31/12/2025
Drei Mini-Checks – für dich. Nicht zum Bewerten, sondern zum Innehalten.
Diese Fragen sind kein Test und kein Urteil.
Sie sind eine Einladung zur Selbstbeobachtung – ehrlich, ruhig, ohne Druck.
Manches läuft im Alltag auf Autopilot: Gewohnheiten, Körperreaktionen, Gedankenmuster.
Nicht weil wir es so wollen, sondern weil Wiederholung wirkt.
Bevor ein neues Jahr beginnt, lohnt sich ein kurzer Stopp. Nicht um „besser“ zu werden – sondern um bewusster zu werden.
Die folgenden drei Mini-Checks betreffen unterschiedliche Bereiche: Gewohnheiten, Gesundheit und Rückblick vor dem Jahreswechsel.
Du musst nichts teilen.
Nimm sie als Impuls – für dich selbst.
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Mini-Reflexions-Check - INNEHALTEN
Ein paar Minuten für dich – zum Innehalten vor dem Jahreswechsel.
Nimm dir kurz Zeit und beantworte für dich – ehrlich, ohne Druck:
1️⃣ Wenn du an 2026 denkst: Worauf freust du dich – und was wünschst du dir mehr in deinem Alltag?
2️⃣ Gab es Menschen, Begegnungen oder Gespräche, die dir gutgetan haben? Vielleicht neue, vielleicht vertraute.
3️⃣ Was hat dir Freude gemacht – ein Buch, ein Film, ein Gedanke, ein Erlebnis?
4️⃣ Gab es Orte oder Situationen, in denen du dich besonders wohlgefühlt hast? Und was sagt das über dich?
5️⃣ Was hast du über dich selbst gelernt – bewusst oder nebenbei?
6️⃣ Wenn du zurückblickst: Wo hättest du dir mehr Klarheit oder Mut gewünscht? Nicht zur Selbstkritik – sondern zum Verstehen.
7️⃣ Ein Moment, der Bedeutung hatte – nicht unbedingt der größte. Was ist dir aus dem vergangenen Jahr wirklich in Erinnerung geblieben?
8️⃣ Wann hast du gelacht, losgelassen oder einfach den Moment genossen?
9️⃣ Was kannst du mit Recht stolz auf dich sein, auch wenn es niemand gesehen hat?
🔟 Gibt es etwas, das dir heute leichter fällt als noch vor einem Jahr? Körperlich, mental oder im Alltag.
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🎯 Mini-Reflexion-Check – GEWOHNHEITEN IM ALLTAG
Manchmal sind es nicht die großen Entscheidungen, die unser Leben formen, sondern die kleinen Dinge, die wir täglich wiederholen – oft ohne es zu merken.
🔹 1. Entscheidungen aufschieben
Ein kleines „geht auch später“ oder „morgen“ kann sich summieren. Es trainiert das Gehirn, weniger zu erwarten – von sich selbst und vom Leben.
🔹 2. Den Tag mit dem Handy starten
Sofort in fremde Leben eintauchen, News checken, Social Media – du verlierst nicht nur Zeit, sondern deine eigene Richtung.
🔹 3. Kleine, alltägliche Aufgaben aufschieben
Ein Mail, ein Anruf, ein kurzes Gespräch – und plötzlich bewegen sich die „großen Dinge“ nicht.
🔹 4. „Alles perfekt machen wollen“
Jede Kleinigkeit unter die Lupe nehmen kann lähmen. Fortschritt kommt durch Tun, nicht durch Warten auf Perfektion.
🔹 5. Negatives Selbstgespräch zulassen
„Das schaffe ich sowieso nicht“ oder „zu spät“ – diese Sätze bestimmen oft unbewusst die Realität.
🎆 Welche dieser Gewohnheiten erkennst du bei dir?
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💚 Mini—Reflexion-Check GESUNDHEIT – kleine Schritte, große Wirkung
Wenn du deine Gewohnheiten nicht veränderst, sieht das nächste Jahr ähnlich aus. Nicht weil „das Leben eben so ist“, sondern weil Körper und Geist auf Wiederholung reagieren.
Bevor du dir etwas Neues vornimmst, halte kurz inne und antworte ehrlich:
- Wie hat sich dein Körper in den letzten Monaten angefühlt: eher energisch – oder öfter müde?
- Welche Signale hast du ignoriert? (siehe unten die Punkte 1 bis 5, und deren Lösungen): Spannungen, Schmerzen, Steifheit, flache Atmung, fehlende Energie.
- Welche kleine Gewohnheit hat dir dieses Jahr gutgetan: Bewegung, Pausen, frische Luft, achtsameres Essen, ein ruhigeres Tempo.
- Wo bist du zu oft nach dem Prinzip „das geht schon so“ vorgegangen: beim Schlaf, bei der Ernährung, bei Bewegung, bei deinen Grenzen.
- Was weißt du heute über deinen Körper besser als vor einem Jahr?
- Was könntest du im Alltag realistisch anders machen? Nicht perfekt. Nur bewusster.
- Was möchtest du auch 2026 für deine Gesundheit beibehalten?
Gesundheit verändert sich nicht durch einen Neujahrsvorsatz.
Sie verändert sich durch kleine Entscheidungen – regelmäßig getroffen.
------ Alltäglichen Handlungen (schlechte vs. gute), die langfristig Wirkung zeigen:
🔹 1. Körper ignorieren, bis es weh tut
Müdigkeit, Verspannungen, schlechter Schlaf – Prävention beginnt vor Beschwerden.
🔹 2. Bewegung vernachlässigen
Kurze Spaziergänge, leichtes Dehnen, Treppensteigen – kleine Impulse halten Gelenke, Herz und Muskeln fit.
🔹 3. Ernährung unbewusst lassen
Schnelle Snacks, zu viel Zucker, unregelmäßige Mahlzeiten – Achtsamkeit und kleine Anpassungen machen den Unterschied.
🔹 4. Stress ohne Regulierung akzeptieren
Tägliche Mini-Rituale: 3 tiefe Atemzüge, kurzer Spaziergang, bewusstes Pausieren. Prävention statt Reaktion.
🔹 5. Schlaf unterschätzen
Schon kleine Verbesserungen der Schlafqualität – konstante Zeiten, dunkle Umgebung, Handy weg – stärken Regeneration und Immunsystem.
🎆 Welche dieser kleinen Maßnahmen setzt du bereits um, welche würdest du gern starten?
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Zum Schluss – ein sanfter Übergang.
Vielleicht ist dieser Jahreswechsel kein Moment für große Vorsätze, sondern für ein ehrliches Innehalten.
Für ein kurzes Nachspüren:
Was tut mir gut? Was darf leichter werden?
2026 muss nicht neu erfunden werden. Es darf sich entwickeln – Schritt für Schritt, im eigenen Tempo.
In diesem Sinne
möge der Jahreswechsel dich sanft mitnehmen, nicht mit Lärm, sondern mit Klarheit.
Mit Gesundheit, die aus kleinen Gesten wächst, und mit dem Vertrauen, dass ein guter Weg oft leise beginnt.
✨ Einen guten Rutsch und ein neues Jahr, das dich empfängt mit Raum, Sinn und Leben.