16/12/2025
Gelassenheit bedeutet nicht Gleichgültigkeit.
Sie bedeutet, nicht mehr alles kontrollieren zu müssen – und darin liegt Freiheit.
👉 Studie aus der Stressforschung (Lazarus):
Wer unterscheiden kann zwischen dem, was beeinflussbar ist, und dem, was nicht in der eigenen Hand liegt, erlebt weniger Stress und bleibt langfristig gesünder.
🌞Neurowissenschaftlich belegt:
Achtsamkeitspraxis beruhigt die Amygdala und stärkt den präfrontalen Cortex, den Teil des Gehirns, der für kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit und Konzentration, Selbststeuerung und Impulskontrolle, Entscheidungsfindung und Klarheit verantwortlich ist.
Gelassenheit ist also keine Schwäche, sondern ein aktiver Schutzfaktor für Resilienz, Gesundheit und innere Freiheit.
✨ Impuls-Übung:
1. Notiere eine Situation, die dich gerade belastet.
2. Teile sie in zwei Bereiche:
- Ich kann beeinflussen (z. B. meine Reaktion, meine Zeit, meine Haltung).
- Außerhalb meiner Kontrolle (z. B. das Verhalten anderer, äußere Umstände).
3. Entscheide dich bewusst, deine Energie nur auf den ersten Bereich zu lenken.
4. Atme drei tiefe Atemzüge – und lass beim Ausatmen los, was du nicht tragen musst.
Mit der Zeit entsteht ein Raum zwischen Reiz und Reaktion und genau dort beginnt Gelassenheit. 🌿
👉 Wie gehst du mit Situationen um, die nicht in deiner Hand liegen?