15/04/2026
Komplexe Brustrekonstruktion nach Implantatentfernung extern✨
Diese Patientin blickt auf eine lange Vorgeschichte zurück:
Nach einer Brustvergrößerung mit texturierten Implantaten (2013) kam es Jahre später zu Beschwerden. Aufgrund möglicher Risiken dieser Implantatoberflächen – die in seltenen Fällen mit dem Krankheitsbild BIA-ALCL in Verbindung gebracht wurden – wurden die Implantate 2022 in einer anderen Klinik nur entfernt. Eine bösartige Erkrankung konnte glücklicherweise ausgeschlossen werden.
Zurück blieb jedoch eine stark vernarbte, deformierte und asymmetrische Brust.
🔎 Unser Vorgehen – Schritt für Schritt
Gerade bei komplexen Ausgangssituationen ist ein mehrstufiges Behandlungskonzept entscheidend:
✔️ Narbenlösung & Bruststraffung zur Wiederherstellung der Form
✔️ Heilungsphase von mehreren Monaten, um das Gewebe zu stabilisieren
✔️ Anschließender Wiederaufbau mit Implantaten
Erst in der zweiten Operation wurden neue Implantate eingesetzt:
👉 anatomische (tropfenförmige) Implantate für ein natürliches Ergebnis
👉 unterschiedliche Größen (350 ml / 425 ml) zum Ausgleich der Asymmetrie
👉 Platzierung in Dual-Plane-Technik für optimale Form und Stabilität
🩺 Sicherheit & Nachsorge
Moderne Implantate bestehen aus kohäsivem Silikongel und mehrschichtigen Hüllen – für ein hohes Maß an Sicherheit.
Wichtig für Patientinnen:
👉 Ultraschalluntersuchungen
👉 Selbstuntersuchung der Brust
👉 frühzeitige Abklärung bei Beschwerden
💬 Ergebnis & Fazit
Durch das stufenweise Vorgehen konnte eine harmonische, natürliche Brustform wiederhergestellt werden.
Bei dieser sehr deformierten Brust vor Rekonstruktion ist eingehend mit der Patientin besprochen worden, dass es zu bleibenden Asymmetrien kommt und die Brust mehr als 6 Monate braucht um sich weiter zu formen.
Besonders wichtig: Die Patientin hatte jederzeit die Möglichkeit, in Ruhe zu entscheiden, ob und wann erneut Implantate eingesetzt werden sollen.
Heute beschreibt sie sich selbst als sehr glücklich mit dem Ergebnis. 💜