Praxis Frost

Praxis Frost Praxis für Ganzheitliche Medizin
Facharztpraxis für Gynäkologie und Geburtshilfe
Psychotherapie,

05/01/2022

Impfen ohne Termin
am Freitag den 14.Januar
von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Kommen Sie ohne Termin.

Zur Aktivierung Ihrer Selbstheilungskräfte und
zur Dämpfung möglicher Nebenwirkungen, erhält jeder Mensch einen differenzierten Plan mit Empfehlungen aus der Naturheilkunde.

Schützen Sie sich und die Menschen, die Ihnen wichtig sind.

Kurzfristig können Sie Ihren persönlichen Impftermin, ohne Wartezeiten unter der Nummer 0212 – 33 60 24 oder über mail unter info@praxis-frost.de vereinbaren

Wir sind für Sie da.

28/02/2019

Die Kraft der Phantasie.

Jeder kennt aus eigener Erfahrung das Problem, man nimmt sich etwas vor und stellt am Abend frustriert, dass man das meiste nicht erledigt hat.
Eine uralte Technik, die heute in vielen Bereichen erfolgreich eingesetzt wird habe ich der Zusammenfassung eines Artikels beschrieben.
Ich kann aus eigner Erfahrung sagen
- it works-
viel Erfolg damit..

„Kollegen diskutieren laut, jemand lacht, ein Telefon klingelt, irgendwo im Hintergrund rattert die Kaffeemaschine, das Handy zeigt drei neue Nachrichten auf WhatsApp an. Und eigentlich möchtet ihr nun endlich eine Aufgabe zu Ende bringen. In einer unruhigen Umgebung kann so eine Aufgabe fast übermenschliche Konzentration erfordern.“
„Charles Duhigg, ein Investigativreporter der „New York Times“ und Absolvent der „Harvard Business School“, erklärt in einem Beitrag“ „ wie man sein Gehirn so trainieren kann, dass es sich nicht mehr von unwichtigen Dingen ablenken lässt.“
Der Wichtigste Schritt wird seit vielen Jahren zB im Leistungssport angewendet“, im Vorhinein ein mentales Modell des idealen Tagesablaufs zu erschaffen. Das Unterbewusstsein wird automatisch alles ausblenden, das nicht dazu passt.
Um das Modell zu erstellen, durchdenkt man alles genau, was am bevorstehenden Tag ansteht und macht sich ein Bild davon, wie die Situation aussehen soll. So hilft man seinem Unterbewusstsein, später zu entscheiden, worauf es sich fokussieren muss und was es ruhig ignorieren kann.

„ Es klingt widersinnig, aber wenn ihr die Zeit stattdessen nutzt, um den Tag genau zu durchdenken und euch alle Situationen vorzustellen, werdet ihr später wesentlich mehr schaffen, da das Unterbewusstsein das mentale Modell des idealen Tagesablaufs abspielt.

Wenn in einem Meeting eine unerwartete Frage gestellt wird, rutscht euch keine unüberlegte Antwort heraus. Da die Situation von der vorgestellten abweicht, werdet ihr sagen: „Kann ich das später beantworten?“. Oder wenn das Handy klingelt, während ihr euch auf eine wichtige Aufgabe konzentriert, wird das Unterbewusstsein erkennen, dass dieser Anruf nicht ins Bild passt und ihr werdet denken: „Darum kümmere ich mich später.“

Versucht es einmal und nehmt euch ein paar Minuten, um darüber nachzudenken, was euch noch bevorsteht. So gebt ihr eurem Unterbewusstsein die Gelegenheit, besser zu entscheiden, wo euer Fokus liegen sollte."

• Artikel veröffentlicht von Marleen van de Camp vom 30.01.2017

18/02/2019

„Hol erstmal tief Luft“

Aber bitte durch die Nase!!

Seit vielen Jahrtausenden wird in der Erfahrungsheilkunde auf die Bedeutung der Atmung hingewiesen.
Die Zusammenfassung der unten genannten Studie hat mich persönlich dazu bewogen, eine einfache Atemtechnik aus dem Yoga, in meinen Alltag zu integrieren.

Nach fast drei Jahren kann ich die beschriebenen positiven Auswirkungen absolut bestätigen und jedem Menschen Mut machen, es selbst auszuprobieren.

Weitergehende Informationen und Anleitungen kann man über die Praxis bekommen.

Und nun erstmal tief Luft holen!!!!! 😊

„Wie wir atmen, beeinflusst unsere Wahrnehmung und unser Gedächtnis. Eine aktuelle Studie macht deutlich, dass man während der Inhalation Angst schneller identifiziert. Außerdem können wir Dinge, die wir uns während des Einatmens einprägen, besser abrufen. Unser Atemrhythmus beeinflusst, wie wir emotionale Urteile fällen und Erinnerungen abrufen. Das legt eine aktuelle Studie von Christina Zelano und ihrem Team der Northwestern University Feinberg School of Medicine nahe."

"Die Gehirnaktivität in jenen Bereichen, wo Emotionen, Gedächtnis und Gerüche verarbeitet werden, schwankte – je nach Atmung."

Wichtig!!!!!!!!

"Der Effekt blieb aus, wenn die Testpersonen während des Verfahrens durch den Mund anstatt durch die Nase atmeten."

Richtige Atmung verbessert die Aufmerksamkeit!

In einem weiteren Experiment testeten Zelano und ihr Team die Gedächtnisfunktion. Das Ergebnis: Das Erinnerungsvermögen war besser, wenn die Bilder während der Inhalation gezeigt worden waren. „Die angeborene körperliche Reaktion auf Angst mit schnellerem Atmen könnte also einen positiven Einfluss auf die Gehirnfunktion haben und in schnellerer Reaktionsfähigkeit auf gefährliche Stimuli resultieren,“ erklärt sie."

So einfach und so wirkungsvoll.

Wäre mal eine sinnvolle Anregung für die Unterrichtsgestaltung in der Schule

""Originalpublikation:Nasal Respiration Entrains Human Limbic Oscillations and Modulates Cognitive Function

Christina Zelano et al.; Journal of Neuroscience, doi: 10.1523/JNEUROSCI.2586-16.2016; 2016“

12/02/2019

„Von Mäusen und Menschen“
Erste Beobachtungen und Untersuchungen von komplexen Zusammenhängen werden häufig durch Untersuchungen an Mäusen gemacht. Viele grundlegende Wissenschaftliche Forschungen nahmen so ihren Anfang.

Sicher sind wir Menschen komplexere Wesen als Mäuse, doch gehören wir Menschen ebenso zur Gruppe der Säugetiere wie zB Mäuse.

Setzt man z.B. das fast epidemieartige Auftreten von emotionalen Störungen mit z.B. der Entwicklung von industriell hergestellten Nahrungsmitteln in Beziehung und kombiniert diese Erkenntnisse mit den Ergebnissen der Biologischen Forschung der letzten 10 Jahre, so ergeben sich interessante Anregungen für unsere Alltagsgestaltung.

Es macht schon Sinn sich das eigene Einkaufsverhalten genauer anzuschauen..
. na dann guten Appetit

Hier die Zusammenfassung der Veröffentlichung

„Emulgatoren - Angst dank Fertigsoßen
Neurowissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen Emulgatoren in Lebensmitteln und Veränderungen im Verhalten von Mäusen beobachtet. Demnach könnten die viel genutzten Zusätze über den Darm auch Auswirkungen auf das Gehirn und die Psyche haben.
Emulgatoren stehen schon länger in Verdacht, negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus zu haben. Sie werden dazu eingesetzt, die Konsistenz von Lebensmitteln zu verändern. Man findet sie beispielsweise in Fertigsoßen oder Speiseeis, darüber hinaus aber auch in verschiedenen Arzneimitteln oder Kosmetika.

Eine Studie der Wissenschaftler um Geert J. de Vries vom Neuroscience Institute der Georgia State University, Atlanta legt nun nahe, dass Emulgatoren Einfluss auf Verhaltensweisen haben oder sogar Angststörungen begünstigen könnten.

Frühere Studien der Forscher zeigten bereits, dass Emulgatoren niederschwellige Entzündungen im Darm von Mäusen verursachten. Außerdem brachten sie die herkömmlichen Lebensmittelzusatzstoffe mit einem erhöhten Risiko für Adipositas oder dem Metabolischen Syndrom in Verbindung.
Ihre Ergebnisse und die Frage nach der Beziehung und Kommunikation zwischen dem Darm-Mikrobiom und dem Gehirn, veranlasste sie zu dem Aufbau der Verhaltensstudie.“

„Laut de Vries wirken sich die durch Emulgatoren ausgelösten Entzündungen auf lokale Immunzellen aus, die somit auch negative Effekte auf weitere Bereiche bis hin zum Gehirn haben können.

Wenn man die Ergebnisse der vorangegangenen Studien und die neuen Beobachtungen miteinander kombiniert, könnte diese Ausbreitung bis hin zum Gehirn also auch die Veränderung im Verhalten der Mäuse erklären. Was dabei genau passiert, könne man aber nicht sagen.“

„Gerade die aktuell rege Forschung rund um das Darm-Mikrobiom, bietet immer mehr Fläche für neue Theorien und Versuchsansätze. Dabei ist auch der direkte Zusammenhang zwischen dem Verdauungssystem und dem Gehirn von großem Interesse für die Wissenschaftler.

Sollten die hier gewonnenen Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sein, könnten die Beobachtungen ein Indiz für verbreitete Volkskrankheiten und Entwicklungen der Psyche sein. Allerdings bleibt zu beachten, dass es sich nur um ein Mausmodell mit sehr kleiner Anzahl von Versuchsobjekten handelt.
Demnach ist die Aussagekraft nur gering und bis klare Schlussfolgerungen gemacht sowie die zugrunde liegenden Mechanismen benannt werden können, sind weitere Studien nötig.“

06/02/2019

Für ein gesundes und
glückliches Leben its es nie zu spät!!!!!!

Mich freut es immer wieder, wenn sich in Untersuchungen zeigt, dass wir Menschen in der Lage sind, unsere lebensqualität nachhaltig zu beeinflussen. Wir sind den Folgen des natürlichen Alterungsprozess nicht opfergleich ausgeliefert.
Wer sich selbst ernst nimmt und Lust auf ein schöneres Leben hat, kann dies mit einfachen Mittel erreichen. Es gibt viele Wege und jeder kann den für sich passenden finden. Ich stelle hier eine Zusammenfassung einer interessanten Untersuchung vor.

Intensives aerobes Training wirkt auch bei Couch-Potatoes Mitte 50 wie Anti-Aging für das Herz
Autor : Michael van den Heuvel

Nehmen Patienten mittleren Alters, die sich zuvor kaum bewegt haben, 2 Jahre lang regelmäßig an speziellen aeroben Trainingsprogrammen teil, verringern sich negative kardiale Folgen ihrer sitzenden Tätigkeit. Die Elastizität des linken Ventrikels verbessert sich, was zu niedrigeren Risiken einer Herzinsuffizienz mit erhaltener linksventrikulärer Auswurffraktion führt.

Zu diesem Ergebnis kommen Dr. Erin J. Howden und Dr. Benjamin D. Levine vom Texas Health Presbytarian Hospital in Dallas mit ihrem Team auf Basis einer randomisierten kontrollierten Studie [1].

Gezieltes Training verbessert Elastizität des linken Ventrikels

Für ihre Studie haben Howden und Levine insgesamt 61 Probanden im Alter von 45 bis 64 Jahren rekrutiert. Das mediane Alter lag bei 53 Jahren. Alle Teilnehmer waren gesund, nahmen keine Antihypertensiva ein und litten nicht an Adipositas oder an Diabetes mellitus. Sie gingen überwiegend sitzenden Tätigkeiten nach und waren sportlich inaktiv. Fast die Hälfte waren Männer (48%).
Nach 2 Jahren verglichen Howden und Levine alle Ergebnisse. 53 Teilnehmer schlossen die Studie ab. In der Trainingsgruppe verbesserten sich die VO2max-Werte um 18% (vorher 29,0 versus 34,4 nachher), während es in der Kontrollgruppe keine signifikanten Änderungen gab (29,5 versus 28,7).

Der Schlüssel zu einem gesünderen Herzen im mittleren Alter sei das richtige Maß an Bewegung zum richtigen Zeitpunkt. Levine: „Wir fanden heraus, dass 2 oder 3 Trainingseinheiten pro Woche nicht viel zum Schutz des Herzens vor dem Altern beitragen.

Aber 4 bis 5 Einheiten mit schnellem, intensivem Training, sprich mit hoher Belastungsintensität, waren fast so effektiv wie Programme von Elite-Athleten.“
REFERENZEN:
1. Howden EJ, et al: Circulation (online) 8. Januar 2018

01/02/2019

Wird ein Kind geboren, entsteht eine Familie oder eine bestehende Familie wird grösser.
Neugeborene Kinder machen uns zweifelsohne glücklich, doch nicht nur.
Kinder verändern den Alltag der Eltern von Grund auf. Nicht selten stellt gerade das erste Lebensjahr eine sehr große Herausforderung dar und es macht Sinn diese Zeit genauer zu betrachten.
Wissenschaftliche Auswertungen haben zeigen können, dass diese Phase im Leben eines jeden Menschen Spuren hinterlässt. Es zeigte sich unter anderem:

„Mütter mit hohem Stresslevel fördern bei ihren Kindern Übergewicht

Kernbotschaften

Stress der Mutter im ersten Lebensjahr eines Kindes ist ein Risikofaktor dafür, dass das Kind übergewichtig wird. Dies gilt vor allem für Mädchen. „

„Fast zehn Prozent der Kinder zwischen zwei und sechs Jahren sind übergewichtig, davon rund drei Prozent sogar fettleibig. Zu den bekannten Ursachen zählen mangelnde Bewegung und falsche Ernährung,...“
„Hauptergebnisse
- Die Studie zeigt, dass es tatsächlich einen Zusammenhang gibt. Empfanden Mütter im ersten Lebensjahr ihres Kindes viel Stress, war die Wahrscheinlichkeit groß, dass ihre Kinder in den ersten fünf Lebensjahren einen erhöhten BMI entwickeln“
„Der Zusammenhang zwischen mütterlichem Stressempfinden im ersten Lebensjahr des Kindes und erhöhtem BMI war besonders deutlich bei Mädchen zu sehen“
„Das erste Lebensjahr scheint eine sensible Phase und für die Neigung zu Übergewicht prägend zu sein“, sagt Kristin Junge. Schließlich verbringen Mutter und Kind meist das gesamte erste Jahr gemeinsam – viel Zeit, in der das mütterliche Stressempfinden oder damit verbundene Verhaltensweisen vom Kind wahrgenommen werden.

„In dieser Zeit sollte dem Befinden der Mutter daher besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden“, ergänzt Trump. „Der von Müttern empfundene Stress sollte ernstgenommen werden“, sagt Junge. „

Quellen: Auszüge der Veröffentlichung von Thomas Kron vom 15.1.2019
Finanzierung: Helmholtz Impulse and Networking Fund, Helmholtz Interdisciplinary Graduate School for Environmental Research (HIGRADE)”, Helmholtz Initiative for Personalized Medicine (iMed), Bundesministerium für Bildung und Forschung
Leppert B, Junge KM, Röder S, Borte M, Stangl GI, Wright RJ, Hilbert A, Lehmann I, Trump S.: Early maternal perceived stress and children's BMI: longitudinal impact and influencing factors. BMC Public Health. DOI: 10.1186/s12889-018-6110-5.

Vielleicht haben Sie Lust diesen Zusammenhang zu durchbrechen und wünschen sich Unterstützung…

24/01/2019

Nicht nur für die kalte Jahreszeit eine einfache Maßnahme, um gesund und fit zu bleiben.

"Schwitzt euch gesund!"

Eine prospektive Langzeitstudie zeigte, dass vier bis sieben Saunabesuche pro Woche die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit um bis zu 70 Prozent senken.

Kollektive Schwitzen ist gut für die Gesundheit. In einer prospektiven Langzeituntersuchung wurden Daten von 1.688 Männern und Frauen zwischen 53 und 74 Jahren seit Mitte der 1980er-Jahre erhoben und ausgewertet.

Die gute Nachricht: Ein deutlich reduziertes Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu versterben, haben jene Menschen, die häufig die Sauna besuchen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Med-Uni Innsbruck, die in Zusammenarbeit mit der Universität Ostfinnland durchgeführt wurde.

Häufiges Schwitzen ist gut für Männer und Frauen.

Doch warum sind regelmäßige Saunabäder so gesund? Die Forscher führen das auf die positiven Effekte auf Blutdruck und Herzfrequenzvariabilität zurück. In der Sauna schwitzen heißt außerdem: Die Hautoberfläche erwärmt sich um drei bis zehn Grad, die Körpertemperatur steigt um ein bis zwei Grad an – so als hätte man leichtes Fieber. Der Körper reagiert darauf mit der Aktivierung von Abwehrzellen.
Wer allerdings akut krank ist, sollte die Sauna meiden.

Sport und Saunieren kombinieren

Die Wissenschaftler wollen nun untersuchen, inwieweit häufige Saunabesuche in Kombination mit sportlichen Aktivitäten die positiven Effekte verstärken können. Dass Sport und Saunieren effektiver ist, als nur fit zu sein oder nur regelmäßig heiße Aufgüsse zu genießen, legte bereits eine Studie aus dem Jahr 2017 nahe.
Originalstudie
Sauna bathing is associated with reduced cardi

20/01/2019

Studie enthüllt: Männer halten sich für kränker als Frauen

Wie schätzen die Deutschen ihre Gesundheit ein? Eine aktuelle Studie zu dieser Frage kam zu erstaunlichen Ergebnissen. Nicht nur zwischen Männern und Frauen schwankt die Selbsteinschätzung, auch zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es Unterschiede.
Männer halten sich für kränker als Frauen – zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Studie der Sozialwissenschaftlerin Mine Kühn vom Max-Planck-Institut für demographische Forschung (MPIDR) in Rostock.
Doch was sind die möglichen Ursachen für die unterschiedlichen Einschätzungen zwischen den Geschlechtern, und welche Rolle spielt der Wohnort? Hier erfahrt ihr mehr über das besorgniserregende Phänomen.

Die Selbsteinschätzung im Wandel der Zeit
Die Selbsteinschätzung der Gesundheit hat sich im Laufe der letzten 25 Jahre in Deutschland gewandelt. Dabei lässt sich ein Trend erkennen, der besonders zu Lasten der Männerwelt fällt.
Denn 1990, im Jahr nach der Wiedervereinigung, schätzten sich die Herren der Schöpfung noch deutlich gesünder ein als die Frauen. Doch seitdem geht es für die Männer stetig bergab. Seit 2013 nehmen sie sich laut Umfragen sogar deutlich kränker wahr als Frauen – und der Trend setzt sich fort.
Zu diesem Ergebnis kam die Studie von Sozialwissenschaftlerin Mine Kühn, die im Wissenschaftsjournal 'Social Science and Medicine – Population Health' veröffentlicht wurde. Dafür griff Kühn auf die Daten des 'Sozio-ökonomischen Panel' (SOEP) zurück.
Repräsentative Umfrage über den Gesundheitszustand
Regelmäßig werden beim 'Sozio-ökonomischen Panel' (SOEP) 20.000 Deutsche über verschiedene Lebensbereiche befragt. Bei der Frage nach ihrem Gesundheitszustand müssen die Teilnehmer ihre Antwort auf einer Skala von Null ('sehr unzufrieden') bis zehn ('sehr zufrieden') angeben.
Kühn schränkte ihre Datenanalyse auf den Zeitraum von 1990 bis 2013 ein. Dabei untersuchte sie den Wandel der Geschlechterverhältnisse bei der Einschätzung zur Gesundheit und verglich zudem die Umfrageergebnisse zwischen Ost- und Westdeutschland. Das Ergebnis macht deutlich: Besonders in Ostdeutschland steht es schlecht um die Einschätzung der Männergesundheit. Doch woran liegt das?
Wirtschaftliche Unsicherheiten sind entscheidend
"Es ist gut möglich, dass die politischen und sozialen Veränderungen seit der Wende gerade für Männer im Osten so viel Stress bedeutet haben, dass ihre Gesundheit – oder zumindest ihr Gesundheitsgefühl – nachhaltig gelitten hat", erklärt Kühn ihre Ergebnisse.
Wirtschaftliche Unsicherheiten und die damit oftmals verbundene Arbeitslosigkeit würden zudem eine entscheidende Rolle spielen. Denn diese beiden Faktoren würden unter anderem Alkoholkonsum oder Rauchen begünstigen, wodurch die Gesundheit leidet. Doch warum konnten die ostdeutschen Frauen der Abwärtsspirale entgehen?

Frauen gehen besser mit psychosozialem Stress um.
Das Max-Planck-Institut für demographische Forschung (MPIDR) vermutet hinter dem Phänomen die Fähigkeit der Frauen, generell besser mit psychosozialem Stress umgehen zu können. Außerdem würden sie bei Krisen mehr als Männer von den sozialen Netzwerken profitieren, die sich in den letzten Jahren immer weiter verbreitet haben.

16/01/2019

Krafttraining erzielt die besten Diäterfolge
Original Titel:
Effect of Exercise Type During Intentional Weight Loss on Body Composition in Older Adults with Obesity
Wer Gewicht abnehmen will, achtet klassischerweise auf seine Ernährung. Aber auch eine Steigerung der körperlichen Aktivität ist eine nicht zu unterschätzende Erfolgskomponente für eine Gewichtsabnahme. Darüber hinaus hat körperliche Aktivität einen günstigen Einfluss auf die Gesundheit, hebt die Stimmung und das Selbstbewusstsein. Personen, die viel Sport treiben, weisen einen höheren Bedarf an Energie auf. Der Gesamtenergiebedarf eines Menschen setzt sich zusammen aus dem Ruheenergiebedarf, also der Energie, die der Körper zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen braucht, und dem Leistungsumsatz. Der Leistungsumsatz ist die Energie, die der Körper zusätzlich bei körperlicher Aktivität und allgemeiner Muskelarbeit verbraucht. Verschiedene Sportarten erhöhen den Leistungsumsatz je nach Intensität in unterschiedlichem Ausmaß.
Sportarten müssen zusätzlich dahingehend differenziert werden, ob sie zu den Ausdauersportarten oder zum Krafttraining gehören. Während Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen oder Radfahren den Fettabbau fördern, sind Kraftsportarten auf den Aufbau und die Kräftigung der Muskulatur ausgelegt. Beide Komponenten sind für die Gewichtsabnahme relevant. Ein durch Sport gesteigerter Fettabbau fördert die Gewichtsabnahme. Die beim Kraftsport aufgebauten Muskeln erhöhen den Ruheenergiebedarf, da Muskeln auch in Ruhe mehr Kalorien verbrennen als Fettgewebe.
US-amerikanische Wissenschaftler untersuchten jetzt, wie sich unterschiedliche Sportarten auf die Körperzusammensetzung bei älteren erwachsenen mit starkem Übergewicht (Body Mass Index (BMI) > 30) auswirkten. 249 Personen nahmen an der Studie teil. Sie wurden entweder zu einem Programm zur Gewichtsreduktion in Kombination mit Ausdauertraining, in Kombination mit Krafttraining oder einem Programm mit alleinigem Fokus auf die Gewichtsreduktion zugeteilt. Alle 3 Programme wurden 18 Monate lang durchgeführt. Die beiden Programme mit körperlicher Aktivität führten zu einem größeren Gewichtsverlust (bei Ausdauertraining: -8,5 kg; bei Krafttraining: -8,7kg) als das alleinige Gewichtsreduktionsprogramm (-5,7kg). Auch der Verlust an Körperfett war bei den Gewichtsreduktionsprogrammen, die mit Ausdauer- oder Kraftsport kombiniert wurden, größer. Hingegen war der Verlust an Magermasse bei dem Programm mit Ausdauertraining am größten. Der Verlust an Magermasse ist unerwünscht, da sich die Magermasse überwiegend aus der Muskelmasse und den Körperorganen zusammensetzt.
Ein Gewichtsreduktionsprogramm kombiniert mit Krafttraining reduzierte demnach Körpergewicht und Körperfett, ohne stark die Magermasse zu reduzieren. Auch die Kombination des Gewichtsreduktionsprogramms mit Ausdauertraining reduzierte Körpergewicht- und fett, allerdings auch die Magermasse. Damit erzielte die Kombination mit dem Krafttraining für die Studienteilnehmer die günstigsten Effekte. Beide Programm mit körperlicher Aktivität war dem Programm ohne Involvement von körperlicher Betätigung überlegen.
Referenzen:
Beavers KM, Ambrosius WT, Rejeski WJ, Burdette JH, Walkup MP, Sheedy JL, Nesbit BA, Gaukstern JE, Nicklas BJ, Marsh AP. Effect of Exercise Type During Intentional Weight Loss on Body Composition in Older Adults with Obesity. Obesity (Silver Spring). 2017 Nov;25(11):1823-1829. doi: 10.1002/oby.21977.

13/01/2019

Schlankheitswahn führt zu Übergewicht

Viele Jugendliche, insbesondere Mädchen, erfahren einen immensen Druck, dünn sein zu müssen.

Inwiefern sich dieser Druck in einer Gewichtszunahme widerspiegelt, untersuchte nun ein US-amerikanisches Forscherteam.
Teilnehmer der Studie waren 196 gesunde jugendliche Mädchen (65 %) und Jungen (35 %) im Alter von 15 Jahren (± 1 Jahr) mit unterschiedlichem Körpergewicht (der Body Mass Index (BMI) lag bei 25 ± 7.

Die Jugendlichen wurden zu Beginn der Studie sowie nach 1 Jahr untersucht.

Die Auswertung der Ergebnisse nach 1 Jahr zeigte, dass die Jugendlichen einen größeren Anstieg von Gewicht oder Körperfett aufwiesen, wenn sie in dem Fragebogen über einen hohen Druck, dünn sein zu müssen, der von den Eltern oder Gleichaltrigen ausging, berichteten.

Weiterhin wiesen die Jugendlichen auch dann größere Anstiege von Gewicht oder Körperfett auf, wenn die Mütter in den Fragebögen angegeben hatten, einen hohen Druck auf ihr Kind auszuüben, dünn sein zu müssen.

Diese Effekte waren bei den Kindern mit höherem Körpergewicht besonders deutlich ausgeprägt.

Weitere Forschung wird benötigt, um die zugrundeliegenden Mechanismen zu verstehen.

Jetzt schon kann aber festgehalten werden, dass ein übersteigerter Druck zum Dünn sein, der von Eltern oder Gleichaltrigen ausgeht, vermieden werden sollte.
Original Titel:
Relationship of pressure to be thin with gains in body weight and fat mass in adolescents

10/01/2019

Auch Erwachsene bräuchten einen Sandmann

Quizfrage: Womit verbringen wir ein Drittel unseres Lebens?
Kaum zu glauben!! Wir schlafen!

Jedenfalls wenn's gut läuft.

Und da fängt das Problem schon an. Braucht jeder Mensch gleichlangen schlaf, Wieviel Stunden sind optimal, wie viele ausreichend?

In einer Zeit, in der wir theoretisch rund um die Uhr erreichbar sein könnten, nehmen viele Menschen auf ihren Schlaf kaum Rücksicht. Noch immer geht man eher davon aus: Wer viel schläft, ist faul.
Diese Annahmen kann sich fatal auf die Gesundheit auswirken.

Beschreiben wir, was wir unter gesundem Leben verstehen, so denken wir in der Regel an Ernährung und Bewegung und Sport im Alltag.
Wir übersehen dabei, dass ausreichender Schlaf mindestens genauso wichtig ist.

Laut einer Umfrage der Initiative Deutschland schläft gesund, beklagen 35 Prozent der Deutschen so große Schlafprobleme, dass sie morgens nicht ausgeruht sind und tagsüber mit Müdigkeit kämpfen und sich nur schwer konzentrieren können.
15 Prozent sind fast jede Nacht von Schlafstörungen betroffen.

So einfach und so klar - Schlechter Schlaf frisst unsere Lebensenergie!!!!!!!!!!!

Was einem Menschen nachts den Schlaf raubt oder hochschrecken lässt, kann sehr unterschiedlich sein. Hinter dem Begriff Schlafstörungen verbergen sich über 80 verschiedene Diagnosen. Dazu zählen die jedem bekannte Diagnosen, wie Schnarchen, Schlafwandeln, Albträume aber auch komplexe Hormonelle Störungen in den Wechseljahren usw zählen dazu.
Die sogenannte Insomnie findet sich hierbei am häufigsten. Wer sie hat, kann meist nicht ein- und durchschlafen, wacht morgens vorzeitig auf und hat Probleme, wieder einzuschlafen.
Keine Angst, nicht jeder, der hin und wieder mal Schwierigkeiten hat, einzuschlafen oder mal eine schlechte Nacht erlebt, hat noch lange keine Schlafstörung. Schlafforscher stellen die Diagnose nach klinischen Kriterien.
Zum Beispiel bedeutet dies, dass Menschen mindestens einen Monat lang dreimal die Woche nachts wach liegen.
Dieser Zustand hat tiefgreifende Auswirkungen auf unser Arbeitsleben, auf unser familiäres Leben und auch auf unser Liebensleben. Dauerhaft schlechter Schlaf frisst Energie. Betroffene sind oft unmotiviert, träge, lustlos und weniger leistungsfähig.

Es lohnt sich also, selbst daran mitzuarbeiten, dass sich die Schlafqualität verbessert oder sehen Sie das anders???

Führen sie für einen Monat ein „Schlaftagebuch“. Sollte sich bei der Auswertung zeigen, dass Sie an eventuell an einer bedeutsamen Schlafstörung leiden, sollten Sie sich professionelle Unterstützung suchen und weitere Maßnahmen besprechen.
Es gibt eine Vielzahl von hilfreichen Möglichkeiten, diese Situation zu ändern. Insbesondere Wege der Ganzheitsmedizin bieten viele Chancen für eine individuelle Veränderung

Als einfache, von jeden selbst umsetzbare und sehr hilfreich Methode haben sich feste Rituale im Zusammenhang mit Schlaf erwiesen. Wobei jeder Mensch sein persönliches Schlafritual haben sollte, das für ihn oder sie funktioniert. Es spielt keine Rolle, ob es für andere Menschen absurd sein mag.

Das Wichtigste ist, das es funktioniert.

Es leuchtet jeden Menschen ein, dass es immer besser ist, Erkrankungen gar nicht erst entstehen zu lassen und vorzubeugen, weil das viel leichter leichter ist, als sie zu behandeln. Schlafstörungen zählen auch dazu.

Fassen wir zusammen: Erholsamer Schlaf ist für ein gesundes Leben ebenso wichtig wie Ernährung und Sport. Rituale helfen, Schlafstörungen vorzubeugen – je einfacher, desto besser.

Worauf warten Sie noch? Haben Sie Fragen?

06/01/2019

Rosenhonig: duftige Ergänzung der Migräneprophylaxe

Bis heute ist immer noch nicht klar, was eine Migräne letztlich ist.
Vieles deutet darauf hin, dass es – die Migräne als einzelne Erkrankung nicht gibt, sondern das verschiedene Störungen eines Menschen sich über ein ähnlich intensives Symptom ausdrücken, das wir als Migräne bezeichnen.
Die Menschen, die von Migräne betroffen sind, haben einen immensen Leidensdruck und beklagen erhebliche Einschränkungen ihrer alltäglichen Lebensqualität.
Von daher macht es Sinn nach Möglichkeiten zu suchen, die die Betroffenen selbst anwenden können.

Jeder Tag ohne Migräne ist ein Gewinn.

Es existieren viele Rezepte aus der Erfahrungsheilkunde, denn Migräne wurde bereits vor tausenden Jahren beschrieben und scheint so alt zu sein, wie die Menschheit selbst.
Die Wissenschaftler um Dr. Maddahian aus dem Department für Traditionelle Medizin der Shahid Beheshti Universität für Medizinwissenschaften in Teheran im Iran untersuchten nun in dieser Studie, ob Menschen mit Migräne tatsächlich von der ergänzenden Einnahme von Rosenhonig profitierten.
Die Forscher fanden, dass Patienten, die den Rosenhonig eingenommen hatten, seltener Migräne hatten. Dabei konnten die Patienten im Durchschnitt etwas mehr als einen migränefreien Tag im Monat dazugewinnen.
Die Schwere und Dauer der Anfälle waren dagegen nicht verbessert.
Die Rosenhonigzubereitung Gol-e-ghand kann also als ergänzende Migräneprophylaxe die Häufigkeit von Migräneanfällen reduzieren
50 g getrocknete Rosenblütenblätter
300 g heller Honig
50 ml Rosenwasser
Rosenblütenblätter, Rosenwasser und Honig werden im backofenfesten Gefäß verrührt und anschließend sehr langsam im Backofen auf höchstens 40°C erhitzt. Anschließend soll die Mischung einen Tag lang bei Raumtemperatur durchziehen. Nachdem die Flüssigkeit anschließend durch ein Tuch gesiebt wurde und die Blütenblätter ausgedrückt sind, kann man sie noch einmal durchrühren und abfüllen oder verwenden.

Übrigens darf diese Speise auf keinen Fall bei Babies angewendet werden – Honig kann, als Naturprodukt und in diesem Fall nicht hoch erhitzt, das Bakterium Clostridium enthalten, und ist damit für sehr kleine Kinder mit ihrem noch nicht ausgereiften Immunsystem potentiell lebensgefährlich.

Original Titel:
Effect of “Gol-E-Ghand”, a Mixture of Rose Petals and Honey, on Migraine Attacks: A before-after Pilot Study.
Referenzen:
Maddahian A, Togha M, Sahranavard S, Riahi SM, Dehghan S, Movahhed M. Effect of “Gol-E-Ghand”, a Mixture of Rose Petals and Honey, on Migraine Attacks: A before-after Pilot Study. Vol 4. The Iranian Society of Pharmacognosy; 2017.

Adresse

Solingen
42651

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