Behandlungsqualität als auch in strukturellen und organisatorischen Prozessen Maßstäbe setzen. Dieses Ergebnis ist vor allem eine Teamleistung. Ärztlicher Dienst und Pflege arbeiten bei uns Hand in Hand – interdisziplinär, evidenzbasiert und mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten.“

Die medizinischen Teams der Charité versorgen jährlich mehr als 143.700 stationäre und teilstationäre sowie rund 822.500 ambulante Fälle. In den Kliniken und Instituten arbeiten mehr als 5.700 Ärzt:innen und Forschende sowie mehr als 6.800 Pflegekräfte.

Die Top Ten des Newsweek-Rankings der besten Krankenhäuser der Welt:

* Mayo Clinic – Rochester

* University Health Network – Toronto General Hospital

* Cleveland Clinic

* Karolinska Universitetssjukhuset

* Massachusetts General Hospital

* The Johns Hopkins Hospital

* Sheba Medical Center

* Charité – Universitätsmedizin Berlin

* Universitätsspital Zürich

* Singapore General Hospital (SGH)

Über das Ranking „World’s Best Hospitals“

Das Ranking „World’s Best Hospitals“ wird seit 2019 jährlich im Auftrag von Newsweek gemeinsam mit Statista, einer Plattform für Statistik, erstellt. Die Rangliste basiert auf ärztlichen Empfehlungen, Umfragen zur Patientenzufriedenheit und medizinischen Leistungskennzahlen zur Behandlungsqualität und zu Hygienemaßnahmen. Abstimmungen für das eigene Haus sind dabei nicht erlaubt.

Vollständiges Newsweek-Ranking 2026

Ergebnisse des Deutschland-Rankings 2026

Quelle: Charité – Universitätsmedizin Berlin, Newsweek

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Newsweek-Ranking 2026: Die Charité hat im internationalen Newsweek-Ranking erneut einen Platz unter den Top 10 erreicht.

Uniklinik RWTH Aachen und Luisenhospital intensivieren Zusammenarbeit: Klare Rollen und gebündelte Stärken sind die Erfo...
04/03/2026

Uniklinik RWTH Aachen und Luisenhospital intensivieren Zusammenarbeit: Klare Rollen und gebündelte Stärken sind die Erfolgsfaktoren

Aachen. Die Krankenhausreform bringt große Veränderungen mit sich: mehr ambulante Leistungen, weniger Doppelstrukturen und eine gezielte Bündelung stationärer Medizin. Vor diesem Hintergrund intensivieren die Uniklinik RWTH Aachen und das Luisenhospital Aachen ihre Zusammenarbeit. Sie überführen sie in eine strategische Partnerschaft autonomer Einrichtungen. Ziel ist es, die medizinische Versorgung für Aachen und die Region langfristig zukunftssicher weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht eine eng abgestimmte Zusammenarbeit. Das Ziel ist, die jeweiligen Stärken beider Häuser gezielter miteinander zu verbinden. Dabei sollen perspektivisch klare Rollen in der Versorgung entwickelt und medizinische Leistungen stärker koordiniert werden. Die Partner verfolgen das gemeinsame Anliegen, ein leistungsfähiges und aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem zu schaffen. Dies soll das ambulante und stationäre Angebote sinnvoll miteinander verzahnen. Dazu gehört auch der Standort Franziskus, an dem das ambulante Potenzial weiter fokussiert werden soll.

Gemeinsame Weiterentwicklung spezialisierter Bereiche

Ein erster Schwerpunkt der Kooperation liegt im Bereich der Altersmedizin (Geriatrie). Hier arbeiten beide Häuser bereits eng zusammen und planen, den Bereich gemeinsam weiter zu stärken, unter anderem kurzfristig durch einen Personalaustausch im ärztlichem Bereich und die Nutzung bestehender Expertise. Auch in weiteren medizinischen Leistungsbereichen wird geprüft, wie die Zusammenarbeit künftig vertieft und weiterentwickelt werden kann. Die strategische Partnerschaft ist dabei bewusst als dynamischer Prozess angelegt, in dem zusätzliche Schwerpunkte folgen können.

Letter of Intent als wichtiger Meilenstein

Einen wichtigen Meilenstein auf diesem Weg haben beide Häuser bereits erreicht: Die Aufsichtsräte der Uniklinik RWTH Aachen und des Luisenhospitals Aachen haben einem Letter of Intent zugestimmt, der die Grundlage für die nächsten Schritte der strategischen Partnerschaft bildet. Univ.-Prof. Dr. Joachim Windolf, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik RWTH Aachen, betont: „Die Krankenhausreform verlangt von uns allen, Versorgungsstrukturen neu zu denken. Mit der strategischen Partnerschaft schaffen wir klare Perspektiven und bündeln unsere Stärken zum Nutzen der Patientinnen und Patienten.“

Auch Ralf Wenzel, Vorstandsvorsitzender des Luisenhospitals Aachen, unterstreicht: „Wir entwickeln gemeinsam mit der Uniklinik ein abgestimmtes Versorgungssystem für Aachen. Die enge Kooperation eröffnet neue Chancen, medizinische Qualität weiter zu steigern und die Versorgung nachhaltig zu sichern.“ Die Partnerschaft hat darüber hinaus das Potenzial, als beispielgebendes Modellprojekt öffentliche Fördermöglichkeiten zu erschließen und als Vorbild für eine nachhaltige regionale Gesundheitsversorgung zu dienen.

Perspektiven für Mitarbeitende

Die strategische Partnerschaft ist ausdrücklich auf Stabilität und Entwicklung ausgerichtet. Das betrifft auch die Beschäftigten, denn die Kooperation soll langfristige Perspektiven eröffnen, insbesondere durch gemeinsame Weiterbildungsmöglichkeiten, attraktive Karrierewege und die Stärkung des Verbunds in Zeiten des bundesweiten Fachkräftemangels.

Ralf Wenzel erklärt dazu: „Unser Ziel ist es, die medizinische Qualität weiter zu steigern und gleichzeitig sichere Arbeitsplätze sowie Entwicklungsmöglichkeiten an beiden Standorten zu unterstützen.“

Univ.-Prof. Dr. Joachim Windolf ergänzt: „Durch die enge Kooperation können Mitarbeitende von strukturierten Weiterbildungsmöglichkeiten und attraktiven Karrierewegen profitieren – über alle Berufsgruppen hinweg.“

Quelle: Uniklinik RWTH Aachen

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Uniklinik RWTH Aachen und Luisenhospital intensivieren Zusammenarbeit: Klare Rollen und gebündelte Stärken sind die Erfolgsfaktoren.

Matthias Stiel wird neuer Interimsmanager bei HC&S: Er verstärkt das Team der Klinikretter als Interimsmanager mit Schwe...
03/03/2026

Matthias Stiel wird neuer Interimsmanager bei HC&S: Er verstärkt das Team der Klinikretter als Interimsmanager mit Schwerpunkt Personal

Düsseldorf. Die HC&S AG baut ihr Interimsmanagement im Krankenhausbereich weiter aus: Mit sofortiger Wirkung verstärkt Matthias Stiel das Team als Interimsmanager mit Schwerpunkt Personal. Mit ihm gewinnt HC&S einen ausgewiesenen HR-Experten mit langjähriger Führungserfahrung in großen Akutkliniken, der Universitätsmedizin sowie Einrichtungen der Altenpflege und Behindertenhilfe.

Matthias Stiel war zuletzt als Personalreferent am Klinikum Magdeburg GmbH tätig. Zuvor verantwortete er als Clusterpersonalleiter bei den Helios Kliniken Verwaltung die Personalarbeit für zwei Klinikstandorte mit insgesamt rund 1.800 Mitarbeiter. Weitere Stationen führten ihn unter anderem an das Universitätsklinikum Halle (Saale) sowie zu den Havelland Kliniken. Dort lagen seine Schwerpunkte in der Personalkostenplanung, im Tarifrecht, im HR-Reporting sowie in der Organisations- und Personalentwicklung.

HC&S-CEO Dr. Nicolas Krämer begrüßt den Neuzugang: „Mit Matthias Stiel gewinnen wir einen im Krankenhauswesen erfahrenen Personalleiter, der sowohl die operative Personalarbeit als auch strategische Steuerungsfragen beherrscht. Gerade in Zeiten der Krankenhausreform, steigender Personalkosten und wachsender arbeitsrechtlicher Komplexität ist professionelle HR-Führung ein zentraler Erfolgsfaktor. Wir freuen uns sehr, dass er seine Expertise künftig im Rahmen unseres Interimsmanagements einbringt.“

Matthias Stiel über seine neue Aufgabe

Matthias Stiel sieht seiner neuen Aufgabe mit großer Motivation entgegen: „Krankenhäuser stehen unter enormem Veränderungsdruck – strukturell, wirtschaftlich und personell. Interimsmanagement bietet die Möglichkeit, in kritischen Phasen schnell Verantwortung zu übernehmen, Prozesse zu stabilisieren und nachhaltige Strukturen zu schaffen. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung in Personalsteuerung, Tariffragen und Organisationsentwicklung gezielt dort einzusetzen, wo sie unmittelbar Wirkung entfaltet.“ Bärbel Behr, die bei HC&S den Bereich Personal verantwortet: „Ein erstes Mandat führt Matthias Stiel als interimistischen Personalleiter in ein Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen. Mit ihm gewinnen wir einen erfahrenen Praktiker mit klarer Umsetzungskompetenz nicht nur für dieses erste Projekt.“

Quelle: HC&S AG

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Matthias Stiel verstärkt mit sofortiger Wirkung das Team der HC&S AG als Interimsmanager mit Schwerpunkt Personal.

Destatis: Anteil ausländischer Ärztinnen und Ärzte deutlich gestiegen: Rund jede achte Ärztin und jeder achte Arzt hatte...
03/03/2026

Destatis: Anteil ausländischer Ärztinnen und Ärzte deutlich gestiegen: Rund jede achte Ärztin und jeder achte Arzt hatte 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit

Wiesbaden. In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. In der Human- und Zahnmedizin ist ihr Anteil in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten 13 % oder 64 000 Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Zehn Jahre zuvor waren es noch 7 % oder 30 000. Zum Vergleich: Bei den Erwerbstätigen insgesamt lag der Anteil jener mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2024 bei 15 % (2014: 9 %). Von den ausländischen Ärztinnen und Ärzten im Jahr 2024 war knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre, unter den deutschen Ärztinnen und Ärzten waren es 18 %.

Quelle: DESTATIS | Statistisches Bundesamt

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Destatis: Der Anteil ausländischer Ärztinnen und Ärzte in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Elisabeth Vinzenz Verbund mit drittem Geschäftsführer: Christian Thiemann wird dritter Geschäftsführer der Elisabeth Vin...
02/03/2026

Elisabeth Vinzenz Verbund mit drittem Geschäftsführer: Christian Thiemann wird dritter Geschäftsführer der Elisabeth Vinzenz Verbund GmbH

Berlin. Der Aufsichtsrat der Elisabeth Vinzenz Verbund GmbH hat Christian Thiemann in die Geschäftsführung des EVV berufen. Seinen Dienst wird er am 15. April 2026 antreten. Gemeinsam mit Tobias Dreißigacker und Peter Pfeiffer wird Thiemann künftig den katholischen Krankenhausträger führen. Der Krankenhausträger hat zwölf Krankenhäuser und weitere Einrichtungen in fünf Bundesländern.

Verantwortung für den Verbund und die Region West

Innerhalb der Holdinggesellschaft, der Elisabeth Vinzenz Verbund GmbH, wird Thiemann in der gemeinsamen Geschäftsführung besondere Geschäftsbereiche verantworten. Dazu gehören: Personal und Christliches Profil sowie die Themenfelder Strategie, Wirtschaft/Versorgung/Service und Einkauf. In seiner Funktion als dritter Verbundgeschäftsführer übernimmt Christian Thiemann zudem die Verantwortung für die Region West mit den EVV-Krankenhäusern in Niedersachsen: dem St. Bernward Krankenhaus Hildesheim, dem Vinzenzkrankenhaus Hannover, dem St. Martini Krankenhaus Duderstadt und dem St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter.

Thiemann wechselt vom KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation in Neu-Isenburg, wo er seit Juli 2025 die Position des Leiters des Geschäftsbereichs Nord/West innehatte. Von 2021 bis Juni 2024 war der gebürtige Niedersachse Geschäftsführer der Helios Kliniken Mittelweser im niedersächsischen Nienburg. Von 2019 bis 2021 war Thiemann als kaufmännischer Direktor der Diakovere Krankenhaus gGmbH in Hannover tätig. Der gelernte Gesundheits- und Krankenpfleger absolvierte ab 2013 parallel zu seinem berufsbegleitenden Management-Studium ein Trainee-Programm im Bereich Management des Helios Konzerns. Ab 2016 war er zunächst als Assistent und später als Standortleiter und Geschäftsführer diverser Helios Kliniken tätig.

Mit der Ernennung Thiemanns ist der Generationswechsel in der EVV-Geschäftsführung abgeschlossen. Er begann mit der Berufung von Tobias Dreißigacker im Juli 2023 und wurde im Oktober 2025 mit Peter Pfeiffer fortgesetzt.

Stimmen aus dem Elisabeth Vinzenz Verbund

Christian Thiemann: „Ich danke dem Aufsichtsrat für das entgegengebrachte Vertrauen. Der Elisabeth Vinzenz Verbund steht für werteorientierte Medizin, verlässliche Strukturen und regionale Stärke – ich freue mich, diesen Weg künftig in neuer Rolle gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen im Verbund und der Region mitgestalten zu dürfen. Die EVV-Krankenhäuser in Niedersachsen haben eine große Bedeutung für die Versorgung in ihren Regionen. Ich freue mich darauf, die Zusammenarbeit zwischen den Standorten weiter zu stärken und gemeinsam mit den Teams die Zukunftsfähigkeit unserer Häuser im Sinne der Patientinnen und Patienten zu gestalten.“

Dr. Hans-Jürgen Marcus, Aufsichtsratsvorsitzender Elisabeth Vinzenz Verbund kommentiert die Berufung: „Mit Christian Thiemann gewinnen wir einen erfahrenen und zugleich jungen Krankenhausmanager, der sowohl die Praxis der Pflege als auch die strategische Führungsebene kennt. Wir schätzen seine Erfahrung und seine Fähigkeit, Netzwerke zu knüpfen und strategisch weiterzuentwickeln. Damit ist der Verbund und die Region West im EVV hervorragend aufgestellt.“

Sr. M. Dominika Kinder ergänzt: „Wir wünschen Herrn Thiemann für seine neue Aufgaben viel Kraft, gutes Gelingen und Gottes Segen. Wir sind zuversichtlich, dass sein Wirken dazu beiträgt, dass die Eirichtungen des EVV im Geist der hl. Elisabeth und des hl. Vinzenz den Weg in eine erfolgreiche Zukunft gehen.“

Quelle: Elisabeth Vinzenz Verbund

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Elisabeth Vinzenz Verbund GmbH hat Christian Thiemann zum 15. April in die Geschäftsführung des EVV berufen.

Marburger Bund: Klinik scheitert mit 30-Minuten-Regel: Rufbereitschaft vor GerichtHannover. Der Marburger Bund hat erneu...
02/03/2026

Marburger Bund: Klinik scheitert mit 30-Minuten-Regel: Rufbereitschaft vor Gericht

Hannover. Der Marburger Bund hat erneut die Rechte von Ärzt*innen in der Rufbereitschaft durchgesetzt. Die Vorgabe, während der Rufbereitschaft innerhalb von 30 Minuten „am Patienten“ verfügbar zu sein, ist unzulässig, bestätigte das Landesarbeitsgericht Niedersachsen. Die Berufung eines kommunalen Klinikums wurde zurückgewiesen, die entsprechende Dienstanweisung ist unwirksam.

Geklagt hatte ein Oberarzt, Mitglied des Marburger Bundes. Der Arbeitgeber berief sich auf Strukturvorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses – G-BA, wonach ein Facharzt innerhalb von maximal 30 Minuten „am Patienten“ verfügbar sein müsse, und leitete daraus eine verbindliche Eintreffzeit für die Rufbereitschaft ab.

Das Landesarbeitsgericht bestätigte nun die Entscheidung des Arbeitsgerichts Hannover und stellte klar:

* 30 Minuten „am Patienten“ sind zu kurz bemessen: Umkleide- und Wegezeiten am Arbeitsort sind einzubeziehen. Sie liegen nicht im Einflussbereich des Arztes.

* Keine Eintreffzeit per Dienstanweisung: Der Tarifvertrag TV-Ärzte/VKA gibt Arbeitgebern kein Recht, die Zeit zwischen Abruf und Arbeitsaufnahme einseitig festzulegen.

* Maßgeblich ist allein das Eintreffen am Arbeitsort: Die „Verfügbarkeit am Patienten“ setzt weitere organisatorische Schritte voraus, die der Arbeitgeber verantwortet.

* Zulässig ist lediglich eine angemessene reine Wegezeit: Das Gericht nennt hierfür einen Rahmen von 25 bis 30 Minuten bis zum Zugangspunkt des Betriebsgeländes.

Stimmen aus dem Marburger Bund

Rechtsanwältin Sarah Steenken vom Marburger Bund Niedersachsen verdeutlicht: „Das Urteil hat über den Einzelfall hinaus grundsätzliche Bedeutung. Nach unserer Einschätzung klärt es für alle ärztlichen Tarifverträge: Rufbereitschaft setzt die freie Wahl des Aufenthaltsortes voraus und darf nicht faktisch zum Bereitschaftsdienst werden.“

Andreas Hammerschmidt, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen, betont: „Die 30 Minuten des G-BA sind eine Obergrenze, kein Maßstab für maximale Belastung. Wer sie zulasten der Ärzte und Ärztinnen ausreizt, riskiert am Ende auch die Patientensicherheit.“

Arbeitgeber müssen zur Erfüllung von Strukturvorgaben auf andere Dienstformen, etwa Bereitschaftsdienste, zurückgreifen, wenn eine unmittelbare Patientenverfügbarkeit erforderlich ist.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Revision wurde zugelassen.

Quelle: Marburger Bund Niedersachsen

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Marburger Bund hat erneut die Rechte von Ärzten in der Rufbereitschaft durchgesetzt: 30-Minuten-Regel ist unzulässig.

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