02/03/2026
Wie lässt sich Geschlecht in der Sprache sichtbar machen – und wo stößt das an Grenzen? Ob Genderstern, Doppelpunkt oder Binnen-I: Schreibweisen wie „Schüler*innen“ oder „Ärzt:innen“ werfen Fragen auf – zur Lesbarkeit, zur Aussprache und zur gesellschaftlichen Wirkung. Während manche das sogenannte generische Maskulinum für ausreichend halten, fordern andere bewusst inklusive Formen, um Frauen und nicht-binäre Menschen gleichermaßen anzusprechen. Welche sprachlichen Strategien ermöglichen mehr Geschlechtergerechtigkeit und welche Herausforderungen gehen damit einher?
Im Webtalk beleuchten wir diese Fragen aus sprachwissenschaftlicher Perspektive: Welche Forschungsergebnisse gibt es zu Sprache und Geschlecht? Inwiefern prägt Sprachgebrauch soziale Wirklichkeiten? Welche Lösungsansätze werden im öffentlichen Diskurs diskutiert – welche davon sind auch im Alltag praktikabel?
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit euch! Der Anmeldeschluss ist am 13.3.