05/04/2026
Frohe Ostern 🐣🌿
… aber nicht so, wie du es kennst.
Vor 200 Jahren ging es an Ostern nicht um Schokolade.
Es ging um etwas viel Wertvolleres:
🌿 Heilung. Natur. Verbindung.
Menschen haben sich gegenseitig Pflanzen geschenkt,
die den Körper unterstützen, beruhigen, heilen.
Und irgendwie…
haben wir das vergessen.
Dabei ist dieses Wissen noch da.
Still. Leise. Aber kraftvoll.
✨ 3 Kräuter, die früher selbstverständlich waren:
1. Ringelblume
(früher: „Goldblume” oder „Wundblume”)
Wirkung: entzündungshemmend, wundheilend, beruhigend
Früher genutzt: bei Hautverletzungen, rissigen Händen, Ekzemen
Heute: fester Bestandteil in Naturkosmetik – besonders für empfindliche Haut
🌿 Mini-Rezept (Ringelblumen-Salbe):
2 EL getrocknete Ringelblumenblüten
100 ml Bio-Olivenöl oder Jojobaöl
10 g Beerenwachs
→ Blüten 2–3 Stunden sanft im Öl ausziehen, abseihen, mit Wachs schmelzen & abfüllen
Hält ca. 3 Monate
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2. Gundelrebe
(Donnerrebe oder „Weiberkraut”)
Wirkung: entgiftend, antiseptisch, hilfreich bei unreiner Haut
Früher genutzt: in Tees, Umschlägen & zum Räuchern nach dem Fasten
Heute: fast vergessen… aber unglaublich wertvoll
🌿 Anwendung:
als Dampfbad oder Tinktur → klärend & lindernd für die Haut
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3. Beinwell
(früher: „Wundheilwurz” oder „Wallwurz”)
Wirkung: fördert Zellregeneration, lindert Schmerzen
Früher genutzt: bei Verstauchungen, Schwellungen, Hautverletzungen
⚠️ Heute: nur äußerlich anwenden
→ am besten in fertigen Produkten, da Alkaloide enthalten sein können
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Manchmal frage ich mich…
war früher wirklich alles schlechter?
Oder haben wir einfach nur vergessen,
wie viel Kraft direkt vor uns wächst?
💛 Wenn du mehr von diesem Wissen zurückholen willst:
Speicher dir das Reel – du wirst es nochmal brauchen.