Lukas Leo Plasil - Corpus Capitis Opus

Lukas Leo Plasil - Corpus Capitis Opus Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Lukas Leo Plasil - Corpus Capitis Opus, Therapeut/in, Göddertzgarten 15, Meckenheim.

11/02/2026

Schröpf-Mobi 🤘🏻

10/02/2026

Hinweis vorab:
Ich stelle hier keine Diagnose und ersetze keinen Arzt.

Ich arbeite jedoch täglich hands-on am menschlichen Körper und habe über die Jahre viele unterschiedliche Gewebestrukturen ertastet – darunter auch bereits ärztlich diagnostizierte Lipödeme.

In diesem Fall fühlt sich das Gewebe für mich sehr typisch an:
– ausgeprägte Druckempfindlichkeit
– schmerzhaft schon bei geringer Belastung
– auffällige Konsistenz der subkutanen Fettgewebsschicht (Subcutis / Hypodermis)

Ein Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung, meist hormonell beeinflusst, die nichts mit „Übergewicht“ zu tun hat.
Charakteristisch sind Schmerzen, Druckempfindlichkeit und eine reduzierte Belastbarkeit des Gewebes.

Warum ich hier nicht weiter intensiv am Beckengürtel bzw. unteren Rücken arbeite:
Um strukturell wirksam in die tieferen muskulären Schichten zu kommen, müsste ich durch genau diese schmerzhafte kutane und subkutane Schicht arbeiten.
👉 Das würde vor allem Schmerz erzeugen, der therapeutische Effekt wäre dabei minimal bis null.

Deshalb habe ich bewusst davon abgesehen und lediglich den Hinweis gegeben, sich beim Hausarzt vorzustellen.
Nicht als Diagnose – sondern als Abklärung:
👉 Lipödem bestätigen
👉 oder ausschließen

Die weitere Therapieentscheidung gehört immer in ärztliche Hand.

08/02/2026

Eine Patientin erzählte mir kürzlich in der Behandlung von einer Methode, bei der versucht wurde, ihren Muskeltonus zu senken, indem ein vibrierender Stab an das Steißbein gehalten wurde.

Ich möchte ausdrücklich betonen:
👉 Das ist keine Bewertung anderer Behandler oder Heilberufe.
Was mich jedoch fachlich irritiert, ist der dahinterstehende Gedankengang.

Muskeltonus entsteht nicht lokal am Steißbein.
Er ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels aus Nervensystem, muskulären Ketten, Gewebespannung, Haltung und Belastung.
Einen erhöhten Tonus allein über einen unspezifischen Vibrationsreiz „abschalten“ zu wollen, ist biomechanisch zumindest sehr fragwürdig.

In meiner Arbeit geht es deshalb nicht um zufällige Reize oder technische Spielereien,
sondern um gezielte Behandlung relevanter Gewebeschichten, klare mechanische Reize und eine anschließende funktionelle Integration.

Nicht alles, was sich modern oder technisch anhört, ist therapeutisch sinnvoll.
Und nicht jede kurzfristige Reaktion ist gleich eine nachhaltige Lösung.

06/02/2026

Der Mythos vom „ausgerenkten Wirbel“ hält sich hartnäckig.
Biomechanisch ist er nicht haltbar.

Die Wirbelsäule ist kein loses Baukastensystem.
Bandscheiben, Bandapparat, Gelenkkapseln und Muskelketten sichern jeden Wirbel hochstabil – allein schon deshalb, weil durch die Wirbelkörper das Rückenmark verläuft: das wichtigste „Kabel“ unseres Körpers.

Die Vorstellung, ein Wirbel könne einfach „verrutschen“ – und dann von außen wieder „eingerenkt“ werden – ist anatomisch und funktionell absurd.
Trotzdem wird dieser Mythos aktiv genutzt, um Behandlungsbedarfe zu erzeugen. Wer ein Problem konstruiert, verkauft anschließend die Lösung.

Manipulationen können kurzfristige Effekte haben – sie dürfen aber niemals eine komplette Therapie ersetzen.
Nachhaltige Behandlung braucht Gewebeverständnis, Belastungssteuerung und aktive Integration.

Ich arbeite deshalb nicht mit Zug an vermeintlich verrutschten Strukturen, sondern mit der gezielten Behandlung tiefer Gewebeschichten der Muskulatur und funktioneller Reizsetzung –
nach meinem Behandlungssystem Corpus Capitis Opus.

Aufklärung statt Angst.
Biomechanik statt Mythen.

05/02/2026

Warum sich genau dieser Punkt so intensiv anfühlt 👇
An dieser Stelle treffen mehrere Gewebeschichten aufeinander:
Teile des M. trapezius, des M. latissimus dorsi, Anteile des Sehnenfächers des M. erector spinae sowie die Rhomboiden überlagern sich.

Das ist kein einzelner Muskel,
sondern ein funktioneller Knotenpunkt im System Rücken–Schultergürtel.

Wenn ich dort arbeite, gehe ich schichtweise durch mehrere Strukturen –
deshalb fühlt sich die Behandlung oft intensiver an,
ist aber gezielt und sinnvoll.

Nicht „hartes Reindrücken“,
sondern Verstehen der Gewebearchitektur
und saubere Arbeit durch die Ebenen.

Behandlung ist kein Zufall –
sie folgt der Anatomie.

04/02/2026

Typisches Verspannungsmuster 😅👐🏻

03/02/2026

Sitternacken / Turtle Neck 🐢
Oft beschrieben als Witwenbuckel – biomechanisch meist eine verstärkte Kyphosierung der BWS kombiniert mit einer verstärkten Lordosierung der HWS.
Keine Krankheit, sondern eine funktionelle Anpassung an dauerhaft vorgebeugte Haltung (Desk, Handy, Lenkrad).

Problematisch wird es nicht durch die Position selbst,
sondern wenn wir keine Kontrolle mehr darüber haben
oder versuchen, sie unkontrolliert „wegzudrücken“.

👉 Ziel ist nicht „gerade machen“,
sondern Beweglichkeit, Kraftverteilung und aktive Kontrolle im gesamten System.

Haltung ist kein Fehler –
fehlende Anpassungsfähigkeit schon.

02/02/2026

Ein „Hohlkreuz“ beschreibt zunächst einmal eine verstärkte Lordosierung der Lendenwirbelsäule.
Und das ist per se nichts Krankhaftes, sondern zu einem gewissen Grad anatomie- und konstitutionsabhängig.

Entscheidend ist nicht die Form –
sondern die aktive Kontrolle darüber.

👉 Wird die Lendenwirbelsäule dauerhaft stark in Extension gehalten,
landet die Haltearbeit überwiegend im Bandapparat der Wirbelsäule.
Die Kräfte werden dann passiv abgefangen – statt intelligent über den muskulären Schutzgürtel verteilt zu werden.

Ziel ist deshalb nicht „flach machen“,
sondern muskuläre Kontrolle,
Becken- und Rumpfansteuerung
und eine Wirbelsäule, die belastbar statt nur gehalten ist.

Kein Dogma.
Keine Zwangshaltung.
Sondern funktionelle Kontrolle im Alltag und im Training.



Mehr dazu in meinem biomechanisch fundierten, trainingstherapeutischen Ansatz.

01/02/2026

Entspannte Schröpf-Mobi 👐🏻

30/01/2026

Zum Thema Chiropraktik & „Einrenken“ der Halswirbelsäule sehe ich immer wieder Methoden, die man kritisch hinterfragen sollte – z. B. starkes Ziehen mit Handtüchern oder Gurten.

Oft wird dabei über das Risiko für Gefäße gesprochen.
Das will ich nicht kleinreden.

👉 Mein Fokus liegt aber auf dem Bewegungsapparat selbst – insbesondere auf dem passiven System der HWS.

Die Bandstrukturen der Halswirbelsäule haben eine klare Aufgabe:
Sie stabilisieren, führen und begrenzen Bewegung.
Sie sind nicht dafür gemacht, mit schnellen, kraftvollen Impulsen überdehnt zu werden.

Werden diese Strukturen verletzt oder dauerhaft überlastet, kann das langfristig zu
Instabilität, Schutzspannung und chronischen Beschwerden führen –
auch wenn es sich im Moment vielleicht „befreiend“ anfühlt.

Deshalb arbeite ich bewusst mit
✔️ kontrollierten
✔️ strukturschonenden Techniken
✔️ aktiver Stabilisation

statt mit ruckartigen Manipulationen.

Adresse

Göddertzgarten 15
Meckenheim
53340

Öffnungszeiten

Montag 15:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 12:00
15:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
15:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 13:00
Samstag 10:00 - 18:00

Telefon

+491779229481

Webseite

https://lukasleoplasil.de/kontakt/

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