Hypnosepraxis Hallermeier

Hypnosepraxis Hallermeier Hypnosetherapie, Coaching, psychotherapeutische Behandlung und psychologische Beratung in Muttersta Was ist Hypnose? Als Hypnose (griech.

Hypnos = Schlaf) bezeichnet man allgemein das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance, welche durch einen veränderten Bewusstseins- oder Gehirnaktivitätszustand gekennzeichnet ist, der ganz unterschiedliche Auswirkungen haben kann. Mit Hilfe wissenschaftlicher Untersuchungen weiß man, dass in Hypnose verschiedene Gehirnareale ihre Aktivitäten verändern. Manche Areale werden stärker als im normalen Wachzustand aktiviert, andere werden wiederum eher gehemmt. Diese verschiedenen psychischen oder physischen Zustände, die von der Normalfunktion abweichen, können nun zu unterschiedlichen Zwecken, bspw. im Rahmen einer Therapie, genutzt werden. Durch Suggestionen (Fremd- oder Eigensuggestionen) können dann die Veränderungs- und/oder Erkenntnisprozesse im Unterbewusstsein ausgelöst werden. Wir laden Sie herzlich ein, sich kostenlos und unverbindlich auf unseren regelmäßig stattfindenden Informationsabenden ausführlicher über Hypnose und ihre Möglichkeiten zu informieren. Die Termine finden Sie hier: www.hypnosepraxis-hallermeier.de

26/02/2026

Tag 1 der 1%-Regel.

Meine Basis lag bei 2.635 Schritten. Eigentlich wollte ich ruhig starten und nicht überziehen. Kein übermäßiger Ehrgeiz, möglichst genau die benötigten Schritte machen - das war der Plan.

Am Abend zeigte mein Tracker 2.139 Schritte. Und so dachte ich, dass der Abend gemütlich wird und ich die noch fehlenden Schritte mit wenig Aufwand schaffen würde.

Aber es stellte sich heraus, dass es bis dahin nur 1.830 Schritte waren. Also bin ich noch einmal los.

Ein letzter Spaziergang in der Nacht wurde länger als gedacht. Nicht völlig über die Grenze, aber spürbar nah dran.

Und am Ende standen 3.389 Schritte auf der Uhr, mehr als geplant, mehr als nötig.

Und heute? Heute sind es 34 Schritte mehr als gestern. Interessant ist eigentlich nicht die Zahl, sondern was der Verlauf gestern gezeigt hat:

Wachstum verläuft selten linear. Manchmal stolpert man in einen größeren Schritt hinein. Und dann beginnt man eben von dort aus neu. Nicht perfekt, aber ehrlich.

1 % bleibt 1 %, auch wenn der Ausgangspunkt sich verschiebt.

Ich wünsche euch einen erfolgreichen und schönen Tag.

Die Kraft von 1 %.Ich habe mir in den letzten Tagen meine Schrittzahlen angeschaut. Nicht, um mich zu bewerten, sondern ...
25/02/2026

Die Kraft von 1 %.

Ich habe mir in den letzten Tagen meine Schrittzahlen angeschaut. Nicht, um mich zu bewerten, sondern um ehrlich hinzusehen.

Die beste und die schlechteste Zahl habe ich gestrichen. Übrig blieb der Durchschnitt: 2.635 Schritte.

Das ist mein Ausgangspunkt. Für die nächsten 30 Tage probiere ich etwas aus: Jeden Tag 1 % mehr als am Tag davor. Heute sind das 26 Schritte mehr. 26 kleine Schritte.

Und während 26 Schritte kaum auffallen, passiert innerlich etwas Entscheidendes: Ich bewege mich, sanft, bewusst, konsequent, vorwärts.

1 % klingt nach wenig. Aber es verändert etwas im Gefühl von Selbstwirksamkeit. Nicht „Ich muss alles ändern“, sondern: „Ich kann einen kleinen nächsten Schritt gehen.“

Vielleicht entsteht echte Veränderung genau dort, wo wir aufhören, uns zu überfordern, und anfangen, uns freundlich weiterzubewegen.

Souveräne Expansion beginnt im Kopf. Und manchmal auch im Business.Wer mich kennt, weiß: Ich liebe meine Arbeit. Mensche...
19/02/2026

Souveräne Expansion beginnt im Kopf. Und manchmal auch im Business.

Wer mich kennt, weiß: Ich liebe meine Arbeit. Menschen in Veränderungsprozessen zu begleiten, gehört für mich zu den sinnvollsten Aufgaben überhaupt.

Was viele nicht sehen: Auch ich bleibe Lernende.

Deshalb habe ich mich entschieden, in den kommenden Wochen gemeinsam mit Robert meinen Blick auf mein eigenes Gesundheits-Business zu schärfen – mit dem Ziel, Klarheit, Struktur und Wachstum bewusst zu gestalten.

Nicht größer um jeden Preis. Sondern stimmiger.

Ich freue mich auf neue Impulse, ehrliche Reflexion – und ja, vielleicht auch auf ein kleines Stück „souveräne Expansion“.

Bleibt neugierig. Ich bleibe es auch.

Ein Moment der KlarheitManchmal erzählen mir Menschen von Beziehungen – Freundschaften, Partnerschaften, familiären Bind...
19/02/2026

Ein Moment der Klarheit

Manchmal erzählen mir Menschen von Beziehungen – Freundschaften, Partnerschaften, familiären Bindungen – in denen sie oft das Gefühl haben, nicht gesehen zu werden. Dann kommen Zweifel, Ambivalenzen, nicht selten Kritik sich selbst gegenüber. Dann fragen sie sich immer wieder: War es wirklich so schön? Oder rede ich es mir nur schön? Es gab gute Zeiten. Natürlich gab es die. Aber da war eben auch etwas anderes: Stress, wenn man nicht nachgab. Spannung, wenn man eigene Bedürfnisse äußerte. Und dieses leise Gefühl, nie ganz genug zu sein.

Manche Beziehungen funktionieren lange nach einem Muster: Einer passt sich an. Der andere bestimmt das Tempo, die Regeln, die Stimmung. Und um Konflikte zu vermeiden, macht man mit - immer wieder. Aber das Problem ist: Der innere Stress verschwindet nicht. Er wird nur nach innen verlagert.

Psychologisch gesehen geschieht hier etwas sehr Menschliches: Wir versuchen, Bindung zu sichern – selbst auf Kosten unserer eigenen Bedürfnisse. Doch eine wichtige Erkenntnis lautet: Du kannst andere Menschen nicht verändern. Du kannst nur verändern, wie du auf sie reagierst. Es ist nicht deine Aufgabe, die Erwartungen anderer zu erfüllen, wenn du dich dabei selbst verlierst. Abgrenzung bedeutet nicht Härte. Sie bedeutet Selbstverantwortung.

Und vielleicht beginnt Veränderung nicht damit, dass du „Nein“ zu jemand anderem sagst, sondern damit, dass du innerlich „Ja“ zu dir selbst sagst. Wenn jemand eifersüchtig wird, weil du dich um dich kümmerst, ist das nicht automatisch dein Problem. Du darfst dir die Frage stellen: Wie geht es mir in dieser Beziehung? Und was brauche ich, um mich gut zu fühlen?

Zuwendung beginnt manchmal mit einem unbequemen Schritt: dem Anspruch loszulassen, es allen recht machen zu müssen.

Und stattdessen deiner eigenen Stimme zuzuhören.

Ein Moment der ZuwendungHeute Nacht war ich sehr müde. Es war einer dieser Momente, in denen man merkt, dass der eigene ...
18/02/2026

Ein Moment der Zuwendung

Heute Nacht war ich sehr müde. Es war einer dieser Momente, in denen man merkt, dass der eigene Körper noch nicht wieder ganz dort ist, wo der Wille ihn gern hätte.

Und ich stand vor einer kleinen Entscheidung: Bitte ich um Hilfe oder mache ich es selbst? Ich habe es selbst gemacht. Langsam, mit Bedacht. Es ging. Und doch habe ich gespürt, dass mein Körper mir etwas anderes erzählt als mein innerer Anspruch. Er sagte: Du darfst es dir leichter machen. Du darfst Unterstützung brauchen. Du musst nicht beweisen, dass du stark bist. Manchmal ist Selbstständigkeit eine Kraft. Und manchmal ist es Kraft, sich tragen zu lassen.

Ich lerne gerade, wieder genauer hinzuhören. Nicht nur darauf, was möglich ist, sondern auch darauf, was gut ist.

Vielleicht magst du heute einen Moment innehalten und dich fragen: Was brauche ich wirklich?

Ich wünsche dir einen freundlichen Tag mit dir selbst.

Ein Moment der ZuwendungGestern erzählte mir eine Patientin von einem besonderen Augenblick. Es war kein „Erfolg“ im kla...
17/02/2026

Ein Moment der Zuwendung

Gestern erzählte mir eine Patientin von einem besonderen Augenblick. Es war kein „Erfolg“ im klassischen Sinn, kein gelöstes Problem, keine perfekte Reaktion. Es war ein Moment tiefer Erschöpfung. Und plötzlich waren sie da: Traurigkeit, alte Verletzungen, Gedanken an übersehene Bedürfnisse, Erinnerungen an schwere Zeiten, Fragen an das eigene Leben.

Früher hätte sie versucht, das schnell loszuwerden, sich mitzuteilen, um den Druck zu reduzieren. Oder sich innerlich zurechtgewiesen: „Jetzt reiß dich zusammen.“ Doch diesmal blieb sie. Sie spürte den Impuls, sich zu entlasten und entschied sich bewusst, das Gefühl erst einmal zu halten. Nicht wegzumachen, nicht zu erklären, nicht zu bewerten. Und dann sagte sie einen Satz, der mich berührt hat: „Ich war traurig, aber ich habe mich das erste Mal in diesem Moment nicht falsch gefühlt.“ Das ist etwas, das Therapie bewirken kann. Nicht, dass Gefühle verschwinden, sondern dass wir lernen, sie auszuhalten, ohne uns selbst abzulehnen. Innere Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass nichts mehr weh tut, sondern dadurch, dass wir wissen: Ich kann das fühlen und ich bleibe bei mir.

Vielleicht magst du dir heute erlauben, einen Moment lang nicht sofort zu reagieren, sondern wahrzunehmen, was in dir da ist. Nicht perfekt, aber präsent. Und vielleicht ist genau das dein Zeichen von Wachstum.

Hab einen achtsamen Tag.

„Wie es innen aussieht, so zeigt es sich im Außen.“Ein Satz, der schnell gesagt ist und viel Druck machen kann.Und ja, u...
16/02/2026

„Wie es innen aussieht, so zeigt es sich im Außen.“

Ein Satz, der schnell gesagt ist und viel Druck machen kann.

Und ja, unser Inneres beeinflusst, wie wir denken, fühlen und handeln. Aber: Nicht jedes ungewaschene Geschirr ist Ausdruck von innerem Chaos. Nicht jede liegengebliebene Jacke ist ein Persönlichkeitsmerkmal.

Ich erlebe in meiner Praxis nämlich häufig etwas anderes: Da sind oft Menschen, die im Beruf hoch strukturiert und verantwortungsvoll arbeiten und abends schlicht erschöpft sind. Das ist kein inneres Defizit. Das ist Energiemanagement. Das ist Alltag. Das ist Menschsein.

Problematisch werden solche „Weisheiten“, wenn sie beginnen, Selbstzweifel zu nähren. Wenn aus einem müden Moment plötzlich ein Charakterurteil wird.

Psychologisch gibt es Wechselwirkungen zwischen Innen und Außen, aber keine einfache Gleichung. Nicht alles im Außen ist ein Spiegel deiner Seele. Manchmal ist es einfach ein voller Tag.

Hab einen guten Tag.

Meine Gedanken heute MorgenVielleicht müssen wir nicht jeden Tag etwas Kluges sagen.Wir leben in einer Zeit, in der Sich...
15/02/2026

Meine Gedanken heute Morgen

Vielleicht müssen wir nicht jeden Tag etwas Kluges sagen.

Wir leben in einer Zeit, in der Sichtbarkeit fast schon mit Bedeutung verwechselt wird. Als müssten wir ständig Gedanken produzieren, Haltung zeigen, Impulse geben. Dabei entstehen manche der klarsten Einsichten nicht im Sprechen, sondern im Innehalten.

Nicht jede Stille ist Leere. Manchmal ist sie Verarbeitung. Manchmal ist sie Reifung. Manchmal ist sie einfach Müdigkeit.

Und vielleicht ist es heute schon klug genug, zu merken, dass nichts gesagt werden muss.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

„Noch weiß es niemand, aber ich fühle es mit tödlicher Sicherheit: Ich bin etwas ganz Besonderes! Ich mache einmal etwas...
14/02/2026

„Noch weiß es niemand, aber ich fühle es mit tödlicher Sicherheit: Ich bin etwas ganz Besonderes! Ich mache einmal etwas ganz Großes!“

Und während wir das denken, laufen wir mit tausend anderen „ganz Besonderen“ zur Arbeit. 😉

Willkommen im Menschsein.

Wir alle tragen diesen Wunsch in uns, gesehen werden, bedeutsam sein, etwas hinterlassen. Nicht irgendein Leben führen, sondern ein besonderes.

Und gleichzeitig arbeite ich in meiner Praxis täglich mit Menschen daran, dass ihr Wert nicht von dem abhängt, was sie leisten, produzieren oder veröffentlichen. Nicht vom geschriebenen Buch. Nicht vom perfekten Lebenslauf. Nicht vom Applaus. Sondern davon, wer sie sind.

Ich denke dabei gerade an einen sehr lieben Menschen, der oft sagt, er hätte „mehr machen“ müssen, etwas wirklich Großes. Dabei hat er in Ägypten einen Kindergarten aufgebaut und damit vielen Kindern einen besseren Start ins Leben ermöglicht.

Vielleicht geht es gar nicht darum, nichts Großes zu wollen. Vielleicht geht es darum, zu prüfen, wem dieses „Große“ eigentlich dienen soll – unserem Ego oder anderen Menschen.

Vielleicht erkennen wir unser eigenes Großes oft nicht, weil es anders aussieht, als wir es uns früher einmal vorgestellt haben. Wahre Größe ist nicht immer laut. Sie bekommt nicht immer Applaus. Manchmal steht sie in einem kleinen Raum mit bunten Stühlen. Oder sitzt einfach verlässlich an der Seite eines Menschen. Und vielleicht sind wir nicht deshalb wertvoll, weil wir Großes leisten, sondern weil wir Verantwortung übernehmen. Weil wir bleiben, weil wir da sind.

Was denkst du? Müssen wir außergewöhnlich sein, um wertvoll zu sein? Oder verwechseln wir da gerade etwas?

Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag.

Ein Moment der ZuwendungHeute möchte ich über ein Thema sprechen, das viele Menschen betrifft und oft im Stillen verletz...
12/02/2026

Ein Moment der Zuwendung

Heute möchte ich über ein Thema sprechen, das viele Menschen betrifft und oft im Stillen verletzt: Übergewicht.

Ich erlebe in meiner Praxis immer wieder, wie Menschen über viele Jahre – manchmal Jahrzehnte – abwertende Kommentare, Blicke oder gut gemeinte „Ratschläge“ erlebt haben. „Du musst dich nur zusammenreißen.“ „Das ist doch eine Frage der Disziplin.“ „Iss halt weniger.“

Als wäre Körpergewicht eine einfache Gleichung und als hinge es nur am Willen. Doch so einfach ist es nicht. Gewicht hat viele Ursachen: Biografie, Stress,Trauma, Medikamente, Hormone, Stoffwechsel, Schlaf, emotionale Bewältigungsstrategien. Und nicht zuletzt gesellschaftlicher Druck.

Viele Menschen mit Übergewicht tragen nicht nur Kilos, sondern auch Scham und die Überzeugung, falsch zu sein. Dabei ist dein Körper kein moralisches Statement und Gewicht kein Beweis für Charakter.

Zuwendung kann heute bedeuten, den eigenen Körper nicht als Gegner zu betrachten, sondern als etwas, das sich entwickelt hat, aus guten Gründen. Und vielleicht auch als etwas, das Veränderung verdient, aber nicht aus Hass, sondern aus Fürsorge.

Ich wünsche dir heute mehr Menschlichkeit, weniger Urteil - auch dir selbst gegenüber, und mehr Neugier auf die Geschichte hinter deinem Körper.

Und für alle, die selbst betroffen sind: Du bist nicht dein Gewicht.

Ich wünsche euch von Herzen einen leichten Tag.

Guten MorgenHeute möchte ich ein schweres Thema ansprechen. Den Tod, schwere Erkrankungen und auch Suizidgedanken. Theme...
11/02/2026

Guten Morgen

Heute möchte ich ein schweres Thema ansprechen. Den Tod, schwere Erkrankungen und auch Suizidgedanken. Themen, bei denen viele Menschen unsicher werden und manchmal lieber schweigen.

In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, dass Menschen mit schweren körperlichen Erkrankungen plötzlich berichten: „Ich fühle mich, als hätte ich etwas Hochansteckendes.“ Freundinnen melden sich weniger. Kolleginnen wechseln das Thema oder sogar die Straßenseite. Nicht aus Bosheit, sondern aus Hilflosigkeit.

Auch ältere Menschen erzählen mir oft, dass Angehörige das Wort „Tod“ vermeiden. Als würde man ihn heraufbeschwören, wenn man über Vorsorge oder letzte Wünsche spricht. Dabei haben viele von ihnen gar kein Problem damit, über das Lebensende zu sprechen. Im Gegenteil: Es entlastet.

Und dann gibt es die Menschen, die in einer schweren Depression oder nach einem Schicksalsschlag nicht mehr leben wollen. Meist nicht, weil sie sterben möchten, sondern weil sie so nicht mehr weiterleben können. Ihr Umfeld ist oft zutiefst verunsichert. Viele trauen sich nicht zu fragen: „Hast du manchmal Gedanken daran, dir etwas anzutun?“ Aus Angst, man könne es dadurch erst auslösen. Doch das Gegenteil ist meist der Fall. Nachfragen öffnet einen Raum und Schweigen schließt ihn.

Ich möchte dich heute ermutigen: Steig nicht aus dem Kontakt aus. Du musst keine perfekten Worte finden. Oft reicht ein ehrliches: „Ich weiß nicht genau, was ich sagen soll. Aber ich bin da.“

Es ist in Ordnung, über Krankheit zu sprechen. Über den Tod, über Verzweiflung, über dunkle Gedanken. Manchmal sind es genau diese mutigen Gespräche, die einem Menschen das Gefühl zurückgeben, nicht allein zu sein.

Und für alle, die selbst gerade betroffen sind: Du bist keine Belastung. Und dein Schweigen schützt niemanden. Ich wünsche dir heute Mut zum Dableiben, Mut zum Fragen und die Erfahrung, dass Verbindung stärker sein kann als Angst.

Wenn dich selbst Gedanken an Suizid begleiten oder du dich gerade nicht sicher fühlst, bitte bleib damit nicht allein.

Du erreichst die Telefon-Seelsorge rund um die Uhr, anonym und kostenfrei, unter 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123. In akuter Gefahr wähle bitte den Notruf 112.

Guten MorgenHeute möchte ich einige Gedanken zu einem Thema mit euch teilen, das mir in meiner Praxis immer wieder begeg...
10/02/2026

Guten Morgen

Heute möchte ich einige Gedanken zu einem Thema mit euch teilen, das mir in meiner Praxis immer wieder begegnet.

Sigmund Freud hat dazu mal gesagt: "Das gesamte Familienleben organisiert sich an der am meisten beschädigten Person darin."

Vielleicht kennst du das ja aus eigenem Erleben, denn es ist gar nicht so selten. Häufig sind es Menschen mit langen psychischen oder chronischen Erkrankungen, um die sich das Familienleben organisiert. Das Leiden nimmt Raum ein und ganz unbewusst reagiert das (Familien)System.

Viele dieser Patient*innen tragen zusätzlich zu ihren Symptomen ein schweres Gefühl von Schuld. Sie denken oft, sie wären eine Belastung oder wegen ihnen sei alles komplizierter.

Und gleichzeitig erlebe ich Familien, die aus Liebe, Sorge und Hilflosigkeit heraus viel auffangen, mittragen und kompensieren. Oft so sehr, dass sich das gesamte Systen um die Erkrankung herum stabilisiert. Manchmal kann genau das, ganz ungewollt, dazu beitragen, dass Veränderung schwerer wird. Nicht, weil jemand etwas falsch macht, sondern weil sich alle angepasst haben, um das Zusammenleben irgendwie möglich zu halten. Das ist komplex und es ist niemandes Schuld. Erkrankung ist kein persönliches Versagen. Und die Fürsorge der Angehörigen ist kein Fehler. Beides ist Ausdruck von Bindung.

Vielleicht darf heute ein neuer Gedanke Raum bekommen: dass Heilung nicht ausschließlich bedeutet, jemanden "weniger krank" zu machen. Sondern auch Beziehungen beweglicher werden zu lassen, Lasten zu teilen, Schuldgefühle zu entlasten und neue Wege des Miteinanders langsam auszuprobieren.

Wie kann das aussehen?
Oft ist es hilfreich, sein Denken über sich selbst und über andere behutsam zu verändern.

Aus: "Ich bin so krank, ich kann gar nichts alleine, immer muss sich jemand um mich kümmern, ich bin eine Belastung."

kann vielleicht werden: "Ich merke, dass ich mich schuldig fühle, nicht, dass ich etwas falsch mache."

oder

"Ich mache das, was ich alleine kann und nehme Hilfe dort an, wo ich sie wirklich brauche."

Angehörige (leider oft auch Kinder) müssen nicht mehr ständig nur Dinge machen, die die erkrankte Person "glücklich" machen sollen. Sie müssen nicht permanent aufpassen, ja keinen Fehler zu machen, damit es der Person nicht "noch schlechter" geht.

Angehörige dürfen eigene Bedürfnisse haben, eigene Interessen, eigene Grenzen.

Ein gemeinsamer, sehr entlastender, Gedanke kann sein:
"Niemand hier das Problem. Das Problem ist, dass alle versucht haben, es allein zu tragen."

Ich wünsche dir und allen Betroffenen für heute, dass ihr euch gegenseitig mehr Verständnis entgegenbringt und euch erlaubt, dass Veränderung Zeit braucht.

Du bist nicht falsch, weil du leidest. Und du bist nicht falsch, weil du dich kümmerst.

Hab einen behutsamen, freundlichen Tag.

Adresse

Pfalzring 86
Mutterstadt
67112

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Dienstag 10:00 - 21:00
Mittwoch 10:00 - 21:00
Donnerstag 10:00 - 21:00
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