06/03/2026
Ich habe ja darüber mein Buch geschrieben, was die innere Gesundheit des Menschen mit der des Pferdes zu tun hat.
Eigentlich auch darüber, was das Verhalten mit dem Pferd mit mir gemein hat.
Aber ich lerne dennoch immer wieder dazu.
Warum? Weil es immer tiefer und tiefer indem Themen geht.
So hat mein Pferd, eigentlich auch schon mein erstes, ein Thema damit alleine zu sein.
Da in meinem Leben momentan gewisse Lebensumstände vorherrschend sind, spürte ich plötzlich, wie groß selbst meine Angst ist alleine zu sein.
Aber nicht so eine Art, ich habe Angst vor Spinnen oder so. Sondern eine wirkliche Urangst.
Im ersten Moment dachte ich: Oh je, die darf ich aber nicht haben. Aber dann dachte ich, nein. Das ist ok. Sie gehört zum Leben dazu.
Sie anzuerkennen fühlt sich nun leichter an. Und es ist ok, wenn ich Angst habe.
Durch das Verhalten meines Pferdes konnte ich sie irgendwann bei mir selbst spüren. Sie durchleben. Und dafür bin ich dankbar.
Wie du siehst, hat dein Pferd mit dir mehr gemeinsam, als du vielleicht denkst.
Es zeigt dir immer wo du stehst. Zeigt dir, wer du bist.
Es trägt nicht, es spiegelt nicht, es fordert dich auf. Dich selbst zu sehen.
Genau DAS ist auch ein Teil meiner Therapie.
Es trennt dich nicht. Es bezieht dich mit ein.
Du musst niemanden dafür sein und endlich aufhören alles nur mit dem Kopf zu betrachten.
Das nervt ehrlicherweise sehr. ✨❤️