Universitätsmedizin Mainz

Universitätsmedizin Mainz ❤️ für beste Patientenversorgung, exzellente Forschung und optimale Lehre
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Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich mehr als 320.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie mehr als 700 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 8.700 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor.
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„Ich wollte schon immer etwas Chirurgisches machen“, erzählt Dr. Dr. Saskia Schröger, Assistenzärztin in unserer Klinik ...
07/03/2026

„Ich wollte schon immer etwas Chirurgisches machen“, erzählt Dr. Dr. Saskia Schröger, Assistenzärztin in unserer Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen (MKG). „In der 9. Klasse habe ich ein Betriebspraktikum in der MKG gemacht und war sehr begeistert! Für mich ist es das schönste Fach – da ist einfach alles dabei.“ Saskia Schröger hat dafür nicht nur bei uns an der Unimedizin Human-, sondern auch Zahnmedizin studiert. Neben der Facharztausbildung engagiert sie sich in der Betreuung von Doktorand:innen, wirkt als Mentorin und forscht unter anderem mit Virtual Reality: „Ich möchte einfach Sachen verbessern!“ 🚀

Saskia Schröger fällt in diesem Fach auf: denn hier findet man tendenziell die niedrigste Frauenquote. Die MKG-Chirurgie gilt traditionell als eines der forderndsten chirurgischen Fächer – nicht zuletzt wegen des langen Ausbildungswegs. Dass hier bislang vergleichsweise wenige Frauen vertreten sind, hat vielfältige strukturelle Gründe. „Das Doppelstudium ist intensiv und verlangt viel Ausdauer“, erklärt sie. „Gerade deshalb ist es wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die individuelle Lebensentwürfe und Karrierewege besser miteinander vereinbar machen.“ 💡

Für Saskia Schröger war das MeMentUM-Programm eine wichtige Stütze in ihrer Karriere: „Damit zeigt die Unimedizin Mainz, dass sie Frauen fördert. Es war unglaublich stärkend, sich mit anderen engagierten Frauen auszutauschen und eine Mentorin, Frau Univ.-Prof. Dr. Espinola-Klein, an der Seite zu haben, die an mich glaubt.“ Junge Medizinstudentinnen möchte sie für die Chirurgie motivieren: „Einfach ausprobieren, es kann nichts schiefgehen. Ich denke, wenn man an sich glaubt, kriegt man das auch hin. Für Saskia Schröger ist klar: Die Chirurgie wandelt sich – und sie gestaltet diesen Wandel aktiv mit. ❤️

Mehr Infos zur MKG: https://www.unimedizin-mainz.de/mkg/index.html
Fotos: UM / Dominik Gruszczyk

04/03/2026

„Jeden ersten Mittwoch im Monat bieten wir während des Semesters diesen aussercurricularen Kurs für Studierende an – egal in welchem Semester sie sind“, sagt PD Dr. med. Katja Buschmann, Oberärztin in unserer Klinik und Poliklinik für Herz- und Gefäßchirurgie. Sie und ihre Kolleg:innen organisieren regelmäßig das WetLab, bei dem Studierende an einem OP-Tisch (Bügelbrett) stehen, Knoten- und Nahttechniken am Nahtbrett erlernen, sich ausprobieren können, um zu guter Letzt koronare Bypass-Anastomosen sowie einen Aortenklappenersatz am Schweineherzen durch zu führen. „Wir möchten Studierende für das Fach Chirurgie begeistern!“, so Buschmann. 💡

„Wir freuen uns natürlich ganz besonders über Studentinnen, die den Kurs besuchen“, erzählt Oberärztin Dr. med. Anna Lena Emrich. Als Herzchirurgin leitet sie die Studierenden in dem Kurs an und hilft ihnen beim Üben am Schweineherz. „In der Herzchirurgie sind leider noch zu wenig Frauen. Dabei ist es so ein tolles Fach!“, so Emrich. Umso mehr freut sie sich über Jackie und Viktoria, die den Kurs besucht haben, um sich zu orientieren und auch mal neben der Theorie was „Praktisches zu machen“. 👩‍⚕️

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2018 erhält Jutta Fritzsche die Diagnose Lungenembolie. Blutgerinnsel haben Gefäße in ihrer Lunge verstopft. „Ich wurde ...
02/03/2026

2018 erhält Jutta Fritzsche die Diagnose Lungenembolie. Blutgerinnsel haben Gefäße in ihrer Lunge verstopft. „Ich wurde mit Medikamenten behandelt und es ging mir wieder gut", erinnert Sie sich. Doch sechs Jahre später beginnt Kurzatmigkeit sie immer stärker zu belasten, selbst kurze Wege kann sie nicht mehr am Stück zu Fuß gehen. An der UM erkennt Embolie-Spezialist PD Dr. Lukas Hobohm, dass Jutta Fritzsche an einer Folgeerkrankung ihrer Lungenembolie leidet: „Werden die Blutgerinnsel in der Lunge bei einer akuten Embolie nicht richtig abgebaut, können sie chronisch werden. Die Folge können irreversible Schäden am Herzen sein." 🩺

Nur Rund drei Prozent der Patient:innen entwickeln eine chronische Lungenembolie – die oft unerkannt bleibt. Darum betreiben Lukas Hobohm und sein Team intensive Aufklärung. Um die Verschlüsse in den tiefliegenden Gefäßen der Lunge zu lösen, setzen die Expert:innen an der UM auf die Ballon-Pulmonalis-Angioplastie, kurz BPA. „Ein Katheter wird in die Lungengefäße eingeführt, die dann mit einem Ballon geweitet werden. So werden die Verschlüsse beiseitegeschoben, das Blut zirkuliert wieder“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Tommaso Gori, Leiter unseres Herzkatheterlabors. 🔄

Das hochmoderne, minimalinvasive Verfahren kommt auch bei Jutta Fritzsche zum Einsatz. Die Verschlüsse in ihrer Lunge werden in mehreren Schritten beseitigt, die Behandlung ist ein Erfolg und keine große Belastung: „Man spürt nichts davon, außer, dass es mir von Sitzung zu Sitzung viel besser geht! Und das Pflegeteam am Zentrum für Kardiologie ist unglaublich nett und fürsorglich!“ Inzwischen fährt Jutta Fritsche sogar wieder Rad – zum Beispiel zu ihren Enkeln, für die sie nun endlich wieder Luft hat. 🚴‍♂️

Fotos: UM / Dominik Gruszczyk, Sven Müller, Peter Pulkowski

„Mich interessiert, wie man es heilen kann“, sagt Mohamad über seine Seltene Erkrankung, die ihm starke Schmerzen bereit...
28/02/2026

„Mich interessiert, wie man es heilen kann“, sagt Mohamad über seine Seltene Erkrankung, die ihm starke Schmerzen bereitet und ihn im Alltag vor viele Herausforderungen stellt. 2017 ist er mit seiner Familie aus Syrien nach Deutschland geflüchtet. Kurz darauf wurde bei ihm die seltene Knochenerkrankung Osteosklerotische metaphysäre Dysplasie diagnostiziert. Seitdem erhält er eine rundum Betreuung in der und wird alle drei bis vier Wochen engmaschig untersucht. Expert:innen aus der Orthopädie, der Kinderklinik und aus der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie behandeln ihn. „Ich bin eigentlich lieber woanders als im Krankenhaus, aber die Ärzt:innen sind alle sehr nett und kümmern sich sehr gut um mich,“ schmunzelt er. 💪

Seine behandelnde Ärztin Prof. Corinna Grasemann, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, erklärt: „Mohamads Knochen können sich nicht umbauen oder ausrichten, wie es für ein gesundes Wachstum notwendig ist.“ Die Folge: die Knochen brechen sehr leicht, Betroffene haben starken Schmerzen, vor allem in den Beinen. Mohamad leidet außerdem unter Entzündungen im Kiefer. „Ein Befund in dieser Form ist meines Wissens international weniger als 15 Mal dokumentiert“, ergänzt die Expertin für Seltene Erkrankungen. „Unsere Kolleginnen in der Humangenetik haben bei tiefergehenden Untersuchungen die Diagnose noch erweitert - Mohamad hat eine ebenfalls sehr seltene Schilddrüsenüberfunktion, auch Morbus Basedow genannt.“ 💫

„Ich bin aber so ein Sport-Typ und habe schon alle möglichen Sportarten alleine ausprobiert!“, berichtet Mohamad begeistert. Dass er nie in einem Verein spielen wird und sich Gleichaltrige aufgrund seiner Beeinträchtigungen, nicht trauen mit ihm zu spielen, macht ihn oft traurig. Trotzdem verliert er nicht den Mut. Er verbringt gerne Zeit mit seinem besten Freund draußen, dreht mit ihm Videos und hört leidenschaftlich gerne Rap. „Es ist für mich nicht einfach und ich hoffe, dass diese Krankheit niemals andere trifft.“ Trotz seiner Seltenen Erkrankung hat er aber noch eine Botschaft an alle: „Verliert nie die Hoffnung.“ ⚽️

Fotos: UM/Dominik Gruszczyk

25/02/2026

Medizinische Fachangestellte, Kaufleute im Gesundheitswesen, Elektroniker:in, Fachinformatiker:in – neben den klassischen Pflege- und Gesundheitsfachberufen bildet die Universitätsmedizin Mainz etwa 60 junge Menschen in 15 weiteren Berufen aus. 👩‍💼👩‍🔧🧑‍💻

Carmen Hähn, Ausbildungskoordinatorin für diese Berufe nach dem sogenannten Berufsbildungsgesetz (BBiG), ist zu Gast in Folge 47 der Reihe „Inside UM“ und sagt: „Der Kontakt zu Auszubildenden ist eine spannende Aufgabe, denn der Übergang von Schule zu Beruf ist eine ganz prägende Zeit.“

Die Aufgaben von Carmen Hähn sind sehr vielfältig: Es beginnt bereits beim Ausbildungsmarketing – sei es auf klassischen Ausbildungsmessen, bei der regelmäßigen Onlineberatung oder beim großen Tag der Ausbildung an der Universitätsmedizin Mainz, bei dem ein Blick hinter die Kulissen möglich ist. Anschließend begleitet sie junge Menschen während ihrer gesamten Ausbildung und ist als Ansprechpartnerin für die Auszubildenden aber auch die Ausbilder:innen immer da, wenn es Fragen oder Anliegen gibt. 🤝

Die vielfältigen Einblicke in verschiedenste Bereiche sind für Carmen Hähn das stärkste Argument für eine Ausbildung in einer großen Einrichtung wie der Universitätsmedizin Mainz – für eine spätere Tätigkeit an der UM sprechen für sie ganz klar die „hervorragenden Zukunftsperspektiven im Gesundheitswesen und eine sinnstiftende Tätigkeit, die viele junge Menschen heutzutage suchen.“ ❤️

Weitere Informationen zur Ausbildung an der Universitätsmedizin Mainz:
https://www.unimedizin-mainz.de/jobs/ausbildung

17/02/2026

Anatomie lernen, Gefäß- und Nervensystem ausarbeiten und Bereiche bestimmen: Unsere Studierenden des Studiengangs Hebammenwissenschaft lernen im 1. Semester auf ganz besondere Weise die Anatomie des Menschen kennen. In dem sogenannten Anatomage sind Körperspender digitalisiert und können mit wenigen Bewegungen - wie an einem Tablet - gedreht oder verändert und Elemente ausgeblendet werden. 📱

„Seit diesem Semester ist der Anatomage durch meine Kolleginnen und mich fast durchgängig im Einsatz, und trägt maßgeblich zum anatomischen Verständnis bei“, erzählt Thomas Straubinger, Dozent im Studiengang und Beauftragter für den Anatomage-Tisch. „Das tolle daran ist auch, dass die Studierenden hier in kleinen Lerngruppen, verschiedene Stationen ablaufen, selbstständig arbeiten und Anatomie in einem dreidimensionalen Raum verstehen können. Im Lehrbuch sieht es einfach ein bisschen anders aus. Der Anatomage ist eine super Unterstützung!“ 💡

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Du möchtest auch Hebammenwissenschaft studieren? Dann schau doch mal hier vorbei: https://www.unimedizin-mainz.de/hebammenwissenschaft/uebersicht.html

Hannah ist Kinderkrankenpflegerin auf der Kinderonkologischen Station. Ihre Ausbildung hat sie 2014 an der Unimedizin ab...
15/02/2026

Hannah ist Kinderkrankenpflegerin auf der Kinderonkologischen Station. Ihre Ausbildung hat sie 2014 an der Unimedizin abgeschlossen, 2020 kam die Fachweiterbildung Onkologie und Palliative Care hinzu.

„Wir sind wirklich ein tolles Team, in dem wir uns auch in schwierigen Momenten gegenseitig unterstützen. Der Austausch mit den Kolleg:innen ist super wichtig.“
Was laut Hannah für die Pflege in der Kinderonkologie besonders wichtig ist: Zwischenmenschlichkeit ❤️

👉 sich Zeit nehmen, auch wenn viel zu tun ist
👉 zuhören
👉 einfach da sein

Kannst du auch du dir vorstellen, Teil vom zu werden? Dann bewirb dich für eine Ausbildung in der Pflege. Infos in der Bio.

📸: UM/Peter Pulkowski

„Was uns seit Anfang an ausgemacht hat, ist, dass wir über unsere Jobs reden können“, erzählt Julia Schütz. Sie ist Fach...
12/02/2026

„Was uns seit Anfang an ausgemacht hat, ist, dass wir über unsere Jobs reden können“, erzählt Julia Schütz. Sie ist Fachpflegerin in der Neonatologie der Unimedizin Mainz, ihr Mann Michael ist Berufsfeuerwehrmann in Mainz. Die beiden haben sich vor fast 10 Jahren an Weiberfastnacht in Mainz kennengelernt. „Meine Nachbarn waren Feuerwehrmänner und an dem Tag haben sie mich gefragt, ob ich mit ihnen losziehen möchte. Und in der Gruppe war Michael dabei. Wir sind zusammen durch die Stadt gezogen und am Ende war meine Katzenschminke an seiner Nase.“ 😽

Seitdem ging die Beziehung von 0 auf 100: noch im selben Jahr sind sie zusammengezogen und haben mittlerweile 2 Kinder. Julia hat damals schon an der Unimedizin gearbeitet und war gerade in ihrer Fachweiterbildung als sie Michael kennengelernt hat: „Er hat mich zu meiner Abschlussprüfung gefahren. Ich war frisch verliebt und konnte mich kaum konzentrieren“, lacht sie. Der gelernte Schreiner Michael ist seit 2007 bei der Feuerwehr in Mainz und liebt den vielfältigen Job: „Wir wissen beide nicht, was uns in der Schicht erwartet, wenn wir an die Arbeit gehen.“ 🚀

Beide arbeiten in einem Beruf, in dem sie Menschen helfen – oft sogar in Akutsituationen: „Die Arbeit steht und fällt mit den richtigen Kollegen – so ist das bei uns beiden. Ich habe zum Beispiel alle Taucheinsätze mit meinem besten Kumpel gemacht“, sagt Michael. Wie sie es schaffen, trotz beider Schichtdienste und Familie miteinander Zeit zu verbringen? „Wir haben oft gemeinsame Zeit morgens, dann machen wir gerne zusammen Sport.“ Und Michael bringt es auch mal beruflich an die Unimedizin: „Wenn die Brandanlage anspringt, sind wir da!“ 🚒

Liebe kennt viele Formen – ob mit deinem Herzensmenschen, deinen Freund:innen oder der Familie. Valentinstag ist ein guter Tag, sie zu feiern!
❤️

Feuerwehr Mainz

„Ich habe den Aufruf von Antenne Mainz im Radio gehört und sofort zum Hörer gegriffen“, erzählt Eva Quack, Leiterin unse...
12/02/2026

„Ich habe den Aufruf von Antenne Mainz im Radio gehört und sofort zum Hörer gegriffen“, erzählt Eva Quack, Leiterin unserer Fort- und Weiterbildung. Das "Kreppel Taxi" ist eine Fastnachts-Aktion des Radiosenders, der Mainzer Ranzengarde und der Bäckerei Werner, bei der in der närrischen Zeit frische Kreppel direkt geliefert werden. Und die Zuhörer:innen können Vorschläge einreichen, welche Berufsgruppe eine Kiste Überraschungs-Kreppel bekommen soll. Denn über die närrischen Fastnachtstage können nicht alle mitfeiern. Viele Berufsgruppen wie Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei sind im Dienst. ❤️

„Ich habe mit Andreas Bockius von Antenne Mainz telefoniert und unsere Mitarbeitenden der Zentralen Notaufnahme vorgeschlagen“, erzählt Eva Quack. Und so kam das Kreppel-Taxi mit einer Delegation von Antenne Mainz, Isabelle Rahms und Bernhard Knab, alias „Deutscher Michel“, in unsere Zentrale Notaufnahme und hat den Mitarbeitenden 50 Kreppel geschenkt. Vielen Dank für diese Aktion! Wir danken aber auch allen unseren Mitarbeitenden sowie weiteren Berufsgruppen in Mainz, die in den kommenden Tagen im Dienst sind und sich kümmern! ❤️

Fotos: UM / Peter Pulkowski

11/02/2026

„Menschen, die in ihrem Leben beeinträchtigt sind, sei es in der Freizeit, im beruflichen oder im sozialen Umfeld, eine Hilfe zu bieten, ihr Leben wieder so selbstbestimmt wie möglich zu gestalten – das ist der Ansatz von Ergotherapie“, erläutert Frank Loch im Gespräch mit Ralf Kiesslich in Folge 46 der Reihe „Inside UM“. 💡

Frank Loch ist Leitender Ergotherapeut der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Hier gibt es für Patient:innen verschiedene Ergotherapie-Angebote, etwa die Einzel- oder Gruppentherapie. „Wir haben auch Therapieformen, die für verschiedene Stationen geeignet sind – etwa Singen für die gerontopsychiatrischen Patienten und Patientinnen.“ Sprache und Gedächtnis trainieren, Konzentration und Aufmerksamkeit fördern, Erfolgserlebnisse vermitteln, das sei immer das Ziel. 🎯

Frank Loch kam zu seinem Beruf über Umwege – sein Zivildienst in einer Einrichtung für psychisch Erkrankte sei für ihn der „Gamechanger“ gewesen. Im Rahmen seiner Ausbildung kam er vor vielen Jahren an die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und merkte dort: „Das ist so toll, da möchte ich bleiben – und das ist bis zum heutigen Tag so!“ Inzwischen führt er als Leitender Ergotherapeut ein Team von acht Kolleginnen und Kollegen. „Ich versuche mein Team mitzunehmen und mich von ihm inspirieren zu lassen.“ ⭐️

Zugute kommen ihm dabei die vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten zum Thema Führung an der Universitätsmedizin Mainz – und seine langjährige Tätigkeit als Trainer im Rudersport. Überhaupt sieht er zwischen Sport und Beruf viele Parallelen: „Beim Rudern wie in der Klinik arbeite ich in einem Team mit vielen verschiedenen Menschen, deren Stärken es zu erkennen und zu nutzen gilt.“ 🚣

Weitere Informationen zur Ergotherapie in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie: https://www.unimedizin-mainz.de/psychiatrie/patienten/ergotherapie.html

❤️ Menschen mit angeborenen Herzfehlern haben an der Unimedizin Mainz jetzt eine weitere schonendere Therapieoption. Ein...
11/02/2026

❤️ Menschen mit angeborenen Herzfehlern haben an der Unimedizin Mainz jetzt eine weitere schonendere Therapieoption. Ein interdisziplinäres Team um Univ. Prof. Dr. Dr. Philipp Lurz hat vier Patient:innen per Katheter eine Pulmonalklappen-Prothese eingesetzt – ganz ohne Operation am offenen Herzen. „Unser Zentrum für Kardiologie setzt damit einen weiteren Schwerpunkt in der Versorgung komplexer Herz- und Gefäßerkrankungen“, betont Professor Lurz.

Unbehandelt kann eine Erkrankung der Pulmonalklappe, eine der vier Herzklappen, zu Luftnot, Erschöpfung, Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche führen. Betroffene waren bisher auf mehrere Operationen angewiesen, um eine Fehlfunktion zu behandeln. Die innovative Herzklappen-Prothese „HarmonyTM von Medtronic hingegen wird über die Leistenvene bis zum Herzen geführt und dort präzise platziert. Dort entfaltet sie sich selbstständig und übernimmt sofort ihre Funktion.

Die erste Implantation der innovativen Herzklappe in Deutschland erfolgte am TUM Klinikum Deutsches Herzzentrum in München durch das Team von Prof. Dr. Peter Ewert, Direktor der Klinik für Angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie. Er unterstützte das Mainzer Operationsteam bei den Eingriffen mit seiner Expertise.

👉 Weitere Infos: https://www.unimedizin-mainz.de/newsroom/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/newsdetail/article/neue-schonendere-therapieoption-fuer-menschen-mit-angeborenem-oder-erworbenem-herzfehler.html

📷️UM/Peter Pulkowski

09/02/2026

Konfetti in der Blutbahn 🩸🎉

„Wir als Mainzer Narren-Club haben entschieden, Blutspenden zu gehen, weil wir gehört haben, dass Blut gerade Mangelware ist und haben das Spenden zu einem Vereins-Event gemacht“, erzählt Vereinsmitglied Christian Hahner. Er und weitere Mitglieder haben unsere Transfusionszentrale besucht und Blut gespendet – auch wenn es gerade während der laufenden Fastnachtskampagne schwierig ist im närrischen Terminkalender noch ein freies Plätzchen zu finden. 🏥

Unter der lustigen Gruppe waren auch Erstspender:innen dabei: „Ich habe das zum ersten Mal gemacht. Klar, war man ein bisschen aufgeregt. Aber die Mitarbeitenden sind alle super freundlich und ich werde es auf jeden Fall wieder tun!“, sagt Yvonne Jouaux. Der Mainzer Narrenclub hofft nicht nur auf mehr Blutspender:innen beim nächsten Vereins-Event, sondern auch auf Nachmacher: „Vielleicht finden sich in der Mainzer Fastnachtsfamilie noch andere Garden oder Vereine, die unserem Beispiel folgen, um Blutspender:innen aus den eigenen Reihen zu aktivieren.“ 💡

Darauf ein dreifach donnerndes Helau! 🎊🎊🎊

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https://www.unimedizin-mainz.de/impressum.html, https://www.unimedizin-mainz.de/jobs

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Die Universitätsmedizin Mainz auf einen Blick

Facebookseite der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie finden hier Stellenangebote, News und Veranstaltungshinweise. Die Universitätsmedizin Mainz steht für eine enge Verzahnung von Spitzenmedizin, Forschung und Lehre. Als einzige Universitätsmedizin in Rheinland-Pfalz machen wir heute schon die Medizin von morgen – denn wir sorgen dafür, dass neueste Erkenntnisse der medizinischen Forschung schnell beim Patienten ankommen. Zahlreiche Spezialisten in rund 60 Kliniken, Instituten und Abteilungen arbeiten fächerübergreifend zusammen und versorgen jährlich mehr als 340.000 Menschen stationär und ambulant. Wir bilden 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie 620 junge Menschen in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen aus.

Rund 8.000 Beschäftigte arbeiten an einem Ziel: „Unser Wissen für Ihre Gesundheit“.