02/02/2026
Die Therapie bei Pferden mit HWS-Problemen ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden:
Sind die Befunde bereits bekannt oder gibt es bis jetzt „nur“ den Verdacht/Symptome?
👉🏻 hier müssen wir als Therapeut genau nachfragen, vorsichtig testen und auch abgeben können. Denn bei Arthrose sind andere Techniken sinnvoll als bei einer reine Verspannungen.
👉🏻 hat das Pferd tatsächlich eher Probleme in der HWS oder kommt die Problematik aus den Hufen, Sehnen, ….?!
👉🏻 abgeben bedeutet also auch: Auf eine Abklärung durch eine Tierärztin/einen Tierarzt verweisen.
Wenn es Befunde gibt, haben wir verschieden Möglichkeiten:
💪🏻 Physiotherapie mit Massagen, Dehnungen, Gerätetherapie
💪🏻 die Osteopathie bietet wunderbare indirekte Techniken. Durch minimale Impulse, Verschiebungen können wir da schmerzlindernd und entspannend arbeiten, wo es benötigt wird.
💪🏻 über die Akupunktur nach TCM können wir ebenfalls Einfluss nehmen, die Wahrnehmung verbessern und Schmerzen reduzieren.
❗️Ein ganz wichtiger Grundsatz, der eigentlich überall gelten sollte, hier aber um so wichtiger ist: sagt das Pferd nein, dann müssen wir das respektieren und genau hinhören: Ein Pferd mit ECVM braucht z.B. eine gewisse Schutzspannung, die wir ihm nicht einfach so „nehmen dürfen“ ❗️
Es ist also viel Feingefühl und Erfahrung gefragt. Ziel sollte immer sein:
💫 Schmerzen lindern
💫 Beweglichkeit und Wahrnehmung verbessern
💫 Stabilität im Körper ermöglichen.
Ich persönlich arbeite am liebsten mit minimalen Techniken und habe damit in den letzten 9 Jahren sowohl bei meinen Patienten als auch bei den eigenen Pferden sehr gute Erfahrungen gemacht. Dazu gibt es immer angepasste Hausaufgaben und ggf. den Austausch mit dem TA/der Tä, der Trainerin/dem Trainer und mit allen, die ansonsten auch zu dem Pferd gehören.
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📸:
www.johanna-gottesleben.de
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