19/02/2026
Du darfst Nein sagen – auch wenn es sich nicht immer leicht anfühlt. 💙
Manchmal sagst du Ja, weil du freundlich bist.
Oft sagst du Ja, weil du Angst hast: Angst vor Unruhe und Konflikten, davor, andere zu enttäuschen, vor „Was denken die dann?“. Angst, nicht genug zu sein, Angst vor Ablehnung.
Das hat weniger mit echter Liebe / Fürsorge für andere zu tun – und mehr mit Selbstverrat mit hübscher Schleife.
Für ein Ja, obwohl du Nein meinst, zahlst du einen Preis: Energie, Schlaf, Geduld, Gesundheit, Lebensfreude.
Klar: Grenzen setzen kann sich erst mal falsch anfühlen. Nicht, weil es falsch ist – sondern weil du es vielleicht selten durftest. Weil du gelernt hast, dass du „gut“ bist, wenn du dich anpasst. Weil dein Nervensystem keine Konflikte mag.
Und hier kommt der Teil, den viele übersehen:
Wenn du nicht auf dich achtest, fehlt dir am Ende auch die Kraft für andere.
Wenn du Ja sagst zu dem, was nicht zu deinen Werten passt, bleibt weniger Raum für das, was für dich wirklich zählt.
Du bist keine achtarmige Krake. 🐙 Du kannst nicht alles halten, alles retten, überall funktionieren – und dabei ganz bleiben.
Entscheide, was dir entspricht.
Selbstreflexion, ehrlich:
🧠 Wann sagst du Ja, obwohl dein Körper schon Nein sagt?
💬 Wem willst du es gerade recht machen?
⚖️ Was befürchtest du, passiert, wenn du Nein sagst?
🔁 Und was passiert jedes Mal, wenn du wieder Ja sagst?
Du musst nicht hart werden, um Grenzen zu setzen.
Du darfst sanft sein – und trotzdem klar.
Ein Nein kann leise sein. Aber es kann dein Leben verändern.
Sätze, die du dir erlauben darfst:
„Heute nicht.“
„Ich habe dafür keine Kapazität.“
„Ich entscheide mich gerade für mich.“
💙 Wenn dich das triggert: gut. Dann ist es wahrscheinlich wichtig.
Ps. Angst ist nicht „schlecht“.
Sie ist ein Hinweis – und du darfst hinschauen.