01/03/2026
*Umkehrhaltungen verändern nicht nur die Perspektive.*
Sie verändern, wie wir wahrnehmen.
Im Kopfstand ist das Herz über dem Kopf.
Nicht symbolisch – sondern physiologisch.
Der Körper meldet dem Nervensystem:
Etwas ist anders. Aber es ist sicher.
Genau darin liegt die Wirkung.
Umkehrhaltungen verschieben gewohnte sensorische Muster:
Druck, Orientierung, Gleichgewicht, Blickrichtung.
Das Gehirn bekommt neue Informationen –
und reagiert mit erhöhter Aufmerksamkeit und Präsenz.
Nicht, um „weiter“ zu kommen.
Sondern um klarer zu werden.
Neue Perspektiven entstehen nicht durch mehr Anstrengung,
sondern durch veränderten Input.
Das gilt im Kopfstand genauso wie im Alltag.
Present Yoga heißt für mich:
mit dem Körper denken,
dem Nervensystem zuhören
und dem Moment erlauben, uns neu auszurichten.
Nicht höher.
Nicht weiter.
Sondern bewusster.