17/02/2026
Heute ist der 17. Februar 2026.
In der chinesischen Tradition beginnt heute das neue Jahr – das Jahr des Feuerpferdes.
Gleichzeitig ist Neumond und es gibt eine Sonnenfinsternis.
Ganz schön viel, was da heute zusammenkommt.
Für viele sind gerade Faschingsferien – für mich auch.
Ich sitze in einer gemütlichen Wohnung in den Bergen, draußen schneit es, und genau das schenkt mir Raum zum Innehalten.
Zeit, um darüber nachzudenken, was dieser Tag und diese besondere Konstellation für mich, meine Familie, meine Coachingkinder und euch als Eltern bedeuten könnte.
Viel wird gerade über das Feuerjahr geschrieben.
Manches davon wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen.
Ich möchte heute einfach ein paar Gedanken mit euch teilen – aus meiner Sicht als Lerntherapeutin und als Mensch.
Das Feuerpferd steht für Kraft, Schnelligkeit, Mut und eigene Entscheidungen.
Für den Alltag – gerade mit Kindern – heißt das für mich:
• weniger Diskussionen, mehr Klarheit
• weniger Erklärungen, mehr Struktur
• weniger Perfektion, mehr Beziehung
Auch ich darf mir das immer wieder sagen:
„Ich bin der ruhige Pol.“
Zuhause – und in der Lernbegleitung.
Was sich im Feuerpferd-Jahr besonders bewährt:
1. kurze Lerneinheiten (5–15 Minuten)
2. klare Start- und Endpunkte
3. Bewegung vor, während oder nach dem Lernen
4. kurze, regelmäßige Wiederholungen
5. Lernen über Bilder, Worte und Bewegung
Und bei allem gilt für mich ganz besonders:
Wir müssen nicht perfekt sein – nur verbunden.
Das Feuerpferd-Jahr ist kein Leistungsjahr.
Es ist ein Entwicklungsjahr.
Ein Jahr, in dem wir – Erwachsene wie Kinder – lernen dürfen, uns nicht nur über Leistung zu definieren.
Wenn uns das gelingt, werden wir langfristig stabiler, selbstsicherer und lernfähiger.