Hospizarbeit Fidelius

Hospizarbeit Fidelius Die ambulante Hospizarbeit Fidelius begleitet Menschen am Lebensende und in der Zeit der Trauer.

Warum schauen unsere Ehrenamtlichen hier so gebannt und aufmerksam?Weil sie gerade lernen, wie ein AED funktioniert – ei...
02/03/2026

Warum schauen unsere Ehrenamtlichen hier so gebannt und aufmerksam?

Weil sie gerade lernen, wie ein AED funktioniert – ein automatisierter externer Defibrillator. 💛

Vielleicht wirkt es auf den ersten Blick ungewöhnlich, dass sich ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiter:innen mit diesem Thema beschäftigen. Doch genau das ist Teil unserer Haltung bei Fidelius: Wir begleiten Menschen in herausfordernden Lebenssituationen – und dazu gehört auch, in Notfällen handlungsfähig zu sein.

Im Rahmen eines Erste-Hilfe-Kurses haben wir nicht nur klassische Maßnahmen aufgefrischt. Wir haben intensiv gelernt, wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Unterzuckerung erkannt werden – und wie wir als Ersthelfende ruhig und sicher reagieren können.

Warum uns das wichtig ist?
Weil wir nicht nur schwerkranke Menschen begleiten, sondern ebenso ihre An- und Zugehörigen. Viele stehen unter enormem emotionalem Druck. Stress kann gesundheitliche Risiken erhöhen oder Warnzeichen überdecken. Hier aufmerksam zu bleiben und im Ernstfall reagieren zu können, schenkt Sicherheit – für die Familien und auch für unsere Ehrenamtlichen.

Der Kurstag war intensiv, lebendig und geprägt von echtem Teamgeist. Unsere Kursleitung Nicole Geldermann hat uns ehrenamtlich durch den Tag geführt – mit Fachwissen, Klarheit und viel Herz. Wir konnten praktisch üben, Verbände anlegen und Abläufe trainieren. In der Pause entstand durch mitgebrachte Leckereien ein buntes Buffet – ein schönes Zeichen unserer Gemeinschaft.

Im April geht es weiter mit einem Kurs zur „Ersten Hilfe am Kind“.

Dass wir solche Qualifizierungen ermöglichen können, verdanken wir der Unterstützung aus der Bevölkerung. Ihren Spenden.

Dafür sagen wir von Herzen: Danke.
Sie ermöglichen unsere Arbeit – und damit Begleitung, Halt und Sicherheit für Menschen und Familien in schweren Zeiten.

GemeinsamStark SpendenWirken FürMenschenDa Teamgeist SicherheitSchenken

Gedankenraum Text und Bild Stefanie Schmidt Den gesamten Betrag gibt es auf unserer Homepage unter Storys
27/02/2026

Gedankenraum
Text und Bild Stefanie Schmidt

Den gesamten Betrag gibt es auf unserer Homepage unter Storys



1000 € Spende für neue Kuschelelefanten Wir freuen uns sehr über eine großzügige Spende in Höhe von 1.000 Euro von der F...
24/02/2026

1000 € Spende für neue Kuschelelefanten

Wir freuen uns sehr über eine großzügige Spende in Höhe von 1.000 Euro von der Firma Sound-Patrol! Dank dieser Unterstützung konnten wir neue Fidelius-Kuschelelefanten bestellen, die Kinder und Familien in besonders schweren Zeiten begleiten.

Die Elefanten schenken Trost, Halt und Nähe – vor allem für Kinder und Familien in Trauer oder in der Begleitung eines sterbenden Kindes.

Als Kooperationspartner des Kinderhospiz Löwenherz bieten wir im Landkreis Rotenburg ambulante Sterbebegleitung für Kinder an.
Gleichzeitig finanzieren wir unsere Arbeit selbst. Umso dankbarer sind wir für Spenden wie diese.

🙏 Ein herzliches Dankeschön an Sound-Patrol für das Vertrauen und dieses wertvolle Zeichen der Unterstützung.





Sound-Patrol
(Bild KI generiert)

Liebe Familie Gummar - wir danken euch von Herzen für dieses Engagement 🫶🏻
20/02/2026

Liebe Familie Gummar - wir danken euch von Herzen für dieses Engagement 🫶🏻

Die Horstedter verzichten auf ihren Sommerurlaub. Stattdessen laufen sie zwölf Tage lang täglich 30 Kilometer für den guten Zweck.

„Soll ich mitgehen?“ – eine Frage, in der viel stecktEin Junge, 12 Jahre alt, kommt in der Kindertrauergruppe auf eine u...
20/02/2026

„Soll ich mitgehen?“ – eine Frage, in der viel steckt

Ein Junge, 12 Jahre alt, kommt in der Kindertrauergruppe auf eine unserer Mitarbeiterinnen zu.
Er fragt, ob er zur Beerdigung der Freundin seiner Mutter gehen soll, die auch er gut kennt.

Keine schnelle Antwort.
Stattdessen gemeinsames Sortieren.

Was spricht dafür?
Was spricht dagegen?
Was fühlt sich für dich stimmig an – und was eher nicht?

Der Junge findet keine klaren Argumente.
Er weiß es einfach nicht.

Dann eine andere Frage:
Wie war es für dich, dass deine Freunde bei der Beerdigung deines Vaters da waren?

Die Antwort kommt ohne Zögern:
Das hat sich gut angefühlt.

Darin liegt bereits viel.
Verbundenheit.
Nicht allein sein.
Anteilnahme.

Dieser Junge hat schon viel erlebt:
den Tod seiner Großeltern, den Verlust seines Vaters.
Er kennt Abschiede.
Und genau dadurch hat sich etwas in ihm entwickelt –
✨ die Fähigkeit, Anteil zu nehmen.

Anteilnahme ist keine Selbstverständlichkeit.
Sie wächst aus Erfahrung, aus Beziehung, aus dem Erleben, selbst getragen worden zu sein.

Wenn Kinder solche Überlegungen anstellen, zeigt sich darin eine große Reife.
Nicht, weil sie „müssen“.
Sondern weil sie spüren:

Ich darf dabei sein!
Als Zeichen von Verbundenheit.









„Wie kann es sein, dass diese wertvolle Arbeit nicht von öffentlichen Trägern refinanziert wird?“Diese Frage stellte sic...
18/02/2026

„Wie kann es sein, dass diese wertvolle Arbeit nicht von öffentlichen Trägern refinanziert wird?“

Diese Frage stellte sich eine unserer neuen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen –
und vermutlich haben sich viele von uns diese Frage schon einmal selbst gestellt.

Warum werden einige Jobs mit so viel Geld vergütet, während menschliche, zugewandte Arbeit oft ehrenamtlich oder vergleichsweise gering bezahlt wird?
Warum sind es häufig Spenden, die Angebote ermöglichen, die Menschen in ihren schwersten Lebensphasen tragen?

Menschlich zugewandte Arbeit – wie zum Beispiel Trauerbegleitung – ist keine Nebensache.
Sie kann Halt geben, Orientierung schenken und Familien dabei unterstützen, ihren eigenen Weg durch Verlust, Krankheit und Abschied zu finden.
Trauer und Krankheit kann jeden Menschen treffen – unabhängig von Alter, Einkommen oder Lebensstil.
Und genau deshalb ist diese Arbeit so wichtig.

Ohne Spenden wäre vieles nicht möglich.
Und genau diese Schieflage im System hat unsere Ehrenamtliche bewegt, nicht nur zu fragen – sondern zu handeln.

Gemeinsam mit ihrer Familie hat sie sich etwas Besonderes überlegt:
In diesem Jahr schenken sie ihren Urlaub.
Statt Strand oder Städtetrip gehen sie jeden Tag rund 30 Kilometer zu Fuß – von Firma zu Firma, um Spenden zu sammeln und auf wichtige Unterstützungsangebote aufmerksam zu machen.

Die gesammelten Spenden gehen an:
• die Deutsche Herzstiftung
• die Bremer Krebsgesellschaft
• und die Hospizarbeit Fidelius in Rotenburg

Wir sind tief berührt von diesem Engagement und sagen von Herzen:
Danke, Familie Gummar, für euren Mut, eure Zeit und eure Schritte.
Jeder einzelne Kilometer macht sichtbar, was sonst oft im Stillen geschieht.

Wer diese besondere Aktion begleiten und unterstützen möchte, findet sie auf Instagram unter:
StepbySteptoSupport – folgen, liken, teilen 💜





Kommt vorbei - wir freuen uns auf Austausch.
10/02/2026

Kommt vorbei - wir freuen uns auf Austausch.





💫 Trauer verändert sich – aber sie bleibt In einer Trauergruppe ging es kürzlich um den Schmerz, der oft die ersten Mona...
06/02/2026

💫 Trauer verändert sich – aber sie bleibt

In einer Trauergruppe ging es kürzlich um den Schmerz, der oft die ersten Monate nach einem Verlust prägt – dieses tiefe, schwarze Loch, das manchmal endlos erscheint. Eine Teilnehmerin erzählte, dass sie diesen Schmerz in den ersten Monaten gar nicht loslassen wollte. Für sie war er die lebendige Verbindung zu dem geliebten Menschen, der gegangen war. Der tiefe Schmerz und die Trauer fühlten sich irgendwie richtig an - angemessen der Situation.

Ein anderer Mensch in der Runde teilte seine Erfahrung, dass auch nach 20 Jahren die Trauer nicht verschwindet – sie bleibt, verändert sich aber. Sie wird zu einem leisen, manchmal fast tröstlichen Begleiter für ihn.

Trauer ist eine Reaktion auf einen bedeutsamen Verlust. 💛

So individuell Trauer auch ist, diese Gespräche zeigen, wie wertvoll der Austausch mit anderen Betroffenen sein kann.

🕯️ Für alle, die gerade durch diese schwere Zeit gehen – ihr seid nicht allein.

Bericht aus der SterbebegleitungEin vertrautes BuchIch wurde gefragt, ob ich einen Menschen in einer stationären Einrich...
23/01/2026

Bericht aus der Sterbebegleitung

Ein vertrautes Buch

Ich wurde gefragt, ob ich einen Menschen in einer stationären Einrichtung begleiten könne.
Er befand sich bereits im Sterbeprozess. Ich sagte zu.

Oft werde ich gefragt:
„Wie kannst du das machen? Ist das nicht merkwürdig, zu Menschen zu gehen, die man vorher nicht kennt?“

Meine Antwort ist meist:
✨ „Es ist etwas Besonderes. Es ist traurig – und schön zugleich. Und es ist jedes Mal anders.“

Vor Ort stellte ich mich ruhig vor und sagte, dass ich da bin.
An diesem Tag durfte ich einer Person begegnen, die in ihrem Bett lag, schwer atmend, unruhig, die Augen geschlossen.

Ich setzte mich leise an ihre Seite und ließ den Moment wirken.
Der Raum erzählte von einem gelebten Leben: Bilder, kleine Erinnerungsstücke, Bücher.
Man konnte spüren, dass hier viele Geschichten zu Hause waren.

Von einem nahestehenden Menschen wusste ich, was guttat.
Auf dem Nachttisch lag ein altes Kinderbuch – ein Buch aus früheren Zeiten, das heute oft vorgelesen wurde.

Als ich merkte, dass Unruhe da war, fragte ich vorsichtig, ob ich vorlesen dürfe.
Ein kaum wahrnehmbares Nicken.

Ich begann zu lesen.
Es ging um ein Tier, das sich auf eine Reise begibt … 🧸

Nach und nach veränderte sich etwas.
Der Atem wurde ruhiger.
Die Anspannung ließ nach.

Traurig und schön zugleich.
Traurig, weil ein Abschied nah war.
Schön, weil so viel Leben da gewesen ist – und Liebe spürbar blieb.

Später sagte die Angehörige:
„Irgendwie schließt sich ein Kreis. Früher wurde mir vorgelesen. Jetzt darf ich etwas zurückgeben.“

💛 Dasein ist mehr als anwesend sein.
Es bedeutet, im Moment zu bleiben, zuzuhören, wahrzunehmen, was gebraucht wird.
Erinnerungen Raum zu geben.
Liebe weiterzutragen.
Einfach Mensch zu sein.

So erlebe ich Sterbebegleitung:
Zeit schenken.
Vorlesen.
Eine Hand halten.
Mit dem Herzen da sein.

🐘 Fidelius – Raum für Trauer, Leben & Miteinander
🌾 Weil Nähe bleibt.

Große Freude im Team unserer Kindertrauergruppe 💜Dank der Wunschbaumaktion des Frisörsalons Rob & Luis durften wir wertv...
10/01/2026

Große Freude im Team unserer Kindertrauergruppe 💜
Dank der Wunschbaumaktion des Frisörsalons Rob & Luis durften wir wertvolle Materialien entgegennehmen. Mit ihnen können wir im Jahr 2026 mit neuen, kreativen Impulsen in die Trauergruppen für Kinder und Jugendliche starten.

Gleichzeitig spüren wir: Der Bedarf wächst. Schulen, Kindergärten und andere Institutionen fragen gezielt nach Schulungen, um trauernde Kinder achtsam begleiten zu können. Auch Unternehmen wenden sich an uns, um Mitarbeitende in belastenden Lebenssituationen zu unterstützen. Trauernde selbst finden bei Fidelius Beratung, Halt und Trauerangebote.

Trauerarbeit etabliert sich zunehmend als wichtiger Bestandteil einer gesunden Verarbeitung von Verlust. Sie hilft, Trauer bewusst zu durchleben, damit sie nicht verdrängt wird oder entgleist. Diese wertvolle Arbeit wird nicht von öffentlichen Trägern finanziert. Umso dankbarer sind wir für Spenden wie diese.

Von Herzen danken wir allen, die unsere Arbeit unterstützen und damit trauernden Menschen – insbesondere Kindern und Jugendlichen – einen geschützten Raum schenken. 💜

Das ganz normale Chaos der TrauerWarum?Wo soll der Verstorbene bestattet werden?Was hätte er oder sie gewollt?Ich möchte...
07/01/2026

Das ganz normale Chaos der Trauer

Warum?
Wo soll der Verstorbene bestattet werden?
Was hätte er oder sie gewollt?
Ich möchte Besuch!
Ich will schreien!
Ich fühle nichts …
Ich bin fassungslos.
Ich will niemanden sehen.
Wen laden wir zur Beerdigung ein?

In der Akuttrauer kreisen viele Fragen, Gedanken und Gefühle gleichzeitig. Alles scheint durcheinander – und oft fühlt man sich selbst „nicht mehr normal“.

Mechthild Schröter-Rupieper bringt es so auf den Punkt:
„Wenn dein Leben in Schieflage geraten ist, ist schräg drauf sein zeitweise die Norm.“

Trauer darf chaotisch sein. Laut und leise. Voller Fragen und Widersprüche.

Wir wünschen allen Trauernden ein Umfeld voller Verständnis – ein Netz aus Menschen, die dieses Chaos aushalten, mittragen und einfach da sind. Menschen, bei denen ihr euch sicher fühlt, bis sich mit der Zeit manches sortiert und wieder mehr Ruhe einkehren darf.

Ihr müsst da nicht allein durch. 🐘

Adresse

NordStr. 3
Rotenburg
27356

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Hospizarbeit Fidelius erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn
Share on Pinterest Share on Reddit Share via Email
Share on WhatsApp Share on Instagram Share on Telegram

Kategorie