Osteopathie Quehenberger

Osteopathie Quehenberger Schwerpunkt Frauenheilkunde & Kinder
Schwangerschaft · Geburt · Wochenbett
Säuglinge · Kinder · Erwachsene
📍 Traunstein
Termine & Infos ↓

In meiner atmosphärischen Praxis steht mein Patient*In im Mittelpunkt. Meine Spezialisierung liegt in der Frauen- und Kinderheilkunde. Ich liebe das Lernen und Lehren. Als Dozent am DOK darf ich die angehenden Osteopath*Innen auf deren Weg begleiten. In meiner Freizeit liebe ich es die Zeit mit meiner Familie zu verbringen und erhole mich bei sportlichen Aktivitäten.

14/02/2026

Mehr Abwechslung bedeutet nicht automatisch mehr Entwicklung.

Das kindliche Nervensystem reift durch:
✔ Wiederholung
✔ Rhythmus
✔ Sicherheit
✔ Integration

Synapsen entstehen schnell.
Stabil werden sie nur durch wiederholte Aktivierung.

Ein Kind lernt nicht durch einmaliges Gelingen –
sondern durch wiederholtes Erleben.

Entwicklung ist kein Event.
Sie ist ein Prozess.





13/02/2026

Bildschirmreize sind neurologisch nicht gleichwertig zu realer Bewegung.

Reales Spielen aktiviert gleichzeitig:
• Vestibularsystem (Innenohr, Gleichgewicht)
• Propriozeption (Muskeln/Gelenke, Tiefenwahrnehmung)
• Somatosensorik (Berührung/Druck)
• visuelle Orientierung im Raum

Das ergibt für das Gehirn ein „vollständiges Lernpaket“.

Bildschirmreize liefern dagegen vor allem:
📌 visuelle Information – oft schnell, kontrastreich, wechselnd
aber ohne passende Körper-Rückmeldung.

Viele Kinder wirken dabei ruhig,
während das Nervensystem innerlich hoch aktiv bleibt:
Atmung flacher, Tonus höher, Umschalten in Ruhe erschwert.

Dazu kommt: Bildschirm heißt häufig Dauer-Nahfokus.
Der natürliche Wechsel zwischen Nähe und Ferne fehlt –
und genau der ist wichtig für Entwicklung.

Es geht nicht um Verbote.
Es geht um Einordnung, Timing und Dosis.

Entwicklung braucht Körper.
Und Körper braucht Rhythmus.





12/02/2026

Drehen.
Bauchlage.
Stütz.
Vierfüßler.
Sitzen.
Stehen.
Gehen.

Diese Reihenfolge ist kein Zufall.

Jede Phase bereitet das Nervensystem auf die nächste vor.
Rotation, Gewichtsverlagerung, diagonale Koordination und Gleichgewichtsreaktionen entstehen Schritt für Schritt.

Wird eine Phase stark verkürzt oder übersprungen,
arbeitet das System später häufig mit Kompensation.

Nicht jedes Abweichen ist problematisch.
Aber die Reihenfolge erklärt,
warum „früher laufen“ nicht automatisch „besser entwickelt“ bedeutet.

Entwicklung ist Reifung –
kein Wettbewerb.





11/02/2026

Das kindliche Nervensystem ist hochplastisch –
aber nicht unbegrenzt belastbar.

Viele Reize bedeuten nicht automatisch bessere Entwicklung.
Im Gegenteil: Zu viele gleichzeitige Eindrücke
können die Selbstregulation erschweren.

Kinder filtern Reize noch nicht wie Erwachsene.
Was für uns „Hintergrund“ ist,
kann für sie Hauptinformation sein.

Bildschirme, blinkende Spielzeuge, dauerhafte Geräusche
erhöhen die neuronale Aktivität –
aber nicht zwingend die Reife.

Reifung braucht:
✔ Wiederholung
✔ Vorhersehbarkeit
✔ körperliche Erfahrung
✔ Phasen ohne Dauerstimulation

Entwicklung entsteht im Wechsel von Aktivität und Pause –
nicht im Dauerreiz.





10/02/2026

Entwicklung folgt keinem Zeitplan.
Und sie ist kein Wettrennen zwischen Kindern.

Bewegung entsteht nicht zufällig,
sondern wird vom Nervensystem vorbereitet.

Frühkindliche Reflexe sind dabei keine Störung,
sondern ein biologisches Startprogramm.
Sie helfen dem Baby, sich zu orientieren,
Bewegung zu organisieren
und Stellungswechsel vorzubereiten.

Drehen, Bauchlage, Abstützen, Vierfüßler, Sitzen, Stehen und Gehen
entstehen nicht „plötzlich“.
Sie bauen aufeinander auf.

Wenn Kinder zu früh gefordert oder überreizt werden,
werden diese Muster nicht sauber integriert,
sondern häufig überlagert oder unterdrückt.

Das Nervensystem funktioniert weiter –
aber oft mit mehr Spannung, mehr Kompensation
und weniger Effizienz.

Entwicklung braucht:
Zeit.
Wiederholung.
Pausen.
Und Vertrauen in den eigenen Weg des Kindes.





09/02/2026

Viele Eltern fragen sich,
wie sie die Entwicklung ihres Kindes am besten fördern können.

Dabei passiert Entwicklung nicht durch Training
und nicht durch möglichst viele Angebote.

Das kindliche Gehirn entwickelt sich in den ersten Lebensjahren rasant.
Täglich entstehen dabei hunderttausende neue neuronale Verknüpfungen –
nicht, weil etwas erklärt wird,
sondern weil ein Kind sich selbst erlebt.

Bewegung, Lage im Raum, Spannung und Entspannung
liefern dem Gehirn bereits eine enorme Menge an Information.

Der eigene Körper ist der erste Lernraum.
Alles, was zusätzlich von außen kommt,
wirkt oben drauf.

Manchmal braucht Entwicklung deshalb nicht mehr Reize,
sondern weniger.

Raum.
Zeit.
Und Vertrauen in den eigenen Weg des Kindes.





08/02/2026

In den Bauch atmen“ ist nicht falsch –
aber aktiv in den Bauch zu atmen ist es oft.

Die Lunge liegt im Thorax.
Atmung beginnt oben.

Wird der Atem bewusst nach unten gelenkt,
entsteht häufig mehr Spannung statt Regulation.

✔️ Bewusst einatmen
✔️ kurze Atempause
✔️ weiterfließen lassen

Der Bauch folgt –
wenn man ihn lässt.





07/02/2026

Aufwendungen für Trikots, Ausrüstung, Schiedsrichter etc. sind eine regelmäßige finanzielle Herausforderung für eine 3 jährige neu gegründete Abteilung. Um

07/02/2026

In den Bauch atmen“ ist keine natürliche Atmung.

Die Lunge sitzt im Thorax,
nicht im Bauch.

Wenn Atmung bewusst nach unten gelenkt wird,
entsteht oft Druck statt Regulation:
Der Bauch wird aktiv bewegt,
während Rippen und Brustkorb unbeweglich bleiben.

Atmung soll nicht gemacht werden.
Atmung soll zugelassen werden.

Regulation entsteht über einen beweglichen Thorax –
nicht über bewusstes Atemlenken in die falsche Richtung.





06/02/2026

Viele Kieferprobleme entstehen nicht im Kiefer.
Sondern im Training.

Pressatmung, dauerhaft hohe Grundspannung
und zu wenig echte Atembewegung führen dazu,
dass Spannung zur Strategie wird.

Der Kiefer übernimmt dann eine Aufgabe,
die eigentlich dem Nervensystem zusteht:
Stabilisieren unter Stress.

Wer beim Training permanent presst,
den Atem anhält oder Spannung „durchzieht“,
verlagert Regulation nach oben –
in Nacken, Kiefer und Gesicht.

Leistung entsteht nicht durch mehr Spannung,
sondern durch bessere Steuerung.





05/02/2026

Viele Kieferbeschwerden entstehen nicht tagsüber, sondern nachts.
Und genau deshalb bleiben sie oft lange unentdeckt.

Im Schlaf fällt die bewusste Kontrolle weg.
Was übrig bleibt, sind Grundspannung, Atemmuster und vegetative Aktivität.

Wenn der Körper tagsüber viel Stress, Training oder Spannung kompensieren muss,
zeigt sich das nachts häufig als:
– Zähneknirschen
– Pressen
– unruhiger Schlaf
– morgendliche Kiefer-, Nacken- oder Kopfschmerzen

Der Kiefer ist dabei kein „Problemverursacher“,
sondern ein Regulationsorgan des Nervensystems.

Bei anhaltender sympathischer Aktivität:
– steigt die Grundspannung der Kaumuskulatur
– nimmt die Atembewegung ab
– bleibt der Körper im Alarmmodus

Der Schlaf verliert dann seine wichtigste Funktion: Regeneration.

Deshalb reicht es oft nicht, nur mit Schienen, Dehnungen oder lokalem Training zu arbeiten.
Entscheidend ist zu verstehen:
➡️ Wie hoch ist die tägliche Gesamtbelastung?
➡️ Wie wird geatmet?
➡️ Gibt es echte Entlastung – oder nur neue Spannung?

Kiefer, Schlaf und Nervensystem sind funktionell eng verbunden.
Wer nachts Symptome hat, sollte tagsüber Regulation ermöglichen – nicht nur Leistung fordern.



04/02/2026

Kiefer, Hals und Haltung sind funktionell miteinander verbunden.

Über Zungenbein und ventrale Halskette
wirkt Spannung im Kiefer direkt auf:
– Kopfhaltung
– Atmung
– Stabilität im oberen Rumpf

➡️ Der Kiefer übernimmt häufig eine Kompensationsfunktion,
wenn andere Strukturen ihre Aufgabe nicht mehr zuverlässig erfüllen.

Deshalb greifen rein lokale Lösungen oft zu kurz.




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Traunstein
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