28/12/2025
Aquamation klingt für viele wie Science-Fiction, ist aber Realität. Statt Feuer wird Wasser genutzt. Der menschliche Körper kommt in eine geschlossene Druckkammer und wird mit heißem Wasser sowie einer alkalischen Lösung behandelt. Bei etwa 150 °C lösen sich Haut, Muskeln und Organe innerhalb von 3 bis 4 Stunden vollständig auf. Zurück bleiben nur die mineralischen Knochenbestandteile, die anschließend zu einer feinen Asche verarbeitet werden – vergleichbar mit einer klassischen Einäscherung.
Der Teil, der viele überrascht: Die entstehende Flüssigkeit ist steril, enthält keine DNA und keine Krankheitserreger. Chemisch besteht sie aus Wasser, Salzen, Aminosäuren und Zuckern – also aus den grundlegenden Bausteinen des menschlichen Körpers. Nach behördlicher Prüfung kann sie in den Wasserkreislauf zurückgeführt werden.
Auch ökologisch sorgt Aquamation für Diskussionen. Im Vergleich zur Feuerbestattung werden bis zu 80 % weniger CO₂ freigesetzt, es wird deutlich weniger Energie benötigt und es entstehen keine Rauchgase oder Quecksilberemissionen aus Zahnfüllungen. Genau deshalb gilt dieses Verfahren als eine der umweltfreundlichsten Bestattungsarten weltweit.
Wäre das für dich eine würdige Alternative zur klassischen Einäscherung – oder geht diese Form des Abschieds für dich zu weit?
Aquamation reduziert den Menschen am Ende auf seine chemische Realität – nüchtern, konsequent, ohne Illusionen. Genau dieser Blick setzt sich fort, wenn man den Tod gedanklich verlässt und in die Notaufnahme geht, dorthin, wo der Körper noch lebt, aber oft an erstaunlichen Entscheidungen scheitert. „Ausgerutscht und reingerutscht – unglaubliche rektale Geschichten aus der Notaufnahme“ zeigt, wie kreativ, schmerzhaft und unfreiwillig komisch Menschen mit ihrem eigenen Körper umgehen. Echte Fälle, echte Bilder, Situationen, bei denen selbst Profis kurz innehalten müssen. Wer glaubt, schon alles gesehen zu haben, wird hier eines Besseren belehrt. Erhältlich auf Amazon – einfach nach dem Titel suchen oder im Kommentar klicken.