15/12/2025
Ein Appell an alle Bürger. Ein Weckruf an die deutsche Politik.
Es passiert leise. So leise, dass viele es erst merken, wenn es zu spät ist:
Die Apotheke vor Ort verschwindet.
Nicht, weil sie unwichtig wäre.
Nicht, weil Menschen sie nicht benötigen.
Sondern weil Entscheidungen getroffen werden, ohne die Realität zu kennen.
Weil manche laut urteilen, ohne je hinter die Kulissen geschaut zu haben.
Weil manche Menschen glauben, alles sei ersetzbar – sogar Nähe, Wissen, Erfahrung und Menschlichkeit.
Doch all diejenigen, die um gesund zu werden uns ihr Rezept gereicht haben,
die, die nach einer Diagnose kaum atmen konnten,
mit der Angst im Bauch und tausend Fragen im Kopf,
Und die, die gesund bleiben möchten
wissen:
Ich brauche jemanden, der mich sieht, der mir zuhört, der mich berät – nicht etwas, das mich verwaltet.
Die Apotheke vor Ort ist für so viele genau dieser Partner, dieser Platz.
Ein Ort, an dem ein Blick reicht, um zu merken, dass es mir nicht gut geht.
Ein Ort, an dem man mich auffängt, bevor ich falle.
Ein Algorithmus sieht meine Angst nicht.
Die Kapitalgesellschaften kennen mich nicht,
und sind nicht da wenn ich Unterstützung brauche.
Aber ein Mensch tut das.
Und genau diese Menschen arbeiten in unseren Apotheken vor Ort.
Jeden Tag. Oft bis zur Erschöpfung. Oft ohne die Anerkennung, die sie verdienen.
Diese Botschaft geht auch nach Berlin, an die Politik:
Man kann Strukturen reformieren.
Man kann Prozesse digitalisieren.
Aber man darf das Herz der Versorgung nicht kaputt sparen.
Wenn Apotheken sterben, sterben nicht nur Arbeitsplätze.
Es sterben Schutzräume.
Ankerpunkte.
Vertrauen.
Sicherheit.
Geborgenheit.
Und am Ende stehen genau die Menschen allein da, die am meisten Hilfe brauchen.
̈che