22/03/2026
Der „Anfängergeist“ beschreibt keine fehlende Erfahrung.
Er beschreibt eine Haltung.
Offen zu bleiben, auch dort, wo wir schon viel wissen.
Beweglich im Denken zu bleiben, auch wenn sich Muster eingespielt haben.
Mit zunehmender Erfahrung entsteht oft Klarheit –
aber manchmal auch Enge.
Wir beginnen zu erwarten, wie sich etwas anfühlen sollte.
Wie eine Bewegung „richtig“ ist.
Wie der Körper reagieren müsste.
Der Anfängergeist setzt hier etwas anderes entgegen:
Neugier statt Gewissheit.
In der Praxis kann das bedeuten,
eine Bewegung so zu erforschen,
als würde man sie zum ersten Mal erleben.
Nicht alles zu wissen,
sondern wahrzunehmen.
Und genau darin entsteht oft wieder Raum für Veränderung.