LICHTBLICKE-DEMENZSTRATEGIE

LICHTBLICKE-DEMENZSTRATEGIE Personal -und Teamentwicklung in der gerontopsychiatrischen Pflege und Betreuung Diese Entwicklung können wir nicht beeinflussen.

LICHTBLICKE-DEMENZSTRATEGIE versteht sich nicht als Bildungseinrichtung, sondern als Ihr Experte, Ansprechpartner wie Begleiter zur Personal-, Team- & Organisationsentwicklung in der gerontopsychiatrischen Versorgung. Demografischer Wandel, Zunahme der Zahl von Menschen mit Demenz, der alte Mensch im Krankenhaus als „Störfall“, Pflegeheim als Schattenpsychiatrie – diese Schlagworte begegnen uns im öffentlichen und beruflichen Kontext. Für Begleitpersonen von gerontopsychiatrisch erkrankter Klientel stellt das veränderte Verhalten eine große Herausforderung, wie auch psychische Belastung, dar.

70 % der Heimbewohner sind demenziell erkrankt oder zeigen deutliche kognitive Defizite. Bei 6 % aller über 65-jährigen Patienten eines Allgemeinkrankenhauses sowie bis zu 95 % aller Heimbewohner kann man „Herausfordernde Verhaltensweisen“ wie Apathie, Verweigerung, Angst, Ängstlichkeit, Rufen, Schreien, Unruhe, Agitiertheit, Aggressivität, Distanzlosigkeit oder Wahn beobachten. 82 % aller Menschen mit Demenz entwickeln im Krankheitsverlauf mindestens eine der genannten Verhaltensweisen. Der Umgang damit fällt uns schwer und lässt uns manchmal fast hilf- oder ratlos in der Situation zurück. Übrig bleiben – auf keinen Fall gewollt – nicht selten Frust oder Aggression auf beiden Seiten. Wir von LICHTBLICKE-DEMENZSTRATEGIE können Ihr interdisziplinäres Team unterstützen, selbständig tragfähige Lösungen für den gerontopsychiatrischen Alltag zu finden, um sich mit diesem herausfordernden Situationen besser auseinandersetzen zu können. Verhalten verstehen hilft mit Verhalten umzugehen, es besser auszuhalten und zielgerichtete Maßnahmen einzuleiten. Aus der Praxis für die Praxis - Vom Wissen zum Verstehen – Handeln mit Herz, Hand und Verstand.

Gerontopsychiatrisches Pflegekonzept ist nicht Methodensammlung – es ist KulturarbeitViele Gerontopsychiatrische Pflegek...
14/02/2026

Gerontopsychiatrisches Pflegekonzept ist nicht Methodensammlung – es ist Kulturarbeit

Viele Gerontopsychiatrische Pflegekonzepte beginnen gut gemeint und enden ernüchternd: Man sammelt, was an Ansätzen, Schulungen und Fachbegriffen im Haus verfügbar ist, ordnet es, ergänzt Literaturangaben – und hat am Ende ein Dokument, das formal überzeugt, im Alltag aber selten Orientierung stiftet. In der Nacht ruft der Bewohner weiter, die Morgenpflege bleibt angespannt, Angehörige eskalieren in Gesprächen, und im Team wächst das Gefühl, dass die Realität schneller ist als jedes Papier.

Das ist kein Zeichen mangelnden Engagements, sondern ein Hinweis auf eine Konzeptlogik, die am falschen Ende startet.

Das Additionsproblem: Modelle nebeneinander, Wirkung bleibt aus

Typisch ist der Einstieg über „verschiedene Haltungen“ und anschließende Interventionslisten: konsequente Bewohnerorientierung, Kitwood, Validation, Silviahemmet – danach nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Milieugestaltung, Biografiearbeit, Aktivierung und Verpflegung.

Als Überblick ist das nicht falsch, aber es bleibt additiv.

Es wird nicht entschieden, welcher Bezugsrahmen das Handeln im Haus tatsächlich steuert, welche Leitfragen das Team im Alltag beantworten soll und wie aus Wissen eine gemeinsame Praxis wird.

Genau diese Struktur – Modelle nebeneinander, dann ein Werkzeugkorb – lässt sich im vorliegenden Konzeptbaustein „Begleitung, Pflege und Versorgung von Menschen mit Demenz“ sehr klar ablesen.

https://lichtblicke-demenzstrategie.bayern/blog-details/gerontopsychiatrisches-pflegekonzept-ist-nicht-methodensammlung-es-ist-kulturarbeit.html

Aktuelle Fortbildungen für Pflege -und Betreuungskräfte in Kooperation mit dem bpaONLINE 💻26.02.2026 — Spirale der Gewal...
13/02/2026

Aktuelle Fortbildungen für Pflege -und Betreuungskräfte in Kooperation mit dem bpa

ONLINE 💻
26.02.2026 — Spirale der Gewalt in Pflege-Beziehungen erkennen und benennen
05.03.2026 — Demenz Verstehen und Verstanden werden – Validation als Haltung
10.03.2026 — Von Fall zu Fall – Verstehenshypothese in der Gerontopsychiatrie
20.04.2026 — Beziehungsgestaltung bei Menschen mit Down-Syndrom und Demenz
16.06.2026 — Traumasensibler Umgang mit Menschen mit Demenz
21.09.2026 — Gewalt zwischen Bewohnern von Pflegeeinrichtungen
28.09.2026 — Schlafförderung bei Menschen mit Demenz
29.09.2026 — Schmerzen im Alter und bei Menschen mit Demenz
06.10.2026 — Korsakow-Syndrom im Pflegealltag begleiten
08.10.2026 — Demenz Verstehen und Verstanden werden – Validation als Haltung
10.11.2026 — Delirmanagement im Pflegealltag
17.11.2026 — Planung und Dokumentation von beziehungsgestaltenden Angeboten bei Menschen mit Demenz

PRÄSENZ 🏫
29.06.2026 — Psychischen Störungen im Alter begegnen (Stuttgart)
16.11.2026 — Altersdepression und Suizidgedanken im Pflegealltag begleiten (Dornstadt)
02.12.2026 — Fall zu Fall – Fallberatung Verstehenshypothese (Dornstadt)

📩 Infos/Anmeldung: https://lichtblicke-demenzstrategie.bayern/events-list.html

Gerontopsychiatrische Entwicklung ist kein Fortbildungstag – sie ist Führung.Zu oft werden Pflichtfortbildungen „erledig...
30/01/2026

Gerontopsychiatrische Entwicklung ist kein Fortbildungstag – sie ist Führung.

Zu oft werden Pflichtfortbildungen „erledigt“: Thema gewählt, Termin gesetzt, Häkchen gemacht. Im Alltag bleibt dann alles gleich – und Teams fühlen sich alleine gelassen mit Apathie, Angst, Unruhe oder Aggression.

Was wirklich wirkt, ist solides Handwerk:

Auftragsklärung statt „irgendwas mit Demenz“, sichtbare Führungspräsenz zu Beginn und am Ende, und Transfer in Fallbesprechung, Pflegeplanung und Teamabsprachen. Dazu eine klare Entwicklungslogik: Spiralcurriculum, Kompetenzstufen, Teamlernen – nicht Einzelne „beschicken“ und hoffen.

Wenn Kultur stimmt (Sprache, Zusammenarbeit, Fehlerkultur), sinkt Belastung. Beziehungsgestaltung wird wieder tragfähig – und Pflege erlebt sich wirksam.

Warum gerontopsychiatrische Entwicklung mehr ist als Pflichtfortbildung: Auftragsklärung, Führungspräsenz, Transfer, Spiralcurriculum und Teamkultur – für spürbare Entlastung und bessere Versorgung.

Öffentliche Fortbildungen 2026 – gemeinsam mit unseren KooperationspartnernKein bunter Seminarkatalog, sondern Ihr verlä...
12/12/2025

Öffentliche Fortbildungen 2026 –
gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern

Kein bunter Seminarkatalog, sondern Ihr verlässlicher Partner für anspruchsvolle gerontopsychiatrische Pflege – fundiert, praxiserprobt, klar in der Haltung.
Es geht hierbei nicht nur um das „Was“ sondern auch um das „Wie“.
Aus der Praxis für die Praxis, vom Wissen zum Verstehen - Anwenden mit Herz, Hand & Verstand!

ONLINE 💻
📅 27.01.2026 — Gewalt zwischen Bewohnern von Pflegeeinrichtungen
📅 09.02.2026 — Zwischen Konflikt und Eskalation: Deeskalation in der Pflege
📅 26.02.2026 — Spirale der Gewalt in Pflege-Beziehungen erkennen und benennen
📅 05.03.2026 — Demenz verstehen & verstanden werden: Validation als Haltung
📅 10.03.2026 — Von Fall zu Fall: Verstehenshypothese in der Gerontopsychiatrie
📅 20.04.2026 — Down-Syndrom & Demenz: Beziehungsgestaltung
📅 16.06.2026 — Traumasensibler Umgang mit Menschen mit Demenz
📅 21.09.2026 — Gewalt zwischen Bewohnern von Pflegeeinrichtungen
📅 28.09.2026 — Schlafförderung bei Menschen mit Demenz
📅 29.09.2026 — Schmerzen im Alter und bei Menschen mit Demenz
📅 08.10.2026 — Validation als Haltung
📅 10.11.2026 — Delirmanagement im Pflegealltag
📅 17.11.2026 — Planung & Dokumentation beziehungsgestaltender Angebote bei Demenz

PRÄSENZ 🏫
📍 05.02.2026 — Demenz verstehen, den Weg gemeinsam gehen! (Taufkirchen)
📍 29.06.2026 — Psychischen Störungen im Alter begegnen (Stuttgart)
📍 16.11.2026 — Altersdepression & Suizidgedanken begleiten (Dornstadt)
📍 02.12.2026 — Fall zu Fall: Fallberatung Verstehenshypothese (Dornstadt)

📩 Infos/Anmeldung

Finden Sie Ihre öffentlichen Präsenz -und Online Veranstaltungen aus Fortbildungen, Seminare und Vorträge von LICHTBLICKE-DEMENZSTRATEGIE

Gegen Ende 2025 gibt´s gute Nachrichten: In Deutschland gibt es weniger Demenzdiagnosen – und erstmals sinkt sogar die G...
12/12/2025

Gegen Ende 2025 gibt´s gute Nachrichten: In Deutschland gibt es weniger Demenzdiagnosen – und erstmals sinkt sogar die Gesamtzahl der Menschen mit Demenzdiagnose.

📉 In den GKV-Abrechnungsdaten (über 65 Jahre) ging von 2015 bis 2022

die Demenz-Inzidenz um 26% zurück (von 2,0% auf 1,5%)
die Demenz-Prävalenz um 18% (von 10,4% auf 8,5%)
die Zahl der Betroffenen von 1,56 Mio. auf 1,43 Mio..

Warum? Nicht nur „gesünder leben“. Ein wichtiger Teil ist auch ganz nüchtern: Viele sehr alte Betroffene sterben – und es kommen weniger Jüngere mit Demenz nach. Das passt zum Bild, dass die „jungen Alten“ heute ein geringeres Demenzrisiko haben als früher.

⚠️ Und trotzdem: Der Rückgang zeigt sich vor allem in Hausarztpraxen. Es könnte teilweise weniger Diagnosen bedeuten – nicht automatisch weniger Betroffene, besonders in sozioökonomisch benachteiligten Regionen. Das müssen weitere Erhebungen klären.

➡️ Was wir daraus mitnehmen sollten: Prävention wirkt – und frühes Erkennen bleibt Pflicht. Interessant: MCI-Diagnosen (leichte kognitive Störung) stiegen von 190.000 auf 300.000 – kognitive Defizite werden also teils früher erkannt.

➡️ Fazit: Hoffnung ja – aber nicht nachlassen. Früherkennung, saubere Abklärung und gute Versorgung bleiben Pflicht.

Quelle: Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Berlin, 26.–29.11.2025. Symposium S-059: Demenzversorgung im kassenärztlichen Versorgungsbereich: deutlicher Rückgang der Demenzdiagnosen. Bernhard Michalowsky, Greifswald: Sinkende Inzidenz und Prävalenz dokumentierter Demenzdiagnosen in deutschen Haus- und Facharztpraxen 2015–2022.

Elderspeak entlarvt Altersbilder in der Pflege. Warum sprachliche Mikroaggressionen Führungsaufgabe sind – und wie Haltu...
31/10/2025

Elderspeak entlarvt Altersbilder in der Pflege. Warum sprachliche Mikroaggressionen Führungsaufgabe sind – und wie Haltung Kultur verändert.

„So, mein Lieber – jetzt machen wir uns aber mal frisch, ja?“

Elderspeak klingt freundlich – ist aber oft das Gegenteil davon:

💬 Überangepasste Sprache im Stil der Babysprache.

💬 Koseformen, Vereinfachungen, kollektives „Wir“.

💬 Ausdruck eines unbewussten Macht- und Altersbildes.

Was in der Pflegepraxis häufig als „nett gemeint“ verteidigt wird, wirkt auf viele Bewohner*innen entwürdigend – und kann zu Widerstand, Pflegeverweigerung oder Eskalation führen.

🔎 In meinem neuen Fachartikel zeige ich:

Was die Forschung über Elderspeak seit den 1980ern herausgefunden hat

Warum Sprache nicht Nebensache, sondern Kulturkern ist

Welche Rolle Führungskräfte dabei spielen

Und warum eine person‑zentrierte Haltung der wirksamste Schutz vor sprachlicher Grenzüberschreitung ist

🎯 Für alle, die Führung in der Pflege als Beziehungsgestaltung verstehen – nicht nur als Strukturverwaltung.

👉 Jetzt lesen: https://lichtblicke-demenzstrategie.bayern/blog-details/elderspeak-ist-kultur-und-kultur-ist-fuehrung.html

Ich freue mich über Austausch:

🟡 Wie gehst du in deinem Team mit sprachlichen Routinen um?

🟡 Wird in deiner Einrichtung über Sprache reflektiert – oder geschwiegen?

Teamkultur statt Zuständigkeit – Führung neu denken zwischen Pflege und Betreuung - Wo Pflege und Betreuung sich begegne...
14/10/2025

Teamkultur statt Zuständigkeit – Führung neu denken zwischen Pflege und Betreuung - Wo Pflege und Betreuung sich begegnen, entsteht Menschlichkeit

Man begegnet sich täglich – Pflege und Betreuung.
Im Dienstzimmer, am Bett, im Speisesaal.
Und doch läuft vieles nebeneinander statt miteinander.

Pflege dokumentiert, Betreuung gestaltet.
Pflege trägt Verantwortung, Betreuung trägt Beziehung.
Beide wissen um ihre Bedeutung, aber selten um die Stärke, die im echten Zusammenspiel liegt.

Dabei zeigt sich im Alltag:
Gerade dort, wo Pflege und Betreuung sich austauschen, einander zuhören und gegenseitig ernst nehmen, verändert sich das Klima auf der Station.
Die Bewohner:innen fühlen sich sicherer, das Team arbeitet ruhiger, Konflikte verlieren ihre Schärfe – und plötzlich geht es wieder um das, was den Beruf einmal ausmachte: um Menschlichkeit.

Doch echte Zusammenarbeit braucht mehr als guten Willen.
Sie braucht Führung, die Vertrauen zulässt.
Strukturen, die Austausch ermöglichen.
Und eine Haltung, die sagt: Beziehung ist kein Extra – sie ist der Kern unserer Arbeit.

Wie Pflege- und Betreuungskräfte in der Langzeitpflege ein echtes Team werden können – getragen von gegenseitigem Respekt, klarer Struktur und dem Mut, alte Rollenmuster zu hinterfragen.

https://lichtblicke-demenzstrategie.bayern/blog-details/teamkultur-statt-zustaendigkeit-fuehrung-neu-denken-zwischen-pflege-und-betreuung.html

Kulturelle, sprachliche und emotionale Bedeutung von Schmerzen bei Menschen mit DemenzSchmerz ist universell – doch er w...
21/08/2025

Kulturelle, sprachliche und emotionale Bedeutung von Schmerzen bei Menschen mit Demenz

Schmerz ist universell – doch er wird nicht überall gleich verstanden, ausgedrückt oder bewältigt. Bei Menschen mit Demenz verdichtet sich diese Komplexität: Sprache geht verloren, vertraute kulturelle Muster treten stärker in den Vordergrund, und Emotionen bestimmen das Erleben. Für die Pflege bedeutet das: Schmerz zu erkennen, ernst zu nehmen und angemessen zu begleiten, erfordert weit mehr als Assessments, Checklisten oder Leitlinien.

So wichtig Standards und Screening-Instrumente sind – sie stoßen bei Demenz, Delir oder Depression schnell an Grenzen. Kein Tag gleicht dem anderen. Ergebnisse bleiben subjektiv, sind selten reproduzierbar und bilden die individuelle Situation oft nur unzureichend ab. Entscheidend sind Beobachtung, Erfahrung, Intuition und der offene Austausch im Team.

Wenn wir über Schmerzen bei Menschen mit Demenz sprechen, dann geht es nicht nur um medizinische Fakten. Es geht um Kultur, um Sprache, um Emotionen, um Gegenseitigkeit, um Beziehung – und um die Frage, was all dies im Pflegealltag bedeutet. Genau diese Zusammenhänge möchte ich in meinem Vortrag aufzeigen, so wie sie uns in der Praxis tatsächlich begegnen. Denn es geht nicht nur um deren Kultur, sondern auch um meine und unsere.

Kulturelle Unterschiede prägen das Schmerzerleben maßgeblich: Während in westeuropäischen Ländern Schmerzen eher sachlich und zurückhaltend beschrieben werden, gilt in mediterranen Kulturen ein lautes Klagen als notwendiges Signal, um Hilfe zu aktivieren. Andere deuten Schmerzen religiös als Prüfung, Sühne oder karmischen Ausgleich – und lehnen daher Medikamente ab. Menschen, die gelernt haben, Schmerz willentlich zu unterdrücken, zeigen ihn oft gar nicht.

Für Pflegende bedeutet das: kultursensibel hinschauen, biografische Prägungen ernst nehmen, verborgene Muster erkennen und Intuition sowie Teamkonsens aktiv einbeziehen. Nur so gelingt es, Schmerzen bei Menschen mit Demenz in ihrer Tiefe zu verstehen – und wirksam zu lindern.

https://lichtblicke-demenzstrategie.bayern/blog-details/kulturelle-sprachliche-und-emotionale-bedeutung-von-schmerzen-bei-menschen-mit-demenz.html

16. September 2025, 09:00 - 16:00 Uhr -  (Online-Seminar)"Menschen mit Altersdepression und Suizidgefahr im Pflegealltag...
20/08/2025

16. September 2025, 09:00 - 16:00 Uhr - (Online-Seminar)
"Menschen mit Altersdepression und Suizidgefahr im Pflegealltag begleiten"

Depressionen und Suizidgefahr im Alter werden oft unterschätzt. Das liegt auch daran, dass die Symptome anders sind als bei Jüngeren und viele sie für normale Alterserscheinungen halten. Was sind erste Anzeichen der Krankheit bei Senioren und was können Pflegekräfte, Betreuungskräfte tun?

Der Heimeinzug ist geprägt von Verlusten – und die sind ein Risikofaktor für Depressionen. Der Umzug ist oftmals nicht freiwillig erfolgt. Viele sind zudem wenig mobil, leiden unter Schmerzen und körperlichen Erkrankungen. Dazu summieren sich zumeist weitere Risikofaktoren wie Vereinsamung und der Tod naher Angehöriger.

Für Betreuende gilt es in erster Linie, zu einem vertieften Verständnis der depressiven Beziehungsdynamik zu kommen. Dies bildet die Grundlage für einen positivierenden Umgang, in dem die nicht depressiv besetzten Anteile gefördert und den depressiven Anteilen mit Verständnis begegnet werden. Wichtig ist eine reflektierende Grundhaltung, die genügend Distanz ermöglicht, um Nähe herstellen zu können.

Ein verlässliches, zugewandtes, konstruktives, nicht-depressives Gegenüber ist für eine Person mit Depression der wichtigste Kontextfaktor. Genau hier liegt die Aufgabe von Pflege- und Betreuungskräften.

https://lichtblicke-demenzstrategie.bayern/events-list.html

🎶 Herzlich willkommen im Team, Carola Renzikowski!Wir freuen uns sehr, Carola als neue Referentin bei LICHTBLICKE-DEMENZ...
13/08/2025

🎶 Herzlich willkommen im Team, Carola Renzikowski!
Wir freuen uns sehr, Carola als neue Referentin bei LICHTBLICKE-DEMENZSTRATEGIE begrüßen zu dürfen!

Carola ist Musikgeragogin und Betreuungsassistentin – und vor allem eines: eine leidenschaftliche Vermittlerin der verbindenden Kraft von Musik. Aus ihrer langjährigen Erfahrung in der gerontopsychiatrischen Pflege weiß sie, wie stark Musik wirkt – gerade dann, wenn Worte fehlen.

Ob mit Klavier, Tischharfe oder der eigenen Stimme: Carola schafft musikalische Begegnungsräume, in denen Menschen mit Demenz aufblühen – und Betreuungskräfte neue Wege zur Beziehungsgestaltung entdecken.

Für LICHTBLICKE-DEMENZSTRATEGIE entwickelt sie praxisnahe Fortbildungen, die Mut machen, Musik auch ohne Vorkenntnisse im Betreuungsalltag einzusetzen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit – und auf viele berührende Klangmomente! 🎵💛

https://lichtblicke-demenzstrategie.bayern/team.html -Renzikowski

Humor in der Pflege – Mehr Leichtigkeit für Menschen und TeamsHumor ist kein Extra – er ist eine Haltung, die Türen öffn...
12/08/2025

Humor in der Pflege – Mehr Leichtigkeit für Menschen und Teams

Humor ist kein Extra – er ist eine Haltung, die Türen öffnet, Spannungen löst und den Alltag leichter macht. Besonders in der gerontopsychiatrischen Langzeitpflege, wo wir täglich Menschen mit Demenz oder Depression begleiten, kann Humor wie ein sanfter Katalysator wirken: Er baut Brücken, wo Worte fehlen, und schafft Momente echter Begegnung.

Studien zeigen: Humorinterventionen senken Unruhe und Angst, steigern positive Affekte und fördern soziale Interaktion – Effekte, die auch den Pflegeteams zugutekommen. In Kliniken wurde nachgewiesen, dass gezielte Humoreinsätze, etwa durch Klinikclowns, Patient:innen vor Eingriffen spürbar beruhigen.

Für Teams bedeutet Humor mehr als nur Lachen: Kleine Humormomente – ein Wortwitz beim Tischdecken, ein Augenzwinkern bei der Mobilisation – brauchen kaum Zeit, verändern aber die Atmosphäre spürbar. Sie stärken das Wir-Gefühl, reduzieren Konflikte und erleichtern herausfordernde Situationen.

Unser Projekt „Humor als Haltung in der Pflege“ schafft einen sicheren, würdevollen Rahmen – mit Freiwilligkeit, Biografiebezug und ethischer Sensibilität. So entsteht Entlastung, ohne die Pflege zusätzlich zu belasten.

https://lichtblicke-demenzstrategie.bayern/blog-details/humortherapie-in-der-gerontopsychiatrischen-pflege.html

Adresse

Mommsenstr . 5
Munich
80805

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00

Telefon

+498980045600

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von LICHTBLICKE-DEMENZSTRATEGIE erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

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„Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäß zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen.“ – Aristophanes

Tobias Münzenhofer, geboren 1977 in Altötting, ist seit 1999 u. a. als staatl. annerk. Altenpfleger, Fachpfleger und Praxisanleiter in der direkten gerontopsychiatrischen Alten- und psychiatrischen Krankenpflege tätig.

Die aus diesem professionellen Berufsbild gewonnenen interdisziplinären Erfahrungen und Kompetenzen setze ich auch in meiner freiberuflichen Tätigkeit als Fachdozent, Teamcoach und Qualitätsauditor lösungsorientiert ein.

Altersmedizin ( =Gerontopsychiatrie + Geriatrie) ist eine multidisziplinäre Aufgabe und Verantwortung. Wichtigste Aufgabe einer gelingenden gerontopsychiatrischen Pflege- und Betreuung ist es, multidisziplinär zu Fühlen, zu Denken und zu Handeln.

Den persönlichen Ausgangspunkt (→ Annahme über gerontopsychiatrisches Klientel) reflektieren, die Selbstwirksamkeit der Pflegebedürftigen wahrnehmen und ihnen diese erfahrbar machen.