HAV - Hessischer Apothekerverband e.V.

HAV - Hessischer Apothekerverband e.V. Der Hessische Apothekerverband e.V. vertritt die Interessen der rund 1.300 Apotheken in Hessen. Eine Quote, die Ansporn und Herausforderung zugleich ist.

Der HAV setzt sich für die unabhängige inhabergeführte Apotheke ein. Dieses Engagement wird von den Inhaberinnen und Inhabern der hessischen Apotheken anerkannt: Über 98 Prozent der Apothekenleiter sind freiwillige Mitglieder im Verband. Den Status des Apothekers als freien Heilberuf in voller wirtschaftlicher Unabhängigkeit zu erhalten, ist die Maxime der Verbandsarbeit. Diese Vorgabe fließt in alle Verhandlungen und Gespräche mit Repräsentanten aus Politik, Verbänden und Medien ein. Sie ist gleichzeitig Voraussetzung bei der Entwicklung neuer Projekte und Strategien. Der HAV ist als Landesorganisation im Deutschen Apothekerverband e.V. (DAV) vertreten. Hierdurch ist eine enge Vernetzung mit der Berufspolitik auf Bundesebene gewährleistet. Die Verbandsmitglieder sind berechtigt, eines der bekanntesten deutschen Dachmarken-Logos – das rote Apotheken-A – zu verwenden. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Unverzichtbarkeit der inhabergeführten und unabhängigen Apotheke gegenüber der Öffentlichkeit darzustellen, ist zentrales Anliegen der Öffentlichkeitsarbeit. Dabei stehen die schnelle und zuverlässige Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln und die Beratung hierzu im Focus der Medienarbeit. Hierfür werden eine intensive Presse- und Medienarbeit, PR- und Präventionsaktionen sowie Lobbying auf Bundes- und Landesebene eingesetzt. Vertragsmanagement

Der HAV schließt bundesweite und landesweite Verträge zur Lieferung von Arzneimitteln und Hilfsmitteln sowie Abrechnungsverträge mit allen gesetzlichen Krankenkassen und sonstigen Kostenträgern ab. Er übernimmt die Bearbeitung aller Vertragsmaßnahmen einschließlich Retaxationsverfahren und Rechtsverfahren. Betriebswirtschaft und Recht

Der HAV berät seine Mitglieder zu den Themen Kauf, Verkauf, Pacht und Unternehmenswert. Er gibt Rechtsauskünfte zu allen apothekenrelevanten Rechtsbereichen einschließlich Tarif- und Arbeitsrecht. Personalsuche

Auf der Homepage könnten Stellenangebote und -gesuche eingestellt werden. Aus- und Fortbildung

Durch seine zentrale Lage werden in den modernen und mit der neuesten Technik ausgestatteten Seminarräumen des Verbandes zahlreiche Schulungen, Seminare und Vortragsveranstaltungen für die Mitglieder und deren Mitarbeiter angeboten. Für die Mitglieder des Verbandes, die nicht im Rhein-Main-Gebiet angesiedelt sind, werden zudem viele Angebote in der Region platziert. Auch bei der betriebswirtschaftlichen Qualifikation spielt der HAV eine Vorreiterrolle. Mit der Wirtschaftsakademie Deutscher Apotheker GmbH und der Universität Bayreuth wird eine komplette betriebswirtschaftliche Ausbildung auf Hochschulniveau angeboten. Diese kann bis zum Master of Business Administration (MBA) durchgeführt werden. Vorteile durch Rahmenverträge

Der Verband bietet seinen Mitgliedern Sonderkonditionen, Aktionsboni und Beratungsaktionen mit ausgewählten Kooperationspartnern. Qualitätsmanagement

Die Mitglieder erfahren Unterstützung bei der Einführung eines QMS-Systems. Eine eigene akkreditierte Zertifizierungsstelle für die ISO-Zertifizierung von Apotheken, Arztpraxen und anderen Einrichtungen im Gesundheitswesen steht ebenfalls zur Verfügung. Rezeptabrechnung und Warenwirtschaft

Gemeinsam mit den Apothekerverbänden Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen ist der HAV Träger des Apothekenrechenzentrums Darmstadt. Er sorgt damit für eine Kostenreduktion bei der Abrechnung mit den Krankenkassen. Mit dem Rechenzentrum werden innovative Warenwirtschaftssysteme entwickelt, die helfen, die Betriebsführung zu optimieren und zu vereinfachen.

23/03/2026
Einmal mehr vielen Dank für Ihr großartiges Engagement zur Stärkung der wohnortnahen Arzneimittelversorgung durch uns öf...
20/03/2026

Einmal mehr vielen Dank für Ihr großartiges Engagement zur Stärkung der wohnortnahen Arzneimittelversorgung durch uns öffentlichen Apotheken vor Ort, liebe Diana Stolz!

Gesundheitsministerin Diana Stolz: „Apotheken sind für die Bürgerinnen und Bürger eine wichtige und kompetente Anlaufstelle – eine auskömmliche Vergütung stärkt die Apotheke vor Ort.“

ℹ️‼️„21 Gemeinden in Hessen haben bereitsihre einzige Apotheke verloren und damit rund76.000 Bürger/innen ihre wohnortna...
19/03/2026

ℹ️‼️„21 Gemeinden in Hessen haben bereits
ihre einzige Apotheke verloren und damit rund
76.000 Bürger/innen ihre wohnortnahe Arzneimittelversorgung!“ - Jetzt zum Download im Mitgliederbereich auf www.h-a-v.de: Unser Protestplakat und unser Video zum Protesttag am 23. März 2026.

ℹ️🪧Kundgebung in Fulda, 23. März, 11 bis 13 Uhr, Bahnhofsvorplatz: Von 11 bis 13 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz in Fulda statt, organisiert von osthessischen Apothekerinnen und Apothekern. Unter anderem sprechen dort der HAV-Vorsitzende Holger Seyfarth, Dr. Schamim Eckert, Vizepräsidentin der Hessischen Apothekerkammer, sowie Vertreter der Landespolitik, darunter der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dr. Ralf Norbert Bartelt und der gesundheitspolitische Sprecher der der FDP-Landtagsfraktion Yanki Pürsün.. „Je größer die Beteiligung, desto klarer unsere Botschaft“, ruft der HAV zur Teilnahme auf. Eingeladen sind auch alle interessierten Patientinnen und Patienten, denen die wohnortnahe Arzneimittelversorgung durch die Apotheke vor Ort Herzenssache ist.

+++ Hessische Apotheken schlagen Alarm: Breite Beteiligung an Protesttag am 23. März - Kundgebung in Fulda fordert polit...
18/03/2026

+++ Hessische Apotheken schlagen Alarm: Breite Beteiligung an Protesttag am 23. März - Kundgebung in Fulda fordert politische Konsequenzen - Gesundheitspolitische Sprecher der Landtagsfraktionen zu Gast +++

Zahlreiche Apotheken in Hessen beteiligen sich am bundesweiten Protesttag am 23. März 2026. Viele Betriebe bleiben an diesem Tag geschlossen, um ein unübersehbares Signal an die Politik zu senden: Die flächendeckende Arzneimittelversorgung ist akut gefährdet.

Hessische Apothekenteams fahren am 23. März mit HAV-Shuttlebussen zu den Demos in Hannover und Düsseldorf. Viele Teams versammeln sich ab 11 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Fulda, um dort ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Es sprechen unter anderem der HAV-Vorsitzende Holger Seyfarth, die Vizepräsidentin der Hessischen Apothekerkammer, Dr. Schamim Eckert, sowie Vertreter der Landespolitik, darunter der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dr. Ralf Norbert Bartelt und der gesundheitspolitische Sprecher der der FDP-Landtagsfraktion Yanki Pürsün.

In dringenden Fällen wird die Versorgung am 23. März über die Notdienstapotheken sichergestellt. Der Hessische Apothekerverband bittet Patientinnen und Patienten, planbare Rezepte möglichst vorab oder wieder ab dem 24. März einzulösen. Welche Apotheke Notdienst hat, erfahren Bürgerinnen und Bürger über die Aushänge vor Ort oder online unter www.aponet.de.

„Die Politik darf nicht länger so tun, als sei die Lage noch beherrschbar. Unsere Apotheken werden seit Jahren kaputtgespart“, sagt Holger Seyfarth, Vorsitzender des Hessischen Apothekerverbandes (HAV). „Seit 13 Jahren wurde das Honorar für verschreibungspflichtige Arzneimittel faktisch nicht angepasst, während Personal-, Energie-, Miet- und Bürokratiekosten massiv gestiegen sind. Viele Inhaberinnen und Inhaber wissen längst nicht mehr, wie sie diese Entwicklung noch aus eigener Kraft auffangen sollen.“

Die Folgen dieser verfehlten Politik sind längst sichtbar. Bundesweit ist in den vergangenen Jahren fast jede fünfte Apotheke verschwunden. Auch Hessen ist davon massiv betroffen: Zum Stichtag 31.12.2025 gibt es im Land nur noch 1.273 Apotheken. Das sind 273 Apotheken weniger als noch vor 13 Jahren – ein Rückgang um rund 18 Prozent.

Besonders alarmierend ist die Entwicklung vor Ort: Bereits 21 hessische Kommunen haben keine einzige Apotheke mehr. Rund 76.000 Menschen haben ihre wohnortnahe Versorgung bereits verloren. In weiteren 174 Kommunen gibt es nur noch eine einzige Apotheke. Dort leben rund 972.000 Menschen – also etwa 15 Prozent der hessischen Bevölkerung. Fällt dort auch nur ein weiterer Standort weg, drohen echte Versorgungslücken.

Seyfarth erklärt: „Wir protestieren nicht aus Bequemlichkeit und nicht aus Symbolik. Wir protestieren, weil die Politik ihrer Verantwortung für die Arzneimittelversorgung nicht gerecht wird. Wer Apotheken über Jahre finanziell austrocknet, darf sich über Schließungen nicht wundern. Und wer Schließungen hinnimmt, gefährdet am Ende die Versorgung der Menschen – gerade im ländlichen Raum, aber zunehmend auch in den Städten.“

Weiter sagt Seyfarth: „Unser Protest richtet sich nicht gegen die Patientinnen und Patienten. Im Gegenteil: Wir gehen auf die Straße, damit die Apotheke vor Ort auch morgen noch da ist. Die Bundesregierung muss ihre Zusagen aus dem Koalitionsvertrag jetzt endlich einlösen und für eine faire, auskömmliche und verlässliche Vergütung sorgen. Alles andere wäre ein politisches Versagen mit Ansage.“

17/03/2026

‼️Immer mehr Kommunen in Hessen verlieren ihre einzige noch verbliebene Apotheke vor Ort. Die große Mehrheit der hessischen Apotheken wird sich deshalb am 23. März mit einer ganztägigen Schließung am bundesweiten Protesttag der Apothekenteams beteiligen. Holger Seyfarth, Vorsitzender des Hessischen Apothekerverbandes (HAV), betont: „Kurz vor wichtigen politischen Entscheidungen in Berlin senden wir damit ein unmissverständliches Signal: Die Belastungsgrenze ist erreicht. Unsere Apotheken sichern täglich die Versorgung vor Ort, stehen wirtschaftlich aber immer stärker unter Druck. Weitere Verzögerungen sind nicht hinnehmbar. Wir erwarten jetzt Entscheidungen, die sofort bei den Apotheken ankommen: eine spürbare Anpassung des Apothekenhonorars und eine klare, praktikable sowie rechtssichere Regelung zur Skontofähigkeit im Großhandel. Beides duldet keinen weiteren Aufschub.“

ℹ️🪧Kundgebung in Fulda, 23. März, 11 bis 13 Uhr, Bahnhofsvorplatz: Von 11 bis 13 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz in Fulda statt, organisiert von osthessischen Apothekerinnen und Apothekern. Unter anderem sprechen dort der HAV-Vorsitzende Holger Seyfarth und Dr. Schamim Eckert, Vizepräsidentin der Hessischen Apothekerkammer. „Je größer die Beteiligung, desto klarer unsere Botschaft“, ruft der HAV zur Teilnahme auf. Eingeladen sind auch alle interessierten Patientinnen und Patienten, denen die wohnortnahe Arzneimittelversorgung durch die Apotheke vor Ort Herzenssache ist.

+++ Apothekenprotest am 23. März 2026: Apotheker demonstrieren  in Fulda / Bus-Shuttle Frankfurt-Düsseldorf +++📢🚨„Am 23....
15/03/2026

+++ Apothekenprotest am 23. März 2026: Apotheker demonstrieren in Fulda / Bus-Shuttle Frankfurt-Düsseldorf +++

📢🚨„Am 23. März muss von Hessen ein unübersehbares Signal ausgehen. Jetzt reicht es nicht mehr, die Lage nur zu beklagen – jetzt müssen wir gemeinsam Präsenz zeigen. Die große Mehrheit der hessischen Apotheken wird sich deshalb mit einer ganztägigen Schließung am bundesweiten Protesttag beteiligen. Dafür danke ich ihnen ausdrücklich“, kündigt Holger Seyfarth, Vorsitzender des Hessischen Apothekerverbandes (HAV), an.

📢‼️Der HAV-Vorsitzende betont: „Kurz vor wichtigen politischen Entscheidungen in Berlin senden wir damit ein unmissverständliches Signal: Die Belastungsgrenze ist erreicht. Unsere Apotheken sichern täglich die Versorgung vor Ort, stehen wirtschaftlich aber immer stärker unter Druck. Weitere Verzögerungen sind nicht hinnehmbar. Wir erwarten jetzt Entscheidungen, die sofort bei den Apotheken ankommen: eine spürbare Anpassung des Apothekenhonorars und eine klare, praktikable sowie rechtssichere Regelung zur Skontofähigkeit im Großhandel. Beides duldet keinen weiteren Aufschub.“

ℹ️ 🚎 Shuttle-Bus nach Düsseldorf: Der HAV organisiert für die zentrale Kundgebung der ABDA in Düsseldorf einen kostenlosen Shuttle-Bus. Abfahrt ist um 7.15 Uhr in Frankfurt am Main mit Zwischenstopp in Limburg. Beginn der Kundgebung ist um 11 Uhr, die Rückfahrt nach Hessen ist für 14 Uhr vorgesehen. Verbindliche Anmeldungen bitte an bustransfer@h-a-v.de mit Angabe des Zustiegsorts Frankfurt oder Limburg. Ob ein weiterer Shuttlebus ab Kassel zur weiteren zentralen Kundgebung in Hannover zustande kommt, entscheidet sich bis Dienstag, 17. März; Infos folgen.

ℹ️🪧Kundgebung in Fulda, 23. März, 11 bis 13 Uhr, Bahnhofsvorplatz: Wer nicht nach Düsseldorf oder Hannover fährt, sollte in Fulda Präsenz zeigen. Dort findet von 11 bis 13 Uhr eine Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz statt, organisiert von osthessischen Apothekerinnen und Apothekern. Unter anderem sprechen dort der HAV-Vorsitzende Holger Seyfarth und Dr. Schamim Eckert, Vizepräsidentin der Hessischen Apothekerkammer. „Je größer die Beteiligung, desto klarer unsere Botschaft“, ruft der HAV zur Teilnahme auf.

Meldet Euch jetzt für unser kostenfreies Online-Seminar an: „Sorgen, kreisende Gedanken & innere Unruhe – Praxisorientie...
13/03/2026

Meldet Euch jetzt für unser kostenfreies Online-Seminar an: „Sorgen, kreisende Gedanken & innere Unruhe – Praxisorientierte Beratung in der Apotheke“.

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✊Der Großteil der hessischen Apotheken beteiligt  sich am 23. März am bundesweiten Protesttag der Apothekerschaft und sc...
12/03/2026

✊Der Großteil der hessischen Apotheken beteiligt sich am 23. März am bundesweiten Protesttag der Apothekerschaft und schließt. Im Mittelpunkt des Protestes stehen unter anderem zwei dringend notwendige wirtschaftliche Maßnahmen: die sofort wirksame und längst überfällige Anpassung des Apothekenhonorars sowie eine klare, praktikable Regelung, die Skonti im Großhandel wieder rechtssicher ermöglicht. Beides sind zentrale Stellschrauben, um die wirtschaftliche Stabilisierung der Apotheken kurzfristig abzusichern – und damit die Arzneimittelversorgung flächendeckend zu erhalten.

ℹ️ Alle aktuellen Infos rund um die Protestmaßnahmen in Hessen finden PatientenInnen und Apothekenteams in den kommenden Tagen auch hier bei Facebook.

+++ 𝗠𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻𝗮𝗹𝗰𝗮𝗻𝗻𝗮𝗯𝗶𝘀 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗽𝗼𝘁𝗵𝗲𝗸𝗲 – 𝘀𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻 🚀 +++ Die Versorgung mit Medizinalcannabis ist längs...
06/03/2026

+++ 𝗠𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻𝗮𝗹𝗰𝗮𝗻𝗻𝗮𝗯𝗶𝘀 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗽𝗼𝘁𝗵𝗲𝗸𝗲 – 𝘀𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻 🚀 +++

Die Versorgung mit Medizinalcannabis ist längst kein Nischenthema mehr – für viele Apotheken stellt sich jetzt die Frage: was müssen Sie wissen, um das erste MedCan-Rezept in ihrer Apotheke zu beliefern?

In Zusammenarbeit mit Cansativa findet am Donnerstag, den 19.03.2026 das kostenfreie Online-Seminar „Medizinalcannabis in der Apotheke – Teil 1: Strategisch richtig starten“ statt.

Experte Leonhard Eßmann ist Referent in diesem Seminar und stellt praxisnahe Fragen aus dem Apothekenalltag in den Fokus:

👉 Wie beliefern Sie das erste MedCan-Rezept sicher und regelkonform?
👉 Welche strategischen Optionen gibt es für Positionierung und Spezialisierung?
👉 Welche Auswirkungen kann ein mögliches Versandverbot haben?
👉 Welche Ressourcen braucht ein tragfähiges Setup?

Das Seminar richtet sich an Apotheken ohne Vorerfahrung ebenso wie an Betriebe, die diesen Bereich wirtschaftlich und strukturell weiterentwickeln möchten.

🎓 voraussichtlich 3 Fortbildungspunkte
💻 digital & kostenfrei
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+++ Apotheken-Protest am 23. März: Hessischer Apothekerverband ruft zur breiten Beteiligung auf +++Eine interne Abfrage ...
04/03/2026

+++ Apotheken-Protest am 23. März: Hessischer Apothekerverband ruft zur breiten Beteiligung auf +++

Eine interne Abfrage des Hessischen Apothekerverbands zeigt: Viele Apotheken in Hessen werden sich am 23. März am bundesweiten Protesttag beteiligen. Zahlreiche Betriebe planen an diesem Tag eine Schließung, andere werden den Protest – trotz organisatorischer Bindungen und Versorgungsaufgaben – vor Ort sichtbar unterstützen.

Im Mittelpunkt des Protestes stehen unter anderem zwei dringend notwendige wirtschaftliche Maßnahmen: die sofort wirksame, zumindest minimale und längst überfällige Anpassung des Apothekenhonorars sowie eine klare, praktikable Regelung, die Skonti im Großhandel wieder rechtssicher ermöglicht. Beides sind zentrale Stellschrauben, um die wirtschaftliche Stabilisierung der Apotheken kurzfristig abzusichern – und damit die Arzneimittelversorgung flächendeckend zu erhalten.

„Der Protest richtet sich nicht gegen Patientinnen und Patienten – er ist ein Warnsignal an die Politik“, sagt Holger Seyfarth, Vorsitzender des Verbands. „Wir erwarten jetzt konkrete und schnelle Entscheidungen: eine sofort wirksame, zumindest minimale Honorar-Anpassung und eine rechtssichere Skonto-Regelung, die in der Praxis funktioniert. Viele Apotheken stehen mit dem Rücken zur Wand. Wenn hier nicht kurzfristig gehandelt wird, werden weitere Standorte wirtschaftlich nicht durchhalten – mit spürbaren Folgen für die Versorgung.“

Der Hessische Apothekerverband betont: Apotheken leisten täglich unverzichtbare Arbeit – von der Akutversorgung über die Arzneimittelsicherheit bis zur kompetenten pharmazeutischen Betreuung. Der Protesttag macht sichtbar, dass die Belastungsgrenze erreicht ist und dass Entscheidungen benötigt werden, die in der Praxis ankommen.

Der Protest soll die laufenden politischen Prozesse unterstützen und beschleunigen. Der Verband fordert, dass die notwendigen Maßnahmen zügig, rechtssicher und ohne weitere Verzögerungen umgesetzt werden – und dass sie nicht durch langwierige Abstimmungs- und Umsetzungsverfahren faktisch hinausgeschoben werden.

+++ Spitzentreffen im Hessischen Landtag in Wiesbaden für stabile Apothekenstrukturen +++Angesichts der wachsenden wirts...
16/12/2025

+++ Spitzentreffen im Hessischen Landtag in Wiesbaden für stabile Apothekenstrukturen +++

Angesichts der wachsenden wirtschaftlichen Belastungen und der bereits einsetzenden Schließungswelle öffentlicher Apotheken haben sich der Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes (HAV), Holger Seyfarth, und sein Stellvertreter Dr. Guido Kruse am 11. Dezember 2025 im Hessischen Landtag in Wiesbaden mit der CDU Fraktionsvorsitzenden Ines Claus, Gesundheitsstaatssekretärin Sonja Optendrenk sowie den CDU-Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg, Jennifer Gießler, Max Schad und Dr. Ralf-Norbert Bartelt über kurzfristige Möglichkeiten zur Stabilisierung der wohnortnahen Arzneimittelversorgung ausgetauscht.

„Wir sehen in Hessen erste Lücken in der flächendeckenden Versorgung – überall dort, wo in kurzer Zeit mehrere Apotheken weggefallen sind“, sagte Dr. Guido Kruse. Um diese Entwicklung zu stoppen, müsse die im Koalitionsvertrag zugesagte Honoraranpassung nun zügig umgesetzt werden. „Dazu gehört insbesondere die Anhebung des Fixums auf 9,50 Euro je rezeptpflichtigem Arzneimittel.“

Zugleich drängte die HAV-Spitze auf eine praxistaugliche Lösung der Probleme, die sich aus dem Skonto-Urteil ergeben haben. „Apothekeninhaber sind Kaufleute und brauchen verlässliche, praxistaugliche Rahmenbedingungen“, betonte Holger Seyfarth. „Die Politik muss für Rechtsklarheit sorgen und das faktische Skonto-Verbot beenden, damit Apotheken wirtschaftlich wieder Luft zum Atmen bekommen.“

Ines Claus und Sonja Optendrenk sagten zu, die Anliegen der hessischen Apothekerschaft in die laufenden Beratungen auf Bundesebene einzubringen und sich weiterhin für starke Vor-Ort-Apotheken einzusetzen. Alle Beteiligten bekräftigten das bewährt konstruktive Miteinander zwischen hessischer Apothekerschaft und Landespolitik. „Die wohnortnahe Arzneimittelversorgung ist ein zentraler Pfeiler unseres Gesundheitssystems. Ihre Stärkung ist eine gemeinsame Aufgabe – Land, Bund und Apothekerschaft müssen hier an einem Strang ziehen“, fasste Seyfarth zusammen.

+++ Apothekenreform: HAV begrüßt Kurs - Kritik an fehlender Honoraranpassung +++Der Hessische Apothekerverband (HAV) sie...
17/09/2025

+++ Apothekenreform: HAV begrüßt Kurs - Kritik an fehlender Honoraranpassung +++

Der Hessische Apothekerverband (HAV) sieht in den gestern von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken auf dem Deutschen Apothekertag in Düsseldorf vorgestellten Eckpunkten und dem vom BMG veröffentlichten „Fahrplan für Reformen im Apothekenwesen“ wichtige Weichenstellungen – von klareren Zuständigkeiten bis zu Entlastungen beim Notdienst. Unverständlich bleibt jedoch, dass die überfällige Erhöhung des Fixhonorars erneut nicht kommt und auch kein verbindlicher Zeitpunkt genannt wurde. Warken verweist auf eine zehnköpfige Finanzkommission zur Stabilisierung der GKV, die erst bis Frühjahr 2026 Vorschläge vorlegen soll. „Unsere Mitglieder brauchen jetzt Planbarkeit. Wir erwarten einen verbindlichen Zeitplan für die Honoraranpassung und kurzfristig wirksame Entlastungen“, sagt HAV-Vorsitzender Holger Seyfarth.

Positiv bewertet der HAV, dass das BMG strukturelle Punkte adressiert – unter anderem beim Notdienst und bei betrieblichen Entlastungen. Kritisch sieht der Verband jedoch, dass Mittel aus dem pDL-Topf zur Finanzierung des Notdienstes umgeschichtet werden sollen. „Das ist linke Tasche, rechte Tasche - Versorgungsaufgaben dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, so Seyfarth. Zudem werfen Detailfragen – etwa PTA-Vertretung in bestimmten Konstellationen – fachliche und haftungsrechtliche Klärungsbedarfe auf. Der HAV kündigt an, die Ausgestaltung konstruktiv zu begleiten.

Holger Seyfarth: „Wir erkennen die Reformbereitschaft – aber ohne Honorar läuft die beste Strukturreform leer. Für die Apotheken gab es gestern wieder keinen Euro mehr, während in anderen Bereichen spürbare Erhöhungen umgesetzt wurden. Die Diäten der Bundestagsabgeordneten stiegen zum 1. Juli um 5,4 %. Beschäftigte im öffentlichen Dienst erhalten +3 % ab April 2025 und +2,8 % ab Mai 2026, Beschäftigte der Länder +5,5 % ab Februar 2025, Ärztinnen und Ärzte an Unikliniken +6,0 % ab Februar 2025. Die Vor-Ort-Apotheken dürfen nicht die einzige systemrelevante Säule sein, die weiter auf eine Indexierung und einen zeitnahen Aufschlag warten muss.“

In den Diskussionsforen der Fachpresse zeigen sich viele Apothekerinnen und Apotheker seit gestern deutlich enttäuscht – vor allem wegen der ausbleibenden Honoraranpassung und der Umschichtung zulasten der pDL. Die Spannweite der Kommentare reicht von Sorge um die Nachwuchsgewinnung über Forderungen nach klaren Zeitplänen bis hin zu der Erwartung, Kurzfrist-Entlastungen (Notdienst, Retaxationen, Bürokratie) sofort umzusetzen. Der HAV nimmt diese Signale ernst und wird sie in die Gespräche mit Politik und Kassen einbringen.

Der HAV fordert daher:

1. Verbindlichen Fahrplan für die Honoraranpassung (Fixum) und eine Perspektive zur Dynamisierung,

2. Sofortmaßnahmen: Notdienst ohne Kannibalisierung der pDL nachhaltig finanzieren, Retaxationsrisiken eindämmen, Bürokratie abbauen,

3. Klare Leitplanken für neue Rollen-/Vertretungsregeln (Qualifikation, Haftung, Qualitätssicherung).

Adresse

Strahlenbergerstrasse 112
Offenbach Am Main
63067

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