21/01/2026
In der vergangenen Woche habe ich darüber nachgedacht, wie sehr uns vermeintliche äußere Sicherheit, Struktur und Kontrolle in unserer Freiheit einschränken können.
Vielleicht erkennst du dich hier wieder:
Wir schließen unser Auto ab.
Wir bereiten uns auf alle Eventualitäten vor.
Wir lesen Bewertungen, bevor wir essen gehen.
Wir planen, sichern ab, kontrollieren.
All das kann sinnvoll sein.
Und gleichzeitig frage ich mich:
Führen wir so nicht ein Leben, das wir zwar glauben im Griff zu haben – aber
ohne Erfahrungen zu machen, an die wir vorher vielleicht nie gedacht hätten?
Ich glaube, es geht auch hier um Balance:
Dinge planen und gleichermaßen das Leben Leben sein lassen.
Denn wir können unser Leben nicht zu 100 % kontrollieren.
Das Schwierige am Loslassen von Kontrolle ist in meiner Wahrnehmung nicht zu wissen, was passiert.
Dieses Gefühl von Unsicherheit, Ausgeliefertsein oder Hilflosigkeit.
Und um diese Gefühle zu meiden, halten wir an Routinen und Kontrolle fest.
Doch das ständige daran denken, was passieren könnte, bringt uns in Kampf- oder Fluchtmodus.
So haben wir weniger Zugang zu unserem Körper –
und damit auch zu Impulsen, die uns Weite, Freiheit und Erfüllung schenken könnten.
In meiner Arbeit unterstütze ich dich dabei, wieder mehr deinen Körper wahrzunehmen und ihm zu vertrauen sowie mehr innere Sicherheit in ihm und deinem System zu verankern. Du lernst Tools, um mit Ungewissheiten umgehen zu können, um dem Leben wieder mehr Raum zu geben.