Naturheilpraxis Markus Retagne

Naturheilpraxis Markus Retagne Medizin für Körper, Geist und Seele

Autonome Haltungsregulation, Bewusstsein, Ernährung, Labor ganzheitlich, Mesmerismus, persönliches Wachstum

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Gesunde Ernährung ist ein must-have!Nicht ein nice-to-know!
29/12/2025

Gesunde Ernährung ist ein must-have!
Nicht ein nice-to-know!

Partielle gesunde Ernährung?!

Viele Menschen handeln nach dem Prinzip: „Ich mache etwas für meine Gesundheit, wenn gerade etwas nicht stimmt.“ Wenn also Entzündungen aufflammen, wird plötzlich „antientzündlich“ gegessen. Wenn ein Blutwert auffällig ist, greift man zu Vitamin D, Eisen oder B12 und sobald die Werte wieder in der Norm liegen, wird alles abgesetzt. Das klingt logisch, ist aber in Wahrheit ein Trugschluss. Denn Gesundheit funktioniert nicht nach dem Prinzip „reparieren, wenn kaputt“, sondern nach dem Prinzip „Pflege und Erhaltung“.

Eine antientzündliche Ernährung oder eine gezielte Nährstoffversorgung wirken nicht wie Medikamente, die man einmal einnimmt und dann ist alles gut. Sie sind Teil eines langfristigen Gleichgewichts, das der Körper jeden Tag aufrechterhalten muss.

Gerade bei chronischen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen ist es entscheidend, dauerhaft etwas zu tun und nicht nur phasenweise aktiv zu werden. Das Immunsystem arbeitet hier ohnehin anders als bei Gesunden, es neigt zu Überreaktionen oder Daueraktivität. Wer in solchen Fällen die Ernährung, die Nährstoffzufuhr oder unterstützende Maßnahmen immer wieder unterbricht, nimmt dem Körper genau die Stabilität, die er braucht, um ruhig zu bleiben.

Entzündungen entstehen nicht plötzlich aus dem Nichts. Akute Entzündungen, etwa bei einer Verletzung oder Infektion, sind normal und sinnvoll. Der Körper aktiviert gezielt sein Immunsystem, um zu heilen. Problematisch wird es, wenn der Körper dauerhaft in einer Art Alarmzustand bleibt. Diese stillen, chronischen Entzündungen merkt man oft gar nicht direkt, sie laufen leise im Hintergrund, können aber auf Dauer Gewebe, Gefäße und Organe schädigen.

Hier spielt Ernährung eine zentrale Rolle. Lebensmittel können Entzündungsprozesse im Körper entweder fördern oder hemmen. Zucker, Weißmehl, stark verarbeitete Produkte, Alkohol oder minderwertige Fette liefern ständig kleine Reize, die das Immunsystem anfeuern. Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, hochwertige Fette (z. B. aus Nüssen, Olivenöl, Fisch) und Gewürze wie Kurkuma oder Ingwer wirken dagegen beruhigend und ausgleichend auf das Entzündungsgeschehen.

Wenn man nur während einer akuten Entzündungsphase auf antientzündliche Ernährung achtet, ist das so, als würde man ein Feuer löschen, aber das Holz für das nächste schon bereitlegen. Der Körper braucht eine dauerhafte Versorgung mit schützenden Stoffen, um das Immunsystem in Balance zu halten. Nur durch konsequente, alltägliche Ernährung kann die sogenannte Entzündungsbereitschaft im Körper dauerhaft gesenkt werden.

Gerade bei Autoimmunerkrankungen ist das besonders wichtig. Das Immunsystem ist dort ständig aktiv, auch wenn man keine Beschwerden spürt. Eine konsequent entzündungsarme Ernährung hilft, das Immunsystem zu regulieren, Schübe zu reduzieren und den Körper in einem stabileren Zustand zu halten. Unregelmäßige, nur phasenweise Umstellungen bringen dagegen wenig, weil der Körper ständig zwischen Belastung und Erholung hin- und herspringt.

Viele freuen sich verständlicherweise, wenn ein Blutwert endlich in der Norm liegt und nehmen das als Zeichen, dass das Thema erledigt ist. Doch ein Laborwert ist immer nur eine Momentaufnahme. Er zeigt, wie es jetzt aussieht, nicht, wie stabil die Situation tatsächlich ist.

Vitamin D, Eisen, Vitamin B12, Zink, Magnesium oder Hormone wie Schilddrüsenhormone und Cortisol unterliegen natürlichen Schwankungen. Jahreszeit, Stress, Ernährung, Schlaf, Medikamente oder hormonelle Zyklen beeinflussen die Werte. Wenn man also ein Präparat absetzt, sobald ein Wert „gut aussieht“, ist das oft nur eine kurzfristige Verbesserung. Nach einiger Zeit fällt der Spiegel häufig wieder ab, weil die Ursache, zum Beispiel zu geringe Aufnahme über die Nahrung, chronischer Verbrauch oder mangelnde Speicherung, weiterhin besteht.

Ein Beispiel:
Vitamin D bildet der Körper über Sonneneinstrahlung auf der Haut. In unseren Breitengraden reicht das aber nur für wenige Wochen im Jahr. Wer im Sommer gute Werte hat, kann im Winter schnell wieder in den Mangel rutschen.

Eisen hängt nicht nur von der Ernährung ab, sondern auch davon, wie viel verloren geht, etwa durch Menstruation, Verletzungen, Entzündungen oder Magen-Darm-Probleme.

Vitamin B12 wird nur aufgenommen, wenn der Magen genug Magensäure bildet und der sogenannte Intrinsic-Faktor funktioniert. Bei vielen Menschen ist genau das dauerhaft eingeschränkt, zum Beispiel durch Stress, Medikamente oder Alter.

Hormone wiederum reagieren auf Belastung, Schlaf, Ernährung und Stoffwechsel. Ein einmal normaler Wert sagt nichts darüber aus, ob das System langfristig stabil arbeitet.

Gerade bei chronischen Erkrankungen ist die Versorgung mit diesen Nährstoffen oft dauerhaft gestört, weil der Körper sie schneller verbraucht oder schlechter aufnimmt. Wenn man hier nur kurzfristig ausgleicht, bleibt die Balance instabil.

Unser Körper braucht jeden Tag bestimmte Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Hormonen, um alle Prozesse am Laufen zu halten – vom Energiestoffwechsel über die Zellregeneration bis zur Hormonproduktion und Immunfunktion. Dieser tägliche Bedarf schwankt individuell und hängt von vielen Faktoren ab: Alter, Geschlecht, Aktivität, Stress, Krankheiten, Medikamente oder Umweltbelastungen.

Im Idealfall deckt die Ernährung diesen Bedarf. In der Realität ist das aber nicht immer möglich. Böden enthalten weniger Nährstoffe als früher, viele Menschen essen zu einseitig, leiden unter Verdauungsstörungen, nehmen Medikamente, die die Aufnahme stören, oder haben schlicht einen höheren Bedarf – etwa durch Stress, Sport oder chronische Erkrankungen.

Gerade bei Autoimmun- und chronisch entzündlichen Erkrankungen verbraucht der Körper dauerhaft mehr Mikronährstoffe. Das Immunsystem arbeitet in einem höheren Grundumsatz, die Zellen regenerieren sich langsamer, und der oxidative Stress ist erhöht. Diese Belastung lässt sich allein durch Ernährung oft nicht ausgleichen. Hier sind gezielte, regelmäßige Ergänzungen wichtig, um die körpereigenen Speicher aufzufüllen und stabil zu halten.

Darum kann eine gezielte Ergänzung mit bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen notwendig sein, um den Körper dauerhaft ausreichend zu versorgen. Wichtig ist hier das Wort dauerhaft. Denn wenn du ein Präparat absetzt, sobald der Wert einmal in Ordnung ist, gibst du dem Körper keine Möglichkeit, diesen Zustand zu halten. Der Speicher leert sich wieder, und der Kreislauf beginnt von vorne.

Gesundheit entsteht nicht durch punktuelle Maßnahmen, sondern durch Kontinuität. Eine antientzündliche Ernährung ist kein kurzfristiges Werkzeug, sondern eine langfristige Basis. Nährstoffe, Vitamine und Hormone müssen regelmäßig in ausreichender Menge zur Verfügung stehen – jeden Tag, das ganze Jahr über.

Gerade bei chronischen oder autoimmunen Erkrankungen ist Kontinuität das A und O. Der Körper braucht konstante Unterstützung, um in seinem Gleichgewicht zu bleiben. Phasenweise Disziplin und zwischendurch Nachlässigkeit führen nur dazu, dass er immer wieder aus dem Takt gerät.

Wer erst reagiert, wenn Beschwerden oder schlechte Werte auftreten, ist immer einen Schritt hinterher. Wer seinen Körper hingegen kontinuierlich unterstützt, hält die Balance aufrecht und verhindert, dass überhaupt so schnell etwas aus dem Gleichgewicht gerät.

Es geht also nicht darum, mehr zu tun, wenn man krank ist, sondern dranzubleiben, wenn man gesund ist. Genau darin liegt echte Prävention.

Praxis für ganzheitliche Naturheilkunde & Chiropraktik
Alexandra Nau
-Heilpraktikerin-

Zum Ende dieses Jahres möchte ich Dir von Herzen Danke sagen.Danke für Dein Vertrauen.Danke für die Gespräche, die Begeg...
23/12/2025

Zum Ende dieses Jahres möchte ich Dir von Herzen Danke sagen.

Danke für Dein Vertrauen.

Danke für die Gespräche, die Begegnungen und den Mut, Dich mit Dir selbst und Deiner Gesundheit auseinanderzusetzen.

Und danke dafür, dass ich Dich auf diesem Weg begleiten durfte – manchmal leise, manchmal intensiv, immer mit echtem Interesse an dem Menschen hinter den Themen.

Die Tage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel sind eine besondere Zeit. Eine Zeit, um das Vergangene würdigen zu dürfen. Und zugleich, um mit Klarheit und Zuversicht auf das zu schauen, was vor uns liegt.

In meiner Praxis verstehe ich Gesundheit nicht als etwas, das man „macht“, sondern als etwas, um das wir uns kümmern.

Als einen fortlaufenden Prozess der Aufmerksamkeit, der Verantwortung und der bewussten Entscheidungen im Alltag.

Gut für sich zu sorgen bedeutet für mich, den eigenen Körper ernst zu nehmen. Ihn so zu begleiten, dass er den vielfältigen Anforderungen des Lebens gewachsen bleibt – dass Stabilität, Kraft und innere Balance nicht dem Zufall überlassen werden, sondern wachsen dürfen.

Prävention ist in diesem Sinne keine Maßnahme, sondern eine Haltung.

Eine Haltung, die darauf ausgerichtet ist, langfristige Gesundheit zu ermöglichen, mutig den eigenen Weg mit Klarheit und Selbstverantwortung zu gehen – unabhängig davon, wo man gerade im Leben steht.

Auch für mich gehört dieses Innehalten dazu.

Ich nehme mir in den kommenden Tagen bewusst eine Auszeit, um aufzutanken, still zu werden und gut für mich zu sorgen.

Ab dem 5. Januar bin ich wieder in der Praxis für Dich da – mit frischer Klarheit, neuer Energie und voller Aufmerksamkeit für Deine Anliegen.

Ich freue mich darauf, Dich auch im neuen Jahr begleiten zu dürfen – mit Zeit, Erfahrung und einem offenen Blick für das, was Dich wirklich bewegt.

Ich wünsche Dir und Deinen Lieben eine ruhige, nährende Weihnachtszeit, Momente der Besinnung und einen guten, gesunden Start in das neue Jahr.

Weil wahre Stärke nicht im Verschweigen liegt.Der Vortrag war bisher mit jeweils über 1000 Menschen ausgebucht. Morgen l...
04/12/2025

Weil wahre Stärke nicht im Verschweigen liegt.

Der Vortrag war bisher mit jeweils über 1000 Menschen ausgebucht.

Morgen läuft er zum 3. Mal. Kostenlos!

Möchtest Du dabei sein? Dann melde Dich bei mir.

13/11/2025

Eisenmangel und Proteinmangel – die unsichtbare Verbindung

Viele denken bei Eisenmangel zuerst an zu wenig Fleisch oder Spinat, aber die Geschichte ist komplexer. Eiweiß spielt dabei eine zentrale Rolle. Ohne ausreichend Eiweiß funktioniert der Eisenstoffwechsel nur eingeschränkt, weil Eiweiß im Körper für Transport, Speicherung, Aufnahme und Nutzung von Eisen unverzichtbar ist.

Der Transport und die Speicherung von Eisen ist auf Eiweiß angewiesen
Eisen ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, aber alleine ist es praktisch nutzlos. Es muss an Proteine gebunden werden, um im Körper überhaupt transportiert oder gespeichert werden zu können.

Transferrin ist das Transportprotein im Blut. Es bindet Eisen im Darm oder aus dem Speicher und bringt es zu den Zellen, die es für die Bildung von roten Blutkörperchen und andere Funktionen benötigen.

Ferritin ist unser Speicherprotein. Es lagert Eisen in Zellen, vor allem in Leber, Milz und Knochenmark, und gibt es bei Bedarf wieder frei.

Fehlt ausreichend Eiweiß in der Ernährung, kann der Körper diese Proteine nicht optimal herstellen. Das bedeutet, selbst wenn Eisen über die Nahrung aufgenommen wird, kann es nicht effizient transportiert oder gespeichert werden. Das erklärt, warum manche Menschen trotz Eisenaufnahme einen Mangel entwickeln.

Eiweiß unterstützt die Eisenaufnahme im Darm.
Die Darmschleimhaut ist ein aktiver Ort des Nährstofftransports. Sie besteht aus Zellen, die ständig erneuert werden und dafür braucht der Körper Eiweiß.
Bei eiweißarmer Ernährung kann die Schleimhaut dünner oder weniger leistungsfähig werden.
Eine geschwächte Schleimhaut kann Eisen aus der Nahrung schlechter aufnehmen.

Das bedeutet: Wer zu wenig Eiweiß isst, riskiert, dass der Körper das Eisen, das eigentlich da ist, nicht optimal nutzt.

Viele Eisenquellen liefern gleichzeitig auch Eiweiß
In der Praxis hängt die Versorgung oft zusammen: Lebensmittel, die viel Eisen enthalten, liefern häufig auch Eiweiß. Beispiele:
• Fleisch, Fisch und Eier
• Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Kichererbsen
• Nüsse und Samen

Wer wenig dieser Lebensmittel isst, nimmt oft automatisch sowohl weniger Eiweiß als auch weniger Eisen auf. Ein isolierter Eisenmangel tritt deshalb häufig zusammen mit einem Eiweißmangel auf, besonders bei restriktiven Diäten.

Besonderheiten bei vegetarischer und veganer Ernährung
Pflanzliche Eisenquellen enthalten Nicht-Häm-Eisen, das tendenziell schlechter aufgenommen wird als das Häm-Eisen in tierischen Produkten.
Der Körper braucht bei pflanzlichem Eisen eine gute Eiweißversorgung, damit Transport- und Speicherproteine gebildet werden können.
Fehlt Eiweiß, wird die ohnehin schon eingeschränkte Eisenaufnahme zusätzlich erschwert.

Wer vegan oder vegetarisch lebt, sollte daher besonders auf Kombinationen achten, die die Eisenaufnahme verbessern (z. B. Hülsenfrüchte mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln) und gleichzeitig ausreichend Eiweiß liefern.

Eiweißmangel kann auch die Bildung roter Blutkörperchen direkt beeinträchtigen, weil Hämoglobin, der eisenhaltige Bestandteil der roten Blutkörperchen, aus Eiweiß und Eisen besteht.
Das heißt, ein Proteinmangel kann einen Eisenmangel sogar verstärken und die Symptome verschlimmern, wie Müdigkeit, Blässe oder Leistungseinbruch.

Eisenmangel und Proteinmangel sind eng miteinander verbunden. Eiweißmangel kann verhindern, dass Eisen aus der Nahrung aufgenommen, transportiert und gespeichert wird. Auch bei veganer oder vegetarischer Ernährung, bei Diäten mit niedriger Eiweißzufuhr oder bei allgemeiner Unterernährung ist das Risiko hoch. Deshalb lohnt es sich immer, bei Eisenmangel nicht nur den Eisenstatus, sondern auch die Eiweißversorgung zu prüfen. Umgekehrt sollten Menschen mit Eiweißmangel auch auf Eisen achten.

Praxis für ganzheitliche Naturheilkunde & Chiropraktik
Alexandra Nau
-Heilpraktikerin-

Mein neuer Newsletter ist da!
04/11/2025

Mein neuer Newsletter ist da!

28/09/2025

Omega-3 und Stimmung und warum nicht jeder gleich reagiert

Omega-3-Fettsäuren gelten allgemein als gesundheitsfördernd und werden besonders für ihre positiven Wirkungen auf Gehirn, Stimmung und Herz-Kreislauf-System geschätzt. Viele Menschen berichten, dass sie sich mit Omega-3 konzentrierter, ausgeglichener und insgesamt stabiler fühlen. Dennoch gibt es eine kleine Gruppe, die ganz anders reagiert. Sie erleben nach der Einnahme von Fischöl/Algenöl oder hochdosierten Omega-3-Präparaten eine Verschlechterung der Stimmung, manchmal sogar depressive Verstimmungen.

Das klingt überraschend, ist aber erklärbar.

Unser Körper braucht sowohl Omega-3 als auch Omega-6. Beide stehen in einer Art Balance und beeinflussen sich gegenseitig. Wenn man plötzlich sehr große Mengen Omega-3 zuführt, kann dieses Gleichgewicht gestört werden. Das wirkt sich auf Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin aus, die für Motivation, Antrieb und Wohlbefinden wichtig sind. Bei empfindlichen Menschen kann dadurch die Stimmung kippen.

Omega-3 besteht vor allem aus zwei Bausteinen:

EPA (Eicosapentaensäure), das in Studien stärker mit stimmungsaufhellenden Effekten verbunden ist

DHA (Docosahexaensäure), ein wichtiger Baustoff für Gehirn- und Nervenzellen.

Beide sind wertvoll, haben aber unterschiedliche Wirkungen. Ein Präparat mit sehr viel DHA und wenig EPA kann dazu führen, dass die Signalübertragung im Gehirn eher gedämpft wird. Manche Menschen reagieren darauf mit einer gedrückteren Stimmung.

Nicht jeder Mensch verwertet Omega-3 gleich. Manche bauen es schnell in Zellmembranen ein, andere haben durch genetische Besonderheiten eine andere Verarbeitung. Das führt dazu, dass die gleichen Fettsäuren bei der einen Person stabilisierend wirken, bei einer anderen aber eine eher bremsende Wirkung entfalten. Auch Enzyme, die Botenstoffe wie Dopamin oder Serotonin abbauen, können hier eine Rolle spielen.

Niedriger Blutdruck: Omega-3 senkt Blutdruck und Puls leicht. Wer ohnehin schon niedrigen Blutdruck hat, kann dadurch anfangs müder oder antriebsloser werden.

Qualität des Präparats: Omega-3-Öle sind sehr empfindlich. Wenn sie nicht gut verarbeitet oder gelagert werden, oxidieren sie und werden „ranzig“. Solche oxidierten Fette können nicht nur unangenehm schmecken, sondern den Körper belasten und sich negativ auf die Stimmung auswirken. Hier spielt der Totox-Wert eine Rolle: Er zeigt an, wie stark ein Öl oxidiert ist. Ein Totox-Wert unter 10 gilt als sehr gut, zwischen 10 und 20 als noch akzeptabel. Liegt der Wert deutlich darüber, ist das Öl gealtert und weniger empfehlenswert.

Blutzucker und Schilddrüse: Auch das Zusammenspiel mit einer instabilen Blutzuckerregulation oder einer Schilddrüsenunterfunktion kann bewirken, dass Omega-3 anfangs eher Müdigkeit oder Verstimmungen verstärkt.

Omega-3 wirkt entzündungshemmend. Das ist meist ein Vorteil, weil chronische Entzündungen viele Krankheiten begünstigen. Allerdings sind bestimmte Entzündungsbotenstoffe auch an der Steuerung von Motivation beteiligt. Wenn diese Achse zu stark gedämpft wird, kann es in seltenen Fällen paradoxerweise erstmal zu Antriebslosigkeit kommen.

In den meisten Fällen handelt es sich bei einer Verschlechterung der Stimmung um einen vorübergehenden Anpassungseffekt. Der Körper benötigt Zeit, um sich an die erhöhte Zufuhr von Omega-3 zu gewöhnen.
Neurotransmitter, Zellmembranen und Stoffwechselwege passen sich an das neue Fettsäureprofil an. Meistens klingen die Symptome nach einigen Tagen bis Wochen ab. Eine moderate Dosierung, ein EPA-reicheres Präparat und die Verwendung von hochwertigen, frischen Ölen (niedriger Totox-Wert) helfen, diesen Übergang positiv zu begleiten.

Negative Reaktionen auf Omega-3 sind die Ausnahme, nicht die Regel. Für die meisten Menschen sind diese Fettsäuren eine wertvolle Unterstützung für Gehirn und Stimmung. Wenn sich die Stimmung nach der Einnahme verschlechtert, liegt das meist nicht an „Omega-3 an sich“, sondern an einem Zusammenspiel aus individueller Biochemie, Dosierung, dem Verhältnis von EPA zu DHA, begleitenden Faktoren wie Blutdruck oder Schilddrüse und nicht zuletzt an der Qualität des Präparats. Der Totox-Wert kann hier ein hilfreiches Kriterium sein, um ein frisches und verträgliches Produkt auszuwählen. In den meisten Fällen kann man Patienten also ermutigen, Omega-3 weiterhin einzunehmen, solange die Dosierung und Qualität angepasst werden und man den Körper in der Eingewöhnungsphase beobachtet.
Eine genauere Erklärung zum Totox-Wert folgt…

Praxis für ganzheitliche Naturheilkunde & Chiropraktik
Alexandra Nau
-Heilpraktikerin-

Bevor wieder Anmerkungen kommen:
Bild dient der Aufmerksamkeit und hat mit dem Inhalt nichts zu tun

16/09/2025

Energiesparmodus

Stell dir vor, dein Handy hat nur noch 10 % Akku. Was passiert? Es schaltet automatisch in den Energiesparmodus. Die Helligkeit geht runter, Apps werden gestoppt, Prozesse verlangsamt – einfach, um möglichst lange durchzuhalten, bevor der Akku endgültig leer ist.

Genauso macht es dein Körper, wenn ihm bestimmte Nährstoffe fehlen. Er merkt: Die Reserven reichen nicht aus, um alle Systeme voll laufen zu lassen. Also spart er Energie und zwar überall dort, wo es gerade nicht ums Überleben geht. Stoffwechsel, Hormonproduktion, Verdauung, Fruchtbarkeit, Regeneration: Alles wird runtergefahren. Der Körper wechselt in den inneren Energiesparmodus.

Das passiert oft schleichend. Erst ist da vielleicht nur ein bisschen Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder Stimmungsschwankungen. Irgendwann kommt Erschöpfung, Schlafstörungen, Gewichtszunahme oder sogar eine diagnostizierte Schilddrüsenunterfunktion.

Was viele nicht wissen: Eine Unterfunktion der Schilddrüse ist nicht immer das eigentliche Problem, sondern oft nur ein Symptom davon, dass der Körper zu wenig Ressourcen zur Verfügung hat. Besonders betroffen sind dabei die Nebennieren, unsere kleinen Stressmanager. Sie sind dafür zuständig, uns durch anstrengende Phasen zu bringen. Aber sie brauchen dafür bestimmte Nährstoffe wie Vitamin C, Magnesium, B-Vitamine, Eiweiß und ausreichend Salz.

Fehlen diese, geraten die Nebennieren unter Druck und verlieren an Leistungsfähigkeit. Der Körper erkennt das und reagiert: Er drosselt den Stoffwechsel, um Energie zu sparen. Es ist ein Schutzmechanismus, der verhindert, dass das System kollabiert.

Jetzt kommt oft der nächste Schritt: Die Schilddrüse wird medikamentös „angeschoben“, etwa durch L-Thyroxin. Das kann kurzfristig Sinn machen, bringt aber ein neues Problem mit sich, wenn der Rest des Körpers gar nicht mitziehen kann.

Hier hilft ein Bild, das sich viele gut vorstellen können: Eine erwachsene Frau geht mit einem kleinen Kind an der Hand spazieren. Plötzlich beginnt sie, schneller zu laufen. Für sie ist es nur ein zügiger Schritt, für das Kind aber wird es zum Dauerlauf. Es muss hecheln, um mitzuhalten, kommt kaum noch hinterher und fällt irgendwann erschöpft zurück.

Die Frau steht in diesem Bild für die Schilddrüse, das Kind für die Nebennieren. Wenn die Schilddrüse also durch Medikamente beschleunigt wird, der Rest des Körpers (vor allem die Nebennieren) aber erschöpft und unterversorgt ist, dann entsteht ein Ungleichgewicht. Es fühlt sich an wie ein innerer Kampf: Du hast Energie auf dem Papier, aber dein Körper fühlt sich trotzdem leer, gereizt, müde oder überfordert.

Deshalb ist es so wichtig, bei anhaltender Erschöpfung oder Schilddrüsenproblemen nicht nur die Hormone zu betrachten, sondern auch die Nährstoffe. Der Körper braucht Baustoffe, um leistungsfähig zu sein. Ohne die richtigen Mikronährstoffe läuft nichts rund – egal, wie sehr man an einzelnen Stellschrauben dreht. Nur wenn alle Systeme gut versorgt sind, kann dein Körper wirklich aus dem Energiesparmodus raus.

Praxis für ganzheitliche Naturheilkunde & Chiropraktik
Alexandra Nau
-Heilpraktikerin-

Ich bin kurz weg – in Sachen Selbstfürsorge!Denn auch für mich gilt, was ich weitergebe:Heilung beginnt mit der Entschei...
07/08/2025

Ich bin kurz weg – in Sachen Selbstfürsorge!

Denn auch für mich gilt, was ich weitergebe:
Heilung beginnt mit der Entscheidung, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

Ich gönne mir eine Pause zum Auftanken, Reflektieren und Sein.

Ab dem 25.08.2025 bin ich wieder da – bereit, dich auf deinem Weg zur Selbstermächtigung zu begleiten.

In der Zwischenzeit: Denk auch du daran, gut für dich zu sorgen!

Adresse

Bitz 1
Mengerskirchen
35794

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 12:00
14:00 - 18:00

Telefon

+4964362074144

Webseite

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