22/01/2026
🟥👉16,59 % für die „Kranken-Industrie“? Wer das System wirklich versteht, merkt sehr schnell: das ist keine Versicherung mehr - das ist eine Kostenmaschine mit Beitragsnummer.
Beispiel: Nehmen wir einen ganz normalen Fall, 4.000 € brutto, ledig, keine Kinder. Am Ende landen real etwa 2.680.- € netto auf dem Konto. Der Rest verschwindet in einem Bermuda-Dreieck aus Lohnsteuer, Kirchensteuer und Sozialabgaben. Rund 1.300.- € sind weg. Nicht „investiert“, nicht „gespart“, nicht „für später geparkt“. Bevor jemand aufschreit lest erstmal weiter.
Denn jetzt kommt der Teil, den man euch gern als „soziales Geschenk“ verkauft: der Arbeitgeberanteil. Noch einmal rund 1.000.- € obendrauf, die ihr nie seht, die aber trotzdem für euch bezahlt werden. Die echten "Arbeitskosten" liegen also bei rund 5.000 €. Ihr arbeitet nicht für 4.000.- €, ihr arbeitet für fast 5.000 € und bekommt netto nur knapp die Hälfte.
Würde diese Zahl transparent auf dem Lohnzettel stehen, wäre die Debatte in Deutschland nach drei Tagen beendet. Aber Transparenz ist im Sozialstaat ungefähr so beliebt, wie eine Quittung auf dem Schwarzmarkt. Man hält das System lieber im Halbdunkel, dann klingt es auch gleich weniger nach Abkassieren.
Und ja: Dass man den Arbeitgeberanteil als „Zuschuss“ etikettiert, ist nicht nur Augenwischerei. Es ist eine sprachliche Kunstform der Extraklasse, ebenso wie "Sondervermögen", "Solidaritätszuschlag" (der sich solidarisch weigert zu verschwinden), "Klimaschutzmaßnahme“ (wenn es eine Steuer ist), usw.
Doch das ist nicht einmal der eigentliche Skandal.
Der Skandal ist, wofür dieses Geld Jahr für Jahr verbrannt wird - und zwar natürlich "alternativlos".
Unser „Gesundheits-System“ produziert nicht weniger Kranke. Es produziert mehr. Chronisch, dauerhaft und verwaltbar. Je nach Definition schwanken die Zahlen, aber als Hausnummer kann man sagen: rund 45 % der Bevölkerung leben mit chronischen oder langandauernden Erkrankungen. Und diese Gruppe verursacht den Löwenanteil der Ausgaben, grob um die 80 %.
Das ist nicht einfach Pech. Das ist auch nicht nur „wir werden alle älter“. Das ist vor allem das Ergebnis eines Systems, das konsequent auf das setzt, was sich gut abrechnen lässt: Intervention, Substitution, Symptomverwaltung. Mehr Pillen, mehr "Eingriffe", mehr Rezepte, mehr Apparate. Prävention dagegen ist im System ungefähr so attraktiv wie ein Feuerlöscher für die Feuerwehrkasse: sinnvoll, aber schlecht fürs Geschäftsmodell.
Und damit sind wir beim Kern, den man in Deutschland nie laut sagen soll:
Mehr chronisch Kranke ist kein Unfall. Es ist ein struktureller Vorteil.
Nicht, weil da irgendwo ein böser Plan geschmiedet wird. Sondern weil ein System, das nach Mengen, Prozeduren und Diagnosen bezahlt wird, am Ende genau das bekommt: Mengen, Prozeduren und Diagnosen. Gesundheit wäre die einzige „Leistung“, die sich selbst abschafft. Krankheit dagegen ist verlässlich. Wiederkehrend. Abrechenbar. Planbar.
Und als wäre das nicht genug, kommt jetzt der (vorläufige) Endspurt.
Die höchsten Kosten entstehen oft im allerletzten Lebensjahr. Studien zeigen, dass dort pro Patient im Schnitt über 20.000 € an Gesundheitskosten anfallen, vor allem durch stationäre Versorgung, Intensivmedizin und Hochleistungsdiagnostik. Das heißt: Je näher jemand dem Tod kommt, desto größer wird der Einsatz. Nicht selten wird dann alles aufgeboten, was technisch möglich ist. Nicht unbedingt, weil es sinnvoll ist. Sondern weil es im System so vorgesehen ist: maximal behandeln, maximal dokumentieren, maximal abrechnen.
Hart? Ja. Unangenehm? Maximal. Das Thema ist in Deutschland ungefähr so willkommen wie eine Youtube Live-Übertragung von eurem Arztgespräch (für den Betroffenen natürlich). Wer darüber spricht, gilt sofort als „zynisch“ oder „unsolidarisch“. Dabei ist das Gegenteil wahr: Zynisch ist nicht die Kritik, zynisch ist das System, das sich moralisch aufbläst, während es weiter die Interessen der Konzerne bedient.
Und am Ende bleibt die bittere Pointe:
Ihr zahlt für ein System, das euch krank verwaltet – nicht gesund macht.
DAS ENDE und das Hauptproblem:
Das wirkliche Problem ist (auch): Millionen Kranke kennen gar nichts anderes als dieses „System“. Tablette. Spritze. OP. Reha. Nächster Termin. Nächstes Rezept. Nächster Befund.
Und nein: ich rede hier nicht von Chirurgie nach einem Unfall, von echten Notfällen, von gebrochenen Knochen und akuten Blutungen, da ist die moderne Medizin sehr gut.
Ich rede vom Alltag: Bluthochdruck, Diabetes, Gelenkschmerzen, Schlafprobleme, Darmprobleme, Erschöpfung, Depression, Entzündung, usw. usw. Von all den Dingen, die man nicht „wegoperiert“, sondern jahrelang "verwaltet".
Wer in diesem System groß wird, lernt vor allem eins: Gesundheit kommt von außen und zwar vom Mediziner, von einem Medikament; von einer "Maßnahme". Und wenn es nicht klappt, braucht man eben die nächste...
Das ist bequem. Und genau deshalb ist es so gefährlich.
Denn echte Gesundheit ist nicht bequem. Sie ist sogar ziemlich unsexy: Schlaf, Bewegung, Ernährung, Stressregulation, Licht, Wasser, Muskulatur, Stoffwechsel, Gedankenhygiene, Heilpflanzen. aus der Wildnis...
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