25/02/2026
📢 Aktuelle Diskussion zur Sozialen Pflegeversicherung! 💬
Eine neue Studie von Notburga Ott, Expertin für Sozialpolitik an der Ruhr-Universität Bochum, zeigt alarmierende Ungereimtheiten in der Sozialen Pflegeversicherung (SPV). Während Pflegebedürftige in Einrichtungen von einheitlichen Eigenanteilen profitieren, tragen Angehörige in der häuslichen Pflege oft höhere und ungleiche Kosten. ⚖️
🔍 Kernpunkte der Studie:
1. Systematische Gerechtigkeitslücken: Im Gegensatz zur stationären Pflege fehlen in der ambulanten und familiären Pflege Ausgleichsmechanismen.
2. Unterschiedliche Eigenanteile: Familien müssen je nach Pflegegrad und Leistungsanspruch sehr unterschiedliche Eigenanteile tragen, trotz ähnlichen Unterstützungsbedarfs.
3. Fehlende sozialpolitische Zielsetzung: Über Jahre wurden Maßnahmen ergänzt, ohne das System insgesamt neu zu justieren.
4. Belastungen unsichtbar: Viele unbezahlte Leistungen werden stillschweigend vorausgesetzt und bleiben unbeachtet.
Die Professorin kritisiert ebenfalls, dass private Zusatzversicherungen diese strukturellen Schwächen nicht beheben können. Ohne eine klar definierte Sicherung des Anteils an den tatsächlichen Pflegekosten bleiben die Eigenanteile zufällig verteilt, insbesondere zu Lasten derjenigen, die Pflege zuhause organisieren. 🏡
👉 Verpasst nicht die Gelegenheit, die Studie zu lesen! Hier geht es zum Arbeitspapier: [Wie gerecht ist die SPV?](https://www.carevor9.de/care-inside/pflegeversicherung-benachteiligt-haeusliche-pflege)
📣 Diskussion anregen: Was sind eure Gedanken zu diesen Ungerechtigkeiten in der Pflege? Teilt eure Meinungen und lasst uns zusammen für mehr Gerechtigkeit in der Pflege kämpfen! ✊