06/03/2026
Gute Nachrichten aus Brüssel: Veggie-Begriff verbot gekippt 🍔🥳
Naja... fast. 100%ig sind es noch keine Good News. 🥲
Die EU hat sich auf einen Kompromiss beim Streit um Bezeichnungen für Fleischalternativen geeinigt - und er trifft die Veggiebranche härter als erhofft.
Was beschlossen wurde:
- "Veggieburger" und "Tofu-Wurst" bleiben erlaubt
- Begriffe mit Bezug auf Tierarten oder Fleischstücke wie "Veggie-Hühnchen" oder "Tofu-Rippchen" sollen künftig verboten sein
- Der Kompromiss muss noch formell von Parlament und EU-Staaten bestätigt werden
💸 Was das kostet:
Der Branchenverband BALPro schätzt allein für den deutschen Markt Umstellungskosten von bis zu 250 Millionen Euro. Deutschland ist der größte Markt für pflanzliche Produkte in Europa - 126.500 Tonnen Fleischalternativen wurden hier 2024 produziert.
Ein Verbot, das primär durch die EVP vorangetrieben wurde, mit dem erklärten Ziel, Verbraucher und Landwirte zu schützen. Dabei weiß, wer ein Veggie-Schnitzel kauft, was drin ist - das bestätigte auch Bundesagrarminister Rainer unfreiwillig selbst. Es bleibt die Frage, wessen Interessen hier wirklich geschützt werden sollen. Einige aus der Branche prüfen bereits rechtliche Schritte.
👉🏻 Was meint ihr dazu?
Ist es sinnvoll, dass Begriffe mit Bezug auf Tierarten oder Fleischstücke wie "Veggie-Hühnchen" oder "Tofu-Rippchen" verboten sind? 😳
Schreibt es in die Kommentare.