21/02/2026
Das Erleben in frühen Beziehungen formt unbewusste Grundannahmen über sich selbst, über andere und über Beziehungen.
Zum Beispiel: »Liebe muss man sich verdienen.« »Nähe ist gefährlich.« »Liebe tut weh. «
Diese Glaubenssätze wirken im Hintergrund wie Filter und sie prägen unsere Erwartungen, unser Verhalten und unsere Interpretation von Nähe.
Durch die selektive Wahrnehmung oder auch Bestätigungsfehler wird das, was nicht zum inneren Weltbild passt, oft unbewusst ausgeblendet oder abgewertet. Ein Beispiel: Eine stabile, liebevolle Beziehung wird als langweilig empfunden, weil sie nicht zur inneren Erwartung passt, dass Liebe mit Schmerz und Drama verbunden sein muss. Das Nervensystem sucht dann instinktiv nach Anzeichen für Ablehnung oder Gefahr, selbst wenn objektiv keine da sind... 📕