16/12/2025
🐔 Wöchentlicher Gesundheitscheck – warum ich meine Hühner regelmäßig in die Hand nehme
Einmal pro Woche nehme ich jedes meiner Hühner bewusst auf den Arm. Nicht zum „Kuscheln“, sondern um genau hinzuschauen und hinzufühlen.
Ich beginne am Kopf:
Ich prüfe das Gesicht auf Schwellungen, schaue mir Nasenlöcher, Schnabel und Augen an – ob sie klar sind oder ob sich Bläschen zeigen. Die Farbe von Kamm und Kehllappen verrät mir viel über den allgemeinen Gesundheitszustand.
Danach taste ich mich weiter vor:
Der Kropf – fühlt er sich normal an?
Das Brustbein – daran erkenne ich, ob ein Huhn zu dünn, zu kräftig oder gut im Futter ist.
Im Bauchbereich taste ich vorsichtig nach Verhärtungen und prüfe anschließend alles rund um die Kloake ganz genau.
Auch das Gefieder gehört dazu:
Vor allem unter den Flügeln schaue ich nach Parasiten, beurteile Glanz und Struktur des Gefieders. Zum Schluss prüfe ich die Füßchen, um Veränderungen oder z. B. Grabmilben frühzeitig zu erkennen.
💡 Warum das so wichtig ist:
Hühner zeigen Schmerzen und Unwohlsein oft erst sehr spät. Durch den regelmäßigen Gesundheitscheck bekomme ich ein Gefühl dafür, wie sich ein gesundes Huhn anfühlt und aussieht. So fallen mir kleinste Veränderungen sofort auf.
Man kann zum Beispiel Eier im Legedarm ertasten – und erkennt frühzeitig eine mögliche Legenot. Veränderungen an der Kloake, ein blasser Kamm, stumpfes Gefieder oder veränderte Beinschuppen werden schneller bemerkt.
So kann man früh handeln: beobachten, Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten oder rechtzeitig zum Tierarzt gehen.
🧡 Regelmäßiges Anfassen bedeutet nicht Stress – sondern Fürsorge.
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Im Video seht ihr meine Henne Körnchen, sie kam mit ihrer Schwester Huhnelore von zu mir. 🐔🫶🏻