09/01/2026
Ich bin stolz auf mich.
Ja, ich erlaube es mir.
Ich erlaube mir, mich zu feiern und mich anzuerkennen.
Für meinen Weg –
aus einer einfachen Familie auf einem kleinen Bauernhof
hinein in meine Selbstständigkeit als Mentorin,
in der Welt zu Hause.
Von der schüchternen jungen Frau,
die bei jeder Gelegenheit rot anlief,
zu der Frau,
die sich selbst kennt.
Die weiß, wofür sie steht.
Und die den Mut hat, genau dafür einzustehen.
Heute erkenne ich:
Dieses Rot war nie Schwäche.
Es war unterdrückte Lebenskraft.
Zurückgehaltene Imagination.
Ein inneres Feuer, das noch keinen Raum hatte.
Solange ich mich klein gemacht habe,
solange ich mich angepasst habe,
solange ich geglaubt habe,
nicht willkommen zu sein,
hat mein Körper reagiert.
Heute ist es anders.
Heute anerkenne ich mich selbst.
Und genau darin liegt meine Ruhe.
Meine Würde.
Meine Selbstsicherheit.
Ich habe gelernt,
dass ich willkommen bin,
wenn ich mich zeige, wie ich bin.
Weil ich mich willkommen heiße.
Ich habe gelernt,
dass Zugehörigkeit nicht durch Anpassung entsteht,
sondern durch Echtheit.
Ich habe gelernt,
dass es ungefährlich ist,
meine Wahrheit zu leben.
Und ich habe gelernt,
dass es vollkommen in Ordnung ist,
zu wollen, was ich will –
weil ich es will.
Weil ich mir vertrauen kann.
Ich feiere mich dafür,
dass ich in entscheidenden Momenten
meinem Herzen gefolgt bin.
Nicht immer laut.
Nicht immer sichtbar.
Aber ehrlich.
Ich feiere mich dafür,
dass ich mir immer wieder erlaubt habe zu sagen:
„Weil ich es will.“
Ich bin stolz auf mich,
weil ich neugierig geblieben bin,
weil ich mich vom Leben berühren lasse.
Ich feiere mich dafür,
dass ich immer wieder
meine Komfortzone verlasse
und meinem inneren Ruf folge.
Stolz bedeutet für mich:
würdevoll · selbstbewusst · erfüllt · selbstsicher · geehrt · zufrieden
Ich bin stolz auf meine Herkunft,
weil sie mich Erdung, Ehrlichkeit
und innere Stabilität gelehrt hat.
Ich bin stolz auf meinen Weg,
weil er mir zeigt,
dass stetes Dranbleiben
und Vertrauen in den eigenen Rhythmus
zum Ziel führen.
Ich bin stolz auf meinen Körper,
weil er mir immer wieder Wegweiser war –
auch dann,
wenn mein Verstand gezweifelt hat.
Ich bin stolz auf mein Herz,
das auch nach Kälte und Verletzung
warm geblieben ist.
Und ich bin stolz auf mich,
weil ich weiß:
Ich kann mich auf mich verlassen.
Und jetzt bist du eingeladen:
Worauf bist du stolz?
Wo hast du dich selbst getragen,
auch dann, wenn es niemand gesehen hat?
Wofür feierst du dich?
Schreib es in die Kommentare.
Ich feiere dich!