25/05/2018
Manuelle Therapie!
Wirbelsäulen und Gelenkerkrankungen gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb sich Menschen in ärztliche Behandlung begeben. Die Ursache dieser Beschwerden liegt oft in einer funktionellen Beinlängendifferenz oder durch eine Atlasfehlstellung bedingten statischen Fehlhaltung.
Therapie zur Beseitigung von Funktionsstörungen, von Gelenken, Muskeln und Nerven einschließlich: Kiefergelenksbehandlung (CMD)
Manuelle Therapie (MT) ... heißt wörtlich Heilbehandlung mit den Händen. Manuelle Therapie gibt es in diesem Sinne wohl so lange, wie es Menschen gibt. Auf jeden Fall kann man Sie bis in die Antike zurückverfolgen.
Schon Hippokrates war unter anderem die Traktion bekannt. Bekannt ist auch, dass in vielen Kulturen Manuelle Techniken von Generation zu Generation weitergegeben und ausgeübt wurden und werden.
Es gibt viele therapeutische Methoden, die mit den Händen ausgeübt werden: z.B. klassische Massage, Bindegewebsmassage, Shiatsu, um nur einige zu nennen. Doch dies ist nicht Manuelle Therapie, wie sie in dieser Praxis verstanden wird.
Manuelle Therapie steht heute für eine systematische physiotherapeutische Untersuchung und Behandlung des Bewegungssystems, wie sie vor allem von Freddy Kaltenborn, Olaf Evjenth, und Geoffrey Maitland ausformuliert wurde. Sie waren Schüler von wegweisenden Neuro-Orthopäden und Osteopathen wie z.B. James Cyriax und Alan Stoddard. Das Verdienst dieser Pioniere der physiotherapeutischen Manualtherapie besteht in der Etablierung wichtiger Grundkonzepte, der Weiterentwicklung des systemastischen Untersuchungs- und Behandlungsform und Ihrer Integration in die Physiotherapie, die seinerzeit oft eher "Krankengymnastik" als eine "hands-on-Physiotherapie" war.
Manuelle Therapie ist eine systematische physiotherapeutische Untersuchung und Behandlung des Bewegungssystems.
Die eigentliche Manuelle Therapie, die Behandlung mit den Händen zur Schmerzlinderung, zur Mobilisierung und zur Beeinflussung der Gewebebeschaffenheit, ist dabei ein Bestandteil eines umfassendes Konzeptes. Zu einem sinnvollen Behandlungsaufbau gehört (je nach Indikation) auch der Einsatz physikalischer Therapie, aktiven Trainings mit und ohne Gerät zur Mobilisierung, Stabilisierung oder Leistungssteigerung sowie Beratung und Instruktion, um die erreichten Therapieziele wie Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung langfristig zu sichern.
Doch eine moderne Manuelle Therapie ist noch mehr. Sie nimmt die Persönlichkeit und die Lebenszüge des Patienten wahr und entwickelt damit eine ganzheitliche, eine biopsychsoziale Sichtweise auf Beschwerden am Bewegungsapparat. Denn Beschwerden und Funktionseinschränkungen sind nie nur ein medizinisches Problem.
Die Manuelle Therapie untersucht und behandelt auf Grundlage der Erkenntnisse der "westlichen" Medizin und der zu ihr gehörenden Disziplinen, ohne jedoch neue oder andere Sichtweisen dogmatisch auszuschließen. Manuelle Therapie ist ein wissenschaftlich fundiertes "Handwerk".
Ursprünglich war die Manuelle Therapie eine Domäne in der Orthopädie. Inzwischen ist sie jedoch auch ein fester Bestandteil in anderen Fachrichtungen der Medizin wie Chirurgie, Geriatrie, Pädiatrie, Traumatologie, Neurologie, Innere Medizin und anderen geworden.
Grundsätzlich kann MT bei allen reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat angewendet werden. Diese können sich durch Bewegungseinschränkungen, Schmerzen, eine veränderte Trophik oder eine herabgesetzte Belastbarkeit zeigen
Manuelle Therapie (MT) ... heißt wörtlich Heilbehandlung mit den Händen. Manuelle Therapie gibt es in diesem Sinne wohl so lange, wie es Menschen gibt. Auf jeden Fall kann man Sie bis in die Antike zurückverfolgen. Schon Hippokrates war unter anderem die Traktion bekannt. Bekannt ist auch, dass ...