08/01/2026
Irgendwie ist es schon zu einem kleinen Ritual geworden, mir zum Jahresanfang mein eigenes Retreat zu kreieren.
Genau das stand in den ersten drei Tagen hier an. Dieses Mal für uns als Paar. Nicht, weil etwas im Argen liegt, sondern einfach so. Um diese Erfahrung gemeinsam zu machen, unsere Verbindung zu stärken und uns unseren Themen zu widmen – aus einem Ort von Sicherheit und Verbundenheit heraus, anstatt immer erst dann, wenn es ohnehin schon brennt.
Dazu gehörten: viel Ruhe und Zeit zusammen, Zeit und Deep Talk mit unseren lieben Menschen hier auf der Insel, eine Session aus unserem Online-Retreat bei Equiano Intensio, das wir gerade gemeinsam machen, zwei Zeremonien mit unseren Wegbegleiterinnen hier, im Windschatten auf der Terrasse brutzeln (wohl wissend, wie kalt es zu Hause ist), gesundes Essen und Stadtbummeln zum Erden.
Und um den Reel Talk nicht auszulassen:
Manchmal passiert es mir, dass durch diese Arbeit Dinge angetriggert werden, die irgendwo ganz tief unten lagen und dann im Nachhinein plötzlich an die Oberfläche drängen. So wird aus einem Tag, der eigentlich leicht und voller Sonne sein sollte, eine emotionale Achterbahnfahrt – so lange, bis sich das, was gesehen werden wollte, geklärt hat.
Auch wenn ich dankbar dafür bin und weiß, wie gut und wichtig das ist, empfinde ich es im ersten Moment als extrem nervig und anstrengend🙄 Ich fühle mich dann zu sensibel und wünsche mir, einfach zu funktionieren – so, wie ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte.
Puh 😮💨
Ich bin dankbar, dass ich immer mehr lerne, mit meiner Sensibilität umzugehen, Intensität zu halten und wirklich ich selbst zu sein – mit allem, was dazugehört. Für die Reinigung und Weisheit, die daraus entsteht, und vor allem für all die Menschen an meiner Seite, die mich dabei so sehr unterstützen.